Aktuelle Stunde zur Grundschule Rheinkassel
Zur Problematik um die Grundschule Rheinkassel gibt es am Sonntag eine Infoveranstaltung
Zur Problematik um die Grundschule Rheinkassel gibt es am Sonntag eine Infoveranstaltung
Heinrich und Anna Schieffer lebten als Landwirte auf dem Röttenhof in Feldkassel, der 1969 dem Gewerbegebiet Feldkassel weichen musste.
Am 17. Juli 1842 verhandelte der Gemeinderat der Bürgermeisterei Worringen mit Bürgermeister Bender an der Spitze darüber, dass für die Errichtung einer Schule in Fühlingen zu sorgen sei.
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Zur Vorgeschichte zitieren wir aus einem Bericht der Kölnischen Rundschau vom 28.08.1952.
Im Norden Kölns wird ein weiterer Bürgerverein wiederbegründet und zwar der für die Ortsteile Fühlingen, Fühlinger See, Feldkassel und Stallagsberg.
Bei der Taufe am Mittwochabend im Saal der Gaststätte Pelzer (Arenzhofstraße 44) stehen Vorstandsmitglieder des Worringer Bürgervereins Pate. Die Worringer haben auch früher schon mit dem Bürgerverein Fühlingen, der bis 1933 bestand, Hand in Hand gearbeitet. Nach Worten der Begrüßung durch den Leiter der Versammlung, Engelbert Moll, spricht Arnold Zillekens, der Vorsitzende des Worringer Bürgervereins. Bis hierhin steht die Versammlung im Zeichen der Worringer Gäste, die den Fühlingern manchen Rat für die künftige gemeinsame Arbeit geben.
Danach schreitet man zur Neugründung des Fühlinger Bürgervereins, dessen Vorstand auf neun Personen festgesetzt wird. Als Vorsitzenden wählt die Versammlung Theodor Frenger.
Die Neugründung ist jedoch nicht von Bestand. Der Bürgerverein kommt in den Folgejahren zum Erliegen, sodass ein neuerlicher Anlauf erforderlich wird.
Ende der fünfziger Jahre ist es dann Kurt Starke (Vorsitzender der Schulpflegschaft) zu verdanken, dass die Interessen der Fühlinger Bevölkerung aus eben dieser Schulpflegschaft heraus vertreten werden. Hierbei sagt Kurt Starke schon damals deutlich, eine Schulpflegschaft kann vieles erreichen, aber nicht das, was zu erreichen ein Bürgerverein in der Lage ist.
Chronikanhang 1960-00 Neusser Landstraße 1958
Mit Schreiben vom 25.04.1960 werden die Einwohner auf das Ereignis „Gründung des Bürgervereins eingestimmt.
1960 Einladung zur Gründungsversammlung
Für die Durchführung der Gründungsveranstaltung hat die Aufbaumannschaft (heute würde das Orga-Team heißen) professionelle Vorarbeit geleistet. Einladungen sind an alle Fühlinger verteilt und Wahlzettel für die Vorstandswahl liegen ausreichend vor.
1960 Wahlschein
Groß ist dann auch die Anteilnahme der Fühlinger und Feldkasseler Bevölkerung an der Gründungsversammlung des Bürgervereins. 132 Teilnehmer haben sich in der Volksschule eingefunden um die Geburtsstunde des neuen Bürgervereins zu erleben und mitzugestalten.
Fühlingen und Feldkassel zählten damals an die 1250 Einwohner.
Versammlungsleiter Franz Merheim geht in seiner Begrüßungsansprache nochmal auf wesentliche Inhalte der Einladung zu dieser Versammlung ein. Stadtverordneter Arnold Zillekens (CDU) legt dar, dass eine breite Schicht der Bevölkerung mehr erreichen kann als ein Einzelner. Er gibt seiner Freude darüber Ausdruck, dass nun auch in Fühlingen ein Bürgerverein gebildet wird.
Zur Wahlleitung werden bestimmt: Arnold Zillikens, Josef Abel und Willi Weihrauch. Mit Rudi Conin (CDU) und Fritz Wacker (SPD) nehmen weitere Stadtverordnete an der Versammlung teil.
In geheimer Abstimmung werden gewählt.
Kurt Starke1. Vorsitzender 64 Stimmen,
Franz Merheim stv. Vorsitzender 70 Stimmen,
Werner Marglowski Schriftführer 69 Stimmen
Peter Eichel Kassierer 72 Stimmen
Franz Merheim
Kurt Starke
sowie die Beisitzer Benno Babich, Josef Kraus jun., Jakob Kreucher, Jean Weintz und Matthias Thönnissen
Die Kölner Stadt-Rundschau „Bürgerverein mit großem Programm“ berichtet am 3. Mai und der Kölner Stadt-Anzeiger „Alles aus Idealismus“ am 10.05.1960 ausführlich über das Geschehen in der Schule.
1960 Bericht KR vom 3.05.1960
Vorsitzender Kurt Starke beruft die 1. Vorstandssitzung für Freitag, den 27.05.1060 in die Gaststätte „Zur Post“ (später Dorfschänke), Arenzhofstrasse 44 ein.
Die Sitzung beginnt mit dem Verlesendes Satzungsentwurfs. Es ergeben sich keine Einwände. Beschlüsse werden zu den Themen Kanalisationfür den Ort und den Bau einer Leichenhalle auf dem Friedhof gefasst.
Die 1. ordentliche Mitgliederversammlung findet am 1. Juli 1960 wiederum in der Volksschule statt. Die vorgelegte Satzungwird einstimmig beschlossen.
Themen sind diesmal die Aufstellung von Wartehalten der KVB, wie auch von 5 Ruhebänken in idyllischer, ruhiger Lage Richtung Friedhof. Die Beleuchtung des Roggendorfer Weges bis Ecke Johann Herzogstraße wie auch Teile des Feldkasseler Weges. Der Tümpel (Ennekuhl) wird eingezäunt. Über die Auflösung des Zigeunerlagers am Stallagsberg hat die Stadt informiert. Die beantragte Polizeinotrufsäule ist genehmigt. Geschwindigkeitsbegrenzungen und Sperren für Kieslaster sind beantragt. Die Verkehrsampelan der Kirche ist genehmigt. Der Bau des Fuß- und Radweges von der Arenzhofstraße Richtung Mennweg wird vorangetrieben. Die Vorarbeiten zur Kanalisierungen beginnen, jedoch ist vorher zwingend der Bau der Kläranlage in Rheinkassel abzuschließen. Unter Punkt Verschiedenes wird für Feldkassel eine Telefonmöglichkeitgefordert.
Im Juli kommen der 1. Vorsitzender Kurt Starke und seine Frau bei einem tragischen Verkehrsunfall ums Leben.
In den kommenden Monaten wird an der Neußer Landstraße 31 (ehemals Gasthaus Zur Krone) neben dem Telefonhäuschen ein Aushangkasten für Mitteilungen des Bürgervereinsangebracht. Das Kriegerdenkmal wird gereinigt und eine Gedenktafel für die Gefallenen des 2. Weltkrieges angebracht. Durch Überladung verlieren Kieslaster des Öfteren Teile der Ladung in der Kurve Höhe Neußer Landstraße 65. Auf Bitten des BV führt die Polizei Kontrollen durch. Für das Telefonhäuschen in Feldkassel muss ein Bürger gefunden werden, der für 1 Jahr Gebühreneinnahmen von 30,-- DM pro Monat garantiert. Das Problem des weiterhin fehlenden Spielplatzes wird behandelt. Diverse Straßendes Ortes sind in einem verbesserungswürdigen Zustand. Anliegerfahrzeuge (Kohlenhandlung) würden immer wieder in die Gärten fahren, da keine feste Straße vorhanden sei, nur ein Feldweg (jetzt Grafen von Berg Straße).
Eine lebhafte Diskussion entwickelte sich zum Beschluss des Stadtrates eine Tierkörperverwertungsanstalt im Raum Merkenich anzusiedeln
Am 30. Oktober 1960 findet in der Gaststätte „Zur Krone“, Neußer Landstraße 31 eine Sitzung der Vorstände aller Ortsvereine (Feuerwehr, Maigesellschaft [Junggesellenverein], Schützenbruderschaft, Sportverein und Bürgerverein) statt. Es soll ein geeigneter Fest- und Kinderspielplatz ausfindig gemacht werden. Alle sind sich darin einig, dass ein Kinderspiel-, Fest- und Übungsplatz dringend notwendig ist. Präferiert wird ein Gelände am Langeler Weg, Größe 150 x 250 Meter, das der Stadt Köln gehört. Der Bürgerverein stellt den gemeinsamen Antrag bei der Stadt Köln.
