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Schule in Fühlingen

Am 17. Juli 1842 verhandelte der Gemeinderat der Bürgermeisterei Worringen mit Bürgermeister Bender an der Spitze darüber, dass für die Errichtung einer Schule in Fühlingen zu sorgen sei.

Spendenaufruf für Flüchtende aus der Ukraine

Morgen, Donnerstag den 3.3., können in der Zeit von 10:00 - 12:00 und von 18:00 - 21:00 in Fühlingen (Arenzhofstraße 51) Spenden für Flüchtende aus der Ukraine abgegeben werden.

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  • St. Martin in Fühlingen

    Freitag, 06.11. · 18 Uhr am Kath. Kindergarten

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    Die Sport- und Erholungsanlage im Kölner Norden

Herbst-Zeit ist Umbau-Zeit

Fühlingen.de ist bald wieder für Euch da 😎

6.11.2026 - St. Martin in Fühlingen

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Tag des Erinnerns

Unsere Aktion „Fühlingen hilft“ mit Corona - Verlosung hat, dank Unterstützung von über 150 Mitgliedern wie auch Nichtmitgliedern sowie aus Vereinsmitteln, ein großartiges Zeichen der Verbundenheit in unserem Fühlingen gesetzt. Innerhalb von 3 Monaten konnten wir so mehr als 10.000,-- € Unterstützungshilfe an ortsansässige Vereine, Gruppierungen, Betriebe und Einzelselbstständige auszahlen.

Zum Abschluss dieser Aktion haben wir uns noch etwas Besonderes überlegt. Am Karfreitag kann jeder Fühlinger eine Kerze am Hochkreuz (Ecke Neusser Landstraße/Roggendorfer Weg) entzünden. Damit wollen wir den hier in unserem Ort
- aber auch allen auf der ganzen Welt - an Corona Verstorbenen gedenken. Die Kerzen sollen als Symbol entzündet werden für alle Menschen, die durch diese Krise in schwierige Situationen geraten sind. Sei es, dass sie einen lieben Menschen beerdigen mussten, ihren Arbeitsplatz verloren haben, ihre Arbeit durch den Lock down nicht mehr so ausüben konnten wie bisher oder sie sich einfach alleine gelassen und einsam fühlen.

Wir lassen keinen allein, hierfür wollen wir gemeinsam ein Zeichen setzen.

Es wäre sehr schön, wenn ihr unsere Aktion unterstützt und im Laufe des Karfreitags eine Kerze am Hochkreuz entzündet.
Achtet beim Aufstellen bitte auf die Abstandsregel vom 1,5 m und das sich keine Gruppen bilden.

Für die bevorstehenden Ostertage wünschen wir Euch ein frohes und gesegnetes Fest mit hoffentlich frühlingshaften Temperaturen.

Herzliche Grüße und bleibt gesund
Euer „Wir Fühlinger“ - Team

Teilsperrung am Kreisverkehr ab Dienstag

Der Landesbetrieb Straßenbau Nordrhein-Westfalen saniert ab Dienstag, 27.8., den Kreisverkehr B9 (Neusser Landstraße) / L43 (Blumenbergsweg) / Industriestraße in Köln-Fühlingen.
Der Kreisverkehr wird während der Erneuerung der Asphaltdecke halbseitig gesperrt. Die Äste Blumenbergsweg (L43) und Industriestraße am Kreisverkehr werden zur Durchführung der Bauarbeiten bis voraussichtlich 9.9. vollgesperrt.

Der Verkehr auf der B9 (Neusser Landstraße) wird mittels Baustellenampeln wechselseitig durch den Kreisverkehr geführt.

Der Verkehr vom Blumenbergsweg zur B9 wird über Mercatorstraße (K8) und Merianstraße umgeleitet, der Verkehr an der Industriestraße wird parallel zur Neusser Landstraße bis zur Merianstraße umgeleitet. (U1/U2)

 Weitere Infos hier:
https://www.strassen.nrw.de/de/meldung/b9-l43-teilsperrung-am-kreisverkehr-neusser-landstrasse-in-koeln-fuehlingen-ab-dienstag.html

Von 1960 bis 1963

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1952 Vorgeschichte

Zur Vorgeschichte zitieren wir aus einem Bericht der Kölnischen Rundschau vom 28.08.1952.

Im Norden Kölns wird ein weiterer Bürgerverein wiederbegründet und zwar der für die Ortsteile Fühlingen, Fühlinger See, Feldkassel und Stallagsberg.

