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Teilsperrung am Kreisverkehr ab Dienstag

Der Landesbetrieb Straßenbau Nordrhein-Westfalen saniert ab Dienstag, 27.8., den Kreisverkehr B9 (Neusser Landstraße) / L43 (Blumenbergsweg) / Industriestraße in Köln-Fühlingen.
Der Kreisverkehr wird während der Erneuerung der Asphaltdecke halbseitig gesperrt. Die Äste Blumenbergsweg (L43) und Industriestraße am Kreisverkehr werden zur Durchführung der Bauarbeiten bis voraussichtlich 9.9. vollgesperrt.

Der Verkehr auf der B9 (Neusser Landstraße) wird mittels Baustellenampeln wechselseitig durch den Kreisverkehr geführt.

Der Verkehr vom Blumenbergsweg zur B9 wird über Mercatorstraße (K8) und Merianstraße umgeleitet, der Verkehr an der Industriestraße wird parallel zur Neusser Landstraße bis zur Merianstraße umgeleitet. (U1/U2)

 Weitere Infos hier:
https://www.strassen.nrw.de/de/meldung/b9-l43-teilsperrung-am-kreisverkehr-neusser-landstrasse-in-koeln-fuehlingen-ab-dienstag.html

Von 1969 bis 1978

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Wie bereits in Folge 2 berichtet, hat der Bürgerverein „Neue Stadt“ für Freitag, den 21.03.1969 nach Merkenich eingeladen. Es wird eine Interessengemeinschaft gegründet, die insbesondere die Belange der Bürger im Zusammenhang mit Luftverschmutzung, Lärmbelästigungen sowie von Industrieansied-lungen im Kölner Norden im Focus hat.

1969 Flächennutzungsplan I

Der Rat der Stadt Köln beschließt am 10.Juli, den Flächennutzungsplan 218 für den Planungsbereich Chorweiler einschließlich der Vororte Roggendorf/Thenhoven und Worringen abzuändern. Der abgeänderte Plan sieht vor, die Vororte Fühlingen, Langel, Rheinkassel, Feldkassel, Kasselberg und Merkenich zu verlegen. Dieser Beschluss hat eine heftige Reaktion der betroffenen Einwohner, wie auch darüber hinaus zur Folge. Die Versammlung der Vorstände der Bürgervereine des Kölner Nordens gründet am 22.September ein Aktionskomitee. Den Leitungsvorsitz übernehmen die Herren Simon (BV Neue Stadt) und Klever (BV Merkenich).

Presseveröffentlichungen etc. geben ein Bild der brisanten Stimmung im Kölner Norden wieder.

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1970 Flächennutzungsplan II und Atomkraftwerk

Auch das Jahr 1970 ist geprägt vom „Flächennutzungsplan 218“. Hinzu kommen noch die Ideen am Kölner Rheinufer ein Atomkraftwerk zu bauen. Merkenich und Flittard sind als Standorte im Gespräch.

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KStA auszugsweise

 

Am 23. Januar diskutieren die Vertreter der Bürgervereine ihre jüngste Stellungnahme zum F-Plan 218 mit Rat und Verwaltung.

Im Rahmen einer Besichtigung des Kölner Nordens am 23. April äußert NRW Arbeits- und Sozialminister Werner Figgen Unverständnis zu den Umsiedlungsplänen seiner Kölner Ratskollegen. So berichtet es der Kölner Stadtanzeiger am 24. April.

Daneben gibt es auch weitere Probleme, die vom Fühlinger Bürgerverein angegangen werden. Am 22. Januar besuchen die Herren Josef Esser, Matthias Thönnissen und  Heinrich Kürten die Wacker-Chemie wegen Erweiterung der Anlagen und Produktionsstätten. Mit Schreiben vom 26. Juni lädt der Regierungspräsident zur Erörterung eines Vorhabens der Fa. Bayer Dormagen ein. Die Anlage wird am 15. September genehmigt.

Die Jahreshauptversammlung am 05. März in der Gaststätte Otto bringt einen weiteren Wechsel im Vorstand. Heinrich Kürten scheidet als Schriftführer aus. Die Mitgliederversammlung wählt Willi Hüsch zum neuen Schriftführer. Die weiteren Vorstandsmitglieder werden einstimmig wiedergewählt. Auch der F-Plan 218 ist weiterhin ein Thema und wird mit der anwesenden Stadtverordneten Maria Müller (CDU) ausgiebig diskutiert.

Von der Schreinerei Lemm wird ein Aushangkasten gestiftet. Eine Zusammenkunft von Feuerwehr, Junggesellen-, Schützen- Sport- und Bürgerverein am 06. April berät über die Aktivitäten und finanzielle Aufwände für die 3 goldenen Hochzeiten in diesem Jahr.

Mit Schreiben vom 26. Oktober erinnert der Bürgerverein die Stadt zum wiederholten Male an die Beseitigung des 1945 gesprengten Bunkers am Blumenbergsweg, da der Abfallberg hier seit Jahren anwächst und vielerlei Ungeziefer anzieht. Eine Zuständigkeit konnte bisher nicht ermittelt werden. Die Stadt Köln stellt auch in diesem Jahr einen Weihnachtsbaum inkl. Illumination auf.

 

1971 Flächennutzungsplan III

Auch in 1971 stehen 2 goldene Hochzeiten an. Die erste Vorstandssitzung des Jahres am 2. Februar befasst sich mit der Umlegung des Ortes Feldkassel.

 

Wesentlicher Diskussionspunkt der Jahreshauptversammlung am 21. März betrifft die Veränderungssperre auf Grund des neuen Flächennutzungsplans. Es wird festgestellt, dass der Plan vermögensmindernde Wirkung hat. Zwei Jahre leben die Fühlinger, wie auch weitere Dörfer in Ungewissheit, sodass ausgehend vom Merkenicher Bürgerverein der Stadt ein Ultimatum bis Mitte Juni gestellt wird. Sollte bis dahin keine Klarheit geschehen, wird mit Kind und Kegel zum Rathaus marschiert.

Die Ankündigung eines Protestmarsches zum Kölner Rathaus hat die stadtkölnische Administration dann auf Trab gebracht. Die Bürgervereine werden Ende Juni zu einem Hearing ins Kölner Rathaus eingeladen, welches jedoch enttäuschend verläuft. Am 09. August tagen die Bürgervereine des Kölner Norden im Jugendheim in Fühlingen um den Protestmarsch auszuarbeiten, da das Vertrauen in die Redlichkeit der Stadt Köln nachhaltig geschwunden ist.

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Am 02. September wird in einer geordneten und eindrucksvollen Demonstration der Bürgerwille deutlich gemacht. Alleine aus Fühlingen hatten sich über 500 Teilnehmer angesagt.

 

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Dieser massive Bürgerprotest des Kölner Nordens führt bei der Stadt Köln zu einem Einlenken. Der F-Plan 218 wird zu den Akten gelegt.

1972 neuer Plan

Die Stadt Köln hat neue Bebauungspläne zur Ansiedlung von Industrie ausgearbeitet. Die Bürgervereine legen daraus abgeleitet einen Eigenvorschlag vor, der am 16. März der Öffentlichkeit im Tabor-saal vorgestellt wird. Die Jahreshauptversammlung am 19. März wählt Willi Frömbgen zum 1. Vorsitzenden, da Josef Esser aus privaten Gründen nicht mehr für eine erneute Kandidatur zur Verfügung steht. Neu in den Vorstand wird Paul Esser (2. Vorsitzender) gewählt.