Im Spätherbst legt der Bürgerverein mit dem Bürgerverein Merkenich Einspruch gegen den Bau einer Schwefelkohlenstoffanlageder Glanzstoff-Courtauld GmbH durch die Firma Carbosulf ein. Nach Einsichtnahme in mehrere Gutachten bei Glanzstoff vor Ort kann festgestellt werden, dass die entstehenden Abgase (Schwefeldioxyd) eher gering sind. Der Einspruch der Bürgervereine gegen das Bauvorhaben bleibt im Einvernehmen mit dem Glanzstoff unter Vorbehalt bestehen, bis alle Auflagen aus den Gutachten erfüllt sind.
Am 18. Januar findet die Jahreshauptversammlung mit 73 Mitgliedern in der Volksschule statt. Diverse Ratspolitiker und die Kölner Presse sind vertreten.
Das erste Rumpfgeschäftsjahr schließt mit einem Kassenüberschuss von DM 183,81. Einnahmen in Höhe von DM 457,91 (Spenden 281,10, Beiträge 176,--, Zinsen 0,81) stehen Ausgaben von DM 274,10 (Raumnutzung Schule 8,--, Kranzspenden 40,-- Satzungshefte 226,10) gegenüber.
In den Vorstand gewählt bzw. wiedergewählt werden Franz Merheim, Vorsitzender; Benno Babich,stv. Vorsitzender; Werner Marglowski Schriftführer und Peter EichelKassierer.
Neue Abflussschächtesind beantragt für die Neußer Landstraße in Höhe Lebensmittel Welter (heute Provinzialversicherung) und Bäckerei Kraus sowie für die Kriegerhofstraße Nähe Stellmacherei Esser (heute Schreinerei Lemm). Die Herzog Johann Straße erhält einen neuen Asphaltbelag. Der Vorstand genehmigt die Finanzierung eines „Karnevalwagen Bürgerverein“. Die ESSO informiert den Vorstand über die Errichtung einer neuen Anlage. Die Dringlichkeit der KVB Wartehallen wird von der KVB in Frage gestellt. Eine Zählung ergab 12-15 Fahrgäste. Mit dem Ausbau des Kinderspielplatzes wird begonnen.
Einweihung der Kriegerdenkmäler in Feldkassel und Fühlingen
Rundschreiben werden in Fühlingen verteilt um die Personalien für die im 2. Weltkrieg gefallenen Bürger von Feldkassel und Fühlingen zu ermitteln. Diese werden für die Errichtung der Bodentafel am Kriegerdenkmal benötigt. Die Einweihung der Denkmäler in Fühlingen und Feldkassel wird auf 7. Mai 1961 terminiert. Die veranschlagten Kosten liegen bei DM 3.120,--. Alle Ortsvereine tragen die Vorstellungen des Bürgervereins mit.
Unter großer Anteilnahme der Bevölkerung und in Anwesenheit zahlreicher Ehrengäste an der Spitze Bürgermeister Dr. Lemmens findet am Sonntag, dem 7. Mai in Feldkassel und Fühlingen die feierliche Einweihung der neuen Ehrenmale statt. Es sind die Namen von 43 Gefallenen und Vermissten eingraviert.
1961 Kriegerdenkmal Feldkassel
1961 Kriegerdenkmal Fühlingen
Nach der Einweihung in Feldkassel ziehen nach einem gemeinsamen Festgottesdienstdie Ortsvereine und der Vorstand des Bürgervereins mit den Ehrengästen zum Ehrenmal an der Neusser Landstraße. Feuerwehrmänner mit brennenden Fackeln halten die Ehrenwache. Vorsitzender Franz Merheim spricht der Fühlinger Bevölkerung Dank für deren Spendenbereitschaft aus. Bürgermeister Dr. Lemmens enthüllt dann den Gedenkstein und Pastor Dr. Paessens nimmt die kirchliche Weihe vor
Nachdem die Ortsvereine ihre Kränze niedergelegt haben, intoniert die Kapelle der KVB das Lied vom guten Kameraden
Zu guter Letzt findet anschließend im Festzeltder Maigesellschaft (Junggesellenverein) ein kleiner Imbiss für geladene Gäste, Ehrengäste und Musik statt.
1961 Presseberichte KR und KStA
Anfang des Jahres findet die Ortsbesichtigung durch den Vorstand statt. An der KriegerhofstraßeRichtung Weiler wird ausgebaut. Die Ecke Roggendorfer Weg, Herzog-Johann-Straße verkommt zum Schuttabladeplatz. Der Graben neben der Neusser Landstraße (Höhe Weihrauch/Wirth Nr. 81/83) soll zugeschüttet und Fußgängern zugängig gemacht werden. Die Arenzhofstraße braucht einen neuen Straßenbelag. Die Schule soll einen überdachten Fahrradständer erhalten. Die Trauerhalle ist fertig gestellt. Der Bürgerverein stellt 10 Stühle zur Verfügung. Der Fühlinger Kirchweg (heute Am Kutzpfädchen) erhält neuen Splittbelag. Der Stallagsweg von Feldkassel zur Neusser Landstraße wird mit einer neuen Splittdecke versehen. Die Industriestraße ist zum Jahresende bis Feldkassel fertig gestellt. Für die Weiterführung um Fühlingen herum liegen 3 Pläne vor. Hier ist noch nicht abschließend entschieden. (Endgültig fertig gestellt ist die Umgehungsstraße 55 Jahre später 2017.
6 Jubilare der freiwilligen Feuerwehr werden vom Bürgerverein mit einer Urkunde bedacht.
1962 Presseberichte Bauland KR und KStA
Das beherrschende Thema einer Mitgliederversammlung am 3. Juni in der Gaststätte „Zur Krone“ sind die Fragen der Geländebeschaffung für die Trabantenstadt im Kölner Norden, für das Fühlinger Landwirte Ländereien abgeben müssen. Auch die Stadtverordneten Arnold Zillekens und Fritz Wacker sind der Einladung des Bürgervereins gefolgt und geben einen Überblick über die Planungen der Stadt.
Zum Bau der Regattabahn sagten die Stadtverordneten, dass diese später einmal als Naturschutzgebiet ausgewiesen wird und einer der schönsten Erholungsgebiete der Stadt Köln werden dürfte. Man sei deshalb froh, dass man den Fühlinger See für diesen Zweck freibekommen habe.
Das Pfarramt St. Marien stellt erste Überlegungen zu Jugendheim und Kindergarten an.
Eine Beitragserhöhungvon DM 1,-- auf DM 1,50 wird auf der Jahreshauptversammlung in der Gaststätte „Zur Krone“ am 16. Januar einstimmig angenommen.
Neußer Landstraße, Grasweg, Arenzhofstraße und Fühlinger Kirchweg (heute Am Kutzpfädchen) erhalten einen neuen Straßenbelag. Der Bürgersteig von Bäckerei Kraus bis Schmiede Esser (heute Metallbau Szendzielorz) wird fertiggestellt. Für diverse Straßen werden Beleuchtungen von der Stadt eingefordert. Wegen des zunehmenden Verkehrs auf der Neußer Landstraße werden ZebrastreifenHöhe Gaststätte Ippen (zuletzt Gasthaus Fühlingen) und Herzog-Johann-Straße angelegt. Für die Anwohner des Mennweges wird die Zufahrtmöglichkeit zum neuen Mennweg zufriedenstellend gelöst.
Mit dem Ausbau des Kinderspielplatzes wird begonnen. Die Zuschüsse der Stadt betragen 27.000,-- DM und des LVR 8.000,-- DM. Frau Wagner, Mennweg empfiehlt, für eine Arztpraxis in Fühlingen einzutreten. Der Friedhofserweiterungsplan wird vorgestellt. Die nächtliche Ruhestörung durch die Fa. Rheinkies (Alwegbahngelände) ist nach einer Beschwerde des Bürgervereins abgestellt.
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Wie bereits in Folge 2 berichtet, hat der Bürgerverein „Neue Stadt“ für Freitag, den 21.03.1969 nach Merkenich eingeladen. Es wird eine Interessengemeinschaft gegründet, die insbesondere die Belange der Bürger im Zusammenhang mit Luftverschmutzung, Lärmbelästigungen sowie von Industrieansied-lungen im Kölner Norden im Focus hat.
Der Rat der Stadt Köln beschließt am 10.Juli, den Flächennutzungsplan 218 für den Planungsbereich Chorweiler einschließlich der Vororte Roggendorf/Thenhoven und Worringen abzuändern. Der abgeänderte Plan sieht vor, die Vororte Fühlingen, Langel, Rheinkassel, Feldkassel, Kasselberg und Merkenich zu verlegen. Dieser Beschluss hat eine heftige Reaktion der betroffenen Einwohner, wie auch darüber hinaus zur Folge. Die Versammlung der Vorstände der Bürgervereine des Kölner Nordens gründet am 22.September ein Aktionskomitee. Den Leitungsvorsitz übernehmen die Herren Simon (BV Neue Stadt) und Klever (BV Merkenich).
Presseveröffentlichungen etc. geben ein Bild der brisanten Stimmung im Kölner Norden wieder.



