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Geschwindigkeitsmessanlage

Nach umfangreichen Vorbereitungen und Absprachen mit der Stadt Köln und der Rheinenergie (unser Dank gilt den Herren Ekert und Mittler) sowie der finanziellen Unterstützung durch die Bezirksvertretung Chorweiler konnte am 29.05.2021 die erste von zwei Geschwindigkeitsmessanlagen in Betrieb genommen werden.

Köln-Kreuzfeld - Öffentlichkeitsbeteiligung im BüZe Chorweiler

Im neuen Stadtteil "Köln-Kreuzfeld" im Stadtbezirk Chorweiler sollen auf einer Fläche von circa 80 Hektar mindestens 3.000 Wohneinheiten sowie neue Arbeitsplätze entstehen. Ziel ist es, mehrfach nutzbare Freiräume, Sozial-, Kultur- und Bildungseinrichtungen zu entwickeln sowie unterschiedliche Möglichkeiten des Arbeitens. Auch Infrastruktur und Klimaschutz sollen dabei berücksichtigt werden.

Umgestaltung des Dorfplatzes

Bei dem Gedanken an unseren Dorfplatz (Ecke Neusser Landstraße/Schmiedhofsweg) fällt nur den wenigsten Fühlinger*innen etwas Positives ein.

Von 1992 bis 2005

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1992 Giftmülllager, Hubschrauberflüge, Tempo 30

Im Rahmen der Jahreshauptversammlung am 24. Januar legt Hans-Josef Weihrauch aus beruflichen Gründen den Vorsitz nieder, bleibt als stv. Kassierer weiterhin Vorstandsmitglied. Josef Esser scheidet aus Altersgründen aus dem Vorstand aus. Adalbert Fischer wird einstimmig zum neuen Vorsitzenden gewählt.

Die Verhandlungen mit der Stadtsparkasse Köln zur Beibehaltung der Zweigstelle Fühlingen bleiben erfolglos. Der Vandalismus auf dem Spielplatz wird kurzzeitig zum Problem.

An den neuen Stichstraßen rechts und links der Neusser Landstraße werden die Einfahrten besser gekennzeichnet und Hinweise auf die Anwohnerhausnummern angebracht.

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Zum Thema Giftmüll-Zwischenlager der Fa. Buchen am Fühlinger See beteiligen wir uns an der öffentlichen Anhörung im Bürgerzentrum Chorweiler am 27.Januar.

Gegen die Häufung der Hubschrauberüberflüge des belgischen Militärs (Standort Butzweilerhof) legen wir beim Regierungspräsidenten Protest ein.

In Sachen Umwelt wird in Verbindung mit der Umweltschutzgruppe der Heinrich-Böll-Gesamtschule sowie der Volkshochschule die Aktion „Freizeit und Natur am Fühlinger See“ gestartet.

Wir machen uns dafür stark, dass in ganz Fühlingen Tempo 30 eingeführt wird.

Der neugegründete Bürgerverein „Leben in Blumenberg e.V.“ nimmt Kontakt zu uns auf.

Eine von uns geforderte verbesserte Beleuchtung von Roggendorfer und Kasseler Weg kann von der Stadt Köln mangels finanzieller Mittel vorerst nicht umgesetzt werden.

Am 31.Oktober veranstalten wir in der Dorfschänke eine Disco und am 21. November ein Billardturnier für die Jugend.

Ende des 20. Jahrhunderts aufkommenden Tendenzen von Fremdenfeindlichkeit und Rassismus setzen Bürger- und Sportverein bereits früh ein Zeichen entgegen.

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Am 4. Dezember findet die 3. Tupp-Meisterschaft im Germaniasaal statt. Preisgelder werden in Höhe von DM 1.000,-- ausgelobt, überwiegend gesponsert von der Gardebrauerei Dormagen und der Volksbank Köln-Nord.