Der neue Vorstand veranlasst die Aufstellung mehrere Ruhebänke im Bereich Friedhof/Fühlinger See. Die Vorstandssitzung am 27. Mai beschließt die Teilnahme an 2 goldenen Hochzeiten in diesem Jahr. Hinsichtlich der nicht zulässigen Befahrung der Kriegerhofstraße mit Kieslastern wird die Stadt um Kontrolle und Abhilfe gebeten.

 

1973 Feldkassel, Fußball

Die Mitgliederversammlung beschließt am 11. März, beim Garten- und Friedhofsamt die Umsetzung des Kriegerdenkmals Feldkassel nach Fühlingen zu beantragen. 1. und 2. Vorsitzender stehen für eine Wiederwahl nicht zur Verfügung. Eine außerordentliche Hauptversammlung wird auf den 15. April terminiert. Willi Frömbgen bittet die Anwohner der Arenz- und Kriegerhofstraße ihre Abwässer nicht über die Straßenrinnsteine zu entsorgen. Da Fühlingen jetzt sogar erweitert werden soll, wird der Kanalanschluss wieder akut. Entsprechende Schreiben gehen an das Amt für Stadtentwässerung. Die außerordentliche Versammlung am 15. April wählt die bisherigen beiden Vorsitzenden erneut. Die Zukunft des Mennweges soll bei der Stadt thematisiert werden.

Am 27. Mai nimmt der Bürgerverein erstmals am Fußballturnier der Ortsvereine teil.

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Vorstand und Beisitzer mit Verstärkung

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Zu den ernsten Themen.

Da die Schule in Fühlingen mittlerweile geschlossen ist, wird beantragt, die Ampelanlage in die Ortsmitte zu verlegen. Der Vorstand beschließt am 28. November Einspruch gegen den Neubau einer Raffinerie-Anlage der Esso einzulegen. Die Einhaltung der Geschwindigkeitsbegrenzung auf dem Mennweg soll kontrolliert werden.

 

1974 Esso-Chemie, Frauen an die Front

Gegen die Erweiterung der Esso-Chemie Werke wird am 09. Februar Einspruch beim Regierungspräsidenten eingelegt. Die ansteigende Unfallgefahr im Verlauf der verengten Fahrbahn Kriegerhofstraße/Arenzhofstraße wird bei der Stadt zu Protokoll gebracht. Danach werden auf der Kriegerhofstraße Haltverbotsschilder aufgestellt. In diesem Jahr steht die erste diamantene Hochzeit an. Die Vorbereitungen für die Feierlichkeiten laufen.

Auf der Hauptversammlung übernimmt Paul Esser den Vorsitz von Willi Frömbgen. Die Frage, ob nach der Kanalisierung von Fühlingen ein Hausanschluss zwingend ist, wird mit ja beantwortet. Für den Mennweg wird ein Bebauungsplan verlangt. Lt. Frau Müller (CDU) gibt es für den Mennweg keinen solchen Plan, die Stadt Köln habe ein Vorkaufsrecht.  Erstmals findet am 11. und 12. Mai ein Tag der offenen Tür statt. Der Vorstand beschließt am 05. Juli die Stadt aufzufordern, einen Bolzplatz zu errichten. Es wird erstmals vorgeschlagen, für die Besetzung der Beisitzer-Position Frauen anzusprechen. Die Bunkeranlagen am Fühlinger Kirchweg werden als wilde Müllkippe genutzt. Die Stadt wird aufgefordert, Abhilfe zu schaffen

Am 15. November wird erstmals eine Versammlung für Jugendliche durchgeführt.

 

1975 Schulkinder am Mennweg

In diesem Jahr sollen die Arbeiten für die Kanalisation beginnen. Die Jahreshauptversammlung am 23. März beschließt eine Beitragserhöhung von 2,00 auf 3,00 DM.

Die Sicherheit des Schulweges am Mennweg muss erhöht werden. 20 Kinder kreuzen die Neusser Landstraße, die an dieser Stelle keine Geschwindigkeitsbegrenzung ausweist. Die Ortsausgangschilder werden daher bis hinter die KVB Haltestellen verlegt.

Das Kriegerdenkmal Feldkassel ist zum Ende des Jahres umgezogen. Neuer Standort ist die Wiesenfläche hinter der Kirche Richtung Friedhof.

 

1976 Kindergarten, historische Straßen

Jahreshauptversammlung vom 21. Mai: Der Grasweg wird nach Forderung des BV zur Einbahnstraße umgewidmet. Die Ecke Grasweg/Arenzhofstraße soll auf Wunsch von Herrn Weintz entschärft werden. Friedhofserweiterung ist angedacht. Der Kindergartenbetrieb im Jugendheim wird mangels ausreichender Anzahl (20 Kinder) vom Pfarramt eingestellt, da die Stadt Zuschüsse erst ab 24 Kinder gewährt. Der Bau der Kanalisation beginnt.

In der Vorstandssitzung vom 28. Mai wird festgehalten, dass ein Bebauungsplan für den Bereich Neußer Landstraße von der alten Schule bis Haus Fühlingen aufgelegt wird. Zum Kanalbau wird festgehalten, dass bei den historischen Straßen - dies sind Neusser Landstraße von der Kirche bis zur Arenzhofstraße, die Arenzhofstraße selbst und die Kriegerhofstraße - keine Baukosten anfallen werden.

Für die Fühlinger Kinder sind jetzt Plätze im Chorweiler Kindergarten reserviert. Zum Thema Beförderung der Schulkinder nach Schließung der Fühlinger Volksschule gibt es noch keine Zusagen. Der Bau des Nordstadtkrankenhauses ist um 15 Jahre verschoben, bis die Stadterweiterung abgeschlossen ist.

In der Sitzung vom 03. November wird verkündet, dass der Verein einen weiteren Schaukasten im neuen Bürgerhaus in Chorweiler erhält.

Am 19. Dezember findet auch diesmal wie jedes Jahr bisher die Weihnachtsfeier für Senioren statt. Die Frauen erhalten eine Flasche 4711, die Männer 1 Flasche Korn.

 

1977 Fühlinger Kirchweg

In der Sitzung vom 07. März wird festgehalten, dass der Fühlinger Kirchweg (heute: Am Kutzpfädchen), der direkte Weg nach Rheinkassel, total gesperrt wurde. Die Stadt wird um Aufklärung gebeten und gibt zu Protokoll, dass dies im Rahmen der Vorarbeiten für das vorgesehene Gewerbegebiet geschehen sei.

Die Hauptversammlung am 25. März verläuft ohne Besonderheiten. Weitere Sitzungen finden in diesem Jahr nicht statt.

 

1978 Kanalbau, neue Häuser

Die außerordentliche Mitgliederversammlung am 11. Januar in der Gaststätte Otto ist als Informationsveranstaltung zusammen mit der Stadt Köln hinsichtlich Hausanschlüsse, Straßenbaukosten, weitere Gebühren, Ermäßigungen etc. angelegt und geht über 4 Stunden.

In der Jahreshauptversammlung am 24. Februar in der Dorfschänke wird bekanntgegeben, dass die Stadt Köln Grundstücke in den freien Verkauf gibt.

Der Friedhof soll 1980 erweitert werden.

Von 1987 bis 1991

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1987 Gemeinnützigkeit, Fühlingen aktuell, Müllverbrennung

Die Jahreshauptversammlung am 16. Januar in der Dorfschänke, Arenzhofstraße 44 an der 66 Mitglieder und 19 weitere Bürger teilnehmen, führt zur Wahl von Hans-Josef Weihrauch zum 1. Vorsitzenden.