Auch das Jahr 1970 ist geprägt vom „Flächennutzungsplan 218“. Hinzu kommen noch die Ideen am Kölner Rheinufer ein Atomkraftwerk zu bauen. Merkenich und Flittard sind als Standorte im Gespräch.

KStA auszugsweise
Am 23. Januar diskutieren die Vertreter der Bürgervereine ihre jüngste Stellungnahme zum F-Plan 218 mit Rat und Verwaltung.
Im Rahmen einer Besichtigung des Kölner Nordens am 23. April äußert NRW Arbeits- und Sozialminister Werner Figgen Unverständnis zu den Umsiedlungsplänen seiner Kölner Ratskollegen. So berichtet es der Kölner Stadtanzeiger am 24. April.
Daneben gibt es auch weitere Probleme, die vom Fühlinger Bürgerverein angegangen werden. Am 22. Januar besuchen die Herren Josef Esser, Matthias Thönnissen und Heinrich Kürten die Wacker-Chemie wegen Erweiterung der Anlagen und Produktionsstätten. Mit Schreiben vom 26. Juni lädt der Regierungspräsident zur Erörterung eines Vorhabens der Fa. Bayer Dormagen ein. Die Anlage wird am 15. September genehmigt.
Die Jahreshauptversammlung am 05. März in der Gaststätte Otto bringt einen weiteren Wechsel im Vorstand. Heinrich Kürten scheidet als Schriftführer aus. Die Mitgliederversammlung wählt Willi Hüsch zum neuen Schriftführer. Die weiteren Vorstandsmitglieder werden einstimmig wiedergewählt. Auch der F-Plan 218 ist weiterhin ein Thema und wird mit der anwesenden Stadtverordneten Maria Müller (CDU) ausgiebig diskutiert.
Von der Schreinerei Lemm wird ein Aushangkasten gestiftet. Eine Zusammenkunft von Feuerwehr, Junggesellen-, Schützen- Sport- und Bürgerverein am 06. April berät über die Aktivitäten und finanzielle Aufwände für die 3 goldenen Hochzeiten in diesem Jahr.
Mit Schreiben vom 26. Oktober erinnert der Bürgerverein die Stadt zum wiederholten Male an die Beseitigung des 1945 gesprengten Bunkers am Blumenbergsweg, da der Abfallberg hier seit Jahren anwächst und vielerlei Ungeziefer anzieht. Eine Zuständigkeit konnte bisher nicht ermittelt werden. Die Stadt Köln stellt auch in diesem Jahr einen Weihnachtsbaum inkl. Illumination auf.
Auch in 1971 stehen 2 goldene Hochzeiten an. Die erste Vorstandssitzung des Jahres am 2. Februar befasst sich mit der Umlegung des Ortes Feldkassel.
Wesentlicher Diskussionspunkt der Jahreshauptversammlung am 21. März betrifft die Veränderungssperre auf Grund des neuen Flächennutzungsplans. Es wird festgestellt, dass der Plan vermögensmindernde Wirkung hat. Zwei Jahre leben die Fühlinger, wie auch weitere Dörfer in Ungewissheit, sodass ausgehend vom Merkenicher Bürgerverein der Stadt ein Ultimatum bis Mitte Juni gestellt wird. Sollte bis dahin keine Klarheit geschehen, wird mit Kind und Kegel zum Rathaus marschiert.
Die Ankündigung eines Protestmarsches zum Kölner Rathaus hat die stadtkölnische Administration dann auf Trab gebracht. Die Bürgervereine werden Ende Juni zu einem Hearing ins Kölner Rathaus eingeladen, welches jedoch enttäuschend verläuft. Am 09. August tagen die Bürgervereine des Kölner Norden im Jugendheim in Fühlingen um den Protestmarsch auszuarbeiten, da das Vertrauen in die Redlichkeit der Stadt Köln nachhaltig geschwunden ist.

Am 02. September wird in einer geordneten und eindrucksvollen Demonstration der Bürgerwille deutlich gemacht. Alleine aus Fühlingen hatten sich über 500 Teilnehmer angesagt.



Dieser massive Bürgerprotest des Kölner Nordens führt bei der Stadt Köln zu einem Einlenken. Der F-Plan 218 wird zu den Akten gelegt.
Die Stadt Köln hat neue Bebauungspläne zur Ansiedlung von Industrie ausgearbeitet. Die Bürgervereine legen daraus abgeleitet einen Eigenvorschlag vor, der am 16. März der Öffentlichkeit im Tabor-saal vorgestellt wird. Die Jahreshauptversammlung am 19. März wählt Willi Frömbgen zum 1. Vorsitzenden, da Josef Esser aus privaten Gründen nicht mehr für eine erneute Kandidatur zur Verfügung steht. Neu in den Vorstand wird Paul Esser (2. Vorsitzender) gewählt.
Der neue Vorstand veranlasst die Aufstellung mehrere Ruhebänke im Bereich Friedhof/Fühlinger See. Die Vorstandssitzung am 27. Mai beschließt die Teilnahme an 2 goldenen Hochzeiten in diesem Jahr. Hinsichtlich der nicht zulässigen Befahrung der Kriegerhofstraße mit Kieslastern wird die Stadt um Kontrolle und Abhilfe gebeten.
Die Mitgliederversammlung beschließt am 11. März, beim Garten- und Friedhofsamt die Umsetzung des Kriegerdenkmals Feldkassel nach Fühlingen zu beantragen. 1. und 2. Vorsitzender stehen für eine Wiederwahl nicht zur Verfügung. Eine außerordentliche Hauptversammlung wird auf den 15. April terminiert. Willi Frömbgen bittet die Anwohner der Arenz- und Kriegerhofstraße ihre Abwässer nicht über die Straßenrinnsteine zu entsorgen. Da Fühlingen jetzt sogar erweitert werden soll, wird der Kanalanschluss wieder akut. Entsprechende Schreiben gehen an das Amt für Stadtentwässerung. Die außerordentliche Versammlung am 15. April wählt die bisherigen beiden Vorsitzenden erneut. Die Zukunft des Mennweges soll bei der Stadt thematisiert werden.
Am 27. Mai nimmt der Bürgerverein erstmals am Fußballturnier der Ortsvereine teil.

