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Anmeldung zur Ausflugsfahrt nach Königswinter

  • Ganztägig: Nein
  • Stadt: Köln
  • Koordinaten: 51.0370,6.9030

Endlich ist es soweit:
Nach Jahren der Zurückhaltung findet die Ausflugsfahrt nach Königswinter statt am Samstag, den 22. April 2023

Anreise
Busfahrt Paas-Reisen
Start 9.00 Uhr ab Kirche Fühlingen

Petersberg
ca. 10.00 Uhr - Rundgang
Besuch des Museums, das die politische Zeit des Petersbergs mit Bildmaterial und kleinen Filmen illustriert (ehemaliges Gebäude des Bundesgrenzschutzes)

Mittagessen
ca. 12.00 Uhr
Altes Fährhaus, Rheinallee - jeder bestellt und zahlt für sich

Nachmittags
ca. 14.00 Uhr alternativ
fahrt mit der Zahnradbahn auf den Drachenfels
oder
Führung im Konrad-Adenauer-Haus

Von 1960 bis 1963

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1952 Vorgeschichte

Zur Vorgeschichte zitieren wir aus einem Bericht der Kölnischen Rundschau vom 28.08.1952.

Im Norden Kölns wird ein weiterer Bürgerverein wiederbegründet und zwar der für die Ortsteile Fühlingen, Fühlinger See, Feldkassel und Stallagsberg.

Bei der Taufe am Mittwochabend im Saal der Gaststätte Pelzer (Arenzhofstraße 44) stehen Vorstandsmitglieder des Worringer Bürgervereins Pate. Die Worringer haben auch früher schon mit dem Bürgerverein Fühlingen, der bis 1933 bestand, Hand in Hand gearbeitet. Nach Worten der Begrüßung durch den Leiter der Versammlung, Engelbert Moll, spricht Arnold Zillekens, der Vorsitzende des Worringer Bürgervereins. Bis hierhin steht die Versammlung im Zeichen der Worringer Gäste, die den Fühlingern manchen Rat für die künftige gemeinsame Arbeit geben.

Danach schreitet man zur Neugründung des Fühlinger Bürgervereins, dessen Vorstand auf neun Personen festgesetzt wird. Als Vorsitzenden wählt die Versammlung Theodor Frenger.

Die Neugründung ist jedoch nicht von Bestand. Der Bürgerverein kommt in den Folgejahren zum Erliegen, sodass ein neuerlicher Anlauf erforderlich wird.

Ende der fünfziger Jahre ist es dann Kurt Starke (Vorsitzender der Schulpflegschaft) zu verdanken, dass die Interessen der Fühlinger Bevölkerung aus eben dieser Schulpflegschaft heraus vertreten werden. Hierbei sagt Kurt Starke schon damals deutlich, eine Schulpflegschaft kann vieles erreichen, aber nicht das, was zu erreichen ein Bürgerverein in der Lage ist.

1952 1Chronikanhang 1960-00 Neusser Landstraße 1958

  

1960

Mit Schreiben vom 25.04.1960 werden die Einwohner auf das Ereignis „Gründung des Bürgervereins eingestimmt.

1952 21960 Einladung zur Gründungsversammlung

 

Gründungsversammlung

Für die Durchführung der Gründungsveranstaltung hat die Aufbaumannschaft (heute würde das Orga-Team heißen) professionelle Vorarbeit geleistet. Einladungen sind an alle Fühlinger verteilt und Wahlzettel für die Vorstandswahl liegen ausreichend vor.

1952 31960 Wahlschein

Groß ist dann auch die Anteilnahme der Fühlinger und Feldkasseler Bevölkerung an der Gründungsversammlung des Bürgervereins. 132 Teilnehmer haben sich in der Volksschule eingefunden um die Geburtsstunde des neuen Bürgervereins zu erleben und mitzugestalten.

Fühlingen und Feldkassel zählten damals an die 1250 Einwohner.

Versammlungsleiter Franz Merheim geht in seiner Begrüßungsansprache nochmal auf wesentliche Inhalte der Einladung zu dieser Versammlung ein. Stadtverordneter Arnold Zillekens (CDU) legt dar, dass eine breite Schicht der Bevölkerung mehr erreichen kann als ein Einzelner. Er gibt seiner Freude darüber Ausdruck, dass nun auch in Fühlingen ein Bürgerverein gebildet wird.

Zur Wahlleitung werden bestimmt: Arnold Zillikens, Josef Abel und Willi Weihrauch. Mit Rudi Conin (CDU) und Fritz Wacker (SPD) nehmen weitere Stadtverordnete an der Versammlung teil.

In geheimer Abstimmung werden gewählt.

Kurt Starke1. Vorsitzender 64 Stimmen,
Franz Merheim stv. Vorsitzender 70 Stimmen,
Werner Marglowski Schriftführer 69 Stimmen
Peter Eichel Kassierer 72 Stimmen

1952 5Franz Merheim1952 5Kurt Starke

sowie die Beisitzer Benno Babich, Josef Kraus jun., Jakob Kreucher, Jean Weintz und Matthias Thönnissen

Die Kölner Stadt-Rundschau „Bürgerverein mit großem Programm“ berichtet am 3. Mai und der Kölner Stadt-Anzeiger „Alles aus Idealismus“ am 10.05.1960 ausführlich über das Geschehen in der Schule.

1952 61960 Bericht KR vom 3.05.1960

 

Der Start

Vorsitzender Kurt Starke beruft die 1. Vorstandssitzung für Freitag, den 27.05.1060 in die Gaststätte „Zur Post“ (später Dorfschänke), Arenzhofstrasse 44 ein.

Die Sitzung beginnt mit dem Verlesendes Satzungsentwurfs. Es ergeben sich keine Einwände. Beschlüsse werden zu den Themen Kanalisationfür den Ort und den Bau einer Leichenhalle auf dem Friedhof gefasst.

