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Aktion „Fühlingen hilft“ in Coronazeiten geht zu Ende

Was konnte „Wir Fühlinger“ tun? Gemeinsame Veranstaltungen waren nicht möglich. Damit es bei allen jedoch weiterging, haben wir direkte Zuwendungen an Vereine etc. geleistet, sowie eine Verlosung von Einkaufsgutscheinen (Coronabons) im 1. Quartal 2021 auf die Beine gestellt.

Hierbei wurden von Januar bis Ende März wöchentlich Einkaufsgutscheine im Wert von je 25,-- € verlost, deren Finanzierung wir über den Verkauf von „Fühlinger Corona-Bons“ à 5,--€/Stück sicherstellten. Die Ziehungsveranstaltungen wurden hier im „Dorfnetz“ per Video öffentlich gemacht.

Innerhalb von 3 Monaten konnten wir so mehr als 10.000,-- € Unterstützungshilfe an ortsansässige Vereine, Gruppierungen, Betriebe und Einzelselbstständige direkt oder über Einkaufsgutscheine auszahlen. In einem Dorf mit gut 2.000 Einwohnern eine stolze Summe, wie wir meinen.

Im Rahmen dieser Aktion, die bisher von mehr als 150 Personen unterstützt wird, machen sich viele Menschen Gedanken, wie geht es weiter, oder wie kann man helfen und unterstützen. Es ist tröstlich zu wissen, dass sich damit nicht nur Erwachsene, sondern auch die Jugend auseinandersetzt.

Ein Beispiel sind die lesenswerten Gedanken eines 15-jährigen Jungen, Mitglied unseres Vereins.

Bürgerbüro

Das Bürgerbüro hat immer ein offenes Ohr für Fragen und Anregungen der Fühlinger Bürger und leitet diese nach Prüfung ggf. an die zuständigen Stellen weiter.

Hierbei handelt es sich im Wesentlichen um Angelegenheiten im Bereich Straßen u. Verkehr, des Grundbesitzes und der Sicherheit sowie sonstiger Anfragen zu/von Ämtern und Behörden.

Corona-Verlosung Nr. 1 - 02.01.2021

Liebe Fühlinger,
wir wünschen ein frohes neues Jahr und bedanken uns gleichzeitig für die rege Teilnahme an der aktuellen Aktion zur Unterstützung unserer lokalen Gastronomiebetriebe.
Die Gewinner der ersten Woche wurden ermittelt. Herzlichen Glückwunsch und viel Spass beim Einlösen!

Hier das offizielle Video:

Corona-Verlosung Nr. 2 - 09.01.2021

Liebe Fühlinger,
hier die auslosung der Runde zwei aus unserer Verslosung zur Unterstützung unserer lokalen Gastronomiebetriebe.
Die Gewinner wurden ermittelt. Herzlichen Glückwunsch und viel Spass beim Einlösen!

Hier das offizielle Video:

Corona-Verlosung Nr. 3 - 16.01.2021

Liebe Fühlingerinnen und Fühlinger,
Corona hat uns weiterhin fest im Griff. Umso mehr freut es, dass unsere Gutscheinaktion so gut angenommen wird.

Ein paar Zahlen/Fakten Stand 16.Januar 2020

Fördervolumen aktuell: ca. € 4.000,--
Ausgezahlt: ca. € 3.000,--
Verloste Gutscheine: 35
Teilnehmer bisher: 175

Und hier die Auslosung der Runde drei aus unserer Verlosung zur Unterstützung unserer lokalen Betriebe.
Die Gewinner wurden ermittelt. Herzlichen Glückwunsch und viel Spass beim Einlösen!

Corona-Verlosung Nr. 4 - 23.01.2021

Liebe Fühlinger,
hier die auslosung der Runde vier aus unserer Verlosung zur Unterstützung unserer lokalen Betriebe.
Die Gewinner wurden ermittelt. Herzlichen Glückwunsch und viel Spass beim Einlösen!

Hier das offizielle Video:

Corona-Verlosung Nr. 5 - 30.01.2021

Liebe Fühlinger,
hier die Auslosung der Runde fünf unserer Verlosung zur Unterstützung unserer lokalen Betriebe.
Die Gewinner wurden ermittelt. Herzlichen Glückwunsch und viel Spass beim Einlösen!