Vorstand und Beisitzer mit Verstärkung


Zu den ernsten Themen.
Da die Schule in Fühlingen mittlerweile geschlossen ist, wird beantragt, die Ampelanlage in die Ortsmitte zu verlegen. Der Vorstand beschließt am 28. November Einspruch gegen den Neubau einer Raffinerie-Anlage der Esso einzulegen. Die Einhaltung der Geschwindigkeitsbegrenzung auf dem Mennweg soll kontrolliert werden.
Gegen die Erweiterung der Esso-Chemie Werke wird am 09. Februar Einspruch beim Regierungspräsidenten eingelegt. Die ansteigende Unfallgefahr im Verlauf der verengten Fahrbahn Kriegerhofstraße/Arenzhofstraße wird bei der Stadt zu Protokoll gebracht. Danach werden auf der Kriegerhofstraße Haltverbotsschilder aufgestellt. In diesem Jahr steht die erste diamantene Hochzeit an. Die Vorbereitungen für die Feierlichkeiten laufen.
Auf der Hauptversammlung übernimmt Paul Esser den Vorsitz von Willi Frömbgen. Die Frage, ob nach der Kanalisierung von Fühlingen ein Hausanschluss zwingend ist, wird mit ja beantwortet. Für den Mennweg wird ein Bebauungsplan verlangt. Lt. Frau Müller (CDU) gibt es für den Mennweg keinen solchen Plan, die Stadt Köln habe ein Vorkaufsrecht. Erstmals findet am 11. und 12. Mai ein Tag der offenen Tür statt. Der Vorstand beschließt am 05. Juli die Stadt aufzufordern, einen Bolzplatz zu errichten. Es wird erstmals vorgeschlagen, für die Besetzung der Beisitzer-Position Frauen anzusprechen. Die Bunkeranlagen am Fühlinger Kirchweg werden als wilde Müllkippe genutzt. Die Stadt wird aufgefordert, Abhilfe zu schaffen
Am 15. November wird erstmals eine Versammlung für Jugendliche durchgeführt.
In diesem Jahr sollen die Arbeiten für die Kanalisation beginnen. Die Jahreshauptversammlung am 23. März beschließt eine Beitragserhöhung von 2,00 auf 3,00 DM.
Die Sicherheit des Schulweges am Mennweg muss erhöht werden. 20 Kinder kreuzen die Neusser Landstraße, die an dieser Stelle keine Geschwindigkeitsbegrenzung ausweist. Die Ortsausgangschilder werden daher bis hinter die KVB Haltestellen verlegt.
Das Kriegerdenkmal Feldkassel ist zum Ende des Jahres umgezogen. Neuer Standort ist die Wiesenfläche hinter der Kirche Richtung Friedhof.
Jahreshauptversammlung vom 21. Mai: Der Grasweg wird nach Forderung des BV zur Einbahnstraße umgewidmet. Die Ecke Grasweg/Arenzhofstraße soll auf Wunsch von Herrn Weintz entschärft werden. Friedhofserweiterung ist angedacht. Der Kindergartenbetrieb im Jugendheim wird mangels ausreichender Anzahl (20 Kinder) vom Pfarramt eingestellt, da die Stadt Zuschüsse erst ab 24 Kinder gewährt. Der Bau der Kanalisation beginnt.
In der Vorstandssitzung vom 28. Mai wird festgehalten, dass ein Bebauungsplan für den Bereich Neußer Landstraße von der alten Schule bis Haus Fühlingen aufgelegt wird. Zum Kanalbau wird festgehalten, dass bei den historischen Straßen - dies sind Neusser Landstraße von der Kirche bis zur Arenzhofstraße, die Arenzhofstraße selbst und die Kriegerhofstraße - keine Baukosten anfallen werden.
Für die Fühlinger Kinder sind jetzt Plätze im Chorweiler Kindergarten reserviert. Zum Thema Beförderung der Schulkinder nach Schließung der Fühlinger Volksschule gibt es noch keine Zusagen. Der Bau des Nordstadtkrankenhauses ist um 15 Jahre verschoben, bis die Stadterweiterung abgeschlossen ist.
In der Sitzung vom 03. November wird verkündet, dass der Verein einen weiteren Schaukasten im neuen Bürgerhaus in Chorweiler erhält.
Am 19. Dezember findet auch diesmal wie jedes Jahr bisher die Weihnachtsfeier für Senioren statt. Die Frauen erhalten eine Flasche 4711, die Männer 1 Flasche Korn.
In der Sitzung vom 07. März wird festgehalten, dass der Fühlinger Kirchweg (heute: Am Kutzpfädchen), der direkte Weg nach Rheinkassel, total gesperrt wurde. Die Stadt wird um Aufklärung gebeten und gibt zu Protokoll, dass dies im Rahmen der Vorarbeiten für das vorgesehene Gewerbegebiet geschehen sei.
Die Hauptversammlung am 25. März verläuft ohne Besonderheiten. Weitere Sitzungen finden in diesem Jahr nicht statt.
Die außerordentliche Mitgliederversammlung am 11. Januar in der Gaststätte Otto ist als Informationsveranstaltung zusammen mit der Stadt Köln hinsichtlich Hausanschlüsse, Straßenbaukosten, weitere Gebühren, Ermäßigungen etc. angelegt und geht über 4 Stunden.
In der Jahreshauptversammlung am 24. Februar in der Dorfschänke wird bekanntgegeben, dass die Stadt Köln Grundstücke in den freien Verkauf gibt.
Der Friedhof soll 1980 erweitert werden.
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Die erste Vorstandssitzung des Jahres am 14. März dient im Wesentlichen der Vorbereitung der Jahreshauptversammlung. Die Stadt Köln wird kontaktiert zwecks Behebung diverser Schäden an Straßen und Bürgersteigen.
Die Erweiterung des Friedhofes wird bei der Stadt angemahnt. Die Voraussetzungen für einen größeren Friedhof sind mit Leichenhalle, Tiefkühlvorrichtung und ausreichend Ländereien vorhanden.
Im Rahmen der Jahreshauptversammlung am 27. April wird angeregt, einen Glascontainer zu installieren und einen Sperrmülldienst einzurichten. Die Erstellung des Bolzplatzes wird zum wiederholten Male bei der Stadt angemahnt. Die Postzustellung in Fühlingen wird beanstandet. Das Pfarrheim soll der Jugend zugänglich gemacht werden. Es wird angeregt, eine Fußgängerampel in Höhe Gaststätte Otto zu beantragen.
Am 06. August nehmen über 600 Teilnehmer aus dem Kölner Norden die Gelegenheit der Bürgeranhörung zum neuen Flächennutzungsplan in der Gesamtschule Merianstraße wahr. Der Kriegerhof ist nach einem Großbrand teilweise baufällig.
Das Vorstandsmitglied Hans Lätsch verstirbt in diesem Jahr. Annemarie Blömer übernimmt bis zur nächsten Jahreshauptversammlung die Position der Kassiererin. Der Vorsitzende Paul Esser schlägt die Aktion „Verschönerung von Fühlingen“ vor. Der Vorschlag einzelner Mitglieder, eine „Interessengemeinschaft Fühlinger Ortsvereine“ zu gründen, findet im Vorstand keine Zustimmung.
Anfang des Jahres findet eine Zusammenkunft des Vorstandes mit Vertretern von SPD, CDU und FDP des Rates der Stadt und Bezirksvorsteher Wolfgang Klee statt. Themen sind Friedhofserweiterung, Verlegung der geplanten Industriestraße (Ortsumgehung) Richtung Rheinkassel und damit Erhalt des Ortsteils Mennweg, Nutzung der alten Schule durch die Vereine. Nutzungsvorschläge hierzu liegen vor: technisches Museum der Feuerwehr oder Bürgerhaus.
Im Rahmen der Jahreshauptversammlung am 29. Februar wird Annemarie Blömer einstimmig zur Kassiererin bestellt. Josef Abel beanstandet, dass die Arenzhofstraße bei Regenfällen versandet.
In der Vorstandssitzung werden Planungen der Stadtverwaltung diskutiert wie Stilllegung der Neusser Landstraße Richtung Worringen, Erweiterung des Worringer Hafens, Planung eines Kohlekraftwerks im Langeler Holz, Erschließung des Industriegebietes, Ersatz des Schützenplatzes hinter der Volksschule durch einen Zentralplatz hinter Haus Fühlingen.
Die Friedhofsmauer wird repariert, die Leichenhalle erhält eine neue Bestuhlung und einen neuen Außenanstrich. Die Pläne des Bürgervereins zur Verschönerung von Fühlingen hat der Rat der Stadt Köln angenommen.
Am 28. August wird die Aktionsgemeinschaft der Bürgervereine nach 10 Jahren erneut aktiv und trifft sich im Pfarrheim in Fühlingen um gegen den neuen Flächennutzungsplan und damit gegen neue Industrie, Kraftwerk und den Hafen mobil zu machen. Hierfür wird jeder Bürgerverein verpflichtet, im eigenen Ortsteil 10 Leserbriefe mit dem Motto „Der Norden soll verplant werden. Dagegen müssen wir uns wehren!“ auf den Weg zu bringen. Mit dem Fokus, das rein parteipolitisch bestimmte Abstimmverhalten des Rates der Stadt anzuprangern.
Auf den Ortsschildern Worringen, Roggendorf, Merkenich wird der Name „Köln“ überpinselt. (Kölner Stadtanzeiger vom 3.11.1981)
Auf Initiative von Paul Esser hat sich Anfang des Jahres die Stadtsparkasse Köln bereit erklärt ihren Schaukasten Neusser Landstraße Ecke Schmiedhofsweg dem Bürgerverein zur Verfügung zu stellen. Heute (2019) erfolgt Nutzung durch den Sportverein.
Auf Betreiben des Bürgervereins finden verstärkt Geschwindigkeitsprüfungen auf der Neusser Landstraße durch die Polizei statt.
Die Mitgliederversammlung vom 5. Februar stimmt einer Beitragserhöhung von DM 3,-- auf DM 5,-- pro Jahr zu.
Im Rahmen des Projektes „Verschönerung von Fühlingen“ hat die Stadt die Planungen für 2 Dorfplätze abgeschlossen. Die Fertigstellung wird jedoch wegen fehlender Geldmittel bis 1986 zurückgestellt.
In die Räumlichkeiten der alten Volksschule ist auf Betreiben von Karl-Heinz Ratajek und Hans-Josef Weihrauch der Sportverein eingezogen.
Ausgelöst durch Pressemitteilungen zum „50 Millionen-Projekt um Haus Fühlingen“ wird zum 01. September eine außerordentliche Mitgliederversammlung in die Gaststätte OTTO einberufen.