Ein 10-seitiger Bürgerantrag an die Stadt Köln zur Verkehrssituation in Fühlingen wird auf den Weg gebracht. Wesentliche Forderungen sind: Ampelanlage in der Ortsmitte, kurzfristige Sanierung der Neusser Landstraße, Schaffung einer Umgehungsstraße, Verringerung der Gefahrguttransporte.

Der gewünschte Kindergarten wird derzeit nicht gebaut, da 2 neue in Chorweiler errichtet werden.

Die erste Ausgabe von „Fühlingen aktuell“, sozusagen einem Papiervorläufer des Dorfnetzes, wird auf den Weg gebracht und in alle Aushalte verteilt.

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In seiner Sitzung am 4. Februar strukturiert der neue Vorstand seine Organisation und bildet Ausschüsse für Soziales/Kulturelles (Annemarie Blömer), Müllverbrennung (Jakob Kreucher), Öffentlichkeitsarbeit (Hans-J. Weihrauch), Satzung (Hans Kremer), Verkehr (Heinz-Klaus Roth)

Erste Initiativen gegen die geplante Müllverbrennungsanlage bilden sich. Auf Antrag des Niehler Bürger- und Heimatvereins wird am 17. Februar die „Aktionsgemeinschaft Kölner Norden“ wiederbelebt.

Die Stadtverwaltung schlägt für die Errichtung eines Spaßbades 2 Standorte nahe Fühlingen vor.

Mitte des Jahres wird das erste Branchenverzeichnis der Fühlinger Geschäftswelt aufgelegt. Die erste Produktion zählt 41 Abonnenten, mit der Folge, dass die finanzielle Zukunft des Vereins für viele Jahre ausreichend gesichert ist. Bereits in den ersten Wochen konnte ein Spendeneingang von DM 3.000,-- verzeichnet werden (Fühlingen aktuell Nr. 4).

Nachfolgend das Dokument der damals noch recht beeindruckende Fühlinger Geschäftswelt.

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Das neue Emblem

Da der Bürgerverein noch ohne Vereinsemblem dasteht, wird in „Fühlingen aktuell Nr. 2“ zu einer entsprechenden Aktion aufgerufen.

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Zum Abgabestichtag im April liegen 8 Vorschläge vor.

Die außerordentliche Mitgliederversammlung beschließt am 4. Juni das neue Emblem.

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Die Mitgliederversammlung beschließt weiterhin die Änderung der Satzung von 1960 zum Erhalt des Status der Gemeinnützigkeit des Vereins mit entsprechenden Fördermöglichkeiten für die Zukunft.

Satzung von 1960

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Im Zuge der anstehenden Mitgliederwerbung wird die neu gedruckte Satzung an alle Haushalte verteilt.

Satzung von 1987

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Der Versuch, die Ortsvereine dauerhaft unter einen Hut zu bringen wird in einer gemeinsamen Sitzung am 26. Mai in der Gaststätte Otto gestartet. Der Bürgerverein wird sich an der Ausgestaltung des Erntedankfestes beteiligen.

Mit Beginn des Schuljahres 1987/88 werden die vom Bürgerverein geforderten Schulbusse zur Grundschule nach Seeberg und dem Gymnasium Knechtsteden erstmals von Fühlingen aus eingesetzt.

Auf Druck des Bürgervereins werden Ende August die Ausbesserungsarbeiten an der Neusserlandstraße endlich begonnen.

Der Bürgerverein beteiligt sich am 4. Oktober mit allen Ortsvereinen an den Feiern „100 Jahre Kirche St. Marien“ in Fühlingen im Rahmen des Erntedankfestes. Gefeiert wird auf dem Heinrichshof.

Aktiver Einsatz aller Beteiligten lassen diese Veranstaltung zu einem großen Erfolg werden und sorgen für Nachhaltigkeit bei diesem Jahrestermin in Fühlingen.

Die Kassenbestände des Vereins werden immer noch in bar beim Kassierer vorgehalten. Der Vorstand eröffnet ein gebührenfreies Konto bei der Raiffeisenbank Zwgst. Fühlingen.

Die Mitgliederverwaltung auf Papier wird abgelöst durch den Einsatz des EDV-Vereins-programms der Kreissparkasse Köln.

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1988 Umgehungsstraße, Schlacht bei Worringen, Einbrüche

Die Jahreshauptversammlung am 15. Januar wählt Eva-Maria Mülfahrt zur Kassiererin und stimmt einer Erhöhung des Beitrages von DM 5,-- auf DM 8,-- zu. Aufgrund der Einwände gegen die Müllverbrennung wird der Biotonnenversuch in Longerich und Vingst um ein halbes Jahr verlängert.

Die Umstellung auf bargeldlose Beitragszahlung wird bereits im Januar von 90 % der Mitglieder angenommen.

Im März bleibt festzustellen, dass die Einbrüche in Fühlingen wieder verstärkt zunehmen. Wir laden die Fühlinger Bürger zu einer Informationsveranstaltung der Polizei am 10. November in die Dorfschänke ein.

An den Feierlichkeiten zum 700. Jahrestag der Schlacht bei Worringen am 5.Juni nehmen wir teil.

Die Stadt Köln fasst am 14. April zur Umgehungsstraße den Änderungsbeschluss, Fühlingen über eine neu auszubauende Straßenverbindung im Verlauf des Mohlenweges anzubinden. Die Neusserlandstraße selbst soll am Mennweg abgebunden werden, sodass Fühlingen künftig von jedem Durchgangsverkehr freigehalten wird.

Auch in diesem Jahr ist die Neusser Landstraße weiter ein großes Thema.

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Im Mai stellt die Stadt ihren Planungen für das neue Gewerbegebiet zwischen Fühlingen und Langel vor.

Aus dem Verkauf der Fühlinger Heide an Baron von Oppenheim in den achtziger Jahren des 19. Jahrhunderts ist das sog. Fühlinger Ortsvermögen auf gut 1.500,-- DM angewachsen. Hinterlegt ist es bis dato in der Bürgermeisterei Worringen. Nach Auszahlung an den Bürgerverein beschließt dieser im November 1988, den kompletten Betrag für die Bestuhlung der Friedhofshalle zu verwenden.

Der Bürgerverein beteiligt sich mit 60 Personen am Internationalen Wandertag des Sportvereins SV Fühlingen-Chorweiler. Insgesamt nehmen daran ca. 4.000 Wanderer aus dem In- und Ausland teil.

1989 Roma und Sinti, Jugendabteilung, Straßenbaubeiträge

Ergebnisse der Jahreshauptversammlung am 20. Januar

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Die Fühlinger Jugend zwischen 12 und 20 Jahre wird erstmalig zu einer eigenständigen Jugend-Bürgerversammlung am 3. März eingeladen.

Der Vorstand beschließt am 5. April die Unterschriftsaktion der Evangelischen Kirchgemeinde Köln-Worringen zum Thema Tiefflieger zu unterstützen. Unterschriftslisten werden in den Fühlinger Geschäften ausgelegt.

Im Mai nimmt Anneliese Braeckeler mit interessierten Jugendlichen an einer Bezirksvertretersitzung in Chorweiler teil.

Der Bürgerverein beantragt im Juni die Verkehrsberuhigung der Neusser Landstraße und fordert eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf 30 km/h. Die seit 1983 geforderte Ampelanlage in der Ortsmitte wird erst 1989 erstellt, nachdem ein Schulkind auf dem Weg zum Bus schwer verletzt wurde

Im August beschließt der Rat der Stadt Köln die beantragte Errichtung eines Kinderspielplatzes am Feldblumenweg.