Die 1. ordentliche Mitgliederversammlung findet am 1. Juli 1960 wiederum in der Volksschule statt. Die vorgelegte Satzungwird einstimmig beschlossen.

Themen sind diesmal die Aufstellung von Wartehalten der KVB, wie auch von 5 Ruhebänken in idyllischer, ruhiger Lage Richtung Friedhof. Die Beleuchtung des Roggendorfer Weges bis Ecke Johann Herzogstraße wie auch Teile des Feldkasseler Weges. Der Tümpel (Ennekuhl) wird eingezäunt. Über die Auflösung des Zigeunerlagers am Stallagsberg hat die Stadt informiert. Die beantragte Polizeinotrufsäule ist genehmigt. Geschwindigkeitsbegrenzungen und Sperren für Kieslaster sind beantragt. Die Verkehrsampelan der Kirche ist genehmigt. Der Bau des Fuß- und Radweges von der Arenzhofstraße Richtung Mennweg wird vorangetrieben. Die Vorarbeiten zur Kanalisierungen beginnen, jedoch ist vorher zwingend der Bau der Kläranlage in Rheinkassel abzuschließen. Unter Punkt Verschiedenes wird für Feldkassel eine Telefonmöglichkeitgefordert.

Im Juli kommen der 1. Vorsitzender Kurt Starke und seine Frau bei einem tragischen Verkehrsunfall ums Leben.

In den kommenden Monaten wird an der Neußer Landstraße 31 (ehemals Gasthaus Zur Krone) neben dem Telefonhäuschen ein Aushangkasten für Mitteilungen des Bürgervereinsangebracht. Das Kriegerdenkmal wird gereinigt und eine Gedenktafel für die Gefallenen des 2. Weltkrieges angebracht. Durch Überladung verlieren Kieslaster des Öfteren Teile der Ladung in der Kurve Höhe Neußer Landstraße 65. Auf Bitten des BV führt die Polizei Kontrollen durch. Für das Telefonhäuschen in Feldkassel muss ein Bürger gefunden werden, der für 1 Jahr Gebühreneinnahmen von 30,-- DM pro Monat garantiert. Das Problem des weiterhin fehlenden Spielplatzes wird behandelt. Diverse Straßendes Ortes sind in einem verbesserungswürdigen Zustand. Anliegerfahrzeuge (Kohlenhandlung) würden immer wieder in die Gärten fahren, da keine feste Straße vorhanden sei, nur ein Feldweg (jetzt Grafen von Berg Straße).

Eine lebhafte Diskussion entwickelte sich zum Beschluss des Stadtrates eine Tierkörperverwertungsanstalt im Raum Merkenich anzusiedeln

Am 30. Oktober 1960 findet in der Gaststätte „Zur Krone“, Neußer Landstraße 31 eine Sitzung der Vorstände aller Ortsvereine (Feuerwehr, Maigesellschaft [Junggesellenverein], Schützenbruderschaft, Sportverein und Bürgerverein) statt. Es soll ein geeigneter Fest- und Kinderspielplatz ausfindig gemacht werden. Alle sind sich darin einig, dass ein Kinderspiel-, Fest- und Übungsplatz dringend notwendig ist. Präferiert wird ein Gelände am Langeler Weg, Größe 150 x 250 Meter, das der Stadt Köln gehört. Der Bürgerverein stellt den gemeinsamen Antrag bei der Stadt Köln.

Im Spätherbst legt der Bürgerverein mit dem Bürgerverein Merkenich Einspruch gegen den Bau einer Schwefelkohlenstoffanlageder Glanzstoff-Courtauld GmbH durch die Firma Carbosulf ein. Nach Einsichtnahme in mehrere Gutachten bei Glanzstoff vor Ort kann festgestellt werden, dass die entstehenden Abgase (Schwefeldioxyd) eher gering sind. Der Einspruch der Bürgervereine gegen das Bauvorhaben bleibt im Einvernehmen mit dem Glanzstoff unter Vorbehalt bestehen, bis alle Auflagen aus den Gutachten erfüllt sind.

 

1961 Kriegerdenkmäler und mehr

 

Jahreshauptversammlungen

Am 18. Januar findet die Jahreshauptversammlung mit 73 Mitgliedern in der Volksschule statt. Diverse Ratspolitiker und die Kölner Presse sind vertreten.

Das erste Rumpfgeschäftsjahr schließt mit einem Kassenüberschuss von DM 183,81. Einnahmen in Höhe von DM 457,91 (Spenden 281,10, Beiträge 176,--, Zinsen 0,81) stehen Ausgaben von DM 274,10 (Raumnutzung Schule 8,--, Kranzspenden 40,-- Satzungshefte 226,10) gegenüber.

In den Vorstand gewählt bzw. wiedergewählt werden Franz Merheim, Vorsitzender; Benno Babich,stv. Vorsitzender; Werner Marglowski Schriftführer und Peter EichelKassierer.

 

Vorstandssitzungen

Neue Abflussschächtesind beantragt für die Neußer Landstraße in Höhe Lebensmittel Welter (heute Provinzialversicherung) und Bäckerei Kraus sowie für die Kriegerhofstraße Nähe Stellmacherei Esser (heute Schreinerei Lemm). Die Herzog Johann Straße erhält einen neuen Asphaltbelag. Der Vorstand genehmigt die Finanzierung eines „Karnevalwagen Bürgerverein“. Die ESSO informiert den Vorstand über die Errichtung einer neuen Anlage. Die Dringlichkeit der KVB Wartehallen wird von der KVB in Frage gestellt. Eine Zählung ergab 12-15 Fahrgäste. Mit dem Ausbau des Kinderspielplatzes wird begonnen.

Einweihung der Kriegerdenkmäler in Feldkassel und Fühlingen

Rundschreiben werden in Fühlingen verteilt um die Personalien für die im 2. Weltkrieg gefallenen Bürger von Feldkassel und Fühlingen zu ermitteln. Diese werden für die Errichtung der Bodentafel am Kriegerdenkmal benötigt. Die Einweihung der Denkmäler in Fühlingen und Feldkassel wird auf 7. Mai 1961 terminiert. Die veranschlagten Kosten liegen bei DM 3.120,--. Alle Ortsvereine tragen die Vorstellungen des Bürgervereins mit.