Ende des Jahres wird das Thema „Errichtung einer Müllverbrennungsanlage“ auf dem Gelände der ehem. Glanzstoff AG erstmals zur Diskussion gestellt. Die Bürgervereine Longerich und Fühlingen werden Widerspruch einlegen.
Die Kanalbaumaßnahmen auf der Kriegerhofstraße und dem Schmiedhofsweg werden abgeschlossen.
Die anstehende Errichtung der Müllverbrennungsanlage bis 1990 ist das dominierende Thema der Jahreshauptversammlung am 11. März in der Gaststätte „Dorfschänke“.
Kanalbau- wie auch Straßenbaumaßnahmen auf der Arenzhofstraße stehen vor dem Abschluss.
Am 30.Juni informieren die GEW über Möglichkeiten der Erdgasanwendung, Planungsstand, Anschlusskostensonderregelung im Rahmen einer Bürgerversammlung in der „Dorfschänke“.
Die Jahreshauptversammlung am 10. Februar in der Gaststätte OTTO hat neue Themen wie Kabelfernsehen in Fühlingen, Mülltonnen auf Rädern und einen neue Warnsirene. Ansonsten ist 1984 wie auch 1985 ein ereignisloses Jahr. Der Vorstand tagt nur noch vereinzelt.
Die Jahreshauptversammlung am 24. Januar in der Dorfschänke befasst sich im Wesentlichen mit dem Thema Containerhafen in Worringen. Ökologische Gründe sprechen dagegen (Rheinaue wird zerstört), Verkehrsanbindung des Hafens (Straße und Schienen) belasten Worringen und Fühlingen extrem. Ansässige Industrie will den Hafen nicht. Zusätzliche Arbeitsplätze 500.
Der Festplatz Fühlingen wird im Bebauungsplan rechtlich abgesichert. Die Wasserschutzzone Weiler wird Richtung Fühlingen erweitert.
Die häufig von Hochwasser überfluteten Uferwege des Fühlinger Sees werden höhergelegt. Paul Esser ist als 1. Vorsitzender zurückgetreten. Die Situation für Kinder im Vorschulalter ist angespannt.

Der neue Beisitzer Hans-Josef Weihrauch hat dem Vorstand seine Vorstellungen zur Neuausrichtung des Bürgervereins übermittelt, die in der Vorstandssitzung am 11. Dezember weiter ausgearbeitet werden.
Ergebnis der Verkehrszählung vom 19.12.

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Die Jahreshauptversammlung am 16. Januar in der Dorfschänke, Arenzhofstraße 44 an der 66 Mitglieder und 19 weitere Bürger teilnehmen, führt zur Wahl von Hans-Josef Weihrauch zum 1. Vorsitzenden.
Ein 10-seitiger Bürgerantrag an die Stadt Köln zur Verkehrssituation in Fühlingen wird auf den Weg gebracht. Wesentliche Forderungen sind: Ampelanlage in der Ortsmitte, kurzfristige Sanierung der Neusser Landstraße, Schaffung einer Umgehungsstraße, Verringerung der Gefahrguttransporte.
Der gewünschte Kindergarten wird derzeit nicht gebaut, da 2 neue in Chorweiler errichtet werden.
Die erste Ausgabe von „Fühlingen aktuell“, sozusagen einem Papiervorläufer des Dorfnetzes, wird auf den Weg gebracht und in alle Aushalte verteilt.

In seiner Sitzung am 4. Februar strukturiert der neue Vorstand seine Organisation und bildet Ausschüsse für Soziales/Kulturelles (Annemarie Blömer), Müllverbrennung (Jakob Kreucher), Öffentlichkeitsarbeit (Hans-J. Weihrauch), Satzung (Hans Kremer), Verkehr (Heinz-Klaus Roth)
Erste Initiativen gegen die geplante Müllverbrennungsanlage bilden sich. Auf Antrag des Niehler Bürger- und Heimatvereins wird am 17. Februar die „Aktionsgemeinschaft Kölner Norden“ wiederbelebt.
Die Stadtverwaltung schlägt für die Errichtung eines Spaßbades 2 Standorte nahe Fühlingen vor.
Mitte des Jahres wird das erste Branchenverzeichnis der Fühlinger Geschäftswelt aufgelegt. Die erste Produktion zählt 41 Abonnenten, mit der Folge, dass die finanzielle Zukunft des Vereins für viele Jahre ausreichend gesichert ist. Bereits in den ersten Wochen konnte ein Spendeneingang von DM 3.000,-- verzeichnet werden (Fühlingen aktuell Nr. 4).
Nachfolgend das Dokument der damals noch recht beeindruckende Fühlinger Geschäftswelt.

Da der Bürgerverein noch ohne Vereinsemblem dasteht, wird in „Fühlingen aktuell Nr. 2“ zu einer entsprechenden Aktion aufgerufen.

Zum Abgabestichtag im April liegen 8 Vorschläge vor.
Die außerordentliche Mitgliederversammlung beschließt am 4. Juni das neue Emblem.