Bei der Taufe am Mittwochabend im Saal der Gaststätte Pelzer (Arenzhofstraße 44) stehen Vorstandsmitglieder des Worringer Bürgervereins Pate. Die Worringer haben auch früher schon mit dem Bürgerverein Fühlingen, der bis 1933 bestand, Hand in Hand gearbeitet. Nach Worten der Begrüßung durch den Leiter der Versammlung, Engelbert Moll, spricht Arnold Zillekens, der Vorsitzende des Worringer Bürgervereins. Bis hierhin steht die Versammlung im Zeichen der Worringer Gäste, die den Fühlingern manchen Rat für die künftige gemeinsame Arbeit geben.

Danach schreitet man zur Neugründung des Fühlinger Bürgervereins, dessen Vorstand auf neun Personen festgesetzt wird. Als Vorsitzenden wählt die Versammlung Theodor Frenger.

Die Neugründung ist jedoch nicht von Bestand. Der Bürgerverein kommt in den Folgejahren zum Erliegen, sodass ein neuerlicher Anlauf erforderlich wird.

Ende der fünfziger Jahre ist es dann Kurt Starke (Vorsitzender der Schulpflegschaft) zu verdanken, dass die Interessen der Fühlinger Bevölkerung aus eben dieser Schulpflegschaft heraus vertreten werden. Hierbei sagt Kurt Starke schon damals deutlich, eine Schulpflegschaft kann vieles erreichen, aber nicht das, was zu erreichen ein Bürgerverein in der Lage ist.

1952 1Chronikanhang 1960-00 Neusser Landstraße 1958

  

1960

Mit Schreiben vom 25.04.1960 werden die Einwohner auf das Ereignis „Gründung des Bürgervereins eingestimmt.

1952 21960 Einladung zur Gründungsversammlung

 

Gründungsversammlung

Für die Durchführung der Gründungsveranstaltung hat die Aufbaumannschaft (heute würde das Orga-Team heißen) professionelle Vorarbeit geleistet. Einladungen sind an alle Fühlinger verteilt und Wahlzettel für die Vorstandswahl liegen ausreichend vor.

1952 31960 Wahlschein

Groß ist dann auch die Anteilnahme der Fühlinger und Feldkasseler Bevölkerung an der Gründungsversammlung des Bürgervereins. 132 Teilnehmer haben sich in der Volksschule eingefunden um die Geburtsstunde des neuen Bürgervereins zu erleben und mitzugestalten.

Fühlingen und Feldkassel zählten damals an die 1250 Einwohner.

Versammlungsleiter Franz Merheim geht in seiner Begrüßungsansprache nochmal auf wesentliche Inhalte der Einladung zu dieser Versammlung ein. Stadtverordneter Arnold Zillekens (CDU) legt dar, dass eine breite Schicht der Bevölkerung mehr erreichen kann als ein Einzelner. Er gibt seiner Freude darüber Ausdruck, dass nun auch in Fühlingen ein Bürgerverein gebildet wird.

Zur Wahlleitung werden bestimmt: Arnold Zillikens, Josef Abel und Willi Weihrauch. Mit Rudi Conin (CDU) und Fritz Wacker (SPD) nehmen weitere Stadtverordnete an der Versammlung teil.

In geheimer Abstimmung werden gewählt.

Kurt Starke1. Vorsitzender 64 Stimmen,
Franz Merheim stv. Vorsitzender 70 Stimmen,
Werner Marglowski Schriftführer 69 Stimmen
Peter Eichel Kassierer 72 Stimmen

1952 5Franz Merheim1952 5Kurt Starke

sowie die Beisitzer Benno Babich, Josef Kraus jun., Jakob Kreucher, Jean Weintz und Matthias Thönnissen

Die Kölner Stadt-Rundschau „Bürgerverein mit großem Programm“ berichtet am 3. Mai und der Kölner Stadt-Anzeiger „Alles aus Idealismus“ am 10.05.1960 ausführlich über das Geschehen in der Schule.

1952 61960 Bericht KR vom 3.05.1960

 

Der Start

Vorsitzender Kurt Starke beruft die 1. Vorstandssitzung für Freitag, den 27.05.1060 in die Gaststätte „Zur Post“ (später Dorfschänke), Arenzhofstrasse 44 ein.