Hier das offizielle Video:

Corona-Verlosung Nr. 6 - 2021-02-06

Liebe Fühlinger,
hier die Auslosung der Runde 6 unserer Verlosung zur Unterstützung unserer lokalen Betriebe.
Die Gewinner wurden ermittelt. Herzlichen Glückwunsch und viel Spass beim Einlösen!

Hier das offizielle Video:

Corona-Verlosung Nr. 7 2021-02-13

Liebe Fühlinger,
hier die Auslosung der Runde 7 unserer Verlosung zur Unterstützung unserer lokalen Betriebe.
Die Gewinner wurden ermittelt. Herzlichen Glückwunsch und viel Spass beim Einlösen!

Hier das offizielle Video:

Corona-Verlosung Nr. 8 2021-02-20

Liebe Fühlinger,
hier die Auslosung der Runde 8 unserer Verlosung zur Unterstützung unserer lokalen Betriebe.
Die Gewinner wurden ermittelt. Herzlichen Glückwunsch und viel Spass beim Einlösen!

Hier das offizielle Video:

Marketing und Dorfnetz

Das "Dorfnetz"-Team ist zuständig für Öffentlichkeitsarbeit und die Außendarstellung des Vereins

Dazu gehören neben Redaktion und Technik für das Dorfnetz die regelmässige Information der Fühlinger durch Plakate und Flyeraktionen, sowie die Aussendung eines Newsletters und eines Dorfkalenders.

Netiquette

Der Bürgerverein „Wir Fühlinger e.V.“ stellt eine Kommunikationsplattform zur Verfügung, die Fühlinger Bürgern und Interessierten die Möglichkeit bietet, sich über alle Themen des Alltags auszutauschen.

In unserem Dorfnetz haben Sie die Möglichkeit, sich aktiv in bestimmte Gruppen einzubringen oder eigene Gruppen zu gründen.

Um einen offenen Austausch und eine angenehme Atmosphäre zu gewährleisten, bitten wir Sie – wie bei einer persönlichen Diskussion auch – folgende Regeln und Hinweise zusätzlich zu unseren Nutzungsbedingungeneinzuhalten und zu würdigen.

Regeln

  • Schreiben Sie mit Ihrem echten Namen. Profile mit Fantasie- oder Künstlernamen, Pseudonymen oder Namen, die nicht den nachfolgenden Regeln entsprechen, werden deaktiviert.
  • Bitte achten Sie in Ihren Beiträgen / Diskussionen auf faire Umgangsformen, auch wenn Sie einer Meinung nicht zustimmen.
  • Gewaltverherrlichende, menschenverachtende, rassistische, fremdenfeindliche, stigmatisierende, sexistische, beleidigende Inhalte, Aufrufe zu Straftaten, Verleumdungen, geschäfts- oder rufschädigende Äußerungen sind selbstverständlich inakzeptabel und werden gelöscht.
  • Verzichten Sie außer in den dafür gekennzeichneten Bereichen auf kommerzielle Inhalte.
  • Achten Sie darauf, welche personenbezogenen Daten Sie in Ihren Beiträgen veröffentlichen. Diese sind je nach den von Ihnen gesetzten Privatsphäreeinstellungen frei zugänglich.{modulepos link-privat} Persönliche oder personenbezogene Daten Dritter dürfen von Ihnen nicht veröffentlicht werden. Um die Persönlichkeitsrechte betroffener Personen zu wahren, werden solche Beiträge gelöscht.
  • Beachten Sie in Ihren Beiträgen das Urheberrecht. Bei fremden Inhalten müssen die Rechte für diese freigegeben sein. Kennzeichnen Sie auch Zitate als solche und geben sie die Quelle an. Für die Aussagekraft Ihres Beitrages ist es außerdem sinnvoll, Zitate nur als Ergänzung zu Ihren eigenen Aussagen zu verwenden.
  • Achten Sie auch bei der Verlinkung auf die Einhaltung der genannten Regeln. Wir behalten uns jedoch vor, Links zu entfernen, wenn deren Inhalte gegen die genannten Regeln verstoßen.
  • Verzichten Sie darauf Mehrfach-Accounts anzulegen oder gleiche Kommentare mehrmals zu veröffentlichen. Wir behalten uns vor, mehrfache Accounts und Beiträge zu entfernen. 

