1979 Bolzplatz, Fußgängerampel

Die erste Vorstandssitzung des Jahres am 14. März dient im Wesentlichen der Vorbereitung der Jahreshauptversammlung. Die Stadt Köln wird kontaktiert zwecks Behebung diverser Schäden an Straßen und Bürgersteigen.

Die Erweiterung des Friedhofes wird bei der Stadt angemahnt. Die Voraussetzungen für einen größeren Friedhof sind mit Leichenhalle, Tiefkühlvorrichtung und ausreichend Ländereien vorhanden.

Im Rahmen der Jahreshauptversammlung am 27. April wird angeregt, einen Glascontainer zu installieren und einen Sperrmülldienst einzurichten. Die Erstellung des Bolzplatzes wird zum wiederholten Male bei der Stadt angemahnt. Die Postzustellung in Fühlingen wird beanstandet. Das Pfarrheim soll der Jugend zugänglich gemacht werden. Es wird angeregt, eine Fußgängerampel in Höhe Gaststätte Otto zu beantragen.

Am 06. August nehmen über 600 Teilnehmer aus dem Kölner Norden die Gelegenheit der Bürgeranhörung zum neuen Flächennutzungsplan in der Gesamtschule Merianstraße wahr. Der Kriegerhof ist nach einem Großbrand teilweise baufällig.

Das Vorstandsmitglied Hans Lätsch verstirbt in diesem Jahr. Annemarie Blömer übernimmt bis zur nächsten Jahreshauptversammlung die Position der Kassiererin. Der Vorsitzende Paul Esser schlägt die Aktion „Verschönerung von Fühlingen“ vor. Der Vorschlag einzelner Mitglieder, eine „Interessengemeinschaft Fühlinger Ortsvereine“ zu gründen, findet im Vorstand keine Zustimmung.

 

1980 alte Schule, Industriestraße

Anfang des Jahres findet eine Zusammenkunft des Vorstandes mit Vertretern von SPD, CDU und FDP des Rates der Stadt und Bezirksvorsteher Wolfgang Klee statt. Themen sind Friedhofserweiterung, Verlegung der geplanten Industriestraße (Ortsumgehung) Richtung Rheinkassel und damit Erhalt des Ortsteils Mennweg, Nutzung der alten Schule durch die Vereine. Nutzungsvorschläge hierzu liegen vor: technisches Museum der Feuerwehr oder Bürgerhaus.

Im Rahmen der Jahreshauptversammlung am 29. Februar wird Annemarie Blömer einstimmig zur Kassiererin bestellt. Josef Abel beanstandet, dass die Arenzhofstraße bei Regenfällen versandet.

In der Vorstandssitzung werden Planungen der Stadtverwaltung diskutiert wie Stilllegung der Neusser Landstraße Richtung Worringen, Erweiterung des Worringer Hafens, Planung eines Kohlekraftwerks im Langeler Holz, Erschließung des Industriegebietes, Ersatz des Schützenplatzes hinter der Volksschule durch einen Zentralplatz hinter Haus Fühlingen.

Die Friedhofsmauer wird repariert, die Leichenhalle erhält eine neue Bestuhlung und einen neuen Außenanstrich. Die Pläne des Bürgervereins zur Verschönerung von Fühlingen hat der Rat der Stadt Köln angenommen.

 

1981

Am 28. August wird die Aktionsgemeinschaft der Bürgervereine nach 10 Jahren erneut aktiv und trifft sich im Pfarrheim in Fühlingen um gegen den neuen Flächennutzungsplan und damit gegen neue Industrie, Kraftwerk und den Hafen mobil zu machen. Hierfür wird jeder Bürgerverein verpflichtet, im eigenen Ortsteil 10 Leserbriefe mit dem Motto „Der Norden soll verplant werden. Dagegen müssen wir uns wehren!“ auf den Weg zu bringen. Mit dem Fokus, das rein parteipolitisch bestimmte Abstimmverhalten des Rates der Stadt anzuprangern.