Die Sitzung beginnt mit dem Verlesendes Satzungsentwurfs. Es ergeben sich keine Einwände. Beschlüsse werden zu den Themen Kanalisationfür den Ort und den Bau einer Leichenhalle auf dem Friedhof gefasst.

Die 1. ordentliche Mitgliederversammlung findet am 1. Juli 1960 wiederum in der Volksschule statt. Die vorgelegte Satzungwird einstimmig beschlossen.

Themen sind diesmal die Aufstellung von Wartehalten der KVB, wie auch von 5 Ruhebänken in idyllischer, ruhiger Lage Richtung Friedhof. Die Beleuchtung des Roggendorfer Weges bis Ecke Johann Herzogstraße wie auch Teile des Feldkasseler Weges. Der Tümpel (Ennekuhl) wird eingezäunt. Über die Auflösung des Zigeunerlagers am Stallagsberg hat die Stadt informiert. Die beantragte Polizeinotrufsäule ist genehmigt. Geschwindigkeitsbegrenzungen und Sperren für Kieslaster sind beantragt. Die Verkehrsampelan der Kirche ist genehmigt. Der Bau des Fuß- und Radweges von der Arenzhofstraße Richtung Mennweg wird vorangetrieben. Die Vorarbeiten zur Kanalisierungen beginnen, jedoch ist vorher zwingend der Bau der Kläranlage in Rheinkassel abzuschließen. Unter Punkt Verschiedenes wird für Feldkassel eine Telefonmöglichkeitgefordert.

Im Juli kommen der 1. Vorsitzender Kurt Starke und seine Frau bei einem tragischen Verkehrsunfall ums Leben.

In den kommenden Monaten wird an der Neußer Landstraße 31 (ehemals Gasthaus Zur Krone) neben dem Telefonhäuschen ein Aushangkasten für Mitteilungen des Bürgervereinsangebracht. Das Kriegerdenkmal wird gereinigt und eine Gedenktafel für die Gefallenen des 2. Weltkrieges angebracht. Durch Überladung verlieren Kieslaster des Öfteren Teile der Ladung in der Kurve Höhe Neußer Landstraße 65. Auf Bitten des BV führt die Polizei Kontrollen durch. Für das Telefonhäuschen in Feldkassel muss ein Bürger gefunden werden, der für 1 Jahr Gebühreneinnahmen von 30,-- DM pro Monat garantiert. Das Problem des weiterhin fehlenden Spielplatzes wird behandelt. Diverse Straßendes Ortes sind in einem verbesserungswürdigen Zustand. Anliegerfahrzeuge (Kohlenhandlung) würden immer wieder in die Gärten fahren, da keine feste Straße vorhanden sei, nur ein Feldweg (jetzt Grafen von Berg Straße).

Eine lebhafte Diskussion entwickelte sich zum Beschluss des Stadtrates eine Tierkörperverwertungsanstalt im Raum Merkenich anzusiedeln

Am 30. Oktober 1960 findet in der Gaststätte „Zur Krone“, Neußer Landstraße 31 eine Sitzung der Vorstände aller Ortsvereine (Feuerwehr, Maigesellschaft [Junggesellenverein], Schützenbruderschaft, Sportverein und Bürgerverein) statt. Es soll ein geeigneter Fest- und Kinderspielplatz ausfindig gemacht werden. Alle sind sich darin einig, dass ein Kinderspiel-, Fest- und Übungsplatz dringend notwendig ist. Präferiert wird ein Gelände am Langeler Weg, Größe 150 x 250 Meter, das der Stadt Köln gehört. Der Bürgerverein stellt den gemeinsamen Antrag bei der Stadt Köln.

Im Spätherbst legt der Bürgerverein mit dem Bürgerverein Merkenich Einspruch gegen den Bau einer Schwefelkohlenstoffanlageder Glanzstoff-Courtauld GmbH durch die Firma Carbosulf ein. Nach Einsichtnahme in mehrere Gutachten bei Glanzstoff vor Ort kann festgestellt werden, dass die entstehenden Abgase (Schwefeldioxyd) eher gering sind. Der Einspruch der Bürgervereine gegen das Bauvorhaben bleibt im Einvernehmen mit dem Glanzstoff unter Vorbehalt bestehen, bis alle Auflagen aus den Gutachten erfüllt sind.

 

1961 Kriegerdenkmäler und mehr

 

Jahreshauptversammlungen

Am 18. Januar findet die Jahreshauptversammlung mit 73 Mitgliedern in der Volksschule statt. Diverse Ratspolitiker und die Kölner Presse sind vertreten.