 

1993 Sparfüchse, Kindergarten

Allenthalben hört man, dass die Kosten steigen. Gute Ideen sind gefragt. Eine ist, den Jahresbeitrag von DM 10,-- jeweils für 2 Jahre zu erheben. Das spart Bankgebühren in Höhe von DM 180,-- und bringt zusätzlich Zinseinnahmen. Die Mitglieder ziehen mit.

Der Baubeginn des Kindergartens ist weiter offen. Es gibt hierzu unterschiedliche Aussagen des Bauträgers (Pfarre), der Stadt Köln und des Landschaftsverbandes. In einer Notiz vom 11. Januar liest man hierzu: „Gottes Bodenpersonal hält sich auch nicht immer an die 10 Gebote!“

Am 6. Februar veranstalten wir den ersten Kostümball im Germaniasaal.

Der Bürgerverein begrüßt die Ankündigung der Stadt Köln, ungenutzte Flächen des ehemaligen Esso-Geländes als Industriegebiet zu nutzen. Wir stellen jedoch die Forderung an die Stadt Köln, eine Umweltverträglichkeit für den kompletten Kölner Norden zu erstellen, sowie eine direkte Zufahrt von der Industriestraße auf das Gelände einzurichten und eine Anbindung an das Schienennetz für den Transport von Gefahrgütern sicherzustellen.

Mit Schreiben vom 13. Mai teilt die Stadt Köln uns zum Thema Kita mit, dass die Kirche vom Kauf des Grundstückes Roggendorfer Weg wegen überhöhter Preisforderung der Stadt zurückgetreten ist.

Die Neugestaltung des Dorfplatzes (vor ehem. Volksbank, heute Bestattungen Schwarz-Schäferhoff) wird in Angriff genommen. Der Weihnachtsbaum kann dort weiterhin jährlich aufgestellt werden.

Der Feldblumenweg wird als Spielstraße deklariert.

Im Bereich Herzog Johann Straße Ecke Roggendorfer Weg werden Abfallcontainer platziert.

Die Stadt Köln prüft die Errichtung von mobilen Wohneinheiten am Roggendorfer Weg Ecke Herzog-Johann-Straße zur Unterbringung von Asylbewerbern. Die Info-Veranstaltung der Stadt am 27. Oktober im Germaniasaal nehmen 185 Teilnehmer wahr. Pro und Contra halten sich die Waage.

Der Vorstand nimmt im Laufe des Jahres an mehreren Informationsveranstaltungen bezgl. der geplanten Müllverbrennungsanlage teil.

 

1994 Grundbesitzabgaben, Kanalbau, Gewerbegebiet Langel

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Kölnische Rundschau September 1994

Im Februar gibt der Bürgerverein den Fühlinger Bürgerinnen und Bürgern Hilfestellung bei der Einlegung von Widersprüchen gegen die Gebührenrechnung bezgl. der Grundbesitzabgaben 1994.

Der von uns geforderte Zebrastreifen im Bereich der Kreuzung Neusser Landstraße/Arenzhofstraße wird abschlägig beschieden, da die erforderliche Fußgängerfrequenz von 100 Personen in den Spitzenzeiten nicht erreicht wird.

Mitte des Jahres häufen sich Wasserrohrbrüche in Fühlingen und im Kölner Norden insgesamt. Im Nachhinein stellt sich heraus, dass die Schäden nur bei Kupferrohrleitungen auftreten, die in einem begrenzten Zeitraum verarbeitet wurden.

Der Bebauungsplan zum neuen Gewerbegebiet Langel liegt vor. Der Bürgerverein teilt dem Rat der Stadt Köln seine Bedenken und Anregungen zum Verlauf der zu verlängernden Industriestraße vor. Die Bürgerinnen und Bürger werden umfassend informiert.

Kanalbaumaßnahmen (Gesamtkosten ca. 3 Millionen DM) auf der Grafen-von-Berg-Straße beginnen.

Am 26.November stellen wir den Weihnachtsbaum erstmals zusammen mit allen Ortsvereinen auf. Die Fühlinger Bevölkerung wird dabei mit Waffeln, Reibekuchen, Bier und Glühwein umfassend versorgt.