Unter großer Anteilnahme der Bevölkerung und in Anwesenheit zahlreicher Ehrengäste an der Spitze Bürgermeister Dr. Lemmens findet am Sonntag, dem 7. Mai in Feldkassel und Fühlingen die feierliche Einweihung der neuen Ehrenmale statt. Es sind die Namen von 43 Gefallenen und Vermissten eingraviert.

1952 71961 Kriegerdenkmal Feldkassel

1952 81961 Kriegerdenkmal Fühlingen

Nach der Einweihung in Feldkassel ziehen nach einem gemeinsamen Festgottesdienstdie Ortsvereine und der Vorstand des Bürgervereins mit den Ehrengästen zum Ehrenmal an der Neusser Landstraße. Feuerwehrmänner mit brennenden Fackeln halten die Ehrenwache. Vorsitzender Franz Merheim spricht der Fühlinger Bevölkerung Dank für deren Spendenbereitschaft aus. Bürgermeister Dr. Lemmens enthüllt dann den Gedenkstein und Pastor Dr. Paessens nimmt die kirchliche Weihe vor

Nachdem die Ortsvereine ihre Kränze niedergelegt haben, intoniert die Kapelle der KVB das Lied vom guten Kameraden

Zu guter Letzt findet anschließend im Festzeltder Maigesellschaft (Junggesellenverein) ein kleiner Imbiss für geladene Gäste, Ehrengäste und Musik statt.

1952 91961 Presseberichte KR und KStA

 

1962

 

Straßen und Landbedarf

Anfang des Jahres findet die Ortsbesichtigung durch den Vorstand statt. An der KriegerhofstraßeRichtung Weiler wird ausgebaut. Die Ecke Roggendorfer Weg, Herzog-Johann-Straße verkommt zum Schuttabladeplatz. Der Graben neben der Neusser Landstraße (Höhe Weihrauch/Wirth Nr. 81/83) soll zugeschüttet und Fußgängern zugängig gemacht werden. Die Arenzhofstraße braucht einen neuen Straßenbelag. Die Schule soll einen überdachten Fahrradständer erhalten. Die Trauerhalle ist fertig gestellt. Der Bürgerverein stellt 10 Stühle zur Verfügung. Der Fühlinger Kirchweg (heute Am Kutzpfädchen) erhält neuen Splittbelag. Der Stallagsweg von Feldkassel zur Neusser Landstraße wird mit einer neuen Splittdecke versehen. Die Industriestraße ist zum Jahresende bis Feldkassel fertig gestellt. Für die Weiterführung um Fühlingen herum liegen 3 Pläne vor. Hier ist noch nicht abschließend entschieden. (Endgültig fertig gestellt ist die Umgehungsstraße 55 Jahre später 2017.

6 Jubilare der freiwilligen Feuerwehr werden vom Bürgerverein mit einer Urkunde bedacht.

1952 101962 Presseberichte Bauland KR und KStA


Das beherrschende Thema einer Mitgliederversammlung am 3. Juni in der Gaststätte „Zur Krone“ sind die Fragen der Geländebeschaffung für die Trabantenstadt im Kölner Norden, für das Fühlinger Landwirte Ländereien abgeben müssen. Auch die Stadtverordneten Arnold Zillekens und Fritz Wacker sind der Einladung des Bürgervereins gefolgt und geben einen Überblick über die Planungen der Stadt.

Zum Bau der Regattabahn sagten die Stadtverordneten, dass diese später einmal als Naturschutzgebiet ausgewiesen wird und einer der schönsten Erholungsgebiete der Stadt Köln werden dürfte. Man sei deshalb froh, dass man den Fühlinger See für diesen Zweck freibekommen habe.

Das Pfarramt St. Marien stellt erste Überlegungen zu Jugendheim und Kindergarten an.

 

1963

 

Kinderspielplatz, Friedhof und Arztpraxis

Eine Beitragserhöhungvon DM 1,-- auf DM 1,50 wird auf der Jahreshauptversammlung in der Gaststätte „Zur Krone“ am 16. Januar einstimmig angenommen.

Neußer Landstraße, Grasweg, Arenzhofstraße und Fühlinger Kirchweg (heute Am Kutzpfädchen) erhalten einen neuen Straßenbelag. Der Bürgersteig von Bäckerei Kraus bis Schmiede Esser (heute Metallbau Szendzielorz) wird fertiggestellt. Für diverse Straßen werden Beleuchtungen von der Stadt eingefordert. Wegen des zunehmenden Verkehrs auf der Neußer Landstraße werden ZebrastreifenHöhe Gaststätte Ippen (zuletzt Gasthaus Fühlingen) und Herzog-Johann-Straße angelegt. Für die Anwohner des Mennweges wird die Zufahrtmöglichkeit zum neuen Mennweg zufriedenstellend gelöst.

Mit dem Ausbau des Kinderspielplatzes wird begonnen. Die Zuschüsse der Stadt betragen 27.000,-- DM und des LVR 8.000,-- DM. Frau Wagner, Mennweg empfiehlt, für eine Arztpraxis in Fühlingen einzutreten. Der Friedhofserweiterungsplan wird vorgestellt. Die nächtliche Ruhestörung durch die Fa. Rheinkies (Alwegbahngelände) ist nach einer Beschwerde des Bürgervereins abgestellt.

Von 1969 bis 1978

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Wie bereits in Folge 2 berichtet, hat der Bürgerverein „Neue Stadt“ für Freitag, den 21.03.1969 nach Merkenich eingeladen. Es wird eine Interessengemeinschaft gegründet, die insbesondere die Belange der Bürger im Zusammenhang mit Luftverschmutzung, Lärmbelästigungen sowie von Industrieansied-lungen im Kölner Norden im Focus hat.