Das erste Rumpfgeschäftsjahr schließt mit einem Kassenüberschuss von DM 183,81. Einnahmen in Höhe von DM 457,91 (Spenden 281,10, Beiträge 176,--, Zinsen 0,81) stehen Ausgaben von DM 274,10 (Raumnutzung Schule 8,--, Kranzspenden 40,-- Satzungshefte 226,10) gegenüber.

In den Vorstand gewählt bzw. wiedergewählt werden Franz Merheim, Vorsitzender; Benno Babich,stv. Vorsitzender; Werner Marglowski Schriftführer und Peter EichelKassierer.

 

Vorstandssitzungen

Neue Abflussschächtesind beantragt für die Neußer Landstraße in Höhe Lebensmittel Welter (heute Provinzialversicherung) und Bäckerei Kraus sowie für die Kriegerhofstraße Nähe Stellmacherei Esser (heute Schreinerei Lemm). Die Herzog Johann Straße erhält einen neuen Asphaltbelag. Der Vorstand genehmigt die Finanzierung eines „Karnevalwagen Bürgerverein“. Die ESSO informiert den Vorstand über die Errichtung einer neuen Anlage. Die Dringlichkeit der KVB Wartehallen wird von der KVB in Frage gestellt. Eine Zählung ergab 12-15 Fahrgäste. Mit dem Ausbau des Kinderspielplatzes wird begonnen.

Einweihung der Kriegerdenkmäler in Feldkassel und Fühlingen

Rundschreiben werden in Fühlingen verteilt um die Personalien für die im 2. Weltkrieg gefallenen Bürger von Feldkassel und Fühlingen zu ermitteln. Diese werden für die Errichtung der Bodentafel am Kriegerdenkmal benötigt. Die Einweihung der Denkmäler in Fühlingen und Feldkassel wird auf 7. Mai 1961 terminiert. Die veranschlagten Kosten liegen bei DM 3.120,--. Alle Ortsvereine tragen die Vorstellungen des Bürgervereins mit.

Unter großer Anteilnahme der Bevölkerung und in Anwesenheit zahlreicher Ehrengäste an der Spitze Bürgermeister Dr. Lemmens findet am Sonntag, dem 7. Mai in Feldkassel und Fühlingen die feierliche Einweihung der neuen Ehrenmale statt. Es sind die Namen von 43 Gefallenen und Vermissten eingraviert.

1952 71961 Kriegerdenkmal Feldkassel

1952 81961 Kriegerdenkmal Fühlingen

Nach der Einweihung in Feldkassel ziehen nach einem gemeinsamen Festgottesdienstdie Ortsvereine und der Vorstand des Bürgervereins mit den Ehrengästen zum Ehrenmal an der Neusser Landstraße. Feuerwehrmänner mit brennenden Fackeln halten die Ehrenwache. Vorsitzender Franz Merheim spricht der Fühlinger Bevölkerung Dank für deren Spendenbereitschaft aus. Bürgermeister Dr. Lemmens enthüllt dann den Gedenkstein und Pastor Dr. Paessens nimmt die kirchliche Weihe vor

Nachdem die Ortsvereine ihre Kränze niedergelegt haben, intoniert die Kapelle der KVB das Lied vom guten Kameraden

Zu guter Letzt findet anschließend im Festzeltder Maigesellschaft (Junggesellenverein) ein kleiner Imbiss für geladene Gäste, Ehrengäste und Musik statt.

1952 91961 Presseberichte KR und KStA

 

1962

 

Straßen und Landbedarf

Anfang des Jahres findet die Ortsbesichtigung durch den Vorstand statt. An der KriegerhofstraßeRichtung Weiler wird ausgebaut. Die Ecke Roggendorfer Weg, Herzog-Johann-Straße verkommt zum Schuttabladeplatz. Der Graben neben der Neusser Landstraße (Höhe Weihrauch/Wirth Nr. 81/83) soll zugeschüttet und Fußgängern zugängig gemacht werden. Die Arenzhofstraße braucht einen neuen Straßenbelag. Die Schule soll einen überdachten Fahrradständer erhalten. Die Trauerhalle ist fertig gestellt. Der Bürgerverein stellt 10 Stühle zur Verfügung. Der Fühlinger Kirchweg (heute Am Kutzpfädchen) erhält neuen Splittbelag. Der Stallagsweg von Feldkassel zur Neusser Landstraße wird mit einer neuen Splittdecke versehen. Die Industriestraße ist zum Jahresende bis Feldkassel fertig gestellt. Für die Weiterführung um Fühlingen herum liegen 3 Pläne vor. Hier ist noch nicht abschließend entschieden. (Endgültig fertig gestellt ist die Umgehungsstraße 55 Jahre später 2017.