 

1995 Erbeinsetzung, Müllverbrennung, Rewe

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Im Februar lädt der Bürgerverein im Auftrag der Eheleute Katharina und Karl Kirch, die am Mennweg 150 b wohnen, zur Feier ihrer „Diamanten Hochzeit“ in den Germaniasaal der Gaststätte Otto ein. Im Rahmen dieser Feier gibt Karl Kirch bekannt, dass die Eheleute Kirch von der Arbeit des Bürgervereins in den letzten Jahren so tief überzeugt wurden, dass beide sich entschlossen hätten, den Verein zum alleinigen Erben zu benennen. Als Testamentsvollstrecker setzen sie die Vorstandsmitglieder Adalbert Fischer und Hans-Josef Weihrauch ein. Die Eheleute Kirch ordnen ausdrücklich an, dass die Erträgnisse des Vermögens ausschließlich verwendet werden dürfen zur Stärkung des Gemeinschaftssinns in Fühlingen insbesondere für die Alten- und Jugendarbeit.

Die Eheleute Kirch sind auf dem Friedhof in Fühlingen beerdigt. Die Grabpflege übernimmt der Bürgerverein.

Die Jahreshauptversammlung vom 15. Februar beschließt einstimmig eine Satzungsänderung (Vereinszweck) zur Erlangung der Gemeinnützigkeit.

Das Jahr 1995 ist geprägt von diversen Aktionen gegen die Müllverbrennungsanlage Köln-Niehl, die von KIMM (Kölner Interessengemeinschaft Müllvermeidung statt Müllverbrennung) sowie der Bürgerinitiative „Wohnen und Umwelt“ Kölner Norden e.V. initiiert werden.

Am 16. Juni wird bekannt, dass der Rewe-Konzern 200.000 qm Gewerbegebiet in Köln Langel erworben hat. Es muss damit gerechnet werden, dass täglich 200 LKW im Einsatz sind und 400 Touren gefahren werden. Der Bürgerverein bemüht sich um weitere Informationen.

 

1996 Tempo 30, Karneval, Volksbank Köln-Nord

Eine verstärkte Überwachung des Tempolimits (30 km) auf der Neusser Landstraße durch die Polizei zeigt erste Erfolge.

Karnevalssonntag wird ein karnevalistisches Treiben mit Tanz und kleinen Überraschungen für die Kinder im Germaniasaal durchgeführt. Die Veranstaltung findet reges Interesse und ein positives Echo in der Bevölkerung.

Der fehlende Bürgersteig an der Kriegerhofstraße bis Höhe Kasseler Weg ist fertiggestellt.

Der Verbleib der Volksbank Köln-Nord in Fühlingen kann nicht erreicht werden. Ausschlaggebend sind wirtschaftliche Gründe.

 

1997

Die Situation in diesem Jahr gibt das nachstehende Interview des Stadtanzeigers mit unserem Vorsitzenden Adalbert Fischer wieder.

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Eine Reihe von örtlichen Verkehrs- und Umweltthemen wird behandelt.

Darüber hinaus gibt es erste Anregungen zum Hochwasserschutz. Eine Bürgerinformation wird auf den 13. Januar 1998 im Pfarrheim in Rheinkassel terminiert.

 

1998 LKW, Chemie

Aufgrund der weiteren Zunahme des LKW-Verkehrs drängt der Bürgerverein mit Nachdruck auf den Bau der Ortsumgehung Fühlingen.

Diverse Veranstaltungen der Chemischen und Mineralölverarbeitenden Industrien werden besucht. Diese beginnen auf Drängen des Bürgervereins mit der Verteilung von Notfall-Broschüren.

Dem Antrag des Bürgervereins an die Stadt über die Aufstellung von Ruhebänken im Bereich Kirche und Fühlinger See wird stattgegeben.

 

1999 Verkehrszählung

Die Jahreshauptversammlung am 10. März stimmt die anwesenden Mitglieder auf das 40 jährige Vereinsjubiläum im nächsten Jahr ein.