Straßenbaubeiträge im Bereich Roggendorfer Weg sind von der Stadt Köln zu hoch angesetzt. Da die Widerspruchsfrist abgelaufen ist, übernimmt es Hans-Josef Weihrauch für 12 betroffene Anlieger mit der Stadt Köln Verhandlungen zu führen, um auf dem Kulanzwege Erstattungen zu erreichen. Mit Erfolg: die 12 Anlieger erhalten jeweils ca. 1.200,-- DM/Grundstück. Diese werden vom Vorsitzenden motiviert, 10 % der Summe als Spende an den Bürgerverein weiter zu leiten. Dies ist in allen Fällen geschehen.

Die Bushaltestelle am Mennweg Richtung Worringen rückt auf Wunsch der Bürger näher an Fühlingen ran.

 

1990 30 Jahre Bürgerverein, Fühlinger Bilderbogen, Tuppturnier

Bei Jahreshauptversammlung am 19. Januar gibt es einen Wechsel im Vorstand. Heinz-Klaus Roth wird zum stv. Vorsitzenden gewählt. Der bisherige Stelleninhaber Josef Esser wird Beisitzer.

Die Erstellung eines mobilen Kindergartens ist weiter bei uns im Fokus.

Die Grünfläche Dreieck Arenzhofstraße/Heinrichshofweg wird verstärkt als Parkfläche genutzt. Auf unser Betreiben sichert die Stadt Köln Rasenfläche und Baumbestand durch den Einbau von Holzpalisaden.

Mit Aufklebern „Parke nicht auf unseren Bürgersteigen“ macht der Bürgerverein auch Front gegen diese jetzt aufkommende Unsitte.

30 Jahre Bürgerverein

Nach umfangreichen Vorbereitungen können wir am Sonntag, 20. Mai bei herrlichem Sonnenschein unser 30-jähriges Wiederbegründungsfest am Feldblumenweg feiern. Zelt und Kleinkunstbühne sind aufgebaut. Der große Zuspruch an diesem Tag zeigt uns, wie tief verwurzelt der Bürgerverein mittlerweile bei den Dorfbewohnern ist. Dies unterstreicht auch die Zahl von gut 650 Mitgliedern, knapp die Hälfte der Fühlinger Bevölkerung, die wir zum Jubiläumstag erreichen. 4 Jahre zuvor waren es noch 206 Mitglieder.

Presse, Politiker aller Parteien wie auch die in der Aktionsgemeinschaft Kölner Norden vertretenen Bürgervereine sind zahlreich erschienen.

Eine Vielzahl von Fühlinger Firmen und Geschäften sowie die ortsansässigen Vereine präsentieren den Besuchern im Rahmen eines Ausstellungsprogramms ganztägig ihre Angebote mit teils lustigen Kaufverhandlungen. Die Fühlinger Kinder sind mit einem großen Trödelmarkt vertreten. Fanfarenzug, Musikkapellen, Karate- und Tanzvorführungen, Auftritte der Grundschule Balsaminenweg, Löschvorführungen der Feuerwehr, Bürgerschießen der Schützen, Torwandschießen des Sportvereins und Politikerreden sowie die Ehrung verdienter Mitglieder runden das Bild ab. Alle Kölner zeitungen berichten ausführlich zum Geschehen

Die Festwiese am Feldblumenweg

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Rechtzeitig zum Fest erscheint auch der von Hans-Josef Weihrauch verfasste, von der Fühlinger Geschäftswelt finanzierte „Fühlinger Bilderbogen“: Dieser wird im Jubiläumsjahr gut 600 mal für 8,-- DM zu Gunsten der Vereinskasse verkauft.

Die Fühlinger Ortsvereine: Bürgerverein, Schützenbruderschaft, Freiwillige Feuerwehr und Sportverein schließen sich zu einer Gemeinschaft zusammen, um Interessen von allgemeiner Bedeutung zukünftig gemeinsam vertreten zu können.

Am 20. November veranstaltet der Bürgerverein zum Jubiläum die 1. Fühlinger Tuppmeisterschaft im Germaniasaal. Sieger des Turniers wird Rolf Hoegen, der damit das Preisgeld in Höhe von DM 300,-- wie auch den Wanderpokal mit nach Hause nimmt.#

 

Nach Erhalt der Ehrenurkunden für langjährige, treue Mitgliedschaft.

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Eine Vorführung der Feuerwehr

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Grundschule Balsaminenweg

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Karatevorführung

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Ein Besuch auf dem Kindertrödel

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Gut verhandelt. Kühlschrank gehört jetzt mir.

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Die Feuerwehr hatte alles im Griff.

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Zeitungsbericht aus dem Kölner Wochenspiegel zum Fest

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1991 Organisation, Spielplatz, Beleuchtung

Die Jahreshauptversammlung vom 25. Januar beschließt die vom Vorstand vorgelegte Neuorganisation. Neben Vorsitzendem, Schriftführer, Kassenführer wird jeweils 1 Stellvertreter. Die bisherigen Beisitzer entfallen. Der Beitrag wird von DM 8,-- auf DM 10,-- erhöht.

Mit der Errichtung des Kinderspielplatzes am Feldblumenweg wird begonnen. Als Spielplatzpaten können wir Michaele von Dewitz und Eva Hopf gewinnen.

Geschwindigkeitsbegrenzung auf dem Mennweg 50 km/h.

Die Verlängerung der Herzog Johann Straße Richtung Blumenberg wird für PKW gesperrt.

Die Kurve der Neusser Landstraße Höhe Grasweg wird durch die Geschwindigkeitsbeschränkung auf 30 km/h entschärft.

Die Gasse neben der Bäckerei Kraus (Querverbindung Neusser Landstrasse zum Roggendorfer Weg) erhält auf unser Betreiben eine Beleuchtungsanlage.

Von 1992 bis 2005

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1992 Giftmülllager, Hubschrauberflüge, Tempo 30

Im Rahmen der Jahreshauptversammlung am 24. Januar legt Hans-Josef Weihrauch aus beruflichen Gründen den Vorsitz nieder, bleibt als stv. Kassierer weiterhin Vorstandsmitglied. Josef Esser scheidet aus Altersgründen aus dem Vorstand aus. Adalbert Fischer wird einstimmig zum neuen Vorsitzenden gewählt.

Die Verhandlungen mit der Stadtsparkasse Köln zur Beibehaltung der Zweigstelle Fühlingen bleiben erfolglos. Der Vandalismus auf dem Spielplatz wird kurzzeitig zum Problem.

An den neuen Stichstraßen rechts und links der Neusser Landstraße werden die Einfahrten besser gekennzeichnet und Hinweise auf die Anwohnerhausnummern angebracht.

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Zum Thema Giftmüll-Zwischenlager der Fa. Buchen am Fühlinger See beteiligen wir uns an der öffentlichen Anhörung im Bürgerzentrum Chorweiler am 27.Januar.

Gegen die Häufung der Hubschrauberüberflüge des belgischen Militärs (Standort Butzweilerhof) legen wir beim Regierungspräsidenten Protest ein.

In Sachen Umwelt wird in Verbindung mit der Umweltschutzgruppe der Heinrich-Böll-Gesamtschule sowie der Volkshochschule die Aktion „Freizeit und Natur am Fühlinger See“ gestartet.

Wir machen uns dafür stark, dass in ganz Fühlingen Tempo 30 eingeführt wird.

Der neugegründete Bürgerverein „Leben in Blumenberg e.V.“ nimmt Kontakt zu uns auf.

Eine von uns geforderte verbesserte Beleuchtung von Roggendorfer und Kasseler Weg kann von der Stadt Köln mangels finanzieller Mittel vorerst nicht umgesetzt werden.

Am 31.Oktober veranstalten wir in der Dorfschänke eine Disco und am 21. November ein Billardturnier für die Jugend.