6 Jubilare der freiwilligen Feuerwehr werden vom Bürgerverein mit einer Urkunde bedacht.

1952 101962 Presseberichte Bauland KR und KStA


Das beherrschende Thema einer Mitgliederversammlung am 3. Juni in der Gaststätte „Zur Krone“ sind die Fragen der Geländebeschaffung für die Trabantenstadt im Kölner Norden, für das Fühlinger Landwirte Ländereien abgeben müssen. Auch die Stadtverordneten Arnold Zillekens und Fritz Wacker sind der Einladung des Bürgervereins gefolgt und geben einen Überblick über die Planungen der Stadt.

Zum Bau der Regattabahn sagten die Stadtverordneten, dass diese später einmal als Naturschutzgebiet ausgewiesen wird und einer der schönsten Erholungsgebiete der Stadt Köln werden dürfte. Man sei deshalb froh, dass man den Fühlinger See für diesen Zweck freibekommen habe.

Das Pfarramt St. Marien stellt erste Überlegungen zu Jugendheim und Kindergarten an.

 

1963

 

Kinderspielplatz, Friedhof und Arztpraxis

Eine Beitragserhöhungvon DM 1,-- auf DM 1,50 wird auf der Jahreshauptversammlung in der Gaststätte „Zur Krone“ am 16. Januar einstimmig angenommen.

Neußer Landstraße, Grasweg, Arenzhofstraße und Fühlinger Kirchweg (heute Am Kutzpfädchen) erhalten einen neuen Straßenbelag. Der Bürgersteig von Bäckerei Kraus bis Schmiede Esser (heute Metallbau Szendzielorz) wird fertiggestellt. Für diverse Straßen werden Beleuchtungen von der Stadt eingefordert. Wegen des zunehmenden Verkehrs auf der Neußer Landstraße werden ZebrastreifenHöhe Gaststätte Ippen (zuletzt Gasthaus Fühlingen) und Herzog-Johann-Straße angelegt. Für die Anwohner des Mennweges wird die Zufahrtmöglichkeit zum neuen Mennweg zufriedenstellend gelöst.

Mit dem Ausbau des Kinderspielplatzes wird begonnen. Die Zuschüsse der Stadt betragen 27.000,-- DM und des LVR 8.000,-- DM. Frau Wagner, Mennweg empfiehlt, für eine Arztpraxis in Fühlingen einzutreten. Der Friedhofserweiterungsplan wird vorgestellt. Die nächtliche Ruhestörung durch die Fa. Rheinkies (Alwegbahngelände) ist nach einer Beschwerde des Bürgervereins abgestellt.

Von 1979 bis 1986

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1979 Bolzplatz, Fußgängerampel

Die erste Vorstandssitzung des Jahres am 14. März dient im Wesentlichen der Vorbereitung der Jahreshauptversammlung. Die Stadt Köln wird kontaktiert zwecks Behebung diverser Schäden an Straßen und Bürgersteigen.

Die Erweiterung des Friedhofes wird bei der Stadt angemahnt. Die Voraussetzungen für einen größeren Friedhof sind mit Leichenhalle, Tiefkühlvorrichtung und ausreichend Ländereien vorhanden.

Im Rahmen der Jahreshauptversammlung am 27. April wird angeregt, einen Glascontainer zu installieren und einen Sperrmülldienst einzurichten. Die Erstellung des Bolzplatzes wird zum wiederholten Male bei der Stadt angemahnt. Die Postzustellung in Fühlingen wird beanstandet. Das Pfarrheim soll der Jugend zugänglich gemacht werden. Es wird angeregt, eine Fußgängerampel in Höhe Gaststätte Otto zu beantragen.

Am 06. August nehmen über 600 Teilnehmer aus dem Kölner Norden die Gelegenheit der Bürgeranhörung zum neuen Flächennutzungsplan in der Gesamtschule Merianstraße wahr. Der Kriegerhof ist nach einem Großbrand teilweise baufällig.