1969 Flächennutzungsplan I

Der Rat der Stadt Köln beschließt am 10.Juli, den Flächennutzungsplan 218 für den Planungsbereich Chorweiler einschließlich der Vororte Roggendorf/Thenhoven und Worringen abzuändern. Der abgeänderte Plan sieht vor, die Vororte Fühlingen, Langel, Rheinkassel, Feldkassel, Kasselberg und Merkenich zu verlegen. Dieser Beschluss hat eine heftige Reaktion der betroffenen Einwohner, wie auch darüber hinaus zur Folge. Die Versammlung der Vorstände der Bürgervereine des Kölner Nordens gründet am 22.September ein Aktionskomitee. Den Leitungsvorsitz übernehmen die Herren Simon (BV Neue Stadt) und Klever (BV Merkenich).

Presseveröffentlichungen etc. geben ein Bild der brisanten Stimmung im Kölner Norden wieder.

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1970 Flächennutzungsplan II und Atomkraftwerk

Auch das Jahr 1970 ist geprägt vom „Flächennutzungsplan 218“. Hinzu kommen noch die Ideen am Kölner Rheinufer ein Atomkraftwerk zu bauen. Merkenich und Flittard sind als Standorte im Gespräch.

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KStA auszugsweise

 

Am 23. Januar diskutieren die Vertreter der Bürgervereine ihre jüngste Stellungnahme zum F-Plan 218 mit Rat und Verwaltung.

Im Rahmen einer Besichtigung des Kölner Nordens am 23. April äußert NRW Arbeits- und Sozialminister Werner Figgen Unverständnis zu den Umsiedlungsplänen seiner Kölner Ratskollegen. So berichtet es der Kölner Stadtanzeiger am 24. April.

Daneben gibt es auch weitere Probleme, die vom Fühlinger Bürgerverein angegangen werden. Am 22. Januar besuchen die Herren Josef Esser, Matthias Thönnissen und  Heinrich Kürten die Wacker-Chemie wegen Erweiterung der Anlagen und Produktionsstätten. Mit Schreiben vom 26. Juni lädt der Regierungspräsident zur Erörterung eines Vorhabens der Fa. Bayer Dormagen ein. Die Anlage wird am 15. September genehmigt.

Die Jahreshauptversammlung am 05. März in der Gaststätte Otto bringt einen weiteren Wechsel im Vorstand. Heinrich Kürten scheidet als Schriftführer aus. Die Mitgliederversammlung wählt Willi Hüsch zum neuen Schriftführer. Die weiteren Vorstandsmitglieder werden einstimmig wiedergewählt. Auch der F-Plan 218 ist weiterhin ein Thema und wird mit der anwesenden Stadtverordneten Maria Müller (CDU) ausgiebig diskutiert.

Von der Schreinerei Lemm wird ein Aushangkasten gestiftet. Eine Zusammenkunft von Feuerwehr, Junggesellen-, Schützen- Sport- und Bürgerverein am 06. April berät über die Aktivitäten und finanzielle Aufwände für die 3 goldenen Hochzeiten in diesem Jahr.

Mit Schreiben vom 26. Oktober erinnert der Bürgerverein die Stadt zum wiederholten Male an die Beseitigung des 1945 gesprengten Bunkers am Blumenbergsweg, da der Abfallberg hier seit Jahren anwächst und vielerlei Ungeziefer anzieht. Eine Zuständigkeit konnte bisher nicht ermittelt werden. Die Stadt Köln stellt auch in diesem Jahr einen Weihnachtsbaum inkl. Illumination auf.

 

1971 Flächennutzungsplan III

Auch in 1971 stehen 2 goldene Hochzeiten an. Die erste Vorstandssitzung des Jahres am 2. Februar befasst sich mit der Umlegung des Ortes Feldkassel.

 

Wesentlicher Diskussionspunkt der Jahreshauptversammlung am 21. März betrifft die Veränderungssperre auf Grund des neuen Flächennutzungsplans. Es wird festgestellt, dass der Plan vermögensmindernde Wirkung hat. Zwei Jahre leben die Fühlinger, wie auch weitere Dörfer in Ungewissheit, sodass ausgehend vom Merkenicher Bürgerverein der Stadt ein Ultimatum bis Mitte Juni gestellt wird. Sollte bis dahin keine Klarheit geschehen, wird mit Kind und Kegel zum Rathaus marschiert.

Die Ankündigung eines Protestmarsches zum Kölner Rathaus hat die stadtkölnische Administration dann auf Trab gebracht. Die Bürgervereine werden Ende Juni zu einem Hearing ins Kölner Rathaus eingeladen, welches jedoch enttäuschend verläuft. Am 09. August tagen die Bürgervereine des Kölner Norden im Jugendheim in Fühlingen um den Protestmarsch auszuarbeiten, da das Vertrauen in die Redlichkeit der Stadt Köln nachhaltig geschwunden ist.

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Am 02. September wird in einer geordneten und eindrucksvollen Demonstration der Bürgerwille deutlich gemacht. Alleine aus Fühlingen hatten sich über 500 Teilnehmer angesagt.

 

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Dieser massive Bürgerprotest des Kölner Nordens führt bei der Stadt Köln zu einem Einlenken. Der F-Plan 218 wird zu den Akten gelegt.

1972 neuer Plan

Die Stadt Köln hat neue Bebauungspläne zur Ansiedlung von Industrie ausgearbeitet. Die Bürgervereine legen daraus abgeleitet einen Eigenvorschlag vor, der am 16. März der Öffentlichkeit im Tabor-saal vorgestellt wird. Die Jahreshauptversammlung am 19. März wählt Willi Frömbgen zum 1. Vorsitzenden, da Josef Esser aus privaten Gründen nicht mehr für eine erneute Kandidatur zur Verfügung steht. Neu in den Vorstand wird Paul Esser (2. Vorsitzender) gewählt.