Auf den Ortsschildern Worringen, Roggendorf, Merkenich wird der Name „Köln“ überpinselt. (Kölner Stadtanzeiger vom 3.11.1981)

 

1982 Freizeitpark und Müllverbrennungsanlage

Auf Initiative von Paul Esser hat sich Anfang des Jahres die Stadtsparkasse Köln bereit erklärt ihren Schaukasten Neusser Landstraße Ecke Schmiedhofsweg dem Bürgerverein zur Verfügung zu stellen. Heute (2019) erfolgt Nutzung durch den Sportverein.

Auf Betreiben des Bürgervereins finden verstärkt Geschwindigkeitsprüfungen auf der Neusser Landstraße durch die Polizei statt.

Die Mitgliederversammlung vom 5. Februar stimmt einer Beitragserhöhung von DM 3,-- auf DM 5,-- pro Jahr zu.

Im Rahmen des Projektes „Verschönerung von Fühlingen“ hat die Stadt die Planungen für 2 Dorfplätze abgeschlossen. Die Fertigstellung wird jedoch wegen fehlender Geldmittel bis 1986 zurückgestellt.

In die Räumlichkeiten der alten Volksschule ist auf Betreiben von Karl-Heinz Ratajek und Hans-Josef Weihrauch der Sportverein eingezogen.

Ausgelöst durch Pressemitteilungen zum „50 Millionen-Projekt um Haus Fühlingen“ wird zum 01. September eine außerordentliche Mitgliederversammlung in die Gaststätte OTTO einberufen.

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Ende des Jahres wird das Thema „Errichtung einer Müllverbrennungsanlage“ auf dem Gelände der ehem. Glanzstoff AG erstmals zur Diskussion gestellt. Die Bürgervereine Longerich und Fühlingen werden Widerspruch einlegen.

Die Kanalbaumaßnahmen auf der Kriegerhofstraße und dem Schmiedhofsweg werden abgeschlossen.

 

1983 Erdgas und Kanäle

Die anstehende Errichtung der Müllverbrennungsanlage bis 1990 ist das dominierende Thema der Jahreshauptversammlung am 11. März in der Gaststätte „Dorfschänke“.

Kanalbau- wie auch Straßenbaumaßnahmen auf der Arenzhofstraße stehen vor dem Abschluss.

Am 30.Juni informieren die GEW über Möglichkeiten der Erdgasanwendung, Planungsstand, Anschlusskostensonderregelung im Rahmen einer Bürgerversammlung in der „Dorfschänke“.

 

1984 Kabelfernsehen

Die Jahreshauptversammlung am 10. Februar in der Gaststätte OTTO hat neue Themen wie Kabelfernsehen in Fühlingen, Mülltonnen auf Rädern und einen neue Warnsirene. Ansonsten ist 1984 wie auch 1985 ein ereignisloses Jahr. Der Vorstand tagt nur noch vereinzelt.

 

1986 Hafenplanung Worringen

Die Jahreshauptversammlung am 24. Januar in der Dorfschänke befasst sich im Wesentlichen mit dem Thema Containerhafen in Worringen. Ökologische Gründe sprechen dagegen (Rheinaue wird zerstört), Verkehrsanbindung des Hafens (Straße und Schienen) belasten Worringen und Fühlingen extrem. Ansässige Industrie will den Hafen nicht. Zusätzliche Arbeitsplätze 500.

Der Festplatz Fühlingen wird im Bebauungsplan rechtlich abgesichert. Die Wasserschutzzone Weiler wird Richtung Fühlingen erweitert.

Die häufig von Hochwasser überfluteten Uferwege des Fühlinger Sees werden höhergelegt. Paul Esser ist als 1. Vorsitzender zurückgetreten. Die Situation für Kinder im Vorschulalter ist angespannt.

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Der neue Beisitzer Hans-Josef Weihrauch hat dem Vorstand seine Vorstellungen zur Neuausrichtung des Bürgervereins übermittelt, die in der Vorstandssitzung am 11. Dezember weiter ausgearbeitet werden.

 

Ergebnis der Verkehrszählung vom 19.12.

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