Moderation

Freiwillige Helfer unseres Vereins moderieren unser Dorfnetz entsprechend der nachstehenden Grundsätze.

  • Alle Beiträge werden auf Einhaltung der oben genannten Regeln hin überprüft. Bei Verstößen behalten wir uns vor, den entsprechenden Beitrag zu entfernen.
  • Sie haben die Möglichkeit als Nutzerin/Nutzer, die Beiträge anderer als anstößig zu melden, wenn diese gegen die Netiquette verstoßen. In diesem Falle werden sowohl die Moderatoren als auch die Verfasserin / der Verfasser informiert und der betreffende Kommentar vorübergehend unsichtbar. Der Beitrag wird überprüft und wieder veröffentlicht, wenn er als unbedenklich eingestuft wurde. Anderenfalls wird er gelöscht. In beiden Fällen wird die Verfasserin / der Verfasser benachrichtigt.
  • Bei schweren oder wiederholten Verstößen gegen die Regeln der Netiquette oder der missbräuchlichen Nutzung anderer Funktionen behalten wir uns vor, einzelne Nutzerinnen oder Nutzer zu sperren und von der Teilnahme an unserem Dorfnetz auszuschließen.

Für Fragen oder Anregungen können Sie uns gerne hier kontaktieren.

Wir hoffen auf eine rege Beteiligung und wünschen Ihnen viel Freude bei der Teilnahme!

Windräder im Kölner Norden

Am 21.01.2022 titelte der Kölner Stadt-Anzeiger : Windenergie in Köln: Gutachten attestiert Potenzial in Chorweiler | Kölner Stadt-Anzeiger (ksta.de)

Potenzial für was? „Windenergie könnte künftig aus Köln-Chorweiler kommen.“

Schnell waren viele Gedanken vieler Mitbürger im gesamten nördlichen Kölner Stadtgebiet zu hören : „Windräder in Chorweiler?“.

In dem Artikel heißt es :

„Wie im Zuge des Mediationsverfahrens zwischen der Bürgerinitiative Klimawende Köln und der Rhein-Energie AG bekannt wurde, sieht ein Gutachten des Landesamts für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) von 2013, dass das Potenzial für die Errichtung von Windkraftanlagen auf dem Kölner Stadtgebiet auslotet, im Bezirk Chorweiler konkrete Möglichkeiten zur Realisierung der entsprechenden Anlagen.“ (Christopher Dröge, KSTA, 20.01.22)

Die Thematik ist keinsfalls neu. Bereits 2014 titelte der Kölner Stadt-Anzeiger Streit im Rat: Grüne wollen Windräder in Köln | Kölner Stadt-Anzeiger (ksta.de) . Bereits in diesem Artikel aus 2014 steht, dass SPD und Grüne die Verwaltung beauftragt haben,  nach einem für Windturbinen attraktiven Gebiet zu suchen. Diese Fläche solle dann als gesonderte Zone ausgewiesen werden, in der das Aufstellen bis zu 200 Meter hoher Anlagen erlaubt sei. Damals waren die oppositionellen Parteien allesamt misstrauisch, wie als Beispiel die Aussage der damaligen Ratsfrau der CDU, Katharina Welcker, hier abgebildet sei : „…der rot-grüne Antrag liest sich wie aus dem Handbuch für Gutmenschen abgeschrieben….“ . Auch die Bürger diskutierten bereits heftig mit, denn: darf man im Kölner Stadtgebiet, der Domstadt, Turbinen aufstellen, die mit ihren Flügeln 200m Höhe erreichen und damit höher wären als der Kölner Dom (Südturm 157,22 m) ? 

Damals wies die FDP noch darauf hin, dass ein Klimaschutzkonzept des Oberbürgermeister Jürgen Roters zu einem eindeutigen Ergebnis gekommen sei. In Köln gebe es für ein solches Projekt weder erforderliche Flächen, noch günstige Windverhältnisse.

Auch liest man in diesem Artikel, dass sich im Jahr 2005 SPD und CDU für eine Windenergie-Zone Marsdorf ausgesprochen hatten.