Das Vorstandsmitglied Hans Lätsch verstirbt in diesem Jahr. Annemarie Blömer übernimmt bis zur nächsten Jahreshauptversammlung die Position der Kassiererin. Der Vorsitzende Paul Esser schlägt die Aktion „Verschönerung von Fühlingen“ vor. Der Vorschlag einzelner Mitglieder, eine „Interessengemeinschaft Fühlinger Ortsvereine“ zu gründen, findet im Vorstand keine Zustimmung.

 

1980 alte Schule, Industriestraße

Anfang des Jahres findet eine Zusammenkunft des Vorstandes mit Vertretern von SPD, CDU und FDP des Rates der Stadt und Bezirksvorsteher Wolfgang Klee statt. Themen sind Friedhofserweiterung, Verlegung der geplanten Industriestraße (Ortsumgehung) Richtung Rheinkassel und damit Erhalt des Ortsteils Mennweg, Nutzung der alten Schule durch die Vereine. Nutzungsvorschläge hierzu liegen vor: technisches Museum der Feuerwehr oder Bürgerhaus.

Im Rahmen der Jahreshauptversammlung am 29. Februar wird Annemarie Blömer einstimmig zur Kassiererin bestellt. Josef Abel beanstandet, dass die Arenzhofstraße bei Regenfällen versandet.

In der Vorstandssitzung werden Planungen der Stadtverwaltung diskutiert wie Stilllegung der Neusser Landstraße Richtung Worringen, Erweiterung des Worringer Hafens, Planung eines Kohlekraftwerks im Langeler Holz, Erschließung des Industriegebietes, Ersatz des Schützenplatzes hinter der Volksschule durch einen Zentralplatz hinter Haus Fühlingen.

Die Friedhofsmauer wird repariert, die Leichenhalle erhält eine neue Bestuhlung und einen neuen Außenanstrich. Die Pläne des Bürgervereins zur Verschönerung von Fühlingen hat der Rat der Stadt Köln angenommen.

 

1981

Am 28. August wird die Aktionsgemeinschaft der Bürgervereine nach 10 Jahren erneut aktiv und trifft sich im Pfarrheim in Fühlingen um gegen den neuen Flächennutzungsplan und damit gegen neue Industrie, Kraftwerk und den Hafen mobil zu machen. Hierfür wird jeder Bürgerverein verpflichtet, im eigenen Ortsteil 10 Leserbriefe mit dem Motto „Der Norden soll verplant werden. Dagegen müssen wir uns wehren!“ auf den Weg zu bringen. Mit dem Fokus, das rein parteipolitisch bestimmte Abstimmverhalten des Rates der Stadt anzuprangern.

Auf den Ortsschildern Worringen, Roggendorf, Merkenich wird der Name „Köln“ überpinselt. (Kölner Stadtanzeiger vom 3.11.1981)

 

1982 Freizeitpark und Müllverbrennungsanlage

Auf Initiative von Paul Esser hat sich Anfang des Jahres die Stadtsparkasse Köln bereit erklärt ihren Schaukasten Neusser Landstraße Ecke Schmiedhofsweg dem Bürgerverein zur Verfügung zu stellen. Heute (2019) erfolgt Nutzung durch den Sportverein.

Auf Betreiben des Bürgervereins finden verstärkt Geschwindigkeitsprüfungen auf der Neusser Landstraße durch die Polizei statt.

Die Mitgliederversammlung vom 5. Februar stimmt einer Beitragserhöhung von DM 3,-- auf DM 5,-- pro Jahr zu.

Im Rahmen des Projektes „Verschönerung von Fühlingen“ hat die Stadt die Planungen für 2 Dorfplätze abgeschlossen. Die Fertigstellung wird jedoch wegen fehlender Geldmittel bis 1986 zurückgestellt.

In die Räumlichkeiten der alten Volksschule ist auf Betreiben von Karl-Heinz Ratajek und Hans-Josef Weihrauch der Sportverein eingezogen.

Ausgelöst durch Pressemitteilungen zum „50 Millionen-Projekt um Haus Fühlingen“ wird zum 01. September eine außerordentliche Mitgliederversammlung in die Gaststätte OTTO einberufen.

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Ende des Jahres wird das Thema „Errichtung einer Müllverbrennungsanlage“ auf dem Gelände der ehem. Glanzstoff AG erstmals zur Diskussion gestellt. Die Bürgervereine Longerich und Fühlingen werden Widerspruch einlegen.

Die Kanalbaumaßnahmen auf der Kriegerhofstraße und dem Schmiedhofsweg werden abgeschlossen.