Eine neuerliche Verkehrszählung auf der Neusser Landstraße am 21. Mai ergibt für die Zeitspanne 07:00 – 21:00 Uhr ein Verkehrsaufkommen von 15.236 Einheiten. Davon 62 Müll-LKWS und 88 Gefahrguttransporte.

 

2000 40 Jahre Bürgerverein

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Wir laden am 30. April zum Tanz in den Mai in den Germaniasaal ein.


In der letzten Sitzung der Bezirksvertretung Chorweiler wird festgestellt, dass die Umgehungsstraße von der Liste der landespolitischen Straßenbaumittel gestrichen wurde. Hintergrund ist, dass der Erwerb hierfür benötigter Privatgrundstücke mittelfristig nicht zustande kommt.

Am 28. Mai feiert der Verein unter großer Beteiligung der Fühlinger Bevölkerung und Vereine sein 40 jähriges Vereinsjubiläum auf dem Festplatz.

Der Gewinn von knapp 6.000 DM wird mit Ortsvereinen und Pfarre geteilt.

Für Gefahrguttransporte wird die Einfahrt nach Fühlingen gesperrt.

Die Einrichtung von Urnengräbern auf dem Fühlinger Friedhof findet bei den Bürgern noch wenig Gehör.

Alle Bürgeranträge zur Bebauung des Heinrichshofweges werden von der Stadt abgewiesen.

Der Kölner Stadtanzeiger berichtet am 28.September über erste Anträge zur Einrichtung eines Kreisverkehrs am Mennweg.

  

2001 Jahreshauptversammlung und Weihnachten

Die Jahreshauptversammlung findet diesmal am 30. Mai in der Gaststätte Otto statt. Es nehmen 46 Mitglieder sowie diverse Ratsmitglieder und Bezirksvertreter teil.

Ein bunter Strauß von Problemen wird diskutiert: Fußgänger Überweg Neusser Landstraße an der KVB Haltestelle Ortsausgang Richtung Worringen, Kunststoffcontainer für Arenzhofstraße, überfüllte Müllringe am Fühlinger See, Camper auf dem Parkplatz Kasseler Weg, Rattenbefall, verschmutzte Toiletten am Fühlinger See, Wachdienste bei Ruderregatten nehmen ihre Aufgaben nicht wahr, zugeparkte Grünstreifen an der Neusser Landstraße Höhe Aqualand, 30 km Zone Neusser Landstraße, Forderung nach einer Ampelanlage Mennweg / Kreuzung Neusser Landstraße, Umgehungsstraße, Radweg am Mennweg, was passiert mit Haus Fühlingen?

Das Jahr endet wie immer mit der obligatorischen Vorweihnachtsfeier für Senioren.

 

2002 Sportheim und Umgehungsstraße

Der Bürgerverein beteiligt sich mit einer Spende von 1250,-- DM an der Errichtung des Vereinsheimes des SV Fühlingen-Chorweiler. Vertreter des Bürgervereins nehmen an der offiziellen Eröffnung am 26. April teil.

Am 8. Mai findet die Jahreshauptversammlung statt.

Diverse Straßenbeläge im Ort werden saniert, eine wiederholte Überwachung des Tempolimits 30 auf der Neusser Landstraße durch die Ordnungsbehörden erfolgt.

Der Bebauungsplan für die Umgehungsstraße muss geändert werden, da die bisherige Trasse durch Überschwemmungsgebiet führt. Der Baubeginn verzögert sich daher weiter.

Am 1. Dezember findet erstmals eine Nikolausfeier für die Kleinsten im Germaniasaal statt.

 

2003 Hochwasserschutz und Gewerbegebiet Langel

Die Stadt Köln informiert über Hochwasserschutzmaßnahmen.

Die Jahreshauptversammlung findet am 2. Juli statt. Es werden mehrere Probleme in Bezug auf die Verkehrssicherheit diverser Straßen thematisiert.

Die Information kursiert, dass der Verkauf von Haus Fühlingen für 1,-- € kurz vor dem Abschluss steht.