Der neue Vorstand veranlasst die Aufstellung mehrere Ruhebänke im Bereich Friedhof/Fühlinger See. Die Vorstandssitzung am 27. Mai beschließt die Teilnahme an 2 goldenen Hochzeiten in diesem Jahr. Hinsichtlich der nicht zulässigen Befahrung der Kriegerhofstraße mit Kieslastern wird die Stadt um Kontrolle und Abhilfe gebeten.

 

1973 Feldkassel, Fußball

Die Mitgliederversammlung beschließt am 11. März, beim Garten- und Friedhofsamt die Umsetzung des Kriegerdenkmals Feldkassel nach Fühlingen zu beantragen. 1. und 2. Vorsitzender stehen für eine Wiederwahl nicht zur Verfügung. Eine außerordentliche Hauptversammlung wird auf den 15. April terminiert. Willi Frömbgen bittet die Anwohner der Arenz- und Kriegerhofstraße ihre Abwässer nicht über die Straßenrinnsteine zu entsorgen. Da Fühlingen jetzt sogar erweitert werden soll, wird der Kanalanschluss wieder akut. Entsprechende Schreiben gehen an das Amt für Stadtentwässerung. Die außerordentliche Versammlung am 15. April wählt die bisherigen beiden Vorsitzenden erneut. Die Zukunft des Mennweges soll bei der Stadt thematisiert werden.

Am 27. Mai nimmt der Bürgerverein erstmals am Fußballturnier der Ortsvereine teil.

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Vorstand und Beisitzer mit Verstärkung

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Zu den ernsten Themen.

Da die Schule in Fühlingen mittlerweile geschlossen ist, wird beantragt, die Ampelanlage in die Ortsmitte zu verlegen. Der Vorstand beschließt am 28. November Einspruch gegen den Neubau einer Raffinerie-Anlage der Esso einzulegen. Die Einhaltung der Geschwindigkeitsbegrenzung auf dem Mennweg soll kontrolliert werden.

 

1974 Esso-Chemie, Frauen an die Front

Gegen die Erweiterung der Esso-Chemie Werke wird am 09. Februar Einspruch beim Regierungspräsidenten eingelegt. Die ansteigende Unfallgefahr im Verlauf der verengten Fahrbahn Kriegerhofstraße/Arenzhofstraße wird bei der Stadt zu Protokoll gebracht. Danach werden auf der Kriegerhofstraße Haltverbotsschilder aufgestellt. In diesem Jahr steht die erste diamantene Hochzeit an. Die Vorbereitungen für die Feierlichkeiten laufen.

Auf der Hauptversammlung übernimmt Paul Esser den Vorsitz von Willi Frömbgen. Die Frage, ob nach der Kanalisierung von Fühlingen ein Hausanschluss zwingend ist, wird mit ja beantwortet. Für den Mennweg wird ein Bebauungsplan verlangt. Lt. Frau Müller (CDU) gibt es für den Mennweg keinen solchen Plan, die Stadt Köln habe ein Vorkaufsrecht.  Erstmals findet am 11. und 12. Mai ein Tag der offenen Tür statt. Der Vorstand beschließt am 05. Juli die Stadt aufzufordern, einen Bolzplatz zu errichten. Es wird erstmals vorgeschlagen, für die Besetzung der Beisitzer-Position Frauen anzusprechen. Die Bunkeranlagen am Fühlinger Kirchweg werden als wilde Müllkippe genutzt. Die Stadt wird aufgefordert, Abhilfe zu schaffen

Am 15. November wird erstmals eine Versammlung für Jugendliche durchgeführt.

 

1975 Schulkinder am Mennweg

In diesem Jahr sollen die Arbeiten für die Kanalisation beginnen. Die Jahreshauptversammlung am 23. März beschließt eine Beitragserhöhung von 2,00 auf 3,00 DM.

Die Sicherheit des Schulweges am Mennweg muss erhöht werden. 20 Kinder kreuzen die Neusser Landstraße, die an dieser Stelle keine Geschwindigkeitsbegrenzung ausweist. Die Ortsausgangschilder werden daher bis hinter die KVB Haltestellen verlegt.

Das Kriegerdenkmal Feldkassel ist zum Ende des Jahres umgezogen. Neuer Standort ist die Wiesenfläche hinter der Kirche Richtung Friedhof.

 

1976 Kindergarten, historische Straßen

Jahreshauptversammlung vom 21. Mai: Der Grasweg wird nach Forderung des BV zur Einbahnstraße umgewidmet. Die Ecke Grasweg/Arenzhofstraße soll auf Wunsch von Herrn Weintz entschärft werden. Friedhofserweiterung ist angedacht. Der Kindergartenbetrieb im Jugendheim wird mangels ausreichender Anzahl (20 Kinder) vom Pfarramt eingestellt, da die Stadt Zuschüsse erst ab 24 Kinder gewährt. Der Bau der Kanalisation beginnt.

In der Vorstandssitzung vom 28. Mai wird festgehalten, dass ein Bebauungsplan für den Bereich Neußer Landstraße von der alten Schule bis Haus Fühlingen aufgelegt wird. Zum Kanalbau wird festgehalten, dass bei den historischen Straßen - dies sind Neusser Landstraße von der Kirche bis zur Arenzhofstraße, die Arenzhofstraße selbst und die Kriegerhofstraße - keine Baukosten anfallen werden.

Für die Fühlinger Kinder sind jetzt Plätze im Chorweiler Kindergarten reserviert. Zum Thema Beförderung der Schulkinder nach Schließung der Fühlinger Volksschule gibt es noch keine Zusagen. Der Bau des Nordstadtkrankenhauses ist um 15 Jahre verschoben, bis die Stadterweiterung abgeschlossen ist.

In der Sitzung vom 03. November wird verkündet, dass der Verein einen weiteren Schaukasten im neuen Bürgerhaus in Chorweiler erhält.

Am 19. Dezember findet auch diesmal wie jedes Jahr bisher die Weihnachtsfeier für Senioren statt. Die Frauen erhalten eine Flasche 4711, die Männer 1 Flasche Korn.