Ende des 20. Jahrhunderts aufkommenden Tendenzen von Fremdenfeindlichkeit und Rassismus setzen Bürger- und Sportverein bereits früh ein Zeichen entgegen.

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Am 4. Dezember findet die 3. Tupp-Meisterschaft im Germaniasaal statt. Preisgelder werden in Höhe von DM 1.000,-- ausgelobt, überwiegend gesponsert von der Gardebrauerei Dormagen und der Volksbank Köln-Nord.

 

1993 Sparfüchse, Kindergarten

Allenthalben hört man, dass die Kosten steigen. Gute Ideen sind gefragt. Eine ist, den Jahresbeitrag von DM 10,-- jeweils für 2 Jahre zu erheben. Das spart Bankgebühren in Höhe von DM 180,-- und bringt zusätzlich Zinseinnahmen. Die Mitglieder ziehen mit.

Der Baubeginn des Kindergartens ist weiter offen. Es gibt hierzu unterschiedliche Aussagen des Bauträgers (Pfarre), der Stadt Köln und des Landschaftsverbandes. In einer Notiz vom 11. Januar liest man hierzu: „Gottes Bodenpersonal hält sich auch nicht immer an die 10 Gebote!“

Am 6. Februar veranstalten wir den ersten Kostümball im Germaniasaal.

Der Bürgerverein begrüßt die Ankündigung der Stadt Köln, ungenutzte Flächen des ehemaligen Esso-Geländes als Industriegebiet zu nutzen. Wir stellen jedoch die Forderung an die Stadt Köln, eine Umweltverträglichkeit für den kompletten Kölner Norden zu erstellen, sowie eine direkte Zufahrt von der Industriestraße auf das Gelände einzurichten und eine Anbindung an das Schienennetz für den Transport von Gefahrgütern sicherzustellen.

Mit Schreiben vom 13. Mai teilt die Stadt Köln uns zum Thema Kita mit, dass die Kirche vom Kauf des Grundstückes Roggendorfer Weg wegen überhöhter Preisforderung der Stadt zurückgetreten ist.

Die Neugestaltung des Dorfplatzes (vor ehem. Volksbank, heute Bestattungen Schwarz-Schäferhoff) wird in Angriff genommen. Der Weihnachtsbaum kann dort weiterhin jährlich aufgestellt werden.

Der Feldblumenweg wird als Spielstraße deklariert.

Im Bereich Herzog Johann Straße Ecke Roggendorfer Weg werden Abfallcontainer platziert.

Die Stadt Köln prüft die Errichtung von mobilen Wohneinheiten am Roggendorfer Weg Ecke Herzog-Johann-Straße zur Unterbringung von Asylbewerbern. Die Info-Veranstaltung der Stadt am 27. Oktober im Germaniasaal nehmen 185 Teilnehmer wahr. Pro und Contra halten sich die Waage.

Der Vorstand nimmt im Laufe des Jahres an mehreren Informationsveranstaltungen bezgl. der geplanten Müllverbrennungsanlage teil.

 

1994 Grundbesitzabgaben, Kanalbau, Gewerbegebiet Langel

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Kölnische Rundschau September 1994

Im Februar gibt der Bürgerverein den Fühlinger Bürgerinnen und Bürgern Hilfestellung bei der Einlegung von Widersprüchen gegen die Gebührenrechnung bezgl. der Grundbesitzabgaben 1994.

Der von uns geforderte Zebrastreifen im Bereich der Kreuzung Neusser Landstraße/Arenzhofstraße wird abschlägig beschieden, da die erforderliche Fußgängerfrequenz von 100 Personen in den Spitzenzeiten nicht erreicht wird.

Mitte des Jahres häufen sich Wasserrohrbrüche in Fühlingen und im Kölner Norden insgesamt. Im Nachhinein stellt sich heraus, dass die Schäden nur bei Kupferrohrleitungen auftreten, die in einem begrenzten Zeitraum verarbeitet wurden.

Der Bebauungsplan zum neuen Gewerbegebiet Langel liegt vor. Der Bürgerverein teilt dem Rat der Stadt Köln seine Bedenken und Anregungen zum Verlauf der zu verlängernden Industriestraße vor. Die Bürgerinnen und Bürger werden umfassend informiert.

Kanalbaumaßnahmen (Gesamtkosten ca. 3 Millionen DM) auf der Grafen-von-Berg-Straße beginnen.

Am 26.November stellen wir den Weihnachtsbaum erstmals zusammen mit allen Ortsvereinen auf. Die Fühlinger Bevölkerung wird dabei mit Waffeln, Reibekuchen, Bier und Glühwein umfassend versorgt.

 

1995 Erbeinsetzung, Müllverbrennung, Rewe

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Im Februar lädt der Bürgerverein im Auftrag der Eheleute Katharina und Karl Kirch, die am Mennweg 150 b wohnen, zur Feier ihrer „Diamanten Hochzeit“ in den Germaniasaal der Gaststätte Otto ein. Im Rahmen dieser Feier gibt Karl Kirch bekannt, dass die Eheleute Kirch von der Arbeit des Bürgervereins in den letzten Jahren so tief überzeugt wurden, dass beide sich entschlossen hätten, den Verein zum alleinigen Erben zu benennen. Als Testamentsvollstrecker setzen sie die Vorstandsmitglieder Adalbert Fischer und Hans-Josef Weihrauch ein. Die Eheleute Kirch ordnen ausdrücklich an, dass die Erträgnisse des Vermögens ausschließlich verwendet werden dürfen zur Stärkung des Gemeinschaftssinns in Fühlingen insbesondere für die Alten- und Jugendarbeit.

Die Eheleute Kirch sind auf dem Friedhof in Fühlingen beerdigt. Die Grabpflege übernimmt der Bürgerverein.

Die Jahreshauptversammlung vom 15. Februar beschließt einstimmig eine Satzungsänderung (Vereinszweck) zur Erlangung der Gemeinnützigkeit.

Das Jahr 1995 ist geprägt von diversen Aktionen gegen die Müllverbrennungsanlage Köln-Niehl, die von KIMM (Kölner Interessengemeinschaft Müllvermeidung statt Müllverbrennung) sowie der Bürgerinitiative „Wohnen und Umwelt“ Kölner Norden e.V. initiiert werden.

Am 16. Juni wird bekannt, dass der Rewe-Konzern 200.000 qm Gewerbegebiet in Köln Langel erworben hat. Es muss damit gerechnet werden, dass täglich 200 LKW im Einsatz sind und 400 Touren gefahren werden. Der Bürgerverein bemüht sich um weitere Informationen.

 

1996 Tempo 30, Karneval, Volksbank Köln-Nord

Eine verstärkte Überwachung des Tempolimits (30 km) auf der Neusser Landstraße durch die Polizei zeigt erste Erfolge.

Karnevalssonntag wird ein karnevalistisches Treiben mit Tanz und kleinen Überraschungen für die Kinder im Germaniasaal durchgeführt. Die Veranstaltung findet reges Interesse und ein positives Echo in der Bevölkerung.

Der fehlende Bürgersteig an der Kriegerhofstraße bis Höhe Kasseler Weg ist fertiggestellt.

Der Verbleib der Volksbank Köln-Nord in Fühlingen kann nicht erreicht werden. Ausschlaggebend sind wirtschaftliche Gründe.

 

1997

Die Situation in diesem Jahr gibt das nachstehende Interview des Stadtanzeigers mit unserem Vorsitzenden Adalbert Fischer wieder.

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Eine Reihe von örtlichen Verkehrs- und Umweltthemen wird behandelt.