Auf unsere Veranlassung wird im Bereich der Schulbushaltestelle Herzog-Johann-Straße ein Haltverbot eingerichtet.

Das städtebauliche Planungskonzept zum Gewerbegebiet Langel wird zum 5. Mal geändert und vom 22. bis 26. September im Bezirksrathaus Chorweiler offengelegt. Der Bürgerverein formuliert einen Einspruch insbesondere wegen eines zu hohen Lärmpegels.

Der Bürgerverein wird Mitglied im „Förderverein Fühlinger See“.

 

2004 Internetauftritt

Der Bürgerverein ist seit Mitte des Jahres mit einem eigenen Internetauftritt am Start.

 

2005 LKW-Maut

Auf der Jahreshauptversammlung am 24. November wird festgehalten, dass die Einführung der „LKW-Maut“ zu einer starken Zunahme des LKW-Verkehrs in Fühlingen geführt hat. Ein mit der Bezirksvertretung gemeinsam formulierter Dringlichkeitsantrag an die Verwaltung wird gestellt.

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Zum neu geplanten Hochwasserschutz gibt der Verein seine erste Stellungnahme ab. Im Wesentlichen sind dies Fragen zur Situation der Anwohner am Mennweg, zur Herstellung der Umgehungsstraße und Ausgleichsflächen. Die Bedenken der betroffenen Landwirte fließen ebenfalls mit ein.

Windräder im Kölner Norden

Am 21.01.2022 titelte der Kölner Stadt-Anzeiger : Windenergie in Köln: Gutachten attestiert Potenzial in Chorweiler | Kölner Stadt-Anzeiger (ksta.de)

Potenzial für was? „Windenergie könnte künftig aus Köln-Chorweiler kommen.“

Schnell waren viele Gedanken vieler Mitbürger im gesamten nördlichen Kölner Stadtgebiet zu hören : „Windräder in Chorweiler?“.

In dem Artikel heißt es :

„Wie im Zuge des Mediationsverfahrens zwischen der Bürgerinitiative Klimawende Köln und der Rhein-Energie AG bekannt wurde, sieht ein Gutachten des Landesamts für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) von 2013, dass das Potenzial für die Errichtung von Windkraftanlagen auf dem Kölner Stadtgebiet auslotet, im Bezirk Chorweiler konkrete Möglichkeiten zur Realisierung der entsprechenden Anlagen.“ (Christopher Dröge, KSTA, 20.01.22)

Die Thematik ist keinsfalls neu. Bereits 2014 titelte der Kölner Stadt-Anzeiger Streit im Rat: Grüne wollen Windräder in Köln | Kölner Stadt-Anzeiger (ksta.de) . Bereits in diesem Artikel aus 2014 steht, dass SPD und Grüne die Verwaltung beauftragt haben,  nach einem für Windturbinen attraktiven Gebiet zu suchen. Diese Fläche solle dann als gesonderte Zone ausgewiesen werden, in der das Aufstellen bis zu 200 Meter hoher Anlagen erlaubt sei. Damals waren die oppositionellen Parteien allesamt misstrauisch, wie als Beispiel die Aussage der damaligen Ratsfrau der CDU, Katharina Welcker, hier abgebildet sei : „…der rot-grüne Antrag liest sich wie aus dem Handbuch für Gutmenschen abgeschrieben….“ . Auch die Bürger diskutierten bereits heftig mit, denn: darf man im Kölner Stadtgebiet, der Domstadt, Turbinen aufstellen, die mit ihren Flügeln 200m Höhe erreichen und damit höher wären als der Kölner Dom (Südturm 157,22 m) ? 

Damals wies die FDP noch darauf hin, dass ein Klimaschutzkonzept des Oberbürgermeister Jürgen Roters zu einem eindeutigen Ergebnis gekommen sei. In Köln gebe es für ein solches Projekt weder erforderliche Flächen, noch günstige Windverhältnisse.

Auch liest man in diesem Artikel, dass sich im Jahr 2005 SPD und CDU für eine Windenergie-Zone Marsdorf ausgesprochen hatten.