Die Mitgliederversammlung beschließt weiterhin die Änderung der Satzung von 1960 zum Erhalt des Status der Gemeinnützigkeit des Vereins mit entsprechenden Fördermöglichkeiten für die Zukunft.
Satzung von 1960

Im Zuge der anstehenden Mitgliederwerbung wird die neu gedruckte Satzung an alle Haushalte verteilt.
Satzung von 1987

Der Versuch, die Ortsvereine dauerhaft unter einen Hut zu bringen wird in einer gemeinsamen Sitzung am 26. Mai in der Gaststätte Otto gestartet. Der Bürgerverein wird sich an der Ausgestaltung des Erntedankfestes beteiligen.
Mit Beginn des Schuljahres 1987/88 werden die vom Bürgerverein geforderten Schulbusse zur Grundschule nach Seeberg und dem Gymnasium Knechtsteden erstmals von Fühlingen aus eingesetzt.
Auf Druck des Bürgervereins werden Ende August die Ausbesserungsarbeiten an der Neusserlandstraße endlich begonnen.
Der Bürgerverein beteiligt sich am 4. Oktober mit allen Ortsvereinen an den Feiern „100 Jahre Kirche St. Marien“ in Fühlingen im Rahmen des Erntedankfestes. Gefeiert wird auf dem Heinrichshof.
Aktiver Einsatz aller Beteiligten lassen diese Veranstaltung zu einem großen Erfolg werden und sorgen für Nachhaltigkeit bei diesem Jahrestermin in Fühlingen.
Die Kassenbestände des Vereins werden immer noch in bar beim Kassierer vorgehalten. Der Vorstand eröffnet ein gebührenfreies Konto bei der Raiffeisenbank Zwgst. Fühlingen.
Die Mitgliederverwaltung auf Papier wird abgelöst durch den Einsatz des EDV-Vereins-programms der Kreissparkasse Köln.

Die Jahreshauptversammlung am 15. Januar wählt Eva-Maria Mülfahrt zur Kassiererin und stimmt einer Erhöhung des Beitrages von DM 5,-- auf DM 8,-- zu. Aufgrund der Einwände gegen die Müllverbrennung wird der Biotonnenversuch in Longerich und Vingst um ein halbes Jahr verlängert.
Die Umstellung auf bargeldlose Beitragszahlung wird bereits im Januar von 90 % der Mitglieder angenommen.
Im März bleibt festzustellen, dass die Einbrüche in Fühlingen wieder verstärkt zunehmen. Wir laden die Fühlinger Bürger zu einer Informationsveranstaltung der Polizei am 10. November in die Dorfschänke ein.
An den Feierlichkeiten zum 700. Jahrestag der Schlacht bei Worringen am 5.Juni nehmen wir teil.
Die Stadt Köln fasst am 14. April zur Umgehungsstraße den Änderungsbeschluss, Fühlingen über eine neu auszubauende Straßenverbindung im Verlauf des Mohlenweges anzubinden. Die Neusserlandstraße selbst soll am Mennweg abgebunden werden, sodass Fühlingen künftig von jedem Durchgangsverkehr freigehalten wird.
Auch in diesem Jahr ist die Neusser Landstraße weiter ein großes Thema.

Im Mai stellt die Stadt ihren Planungen für das neue Gewerbegebiet zwischen Fühlingen und Langel vor.
Aus dem Verkauf der Fühlinger Heide an Baron von Oppenheim in den achtziger Jahren des 19. Jahrhunderts ist das sog. Fühlinger Ortsvermögen auf gut 1.500,-- DM angewachsen. Hinterlegt ist es bis dato in der Bürgermeisterei Worringen. Nach Auszahlung an den Bürgerverein beschließt dieser im November 1988, den kompletten Betrag für die Bestuhlung der Friedhofshalle zu verwenden.
Der Bürgerverein beteiligt sich mit 60 Personen am Internationalen Wandertag des Sportvereins SV Fühlingen-Chorweiler. Insgesamt nehmen daran ca. 4.000 Wanderer aus dem In- und Ausland teil.
Ergebnisse der Jahreshauptversammlung am 20. Januar

Die Fühlinger Jugend zwischen 12 und 20 Jahre wird erstmalig zu einer eigenständigen Jugend-Bürgerversammlung am 3. März eingeladen.
Der Vorstand beschließt am 5. April die Unterschriftsaktion der Evangelischen Kirchgemeinde Köln-Worringen zum Thema Tiefflieger zu unterstützen. Unterschriftslisten werden in den Fühlinger Geschäften ausgelegt.
Im Mai nimmt Anneliese Braeckeler mit interessierten Jugendlichen an einer Bezirksvertretersitzung in Chorweiler teil.
Der Bürgerverein beantragt im Juni die Verkehrsberuhigung der Neusser Landstraße und fordert eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf 30 km/h. Die seit 1983 geforderte Ampelanlage in der Ortsmitte wird erst 1989 erstellt, nachdem ein Schulkind auf dem Weg zum Bus schwer verletzt wurde
Im August beschließt der Rat der Stadt Köln die beantragte Errichtung eines Kinderspielplatzes am Feldblumenweg.
Straßenbaubeiträge im Bereich Roggendorfer Weg sind von der Stadt Köln zu hoch angesetzt. Da die Widerspruchsfrist abgelaufen ist, übernimmt es Hans-Josef Weihrauch für 12 betroffene Anlieger mit der Stadt Köln Verhandlungen zu führen, um auf dem Kulanzwege Erstattungen zu erreichen. Mit Erfolg: die 12 Anlieger erhalten jeweils ca. 1.200,-- DM/Grundstück. Diese werden vom Vorsitzenden motiviert, 10 % der Summe als Spende an den Bürgerverein weiter zu leiten. Dies ist in allen Fällen geschehen.
Die Bushaltestelle am Mennweg Richtung Worringen rückt auf Wunsch der Bürger näher an Fühlingen ran.
Bei Jahreshauptversammlung am 19. Januar gibt es einen Wechsel im Vorstand. Heinz-Klaus Roth wird zum stv. Vorsitzenden gewählt. Der bisherige Stelleninhaber Josef Esser wird Beisitzer.
Die Erstellung eines mobilen Kindergartens ist weiter bei uns im Fokus.
Die Grünfläche Dreieck Arenzhofstraße/Heinrichshofweg wird verstärkt als Parkfläche genutzt. Auf unser Betreiben sichert die Stadt Köln Rasenfläche und Baumbestand durch den Einbau von Holzpalisaden.
Mit Aufklebern „Parke nicht auf unseren Bürgersteigen“ macht der Bürgerverein auch Front gegen diese jetzt aufkommende Unsitte.
Nach umfangreichen Vorbereitungen können wir am Sonntag, 20. Mai bei herrlichem Sonnenschein unser 30-jähriges Wiederbegründungsfest am Feldblumenweg feiern. Zelt und Kleinkunstbühne sind aufgebaut. Der große Zuspruch an diesem Tag zeigt uns, wie tief verwurzelt der Bürgerverein mittlerweile bei den Dorfbewohnern ist. Dies unterstreicht auch die Zahl von gut 650 Mitgliedern, knapp die Hälfte der Fühlinger Bevölkerung, die wir zum Jubiläumstag erreichen. 4 Jahre zuvor waren es noch 206 Mitglieder.
Presse, Politiker aller Parteien wie auch die in der Aktionsgemeinschaft Kölner Norden vertretenen Bürgervereine sind zahlreich erschienen.
Eine Vielzahl von Fühlinger Firmen und Geschäften sowie die ortsansässigen Vereine präsentieren den Besuchern im Rahmen eines Ausstellungsprogramms ganztägig ihre Angebote mit teils lustigen Kaufverhandlungen. Die Fühlinger Kinder sind mit einem großen Trödelmarkt vertreten. Fanfarenzug, Musikkapellen, Karate- und Tanzvorführungen, Auftritte der Grundschule Balsaminenweg, Löschvorführungen der Feuerwehr, Bürgerschießen der Schützen, Torwandschießen des Sportvereins und Politikerreden sowie die Ehrung verdienter Mitglieder runden das Bild ab. Alle Kölner zeitungen berichten ausführlich zum Geschehen
Die Festwiese am Feldblumenweg


Rechtzeitig zum Fest erscheint auch der von Hans-Josef Weihrauch verfasste, von der Fühlinger Geschäftswelt finanzierte „Fühlinger Bilderbogen“: Dieser wird im Jubiläumsjahr gut 600 mal für 8,-- DM zu Gunsten der Vereinskasse verkauft.
Die Fühlinger Ortsvereine: Bürgerverein, Schützenbruderschaft, Freiwillige Feuerwehr und Sportverein schließen sich zu einer Gemeinschaft zusammen, um Interessen von allgemeiner Bedeutung zukünftig gemeinsam vertreten zu können.
Am 20. November veranstaltet der Bürgerverein zum Jubiläum die 1. Fühlinger Tuppmeisterschaft im Germaniasaal. Sieger des Turniers wird Rolf Hoegen, der damit das Preisgeld in Höhe von DM 300,-- wie auch den Wanderpokal mit nach Hause nimmt.#
Nach Erhalt der Ehrenurkunden für langjährige, treue Mitgliedschaft.