Darüber hinaus gibt es erste Anregungen zum Hochwasserschutz. Eine Bürgerinformation wird auf den 13. Januar 1998 im Pfarrheim in Rheinkassel terminiert.

 

1998 LKW, Chemie

Aufgrund der weiteren Zunahme des LKW-Verkehrs drängt der Bürgerverein mit Nachdruck auf den Bau der Ortsumgehung Fühlingen.

Diverse Veranstaltungen der Chemischen und Mineralölverarbeitenden Industrien werden besucht. Diese beginnen auf Drängen des Bürgervereins mit der Verteilung von Notfall-Broschüren.

Dem Antrag des Bürgervereins an die Stadt über die Aufstellung von Ruhebänken im Bereich Kirche und Fühlinger See wird stattgegeben.

 

1999 Verkehrszählung

Die Jahreshauptversammlung am 10. März stimmt die anwesenden Mitglieder auf das 40 jährige Vereinsjubiläum im nächsten Jahr ein.

Eine neuerliche Verkehrszählung auf der Neusser Landstraße am 21. Mai ergibt für die Zeitspanne 07:00 – 21:00 Uhr ein Verkehrsaufkommen von 15.236 Einheiten. Davon 62 Müll-LKWS und 88 Gefahrguttransporte.

 

2000 40 Jahre Bürgerverein

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Wir laden am 30. April zum Tanz in den Mai in den Germaniasaal ein.


In der letzten Sitzung der Bezirksvertretung Chorweiler wird festgestellt, dass die Umgehungsstraße von der Liste der landespolitischen Straßenbaumittel gestrichen wurde. Hintergrund ist, dass der Erwerb hierfür benötigter Privatgrundstücke mittelfristig nicht zustande kommt.

Am 28. Mai feiert der Verein unter großer Beteiligung der Fühlinger Bevölkerung und Vereine sein 40 jähriges Vereinsjubiläum auf dem Festplatz.

Der Gewinn von knapp 6.000 DM wird mit Ortsvereinen und Pfarre geteilt.

Für Gefahrguttransporte wird die Einfahrt nach Fühlingen gesperrt.

Die Einrichtung von Urnengräbern auf dem Fühlinger Friedhof findet bei den Bürgern noch wenig Gehör.

Alle Bürgeranträge zur Bebauung des Heinrichshofweges werden von der Stadt abgewiesen.

Der Kölner Stadtanzeiger berichtet am 28.September über erste Anträge zur Einrichtung eines Kreisverkehrs am Mennweg.

  

2001 Jahreshauptversammlung und Weihnachten

Die Jahreshauptversammlung findet diesmal am 30. Mai in der Gaststätte Otto statt. Es nehmen 46 Mitglieder sowie diverse Ratsmitglieder und Bezirksvertreter teil.

Ein bunter Strauß von Problemen wird diskutiert: Fußgänger Überweg Neusser Landstraße an der KVB Haltestelle Ortsausgang Richtung Worringen, Kunststoffcontainer für Arenzhofstraße, überfüllte Müllringe am Fühlinger See, Camper auf dem Parkplatz Kasseler Weg, Rattenbefall, verschmutzte Toiletten am Fühlinger See, Wachdienste bei Ruderregatten nehmen ihre Aufgaben nicht wahr, zugeparkte Grünstreifen an der Neusser Landstraße Höhe Aqualand, 30 km Zone Neusser Landstraße, Forderung nach einer Ampelanlage Mennweg / Kreuzung Neusser Landstraße, Umgehungsstraße, Radweg am Mennweg, was passiert mit Haus Fühlingen?

Das Jahr endet wie immer mit der obligatorischen Vorweihnachtsfeier für Senioren.

 

2002 Sportheim und Umgehungsstraße

Der Bürgerverein beteiligt sich mit einer Spende von 1250,-- DM an der Errichtung des Vereinsheimes des SV Fühlingen-Chorweiler. Vertreter des Bürgervereins nehmen an der offiziellen Eröffnung am 26. April teil.

Am 8. Mai findet die Jahreshauptversammlung statt.

Diverse Straßenbeläge im Ort werden saniert, eine wiederholte Überwachung des Tempolimits 30 auf der Neusser Landstraße durch die Ordnungsbehörden erfolgt.

Der Bebauungsplan für die Umgehungsstraße muss geändert werden, da die bisherige Trasse durch Überschwemmungsgebiet führt. Der Baubeginn verzögert sich daher weiter.

Am 1. Dezember findet erstmals eine Nikolausfeier für die Kleinsten im Germaniasaal statt.

 

2003 Hochwasserschutz und Gewerbegebiet Langel

Die Stadt Köln informiert über Hochwasserschutzmaßnahmen.

Die Jahreshauptversammlung findet am 2. Juli statt. Es werden mehrere Probleme in Bezug auf die Verkehrssicherheit diverser Straßen thematisiert.

Die Information kursiert, dass der Verkauf von Haus Fühlingen für 1,-- € kurz vor dem Abschluss steht.

Auf unsere Veranlassung wird im Bereich der Schulbushaltestelle Herzog-Johann-Straße ein Haltverbot eingerichtet.

Das städtebauliche Planungskonzept zum Gewerbegebiet Langel wird zum 5. Mal geändert und vom 22. bis 26. September im Bezirksrathaus Chorweiler offengelegt. Der Bürgerverein formuliert einen Einspruch insbesondere wegen eines zu hohen Lärmpegels.

Der Bürgerverein wird Mitglied im „Förderverein Fühlinger See“.

 

2004 Internetauftritt

Der Bürgerverein ist seit Mitte des Jahres mit einem eigenen Internetauftritt am Start.

 

2005 LKW-Maut

Auf der Jahreshauptversammlung am 24. November wird festgehalten, dass die Einführung der „LKW-Maut“ zu einer starken Zunahme des LKW-Verkehrs in Fühlingen geführt hat. Ein mit der Bezirksvertretung gemeinsam formulierter Dringlichkeitsantrag an die Verwaltung wird gestellt.

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Zum neu geplanten Hochwasserschutz gibt der Verein seine erste Stellungnahme ab. Im Wesentlichen sind dies Fragen zur Situation der Anwohner am Mennweg, zur Herstellung der Umgehungsstraße und Ausgleichsflächen. Die Bedenken der betroffenen Landwirte fließen ebenfalls mit ein.

Von 2018 bis 2020

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2018 Koop Kölner Norden, Stadtteilgespräch, Vulkaneifel, Zons

Zum Jahresende 2017 kann eine weiter erfreuliche Entwicklung der Mitgliederzahlen auf jetzt 529 konstatiert werden. Für den gelungenen Werbereinsatz (53 Neue) werden Preise an 9 Mitglieder vergeben. Die meistens Mitglieder (13) wurden dabei von Simone Rasquing akquiriert.

Auf Initiative von Norbert Radke treffen sich am 15. Januar Vertreter der Bürgervereine aus Worringen, Roggendorf-Thenhoven, Langel-Rheinkassel-Kasselberg, Merkenich und Fühlingen und verständigen sich auf einen turnusmäßigen Gedankenaustausch.

Die Anwesenden kommen zu einem regen Austausch bei den Themen: Flüchtlingsunterbringung im Kölner Norden, Kommunalaufsichtsbeschwerde von Wir Fühlinger, Retentionsraum und Hochwasserschutz, Verbesserung des ÖPNV im Bezirk, Rheinbrücke A1 und Ausbau des Blumenbergwegs inkl. durchgängiger Radweg.

Die Mitgliederversammlung im Januar beschließt die Satzung zu ändern. Wesentliche sind die Punkte: Abschaffung des Vereinsorgans „Mitgliederrat“ und die Erweiterung des Vorstandes von 3 auf 5 Mitglieder.