 

Nun sind viele Jahre seitdem vergangen, und wir stehen weiter, oder wieder, vor den Diskussionen. Geändert hat sich, und das dürften die meisten schnell zugeben, die insgesamte Klimasensibilisierung in der Bevölkerung ; Und die spürbare Änderung eben jenes Klimas. Auch die aktuellste Lage (Krieg in der Ukraine, Sanktionen gegen Russland, Gas- und Öl-Stop mit einhergehender Beschleunigung für erneuerbare Energien) lässt das Thema Windkraftturbinen in einem anderen Licht stehen. Wir wollen und dürfen nicht sagen, ob in einem „schlechteren“ oder „besseren“ Licht. Allerdings sind wir uns einig, dass es einige Flutlichmasten mehr sind, die das Wort „Windkraftpotenzial“ für Köln beleuchten.

Die RheinEnergie und die Stadt Köln haben im letzten Jahr (2021) ein Mediationsverfahren zusammen mit der Bürgerinitiative Klimawende Köln durchlaufen, um Eckpunkte für die zukünftige Energieversorgung in der Stadt Köln festzulegen. Ziel ist die Klimaneutralität in Köln bis 2035.

Auf Seite 9 des Eckpunktepapiers steht folgendes:

Windenergie-Ausbau in Köln:

Das LANUV-Gutachten von 2013 weist ein Windkraftpotenzial im Stadtgebiet von Köln von 124 MW aus. Bei einer Analyse der Flächenpotenziale im Kölner Norden konnte die RheinEnergie entlang der Autobahn A57 ein mögliches realisierbares Windkraftpotenzial von ca. 12 MW, unter Berücksichtigung eines 1.000-Meter-Abstandes zur bewohnten Bebauung, identifizieren. Für den Ausbau der Windkraft im Fall einer Anpassung des Flächennutzungsplanes sieht die RheinEnergie eine gute Realisierungschance für das o. g. etwaige Windkraftpotenzial. Dem Rat der Stadt Köln wird empfohlen, die dargestellten Möglichkeiten (s. a. die kommenden Vorschläge des Klimarates) gemeinsam mit der Stadtverwaltung zügig zu prüfen, zu beraten und durch entsprechende Beschlüsse umzusetzen.

Eckpunktepapier.pdf

Diese Aussage hat einige verwundert und insbesondere die Diskussionen im Kölner Norden angeheizt, da der Kölner Norden aktuell gar nicht für Windkraft vorgesehen ist. Es gibt bekanntermaßen eine Windvorrangzone in Marsdorf, die nicht umgegangen werden darf. Erst müsste diese Vorrangzone aufgehoben werden, bevor irgendwo an einer anderen Stelle in Köln Windräder entstehen können. Nun wurde aber 2014 im KSTA angemerkt, der Beschluss von 2005, die Windenergie-Zone in Marsdorf zu errichten, sei nichts anderes gewesen, als Investoren fernzuhalten.

Die RheinEnergie und die Stadt Köln haben gemeinsam mit der Bürgerinitiative vereinbart, dass die Vorrangzone (Marsdorf) aufgehoben werden soll und Abstandsregelungen unter 1.000 Meter für den Bau von Windrädern ermöglicht werden sollen, damit der Windkraftausbau in Köln beschleunigt werden kann. Sollte dies geschehen, könnten Windräder im Kölner Norden gebaut werden. Es braucht allerdings erst einen politischen Beschluss zur Aufhebung der Vorrangzone und weitere politische Beschlüsse für den Bau von Windkraftanlagen mit den konkreten Standorten in Köln. Zudem kämen noch Gutachten bzgl. Umweltamt hinzu.

SPD, CDU und der Bürgerverein Köln-Heimersdorf e.V. haben Fragen an die Bezirksvertretung gestellt und um mehr Einsicht und Aufklärung gebeten.