 

1983 Erdgas und Kanäle

Die anstehende Errichtung der Müllverbrennungsanlage bis 1990 ist das dominierende Thema der Jahreshauptversammlung am 11. März in der Gaststätte „Dorfschänke“.

Kanalbau- wie auch Straßenbaumaßnahmen auf der Arenzhofstraße stehen vor dem Abschluss.

Am 30.Juni informieren die GEW über Möglichkeiten der Erdgasanwendung, Planungsstand, Anschlusskostensonderregelung im Rahmen einer Bürgerversammlung in der „Dorfschänke“.

 

1984 Kabelfernsehen

Die Jahreshauptversammlung am 10. Februar in der Gaststätte OTTO hat neue Themen wie Kabelfernsehen in Fühlingen, Mülltonnen auf Rädern und einen neue Warnsirene. Ansonsten ist 1984 wie auch 1985 ein ereignisloses Jahr. Der Vorstand tagt nur noch vereinzelt.

 

1986 Hafenplanung Worringen

Die Jahreshauptversammlung am 24. Januar in der Dorfschänke befasst sich im Wesentlichen mit dem Thema Containerhafen in Worringen. Ökologische Gründe sprechen dagegen (Rheinaue wird zerstört), Verkehrsanbindung des Hafens (Straße und Schienen) belasten Worringen und Fühlingen extrem. Ansässige Industrie will den Hafen nicht. Zusätzliche Arbeitsplätze 500.

Der Festplatz Fühlingen wird im Bebauungsplan rechtlich abgesichert. Die Wasserschutzzone Weiler wird Richtung Fühlingen erweitert.

Die häufig von Hochwasser überfluteten Uferwege des Fühlinger Sees werden höhergelegt. Paul Esser ist als 1. Vorsitzender zurückgetreten. Die Situation für Kinder im Vorschulalter ist angespannt.

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Der neue Beisitzer Hans-Josef Weihrauch hat dem Vorstand seine Vorstellungen zur Neuausrichtung des Bürgervereins übermittelt, die in der Vorstandssitzung am 11. Dezember weiter ausgearbeitet werden.

 

Ergebnis der Verkehrszählung vom 19.12.

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Vor- und Frühgeschichte

Die Umgebung von Fühlingen war bereits früh besiedelt. Man kann jedoch davon ausgehen, dass es eine Kontinuität zwischen den einzelnen Besiedlungsabschnitten nicht gegeben hat.

Weihnachtsgrüße

Liebe Fühlingerinnen und Fühlinger, liebe Vereinsmitglieder,

Weihnachten steht schon fast vor der Tür und das Jahr 2024 neigt sich dem Ende zu.

Während wir auf politischer und geopolitischer Ebene turbulente Zeiten erleben, sind wir sehr froh, dass wir in Fühlingen zusammenstehen und uns gegenseitig unterstützen.

Als Verein versuchen wir, das Dorfleben aktiv zu gestalten und immer wieder Möglichkeiten zu schaffen, uns kennenzulernen und/oder wiederzusehen! So hatten wir auch in diesem Jahr wieder tolle Veranstaltungen wie das Public Viewing am Sportplatz oder das tradionelle Erntedankfest. Und auch der fahrende Nikolaus samt Begleitung waren ein Highlight, das Glanz und Schokolode nach Fühlingen gebracht hat.

Wir hoffen sehr, euch zahlreich beim anstehenden Weihnachtspalaver am Samstag, 21. Dezember zu sehen. Denn wir merken immer wieder, wie wichtig diese Gelegenheiten und dieses Zusammenkommen für unsere Gemeinschaft und unser Dorfleben sind.
Danke auch an all die Helferinnen und Helfer, die diese Aktionen überhaupt erst möglich machen!

Für die Weihnachtsfeiertage wünschen wir Euch eine ruhige und besinnliche Zeit im Kreise Eurer Liebsten.
Das Jahr 2025 soll Euch viel Freude, Glück und Gesundheit bringen.

Fröhliche Weihnachten und alles Liebe für 2025!

Euer Vorstand und das Team von Wir Fühlinger

Wer kommt denn da?

Durch das schöne Fühlingen,
hört man demnächst die Glöckchen klingen.

Wer könnte das bloß sein?
Ab Jetzt ist es nicht mehr geheim!