Eine Vorführung der Feuerwehr

Grundschule Balsaminenweg

Karatevorführung

Ein Besuch auf dem Kindertrödel

Gut verhandelt. Kühlschrank gehört jetzt mir.

Die Feuerwehr hatte alles im Griff.

Zeitungsbericht aus dem Kölner Wochenspiegel zum Fest

Die Jahreshauptversammlung vom 25. Januar beschließt die vom Vorstand vorgelegte Neuorganisation. Neben Vorsitzendem, Schriftführer, Kassenführer wird jeweils 1 Stellvertreter. Die bisherigen Beisitzer entfallen. Der Beitrag wird von DM 8,-- auf DM 10,-- erhöht.
Mit der Errichtung des Kinderspielplatzes am Feldblumenweg wird begonnen. Als Spielplatzpaten können wir Michaele von Dewitz und Eva Hopf gewinnen.
Geschwindigkeitsbegrenzung auf dem Mennweg 50 km/h.
Die Verlängerung der Herzog Johann Straße Richtung Blumenberg wird für PKW gesperrt.
Die Kurve der Neusser Landstraße Höhe Grasweg wird durch die Geschwindigkeitsbeschränkung auf 30 km/h entschärft.
Die Gasse neben der Bäckerei Kraus (Querverbindung Neusser Landstrasse zum Roggendorfer Weg) erhält auf unser Betreiben eine Beleuchtungsanlage.
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Zum Jahresende 2017 kann eine weiter erfreuliche Entwicklung der Mitgliederzahlen auf jetzt 529 konstatiert werden. Für den gelungenen Werbereinsatz (53 Neue) werden Preise an 9 Mitglieder vergeben. Die meistens Mitglieder (13) wurden dabei von Simone Rasquing akquiriert.
Auf Initiative von Norbert Radke treffen sich am 15. Januar Vertreter der Bürgervereine aus Worringen, Roggendorf-Thenhoven, Langel-Rheinkassel-Kasselberg, Merkenich und Fühlingen und verständigen sich auf einen turnusmäßigen Gedankenaustausch.
Die Anwesenden kommen zu einem regen Austausch bei den Themen: Flüchtlingsunterbringung im Kölner Norden, Kommunalaufsichtsbeschwerde von Wir Fühlinger, Retentionsraum und Hochwasserschutz, Verbesserung des ÖPNV im Bezirk, Rheinbrücke A1 und Ausbau des Blumenbergwegs inkl. durchgängiger Radweg.
Die Mitgliederversammlung im Januar beschließt die Satzung zu ändern. Wesentliche sind die Punkte: Abschaffung des Vereinsorgans „Mitgliederrat“ und die Erweiterung des Vorstandes von 3 auf 5 Mitglieder.
In den Vorstand werden neu bzw. geändert gewählt Verena Sontag (Vorsitzende), Hans-Josef Weihrauch (Vorsitzender); Auke Braaksma, Julia Hecht und Christoph Weihrauch.
Anfang Februar laden wir zu einem Vortrag der NABU zum Naturschutzgebiete "Rheinaue Worringen - Langel" und "Rheinaue Langel - Merkenich" in Pfarrheim ein. Auch diese Veranstaltung findet in der Bürgerschaft regen Zuspruch.
Am 19. Februar versuchen im Pfarrheim Sozialdezernent Harald Rau und Josef Ludwig vom Wohnungsamt die Stimmung unter den Bürgern erkunden, wie im Rahmen der Informationsveranstaltung „Flüchtlingsunterkunft“ versprochen. Das Pilotprojekt „Stadtteilgespräch“ wird erstmals in Köln durchgeführt. Erwartungen, die demnächst aus anderen Stadtteilen an ihn herangetragen werden könnten, dämpfte Sozialdezernent Harald Rau lieber schon mal im Vorhinein: „Einen solchen Abend werden wir nicht für jeden der 86 Kölner Stadtteile durchführen können, Fühlingen ist ein Sonderfall.
„Wenn hier wirklich 240 Flüchtlinge angesiedelt werden, hätte der Stadtteil mit zwölf Prozent stadtweit eine führende Rolle. Flüchtlinge wollen wir aber nicht verwahren, sondern integrieren, also müssen wir dafür sorgen, dass bei der Infrastruktur nachgebessert wird.“
Die Resonanz ist groß: Es kommen rund 100 Teilnehmer, die über mehr als drei Stunden im Pfarrsaal lebhaft und engagiert diskutieren „Es ist toll, dass man mal angehört wird und Wünsche äußern darf“, so eine weibliche Teilnehmerin.
Neben Harald Rau und Josef Ludwig erscheinen 6 weitere Mitarbeiter der Stadtverwaltung, die mit den Fühlinger Bürgern an Thementischen diskutieren. Der Ablauf ist klar strukturiert: An jedem der vier Thementische sitzen sogenannte Gastgeber, die die Diskussion leiten und auch selbst Lösungsvorschläge anbieten.
Zu guter Letzt werden alle Ergebnisse zusammengetragen und im Plenum diskutiert. Das Ergebnisprotokoll wird dem Bürgerverein zugesandt sowie auf der städtischen Webseite veröffentlicht.
Ergebnisse im Einzelnen
Kinder und Jugend: In Fühlingen fehlen Betreuungs- und Bildungseinrichtungen für Kinder und Jugendliche. Es gibt nur eine Kita, die aber ist bereits zu 100 Prozent belegt. Auch die Schüler müssen weite Wege in Kauf nehmen, fahren täglich in benachbarte Stadtteile wie Rheinkassel, Merkenich, Seeberg oder Volkhoven. Die Jugendgruppe des Bürgervereins verfolgt derzeit den Plan, einen Bolzplatz anzulegen, und sucht dafür nach einem geeigneten Grundstück.

Sport und Freizeit: Schmerzlich vermisst wird eine Kneipe. „Wir Älteren sehen uns nur noch auf dem Friedhof“, schilderte ein Teilnehmer. Der Bürgerverein möchte das Pfarrheim stärker zum Treffpunkt ausbauen. Dafür seien Investitionen nötig, gibt Norbert Radke zu Protokoll.
Wohnen und Nahversorgung: Josef Ludwig erklärt, dass statt 240 Flüchtling nur 120 kommen. Das stößt allerdings auf Misstrauen. Wir gehen jedoch davon aus, dass die von uns initiierte Kommunalaufsichtsbeschwerde gegen die übermäßige Benachteiligung von Fühlingen bei der Verteilung der Flüchtlingsströme dieses Umdenken bewirkt hat.
Der Wunsch nach einem Supermarkt mit Vollsortiment erfährt die meiste Resonanz.
Mobilität: Gefordert wird eine Buslinie in die Rheindörfer, ebenso eine engere Taktung der Linie 120.
Die Kinder- und Jugendgruppe lädt ein zu einer Fahrradrallye am 23.Juni ein.
Dabei handelt es sich um eine Art Schnitzeljagd mit dem Fahrrad.
Spannende Quizfragen rund um Fühlingen für verschiedene Altersstufen und tolle Preise warten auf die teilnehmenden Kinder und ihre Familien.
Siegerehrung und Preisvergabe finden auf dem Sportplatz statt


Am 15. September starten wir die erste Ausflugsfahrt.
Mit vollbesetztem Bus (52 Teilnehmer) geht es schon frühmorgens Richtung Vulkaneifel. Wir besuchen zuerst Schloss Bürresheim, gelegen im Nettetal, in der Nähe von Mayen und trotz des Namens eigentlich eine Burg.
In zwei Gruppen werden wir dort von ortskundigen Führern durch das imposante Anwesen geführt und mit der spannenden Geschichte der letzten Jahrhunderte vertraut gemacht.
Nach dem Schlossbesuch geht es weiter nach Mendig, wo wir nach gemeinsamen Mittagessen eine weitere geführte Tour in das Vulkanmuseum, den Lavakeller und die Museumslay antreten.
Das Vulkanmuseum - der Lava-Dome - vermittelt recht informativ und spannend, wo wir uns befinden „Im Land der Vulkane“. Mitmachen ist gewünscht


Das Highlight des Ausfluges ist dann der Einstieg in die Unterwelt, ein Besuch der einzigartigen historischen Lavakeller unterhalb von Mendig. In 32 Metern Tiefe befindet sich die auf der Welt einmalige unterirdische "Landschaft".
Eine Führung durch diese Welt ist gespickt mit interessanten Anekdoten und Geschichten aus der Zeit des Bergbaus und der Bierlagerung.