Dieser Artikel sollte bereits kurz nach Ausgabe des KSTA im Januar im Dorfnetz verfasst werden. Nicht nur ein paar Informationen um das Projekt haben sich mittlerweile zusammengetan (Dank an M.D. !) sondern auch die bereits erwähnten Änderungen bei Umweltschutz- und Klimaempfinden, sowie die Energieversorgungspolitik in der aktuellen Situation mischen sich mehr und mehr bei.

 

Wir Fühlinger e.V. - Über uns

Über uns

„Wir Fühlinger e.V.“ - Bürgerverein Fühlingen.
Eine Gründung der Fühlinger Ortsvereine, die eine Belebung der Fühlinger Gemeinschaft zu erreichen will. Der Verein ist Nachfolger des 1960 gegründeten Bürgervereins Köln-Fühlingen.

Wir richten unsere Initiativen ganz auf die Wünsche und Interessen unserer Mitglieder und der Bewohner von Fühlingen aus. Wir sind unabhängig von politischen, religiösen oder anderen Gruppen und stolz darauf, nur den Bürgerinteressen verpflichtet zu sein.

Unsere Mitglieder wohnen, arbeiten oder sind in Fühlingen geboren bzw. aufgewachsen sie fühlen sich Fühlingen in anderer Weise verbunden. Dazu zählen auch die Fühlinger Handwerker, Einzel-händler und Gewerbetreibende.

Zum Jahresende 2015 hat unser Verein bereits weit über 400 Mitglieder.

 

Wir verstehen uns als

  • Legitime Interessenvertretung und Ansprechpartner aller Fühlinger Bürgerinnen, Bürger und Vereine (Partei- und konfessionsübergreifend).
  • Förderer der zwischenmenschlichen Kommunikation in Fühlingen.
  • Pfleger des Brauchtums der Fühlinger Geschichte, Heimat, Kultur und deren Traditionen.
  • Bindeglied zwischen Bürgerinnen und Bürgern, Verwaltung und Politik.

 

Unsere Aufgaben

  • Wir pflegen die Zusammenarbeit mit Kirche, den Ortsvereinen und weiteren gesellschaftlichen Gruppierungen in Fühlingen.
  • Wir halten in allen Fragen, Fühlingen betreffend, Verbindung zu Rat und Verwaltung der Stadt Köln, zu Bezirksvertretungen und zu politischen Parteien.
  • Wir machen Vorschläge für Verbesserungen in Fühlingen.
  • Wir beraten und helfen und fördern die Nachbarschaftshilfe
  • Wir fördern Sport, Kultur und Brauchtum z.B. durch eigene Veranstaltungen oder Unterstützung der Ortsvereine .
  • Wir setzen uns für den Umweltschutz ein.
  • Wir organisieren Vorträge und Fahrten.
  • Wir unterstützen die Anliegen unserer Kinder und Jugendlichen.
  • Wir unterstützen die Anliegen unserer Senioren.

 

Unsere Wünsche

„Wir Fühlinger e.V.“ erreicht dann etwas, wenn möglichst viele Fühlinger unseren Verein durch ihre Mitgliedschaft unterstützen.

Unsere Mitglieder garantieren Vielfalt und Lebendigkeit. Ihre Erfahrungen, ihre Interessen und ihr Wissen sind wichtig bei der Verwirklichung der Ziele unseres Vereins. 

Eigentlich sollten sich alle Fühlinger Bürgerinnnen und Bürger berufen fühlen, Mitglied zu werden. Ob jung oder alt. Gemeinsam sind wir stark und können so die Interessen unseres Vorortes entsprechend vermitteln.

Nur durch Sie, kann unser Fühlingen lebendig bleiben. Werden Sie mit uns aktiv. Teilen sie uns Ihre Ideen, Vorschläge und Sorgen mit. Sagen Sie uns auch, ob und in welcher Weise Sie aktiv zur Erreichung unserer Ziele beitragen möchten.

Sprechen Sie uns an.

 

Der Vorstand

 

 Vorstand

Simone Rasquing (mitte)

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Ramona Fischer (links)

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Laura Gundelach (rechts)

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