Wir Fühlinger e.V. - Über uns

Über uns

„Wir Fühlinger e.V.“ - Bürgerverein Fühlingen.
Eine Gründung der Fühlinger Ortsvereine, die eine Belebung der Fühlinger Gemeinschaft zu erreichen will. Der Verein ist Nachfolger des 1960 gegründeten Bürgervereins Köln-Fühlingen.

Wir richten unsere Initiativen ganz auf die Wünsche und Interessen unserer Mitglieder und der Bewohner von Fühlingen aus. Wir sind unabhängig von politischen, religiösen oder anderen Gruppen und stolz darauf, nur den Bürgerinteressen verpflichtet zu sein.

Unsere Mitglieder wohnen, arbeiten oder sind in Fühlingen geboren bzw. aufgewachsen sie fühlen sich Fühlingen in anderer Weise verbunden. Dazu zählen auch die Fühlinger Handwerker, Einzel-händler und Gewerbetreibende.

Zum Jahresende 2015 hat unser Verein bereits weit über 400 Mitglieder.

 

Wir verstehen uns als

  • Legitime Interessenvertretung und Ansprechpartner aller Fühlinger Bürgerinnen, Bürger und Vereine (Partei- und konfessionsübergreifend).
  • Förderer der zwischenmenschlichen Kommunikation in Fühlingen.
  • Pfleger des Brauchtums der Fühlinger Geschichte, Heimat, Kultur und deren Traditionen.
  • Bindeglied zwischen Bürgerinnen und Bürgern, Verwaltung und Politik.

 

Unsere Aufgaben

  • Wir pflegen die Zusammenarbeit mit Kirche, den Ortsvereinen und weiteren gesellschaftlichen Gruppierungen in Fühlingen.
  • Wir halten in allen Fragen, Fühlingen betreffend, Verbindung zu Rat und Verwaltung der Stadt Köln, zu Bezirksvertretungen und zu politischen Parteien.
  • Wir machen Vorschläge für Verbesserungen in Fühlingen.
  • Wir beraten und helfen und fördern die Nachbarschaftshilfe
  • Wir fördern Sport, Kultur und Brauchtum z.B. durch eigene Veranstaltungen oder Unterstützung der Ortsvereine .
  • Wir setzen uns für den Umweltschutz ein.
  • Wir organisieren Vorträge und Fahrten.
  • Wir unterstützen die Anliegen unserer Kinder und Jugendlichen.
  • Wir unterstützen die Anliegen unserer Senioren.

 

Unsere Wünsche

„Wir Fühlinger e.V.“ erreicht dann etwas, wenn möglichst viele Fühlinger unseren Verein durch ihre Mitgliedschaft unterstützen.

Unsere Mitglieder garantieren Vielfalt und Lebendigkeit. Ihre Erfahrungen, ihre Interessen und ihr Wissen sind wichtig bei der Verwirklichung der Ziele unseres Vereins. 

Eigentlich sollten sich alle Fühlinger Bürgerinnnen und Bürger berufen fühlen, Mitglied zu werden. Ob jung oder alt. Gemeinsam sind wir stark und können so die Interessen unseres Vorortes entsprechend vermitteln.

Nur durch Sie, kann unser Fühlingen lebendig bleiben. Werden Sie mit uns aktiv. Teilen sie uns Ihre Ideen, Vorschläge und Sorgen mit. Sagen Sie uns auch, ob und in welcher Weise Sie aktiv zur Erreichung unserer Ziele beitragen möchten.

Sprechen Sie uns an.

 

Der Vorstand

 

 Vorstand

Simone Rasquing (mitte)

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Ramona Fischer (links)

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Laura Gundelach (rechts)

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Wir suchen Dich!

Gesucht werden engagierte Personen, die sich trauen

  • einen intakten Seniorentreff zu leiten
  • oder tatkräftig unterstützen möchten

Damit sich unsere Senioren auch weiterhin bei Kaffee und Kuchen zu zwanglosem Plaudern treffen können, bauen wir auf Deine Hilfe.
Nach nunmehr 40 Jahren ehrenamtlicher Tätigkeit als Leiterin der Fühlinger Seniorengruppe beabsichtige ich, aus gesundheitlichen Gründen, diese ehrenvolle Tätigkeit in jüngere und tatkräftigere Hände abzugeben.

Unterstützung bei der Einarbeitung wird zugesagt. Bitte meldet Euch!

Elisabeth Schmitz
Roggendorfer Weg 10
50769 Köln
Telefon: 0170 9375 675

Elisabeth Schmitz
Seniorenleitung
St.Marien /K.-Fühlingen