Das Bürger- und Erntedankfest findet am 23. September und der Martinszug am 08.November statt. Der Dorftreff wird in diesem Jahr 7 x angeboten.
Seit Dezember erinnert das von Wolfgang Schieffer, bekannt als der Waldmaler, gestiftete Baumstammdenkmal „Alweg-Bahn“ an dieses einmalige Zeitzeugnis aus der Mitte des letzten Jahrhunderts in Fühlingen. Standort an der Neusser Landstraße – Ortsausgang Köln.
Wolfgang Schieffer ist seit Gründung von Wir Fühlinger Mitglied.

Das Jahr endet mit dem 2. Ehrenamtsabend, der die Teilnehmer am 17. November nach Zons führt.
Mit Nachtwächter Franz-Josef Cremer führt uns ein Sachkundiger (ehemaliger Fühlinger) durch die dunklen mittelalterlichen Gassen von Zons. Mit vielerlei Anekdoten und vergnüglichen Geschichten hält er Jung und Alt über eine Stunde bei Laune. Ohne Frage ein spannendes Ereignis für alle, die dabei sind.

Der Nachtwächter weiß natürlich auch, wo es in dunkler Nacht immer noch was zu essen gibt. Er zeigt den Weg zum Ritterschmaus, der in der Schloss-Destille vorgehalten wird. Mitten in der historischen Altstadt von Zons gelegen, eine beeindruckende Location. Je weiter der Abend voranschreitet, kommt es für manchen dann auch zu einer vermeintlichen Begegnung mit dem Schlossgeist.
Das Jahr beginnt im Januar wie gewohnt mit dem Neujahrskaffee für Senioren. Hier sorgen diesmal unsere Mitglieder Julian (Trompete) und Maxime Sondergeld (Klavier) für musikalische Unterhaltung.
Die anschließende Mitgliederversammlung behandelt die Umsetzung der Datenschutzgrundverordnung. Der Datenschutz wird in der Satzung verankert.
Erstmals seit den 70er Jahren arbeiten alle Bürgervereine und bürgerschaftliche Initiativen des Kölner Nordens wieder zusammen. Sie tagen 3 mal in diesem Jahr. 30. Januar (Chorweiler), 29. April (Worringen), 9. September (Merkenich). Themen sind: u. A. Abschluss einer Kooperationsvereinbarung, Notfallpraxis im Kölner Norden, Einzelhandelsversorgung, Verkehrsinfrastruktur, Ausbau des ÖPNV, Verkehrslenkung, Parkraumbewirtschaftung, Schulsituation, Entwicklung E-Mobilität und Fahrradverkehr. Das nächste Treffen findet am 9. März 2020 in Fühlingen statt.
Auke Braaksma (Bürgerbüro) initiiert im Laufe des Jahres diverse Verkehrssicherungsmaßnahmen auf/an Fühlinger Wegen und Straßen.
Erhöhte Aufmerksamkeit ziehen 20 Street Buddies in Signalfarbe auf sich. Die kleinen Kerlchen stehen an signifikanten Straßenabschnitten, um alle Verkehrsteilnehmer in besonderem Maße auf die Gefahren besonders für Kinder und Senioren aufmerksam zu machen.
Der erste Jeckentreff am 8. Februar im Pfarrheim zieht mehr als 50 Besucher an.


Der nächste Dorftreff am 12. April Motto Kneipenquiz kommt in Fühlingen ebenfalls sehr gut an.
Wie auch der erstmals durchgeführte Hoftrödel am 26. Mai. “Mensch, der Hoftrödel ist wirklich eine richtig gute Idee!“ Diese und ähnliche Kommentare kann man aufschnappen, wenn man an diesem Tag durch Fühlingen spaziert. Weit mehr als 40 Anbieter finden sich bei schönstem Wetter zusammen, um was auf Speicher, im Keller oder im Schrank ausgemustert wurde, zum Verkauf anzubieten. Der ein oder andere rundet das Angebot noch durch Kuchen, Kaffee, Kölsch oder Rievkooche ab.

Auch die Kölnische Rundschau berichtet groß über die Veranstaltung: „Flohmarktpremiere war ein toller Erfolg.“ „Den Ort als Shopping-Meile“ entdecken.
Gefühlt ist „ganz Fühlingen auf Achse“ und hat beim Stöbern oder im Pläuschken miteinander eine Menge Spaß. Und die ein oder andere neue Bekanntschaft kann man auch noch schließen.
Im Juni erhält der Förderverein KiTa eine finanzielle Unterstützung für deren Projekt „Musikschule“.
Bürger- und Erntedankfest, wie auch der Martinszug werden wie gewohnt organisiert und durchgeführt.
Nach Roggendorf und Zons endet das Vereinsjahr jetzt schon traditionsgemäß mit dem Ehrenamtsabend am 29. November in Köln. Die 34 Teilnehmer machen diesmal eine Zeitreise durch das alte Köln. Im TimeRide tauchen sie in die Kaiserzeit ein und beschließen den Abend gemeinsam im Haxenhaus am Rhein, Frankenwerft.

Ganz zu Ende ist das Jahr dann doch noch nicht. Im Dezember bitten wir die Fühlinger, für die 63 Kinder in der neuen Flüchtlingsunterkunft kleine Weihnachtsgeschenke zu besorgen. Hierfür steht in unserem Dorfnetz eine digitale Einkaufsliste bereit.
Die Resonanz ist überwältigend. Nicht einmal 24 Stunden nach Veröffentlichung im Dorfnetz sind sämtliche Geschenke reserviert. So können sich alle Kinder über eine kleine Weihnachtsüberraschung freuen.
Die Mitgliederversammlung im Januar beschließt mit einer Satzungsänderung die Reduzierung des Vorstandes von 5 auf 3 Mitglieder.
Christina Scholl, Sozialbetreuerin (DRK) im Flüchtlingsheim, gibt einen Überblick zum Stand der Flüchtlingsarbeit.
Vor den anstehenden Neuwahlen zieht der Vorstand Bilanz zu 5 Jahre „Wiederbelebung des Bürgervereins“, mit dem Resümee, „Wir Fühlinger“ hat sich zu einer Erfolgsgeschichte entwickelt. Insbesondere unser Dorfnetz findet laut Übersicht von Christoph Weihrauch große Resonanz mit 18.000 Besuchern und knapp 80.000 Seitenaufrufen in 2019
Die bisherigen Vorstandsmitglieder, Verena Sontag, Julia Hecht, Christoph und Hans-Josef Weihrauch stellen sich nicht mehr zur Wahl, bieten jedoch weiterhin ihre Mitarbeit an.
Bereits im Vorfeld der Wahl hatten sich Ramona Fischer und Simone Rasquing zu einer Kandidatur bereiterklärt. Die Versammlung wählt Ramona Fischer und Simone Rasquing zu gleichberechtigten Vorsitzenden im Sinne des BGB. Auke Braaksma wird als Vorstand wiedergewählt.
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Nur wer die Vergangenheit kennt, kann die Gegenwart verstehen und die Zukunft gestalten. (August Bebel)