 

1977 Fühlinger Kirchweg

In der Sitzung vom 07. März wird festgehalten, dass der Fühlinger Kirchweg (heute: Am Kutzpfädchen), der direkte Weg nach Rheinkassel, total gesperrt wurde. Die Stadt wird um Aufklärung gebeten und gibt zu Protokoll, dass dies im Rahmen der Vorarbeiten für das vorgesehene Gewerbegebiet geschehen sei.

Die Hauptversammlung am 25. März verläuft ohne Besonderheiten. Weitere Sitzungen finden in diesem Jahr nicht statt.

 

1978 Kanalbau, neue Häuser

Die außerordentliche Mitgliederversammlung am 11. Januar in der Gaststätte Otto ist als Informationsveranstaltung zusammen mit der Stadt Köln hinsichtlich Hausanschlüsse, Straßenbaukosten, weitere Gebühren, Ermäßigungen etc. angelegt und geht über 4 Stunden.

In der Jahreshauptversammlung am 24. Februar in der Dorfschänke wird bekanntgegeben, dass die Stadt Köln Grundstücke in den freien Verkauf gibt.

Der Friedhof soll 1980 erweitert werden.

Von 2018 bis 2020

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2018 Koop Kölner Norden, Stadtteilgespräch, Vulkaneifel, Zons

Zum Jahresende 2017 kann eine weiter erfreuliche Entwicklung der Mitgliederzahlen auf jetzt 529 konstatiert werden. Für den gelungenen Werbereinsatz (53 Neue) werden Preise an 9 Mitglieder vergeben. Die meistens Mitglieder (13) wurden dabei von Simone Rasquing akquiriert.

Auf Initiative von Norbert Radke treffen sich am 15. Januar Vertreter der Bürgervereine aus Worringen, Roggendorf-Thenhoven, Langel-Rheinkassel-Kasselberg, Merkenich und Fühlingen und verständigen sich auf einen turnusmäßigen Gedankenaustausch.

Die Anwesenden kommen zu einem regen Austausch bei den Themen: Flüchtlingsunterbringung im Kölner Norden, Kommunalaufsichtsbeschwerde von Wir Fühlinger, Retentionsraum und Hochwasserschutz, Verbesserung des ÖPNV im Bezirk, Rheinbrücke A1 und Ausbau des Blumenbergwegs inkl. durchgängiger Radweg.

Die Mitgliederversammlung im Januar beschließt die Satzung zu ändern. Wesentliche sind die Punkte: Abschaffung des Vereinsorgans „Mitgliederrat“ und die Erweiterung des Vorstandes von 3 auf 5 Mitglieder.

In den Vorstand werden neu bzw. geändert gewählt Verena Sontag (Vorsitzende), Hans-Josef Weihrauch (Vorsitzender); Auke Braaksma, Julia Hecht und Christoph Weihrauch.

Anfang Februar laden wir zu einem Vortrag der NABU zum Naturschutzgebiete "Rheinaue Worringen - Langel" und "Rheinaue Langel - Merkenich" in Pfarrheim ein. Auch diese Veranstaltung findet in der Bürgerschaft regen Zuspruch.

Am 19. Februar versuchen im Pfarrheim Sozialdezernent Harald Rau und Josef Ludwig vom Wohnungsamt die Stimmung unter den Bürgern erkunden, wie im Rahmen der Informationsveranstaltung „Flüchtlingsunterkunft“ versprochen. Das Pilotprojekt „Stadtteilgespräch“ wird erstmals in Köln durchgeführt. Erwartungen, die demnächst aus anderen Stadtteilen an ihn herangetragen werden könnten, dämpfte Sozialdezernent Harald Rau lieber schon mal im Vorhinein: „Einen solchen Abend werden wir nicht für jeden der 86 Kölner Stadtteile durchführen können, Fühlingen ist ein Sonderfall.

„Wenn hier wirklich 240 Flüchtlinge angesiedelt werden, hätte der Stadtteil mit zwölf Prozent stadtweit eine führende Rolle. Flüchtlinge wollen wir aber nicht verwahren, sondern integrieren, also müssen wir dafür sorgen, dass bei der Infrastruktur nachgebessert wird.“

Die Resonanz ist groß: Es kommen rund 100 Teilnehmer, die über mehr als drei Stunden im Pfarrsaal lebhaft und engagiert diskutieren „Es ist toll, dass man mal angehört wird und Wünsche äußern darf“, so eine weibliche Teilnehmerin.

Neben Harald Rau und Josef Ludwig erscheinen 6 weitere Mitarbeiter der Stadtverwaltung, die mit den Fühlinger Bürgern an Thementischen diskutieren. Der Ablauf ist klar strukturiert: An jedem der vier Thementische sitzen sogenannte Gastgeber, die die Diskussion leiten und auch selbst Lösungsvorschläge anbieten.

Zu guter Letzt werden alle Ergebnisse zusammengetragen und im Plenum diskutiert. Das Ergebnisprotokoll wird dem Bürgerverein zugesandt sowie auf der städtischen Webseite veröffentlicht.

Ergebnisse im Einzelnen

Kinder und Jugend: In Fühlingen fehlen Betreuungs- und Bildungseinrichtungen für Kinder und Jugendliche. Es gibt nur eine Kita, die aber ist bereits zu 100 Prozent belegt. Auch die Schüler müssen weite Wege in Kauf nehmen, fahren täglich in benachbarte Stadtteile wie Rheinkassel, Merkenich, Seeberg oder Volkhoven. Die Jugendgruppe des Bürgervereins verfolgt derzeit den Plan, einen Bolzplatz anzulegen, und sucht dafür nach einem geeigneten Grundstück.

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Sport und Freizeit: Schmerzlich vermisst wird eine Kneipe. „Wir Älteren sehen uns nur noch auf dem Friedhof“, schilderte ein Teilnehmer. Der Bürgerverein möchte das Pfarrheim stärker zum Treffpunkt ausbauen. Dafür seien Investitionen nötig, gibt Norbert Radke zu Protokoll.