 

Nun sind viele Jahre seitdem vergangen, und wir stehen weiter, oder wieder, vor den Diskussionen. Geändert hat sich, und das dürften die meisten schnell zugeben, die insgesamte Klimasensibilisierung in der Bevölkerung ; Und die spürbare Änderung eben jenes Klimas. Auch die aktuellste Lage (Krieg in der Ukraine, Sanktionen gegen Russland, Gas- und Öl-Stop mit einhergehender Beschleunigung für erneuerbare Energien) lässt das Thema Windkraftturbinen in einem anderen Licht stehen. Wir wollen und dürfen nicht sagen, ob in einem „schlechteren“ oder „besseren“ Licht. Allerdings sind wir uns einig, dass es einige Flutlichmasten mehr sind, die das Wort „Windkraftpotenzial“ für Köln beleuchten.

Die RheinEnergie und die Stadt Köln haben im letzten Jahr (2021) ein Mediationsverfahren zusammen mit der Bürgerinitiative Klimawende Köln durchlaufen, um Eckpunkte für die zukünftige Energieversorgung in der Stadt Köln festzulegen. Ziel ist die Klimaneutralität in Köln bis 2035.

Auf Seite 9 des Eckpunktepapiers steht folgendes:

Windenergie-Ausbau in Köln:

Das LANUV-Gutachten von 2013 weist ein Windkraftpotenzial im Stadtgebiet von Köln von 124 MW aus. Bei einer Analyse der Flächenpotenziale im Kölner Norden konnte die RheinEnergie entlang der Autobahn A57 ein mögliches realisierbares Windkraftpotenzial von ca. 12 MW, unter Berücksichtigung eines 1.000-Meter-Abstandes zur bewohnten Bebauung, identifizieren. Für den Ausbau der Windkraft im Fall einer Anpassung des Flächennutzungsplanes sieht die RheinEnergie eine gute Realisierungschance für das o. g. etwaige Windkraftpotenzial. Dem Rat der Stadt Köln wird empfohlen, die dargestellten Möglichkeiten (s. a. die kommenden Vorschläge des Klimarates) gemeinsam mit der Stadtverwaltung zügig zu prüfen, zu beraten und durch entsprechende Beschlüsse umzusetzen.

Eckpunktepapier.pdf

Diese Aussage hat einige verwundert und insbesondere die Diskussionen im Kölner Norden angeheizt, da der Kölner Norden aktuell gar nicht für Windkraft vorgesehen ist. Es gibt bekanntermaßen eine Windvorrangzone in Marsdorf, die nicht umgegangen werden darf. Erst müsste diese Vorrangzone aufgehoben werden, bevor irgendwo an einer anderen Stelle in Köln Windräder entstehen können. Nun wurde aber 2014 im KSTA angemerkt, der Beschluss von 2005, die Windenergie-Zone in Marsdorf zu errichten, sei nichts anderes gewesen, als Investoren fernzuhalten.

Die RheinEnergie und die Stadt Köln haben gemeinsam mit der Bürgerinitiative vereinbart, dass die Vorrangzone (Marsdorf) aufgehoben werden soll und Abstandsregelungen unter 1.000 Meter für den Bau von Windrädern ermöglicht werden sollen, damit der Windkraftausbau in Köln beschleunigt werden kann. Sollte dies geschehen, könnten Windräder im Kölner Norden gebaut werden. Es braucht allerdings erst einen politischen Beschluss zur Aufhebung der Vorrangzone und weitere politische Beschlüsse für den Bau von Windkraftanlagen mit den konkreten Standorten in Köln. Zudem kämen noch Gutachten bzgl. Umweltamt hinzu.

SPD, CDU und der Bürgerverein Köln-Heimersdorf e.V. haben Fragen an die Bezirksvertretung gestellt und um mehr Einsicht und Aufklärung gebeten.

Dieser Artikel sollte bereits kurz nach Ausgabe des KSTA im Januar im Dorfnetz verfasst werden. Nicht nur ein paar Informationen um das Projekt haben sich mittlerweile zusammengetan (Dank an M.D. !) sondern auch die bereits erwähnten Änderungen bei Umweltschutz- und Klimaempfinden, sowie die Energieversorgungspolitik in der aktuellen Situation mischen sich mehr und mehr bei.