In den Vorstand werden neu bzw. geändert gewählt Verena Sontag (Vorsitzende), Hans-Josef Weihrauch (Vorsitzender); Auke Braaksma, Julia Hecht und Christoph Weihrauch.

Anfang Februar laden wir zu einem Vortrag der NABU zum Naturschutzgebiete "Rheinaue Worringen - Langel" und "Rheinaue Langel - Merkenich" in Pfarrheim ein. Auch diese Veranstaltung findet in der Bürgerschaft regen Zuspruch.

Am 19. Februar versuchen im Pfarrheim Sozialdezernent Harald Rau und Josef Ludwig vom Wohnungsamt die Stimmung unter den Bürgern erkunden, wie im Rahmen der Informationsveranstaltung „Flüchtlingsunterkunft“ versprochen. Das Pilotprojekt „Stadtteilgespräch“ wird erstmals in Köln durchgeführt. Erwartungen, die demnächst aus anderen Stadtteilen an ihn herangetragen werden könnten, dämpfte Sozialdezernent Harald Rau lieber schon mal im Vorhinein: „Einen solchen Abend werden wir nicht für jeden der 86 Kölner Stadtteile durchführen können, Fühlingen ist ein Sonderfall.

„Wenn hier wirklich 240 Flüchtlinge angesiedelt werden, hätte der Stadtteil mit zwölf Prozent stadtweit eine führende Rolle. Flüchtlinge wollen wir aber nicht verwahren, sondern integrieren, also müssen wir dafür sorgen, dass bei der Infrastruktur nachgebessert wird.“

Die Resonanz ist groß: Es kommen rund 100 Teilnehmer, die über mehr als drei Stunden im Pfarrsaal lebhaft und engagiert diskutieren „Es ist toll, dass man mal angehört wird und Wünsche äußern darf“, so eine weibliche Teilnehmerin.

Neben Harald Rau und Josef Ludwig erscheinen 6 weitere Mitarbeiter der Stadtverwaltung, die mit den Fühlinger Bürgern an Thementischen diskutieren. Der Ablauf ist klar strukturiert: An jedem der vier Thementische sitzen sogenannte Gastgeber, die die Diskussion leiten und auch selbst Lösungsvorschläge anbieten.

Zu guter Letzt werden alle Ergebnisse zusammengetragen und im Plenum diskutiert. Das Ergebnisprotokoll wird dem Bürgerverein zugesandt sowie auf der städtischen Webseite veröffentlicht.

Ergebnisse im Einzelnen

Kinder und Jugend: In Fühlingen fehlen Betreuungs- und Bildungseinrichtungen für Kinder und Jugendliche. Es gibt nur eine Kita, die aber ist bereits zu 100 Prozent belegt. Auch die Schüler müssen weite Wege in Kauf nehmen, fahren täglich in benachbarte Stadtteile wie Rheinkassel, Merkenich, Seeberg oder Volkhoven. Die Jugendgruppe des Bürgervereins verfolgt derzeit den Plan, einen Bolzplatz anzulegen, und sucht dafür nach einem geeigneten Grundstück.

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Sport und Freizeit: Schmerzlich vermisst wird eine Kneipe. „Wir Älteren sehen uns nur noch auf dem Friedhof“, schilderte ein Teilnehmer. Der Bürgerverein möchte das Pfarrheim stärker zum Treffpunkt ausbauen. Dafür seien Investitionen nötig, gibt Norbert Radke zu Protokoll.

Wohnen und Nahversorgung: Josef Ludwig erklärt, dass statt 240 Flüchtling nur 120 kommen. Das stößt allerdings auf Misstrauen. Wir gehen jedoch davon aus, dass die von uns initiierte Kommunalaufsichtsbeschwerde gegen die übermäßige Benachteiligung von Fühlingen bei der Verteilung der Flüchtlingsströme dieses Umdenken bewirkt hat.

Der Wunsch nach einem Supermarkt mit Vollsortiment erfährt die meiste Resonanz.

Mobilität: Gefordert wird eine Buslinie in die Rheindörfer, ebenso eine engere Taktung der Linie 120.

Die Kinder- und Jugendgruppe lädt ein zu einer Fahrradrallye am 23.Juni ein.

Dabei handelt es sich um eine Art Schnitzeljagd mit dem Fahrrad.

Spannende Quizfragen rund um Fühlingen für verschiedene Altersstufen und tolle Preise warten auf die teilnehmenden Kinder und ihre Familien.

Siegerehrung und Preisvergabe finden auf dem Sportplatz statt

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Am 15. September starten wir die erste Ausflugsfahrt.

Mit vollbesetztem Bus (52 Teilnehmer) geht es schon frühmorgens Richtung Vulkaneifel. Wir besuchen zuerst Schloss Bürresheim, gelegen im Nettetal, in der Nähe von Mayen und trotz des Namens eigentlich eine Burg.

In zwei Gruppen werden wir dort von ortskundigen Führern durch das imposante Anwesen geführt und mit der spannenden Geschichte der letzten Jahrhunderte vertraut gemacht.

Nach dem Schlossbesuch geht es weiter nach Mendig, wo wir nach gemeinsamen Mittagessen eine weitere geführte Tour in das Vulkanmuseum, den Lavakeller und die Museumslay antreten.

Das Vulkanmuseum - der Lava-Dome - vermittelt recht informativ und spannend, wo wir uns befinden „Im Land der Vulkane“. Mitmachen ist gewünscht

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Das Highlight des Ausfluges ist dann der Einstieg in die Unterwelt, ein Besuch der einzigartigen historischen Lavakeller unterhalb von Mendig. In 32 Metern Tiefe befindet sich die auf der Welt einmalige unterirdische "Landschaft".

Eine Führung durch diese Welt ist gespickt mit interessanten Anekdoten und Geschichten aus der Zeit des Bergbaus und der Bierlagerung.

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Das Bürger- und Erntedankfest findet am 23. September und der Martinszug am 08.November statt. Der Dorftreff wird in diesem Jahr 7 x angeboten.

Seit Dezember erinnert das von Wolfgang Schieffer, bekannt als der Waldmaler, gestiftete Baumstammdenkmal „Alweg-Bahn“ an dieses einmalige Zeitzeugnis aus der Mitte des letzten Jahrhunderts in Fühlingen. Standort an der Neusser Landstraße – Ortsausgang Köln.

Wolfgang Schieffer ist seit Gründung von Wir Fühlinger Mitglied.

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Das Jahr endet mit dem 2. Ehrenamtsabend, der die Teilnehmer am 17. November nach Zons führt.

Mit Nachtwächter Franz-Josef Cremer führt uns ein Sachkundiger (ehemaliger Fühlinger) durch die dunklen mittelalterlichen Gassen von Zons. Mit vielerlei Anekdoten und vergnüglichen Geschichten hält er Jung und Alt über eine Stunde bei Laune. Ohne Frage ein spannendes Ereignis für alle, die dabei sind.

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Der Nachtwächter weiß natürlich auch, wo es in dunkler Nacht immer noch was zu essen gibt. Er zeigt den Weg zum Ritterschmaus, der in der Schloss-Destille vorgehalten wird. Mitten in der historischen Altstadt von Zons gelegen, eine beeindruckende Location. Je weiter der Abend voranschreitet, kommt es für manchen dann auch zu einer vermeintlichen Begegnung mit dem Schlossgeist.

2019 Notfallpraxis, Fluglärm, Straßenbaubeiträge, Hoftrödel, Jeckentreff

Das Jahr beginnt im Januar wie gewohnt mit dem Neujahrskaffee für Senioren. Hier sorgen diesmal unsere Mitglieder Julian (Trompete) und Maxime Sondergeld (Klavier) für musikalische Unterhaltung.