Wohnen und Nahversorgung: Josef Ludwig erklärt, dass statt 240 Flüchtling nur 120 kommen. Das stößt allerdings auf Misstrauen. Wir gehen jedoch davon aus, dass die von uns initiierte Kommunalaufsichtsbeschwerde gegen die übermäßige Benachteiligung von Fühlingen bei der Verteilung der Flüchtlingsströme dieses Umdenken bewirkt hat.

Der Wunsch nach einem Supermarkt mit Vollsortiment erfährt die meiste Resonanz.

Mobilität: Gefordert wird eine Buslinie in die Rheindörfer, ebenso eine engere Taktung der Linie 120.

Die Kinder- und Jugendgruppe lädt ein zu einer Fahrradrallye am 23.Juni ein.

Dabei handelt es sich um eine Art Schnitzeljagd mit dem Fahrrad.

Spannende Quizfragen rund um Fühlingen für verschiedene Altersstufen und tolle Preise warten auf die teilnehmenden Kinder und ihre Familien.

Siegerehrung und Preisvergabe finden auf dem Sportplatz statt

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Am 15. September starten wir die erste Ausflugsfahrt.

Mit vollbesetztem Bus (52 Teilnehmer) geht es schon frühmorgens Richtung Vulkaneifel. Wir besuchen zuerst Schloss Bürresheim, gelegen im Nettetal, in der Nähe von Mayen und trotz des Namens eigentlich eine Burg.

In zwei Gruppen werden wir dort von ortskundigen Führern durch das imposante Anwesen geführt und mit der spannenden Geschichte der letzten Jahrhunderte vertraut gemacht.

Nach dem Schlossbesuch geht es weiter nach Mendig, wo wir nach gemeinsamen Mittagessen eine weitere geführte Tour in das Vulkanmuseum, den Lavakeller und die Museumslay antreten.

Das Vulkanmuseum - der Lava-Dome - vermittelt recht informativ und spannend, wo wir uns befinden „Im Land der Vulkane“. Mitmachen ist gewünscht

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Das Highlight des Ausfluges ist dann der Einstieg in die Unterwelt, ein Besuch der einzigartigen historischen Lavakeller unterhalb von Mendig. In 32 Metern Tiefe befindet sich die auf der Welt einmalige unterirdische "Landschaft".

Eine Führung durch diese Welt ist gespickt mit interessanten Anekdoten und Geschichten aus der Zeit des Bergbaus und der Bierlagerung.

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Das Bürger- und Erntedankfest findet am 23. September und der Martinszug am 08.November statt. Der Dorftreff wird in diesem Jahr 7 x angeboten.

Seit Dezember erinnert das von Wolfgang Schieffer, bekannt als der Waldmaler, gestiftete Baumstammdenkmal „Alweg-Bahn“ an dieses einmalige Zeitzeugnis aus der Mitte des letzten Jahrhunderts in Fühlingen. Standort an der Neusser Landstraße – Ortsausgang Köln.

Wolfgang Schieffer ist seit Gründung von Wir Fühlinger Mitglied.

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Das Jahr endet mit dem 2. Ehrenamtsabend, der die Teilnehmer am 17. November nach Zons führt.

Mit Nachtwächter Franz-Josef Cremer führt uns ein Sachkundiger (ehemaliger Fühlinger) durch die dunklen mittelalterlichen Gassen von Zons. Mit vielerlei Anekdoten und vergnüglichen Geschichten hält er Jung und Alt über eine Stunde bei Laune. Ohne Frage ein spannendes Ereignis für alle, die dabei sind.

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Der Nachtwächter weiß natürlich auch, wo es in dunkler Nacht immer noch was zu essen gibt. Er zeigt den Weg zum Ritterschmaus, der in der Schloss-Destille vorgehalten wird. Mitten in der historischen Altstadt von Zons gelegen, eine beeindruckende Location. Je weiter der Abend voranschreitet, kommt es für manchen dann auch zu einer vermeintlichen Begegnung mit dem Schlossgeist.

2019 Notfallpraxis, Fluglärm, Straßenbaubeiträge, Hoftrödel, Jeckentreff

Das Jahr beginnt im Januar wie gewohnt mit dem Neujahrskaffee für Senioren. Hier sorgen diesmal unsere Mitglieder Julian (Trompete) und Maxime Sondergeld (Klavier) für musikalische Unterhaltung.

Die anschließende Mitgliederversammlung behandelt die Umsetzung der Datenschutzgrundverordnung. Der Datenschutz wird in der Satzung verankert.

  • Von Hella Fichtl wird die Beteiligung an der Volksinitiative zur Abschaffung der Straßenbaubeiträge beantragt. Die Versammlung ist der Empfehlung des Vorstandes ohne Gegenstimme gefolgt, die Einrichtung einer Sammelstelle in Fühlingen (erheblicher Bürokratieaufwand) nicht in Erwägung zu ziehen. Den Fühlinger Bürgern wird jedoch empfohlen, sich der Initiative auf privater Basis anzuschließen. Entsprechende Informationen werden im Dorfnetz bereitgestellt.
  • Eine Anfrage des neugegründeten Bürgervereins Köln-Heimersdorf zur geplanten Abschaffung der Notfallpraxis Chorweiler, eine gemeinsame öffentliche und öffentlichkeitswirksame Veranstaltung durchzuführen, wird positiv beschieden.
  • Auf Antrag von Martina Hüsch / Julia Hecht wird der Beitritt zur Initiative gegen Fluglärm ebenfalls positiv befürwortet. Der Vorstand beschließt auf seiner Sitzung im Februar eine Mitgliedschaft zu beantragen.
  • Ramona Fischer stellt der Mitgliederversammlung das neue Konzept zur Wiederbelebung des Dorftreffs vor. Beispielhafte Inhalte: Spieleabend, Weinprobe, Büchertausch, Kneipenquiz, Karneval.
  • Das Dorfnetzteam hat die Vorbereitungen zur Gestaltung eines Onlinewettbewerbes „Fotokalender Fühlingen 2020“ abgeschlossen. Elena Alders informiert über die Vorgaben, wie dieser Kalender, von allen gemeinsam mitgestaltet werden kann. Dazu lädt sie alle Anwesenden ein, ihre schönsten Fotos mit Fühlingen-Bezug zuzusenden. Die schönsten Fotos werden prämiert und der Kalendergeht in den Verkauf. Die Idee findet breite Zustimmung bei den Anwesenden.
  • Zum Abschluss weist Hans-Josef Weihrauch auf das Jubiläumsjahr 2020 „60 Jahre Bürgerverein hin, das mit mehreren Aktionen begleitet werden soll.

Erstmals seit den 70er Jahren arbeiten alle Bürgervereine und bürgerschaftliche Initiativen des Kölner Nordens wieder zusammen. Sie tagen 3 mal in diesem Jahr. 30. Januar (Chorweiler), 29. April (Worringen), 9. September (Merkenich). Themen sind: u. A. Abschluss einer Kooperationsvereinbarung, Notfallpraxis im Kölner Norden, Einzelhandelsversorgung, Verkehrsinfrastruktur, Ausbau des ÖPNV, Verkehrslenkung, Parkraumbewirtschaftung, Schulsituation, Entwicklung E-Mobilität und Fahrradverkehr. Das nächste Treffen findet am 9. März 2020 in Fühlingen statt.

Auke Braaksma (Bürgerbüro) initiiert im Laufe des Jahres diverse Verkehrssicherungsmaßnahmen auf/an Fühlinger Wegen und Straßen.

Erhöhte Aufmerksamkeit ziehen 20 Street Buddies in Signalfarbe auf sich. Die kleinen Kerlchen stehen an signifikanten Straßenabschnitten, um alle Verkehrsteilnehmer in besonderem Maße auf die Gefahren besonders für Kinder und Senioren aufmerksam zu machen.

Der erste Jeckentreff am 8. Februar im Pfarrheim zieht mehr als 50 Besucher an.

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Der nächste Dorftreff am 12. April Motto Kneipenquiz kommt in Fühlingen ebenfalls sehr gut an.

Wie auch der erstmals durchgeführte Hoftrödel am 26. Mai. “Mensch, der Hoftrödel ist wirklich eine richtig gute Idee!“ Diese und ähnliche Kommentare kann man aufschnappen, wenn man an diesem Tag durch Fühlingen spaziert. Weit mehr als 40 Anbieter finden sich bei schönstem Wetter zusammen, um was auf Speicher, im Keller oder im Schrank ausgemustert wurde, zum Verkauf anzubieten. Der ein oder andere rundet das Angebot noch durch Kuchen, Kaffee, Kölsch oder Rievkooche ab.

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Auch die Kölnische Rundschau berichtet groß über die Veranstaltung: „Flohmarktpremiere war ein toller Erfolg.“ „Den Ort als Shopping-Meile“ entdecken.

Gefühlt ist „ganz Fühlingen auf Achse“ und hat beim Stöbern oder im Pläuschken miteinander eine Menge Spaß. Und die ein oder andere neue Bekanntschaft kann man auch noch schließen.

Im Juni erhält der Förderverein KiTa eine finanzielle Unterstützung für deren Projekt „Musikschule“.

Bürger- und Erntedankfest, wie auch der Martinszug werden wie gewohnt organisiert und durchgeführt.

Nach Roggendorf und Zons endet das Vereinsjahr jetzt schon traditionsgemäß mit dem Ehrenamtsabend am 29. November in Köln. Die 34 Teilnehmer machen diesmal eine Zeitreise durch das alte Köln. Im TimeRide tauchen sie in die Kaiserzeit ein und beschließen den Abend gemeinsam im Haxenhaus am Rhein, Frankenwerft.

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Ganz zu Ende ist das Jahr dann doch noch nicht. Im Dezember bitten wir die Fühlinger, für die 63 Kinder in der neuen Flüchtlingsunterkunft kleine Weihnachtsgeschenke zu besorgen. Hierfür steht in unserem Dorfnetz eine digitale Einkaufsliste bereit.

Die Resonanz ist überwältigend. Nicht einmal 24 Stunden nach Veröffentlichung im Dorfnetz sind sämtliche Geschenke reserviert. So können sich alle Kinder über eine kleine Weihnachtsüberraschung freuen.

2020 Veränderungen im Vorstand

Die Mitgliederversammlung im Januar beschließt mit einer Satzungsänderung die Reduzierung des Vorstandes von 5 auf 3 Mitglieder.

Christina Scholl, Sozialbetreuerin (DRK) im Flüchtlingsheim, gibt einen Überblick zum Stand der Flüchtlingsarbeit.

Vor den anstehenden Neuwahlen zieht der Vorstand Bilanz zu 5 Jahre „Wiederbelebung des Bürgervereins“, mit dem Resümee, „Wir Fühlinger“ hat sich zu einer Erfolgsgeschichte entwickelt. Insbesondere unser Dorfnetz findet laut Übersicht von Christoph Weihrauch große Resonanz mit 18.000 Besuchern und knapp 80.000 Seitenaufrufen in 2019

Die bisherigen Vorstandsmitglieder, Verena Sontag, Julia Hecht, Christoph und Hans-Josef Weihrauch stellen sich nicht mehr zur Wahl, bieten jedoch weiterhin ihre Mitarbeit an.

Bereits im Vorfeld der Wahl hatten sich Ramona Fischer und Simone Rasquing zu einer Kandidatur bereiterklärt. Die Versammlung wählt Ramona Fischer und Simone Rasquing zu gleichberechtigten Vorsitzenden im Sinne des BGB. Auke Braaksma wird als Vorstand wiedergewählt.

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Nur wer die Vergangenheit kennt, kann die Gegenwart verstehen und die Zukunft gestalten. (August Bebel)