Die anschließende Mitgliederversammlung behandelt die Umsetzung der Datenschutzgrundverordnung. Der Datenschutz wird in der Satzung verankert.

  • Von Hella Fichtl wird die Beteiligung an der Volksinitiative zur Abschaffung der Straßenbaubeiträge beantragt. Die Versammlung ist der Empfehlung des Vorstandes ohne Gegenstimme gefolgt, die Einrichtung einer Sammelstelle in Fühlingen (erheblicher Bürokratieaufwand) nicht in Erwägung zu ziehen. Den Fühlinger Bürgern wird jedoch empfohlen, sich der Initiative auf privater Basis anzuschließen. Entsprechende Informationen werden im Dorfnetz bereitgestellt.
  • Eine Anfrage des neugegründeten Bürgervereins Köln-Heimersdorf zur geplanten Abschaffung der Notfallpraxis Chorweiler, eine gemeinsame öffentliche und öffentlichkeitswirksame Veranstaltung durchzuführen, wird positiv beschieden.
  • Auf Antrag von Martina Hüsch / Julia Hecht wird der Beitritt zur Initiative gegen Fluglärm ebenfalls positiv befürwortet. Der Vorstand beschließt auf seiner Sitzung im Februar eine Mitgliedschaft zu beantragen.
  • Ramona Fischer stellt der Mitgliederversammlung das neue Konzept zur Wiederbelebung des Dorftreffs vor. Beispielhafte Inhalte: Spieleabend, Weinprobe, Büchertausch, Kneipenquiz, Karneval.
  • Das Dorfnetzteam hat die Vorbereitungen zur Gestaltung eines Onlinewettbewerbes „Fotokalender Fühlingen 2020“ abgeschlossen. Elena Alders informiert über die Vorgaben, wie dieser Kalender, von allen gemeinsam mitgestaltet werden kann. Dazu lädt sie alle Anwesenden ein, ihre schönsten Fotos mit Fühlingen-Bezug zuzusenden. Die schönsten Fotos werden prämiert und der Kalendergeht in den Verkauf. Die Idee findet breite Zustimmung bei den Anwesenden.
  • Zum Abschluss weist Hans-Josef Weihrauch auf das Jubiläumsjahr 2020 „60 Jahre Bürgerverein hin, das mit mehreren Aktionen begleitet werden soll.

Erstmals seit den 70er Jahren arbeiten alle Bürgervereine und bürgerschaftliche Initiativen des Kölner Nordens wieder zusammen. Sie tagen 3 mal in diesem Jahr. 30. Januar (Chorweiler), 29. April (Worringen), 9. September (Merkenich). Themen sind: u. A. Abschluss einer Kooperationsvereinbarung, Notfallpraxis im Kölner Norden, Einzelhandelsversorgung, Verkehrsinfrastruktur, Ausbau des ÖPNV, Verkehrslenkung, Parkraumbewirtschaftung, Schulsituation, Entwicklung E-Mobilität und Fahrradverkehr. Das nächste Treffen findet am 9. März 2020 in Fühlingen statt.

Auke Braaksma (Bürgerbüro) initiiert im Laufe des Jahres diverse Verkehrssicherungsmaßnahmen auf/an Fühlinger Wegen und Straßen.

Erhöhte Aufmerksamkeit ziehen 20 Street Buddies in Signalfarbe auf sich. Die kleinen Kerlchen stehen an signifikanten Straßenabschnitten, um alle Verkehrsteilnehmer in besonderem Maße auf die Gefahren besonders für Kinder und Senioren aufmerksam zu machen.

Der erste Jeckentreff am 8. Februar im Pfarrheim zieht mehr als 50 Besucher an.

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Der nächste Dorftreff am 12. April Motto Kneipenquiz kommt in Fühlingen ebenfalls sehr gut an.

Wie auch der erstmals durchgeführte Hoftrödel am 26. Mai. “Mensch, der Hoftrödel ist wirklich eine richtig gute Idee!“ Diese und ähnliche Kommentare kann man aufschnappen, wenn man an diesem Tag durch Fühlingen spaziert. Weit mehr als 40 Anbieter finden sich bei schönstem Wetter zusammen, um was auf Speicher, im Keller oder im Schrank ausgemustert wurde, zum Verkauf anzubieten. Der ein oder andere rundet das Angebot noch durch Kuchen, Kaffee, Kölsch oder Rievkooche ab.

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Auch die Kölnische Rundschau berichtet groß über die Veranstaltung: „Flohmarktpremiere war ein toller Erfolg.“ „Den Ort als Shopping-Meile“ entdecken.

Gefühlt ist „ganz Fühlingen auf Achse“ und hat beim Stöbern oder im Pläuschken miteinander eine Menge Spaß. Und die ein oder andere neue Bekanntschaft kann man auch noch schließen.

Im Juni erhält der Förderverein KiTa eine finanzielle Unterstützung für deren Projekt „Musikschule“.

Bürger- und Erntedankfest, wie auch der Martinszug werden wie gewohnt organisiert und durchgeführt.

Nach Roggendorf und Zons endet das Vereinsjahr jetzt schon traditionsgemäß mit dem Ehrenamtsabend am 29. November in Köln. Die 34 Teilnehmer machen diesmal eine Zeitreise durch das alte Köln. Im TimeRide tauchen sie in die Kaiserzeit ein und beschließen den Abend gemeinsam im Haxenhaus am Rhein, Frankenwerft.

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Ganz zu Ende ist das Jahr dann doch noch nicht. Im Dezember bitten wir die Fühlinger, für die 63 Kinder in der neuen Flüchtlingsunterkunft kleine Weihnachtsgeschenke zu besorgen. Hierfür steht in unserem Dorfnetz eine digitale Einkaufsliste bereit.

Die Resonanz ist überwältigend. Nicht einmal 24 Stunden nach Veröffentlichung im Dorfnetz sind sämtliche Geschenke reserviert. So können sich alle Kinder über eine kleine Weihnachtsüberraschung freuen.

2020 Veränderungen im Vorstand

Die Mitgliederversammlung im Januar beschließt mit einer Satzungsänderung die Reduzierung des Vorstandes von 5 auf 3 Mitglieder.

Christina Scholl, Sozialbetreuerin (DRK) im Flüchtlingsheim, gibt einen Überblick zum Stand der Flüchtlingsarbeit.

Vor den anstehenden Neuwahlen zieht der Vorstand Bilanz zu 5 Jahre „Wiederbelebung des Bürgervereins“, mit dem Resümee, „Wir Fühlinger“ hat sich zu einer Erfolgsgeschichte entwickelt. Insbesondere unser Dorfnetz findet laut Übersicht von Christoph Weihrauch große Resonanz mit 18.000 Besuchern und knapp 80.000 Seitenaufrufen in 2019

Die bisherigen Vorstandsmitglieder, Verena Sontag, Julia Hecht, Christoph und Hans-Josef Weihrauch stellen sich nicht mehr zur Wahl, bieten jedoch weiterhin ihre Mitarbeit an.

Bereits im Vorfeld der Wahl hatten sich Ramona Fischer und Simone Rasquing zu einer Kandidatur bereiterklärt. Die Versammlung wählt Ramona Fischer und Simone Rasquing zu gleichberechtigten Vorsitzenden im Sinne des BGB. Auke Braaksma wird als Vorstand wiedergewählt.

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Nur wer die Vergangenheit kennt, kann die Gegenwart verstehen und die Zukunft gestalten. (August Bebel)