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Adalbert Fischer (*1952)

  • Personen-Details:

    Mitgliedschaft in Fühlinger Vereinen

    • Feuerwehr, 1968 – 1982 seit 1990 Fördermitglied
    • Schützenverein, seit 1981
    • Sportverein, seit 1973
    • Wir Fühlinger, seit 1987

Ohne Menschen wie Adalbert Fischer, die sich sozial engagieren, kann ein Gemeinwesen wie unsere Stadt oder unser Dorf nicht existieren. Immer wieder aufs Neue bewies er, was ein Einzelner für die Gemeinschaft zu leisten vermag.

Alaaf! Donald Duck kütt jetz op Kölsch

Alaaf, Entenhausen! In der Heimatstadt von Donald Duck es Fastelovend un der Zoch trick durch de City. Un et weed Kölsch jeschwaadt. So ist es im neuen Lustigen Taschenbuch aus dem Hause Disney - dat es op Kölsch.

D'r Zoch kütt!

Liebe Fühlinger Karnevalsfreunde!

Zum siebten (7.) Mal startet auch dieses Jahr „unser Fühlinger Karnevalszug" durch die „Fühlinger Innenstadt" um Kamelle für unsere jecken Karnevalsfreunde zu verteilen

ACHTUNG: ZUGWEG - ÄNDERUNG!

Wir starten wie gewohnt am Samstag, den 01. MÄRZ 2025 , um 11.11 Uhr

Start: Fühlingen, Haus Roggendorfer Weg 10

Zugweg: (in umgekehrte Reihenfolge) Roggendorfer Weg Richt. Neusser Landstr.
Neusser Landstr. Links bis Feldblumenweg
rechts in den Feldblumenweg bis Kriegerhofstr.
Kriegerhofstr. links bis Arenzhofstr.
in die Arenzhofstr. bis Neusser Landstr. Richt.Worringen
bis Neusser Landstr. /auf Seitenstr. bis Höhe Haus 170
Straßenseitenwechsel in die Flüchtlingsunterkunft
von Unterkunft auf Seitenstraße Neusser Landstr. stadteinwärts bis Herzog-Johann-Str.
rechts Herzog-Johannstr. bis Roggendorfer Weg
links Roggendorfer Weg bis Wendekreis Kita Roggendorfer Weg
Auflösungsplatz wieder am Wohnmobil mit Getränken, Musik und Leckereien...

Wir wünschen allen Jecken einen sonnigen Tag!
Kölle Alaaf !!!

 

Der Fühlinger Karnevalszug

Der Fühlinger 2-Personen Karenvalszug war ein voller Erfolg. Ein grosses Dankeschön an Elisabeth und Dieter und alle Mitorganisatoren für die Idee und die Durchführung dieses tollen Events!

Hier ein kleiner Bericht und ein Leserbrief:

Der Karnevalszug in Fühlingen 2023

Liebe Karnevalsfreunde, liebe Fühlinger Jecken,
auch in diesem Jahr haben wir wieder – kurz vor Karneval – erhebliche „Bauchschmerzen“ bekommen, ob wir den fast schon traditionellen Umzug mit unseren beiden Seniorenfahrzeugen starten sollen oder nicht.

„Vor unser Tür“ ist der  Ukraine-Krieg mit seinen fürchterlichen Auswirkungen  immer noch spürbar. Und als wäre damit noch nicht genug Leid zu ertragen  -  seit Wochenanfang  ist  ein immenses Erdbeben-Unglück über Syrien und die Türkei mit verheerenden Schäden und unsäglichem menschlichen Leid  hereingebrochen.

Wie sollten wir uns also verhalten?

Wir haben uns entschlossen, gerade deshalb diesen Umzug wieder durchzuführen, weil wir den vielen Kindern in unserem Ort wieder  etwas Freude in den Alltag bringen wollen und viele Süßigkeiten seit einiger Zeit schon darauf warten, wieder an den Mann (sprich: an das KIND) gebracht zu werden.

Unser Dreimädel-Vorstand des  Bürgervereins  ( Simone Ramona, Laura ) haben dafür auch wieder „enorm  die Kasse geplündert“, damit der von uns  bereits bereitgestellte Süßigkeitsberg  noch ein wenig höher wurde.

Nun geht es für uns in den „Endspurt“.
In „Holthaus- Garage“ bekommen  unserere Senioren-Renner wieder ein karnevalsgerechtes“TUNING“ und warten dann auf ihren Einsatz. 

Hinweis:
Das Zugendewird in diesem Jahr im Wendekreis des Kindergarten sein (siehe Zugweg).
Wir beabsichtigen,  dort noch einen kleinen „Abschluss-Umtrunk“ durchzuführen.
Getränke (Bier, Wasser, Fassbrause)  werden  wir  (Elisabeth &Dieter) spenden.

Wer möchte – kann vor Ort  in  eine Spendendose ebenfalls spenden.
Der Erlös wird zu 100% an das Erdbeben-Spendenkonto  weitergeleitet.

 

Wir hoffen auf  eine rege Spenden- Teilnahme unserer Fühlinger Bürger, denn Fühlingen hilft !

 

Wer aus persönlichen Gründen an der Teilnahme verhindert ist, trotzdem aber spenden  möchte, dem legen wir das Erdbeben -Spendenkonto ans Herz.  Hier wird jede finanzielle Hilfe dankbar entgegengenommen.                                 


Stichwort:
ARD /Erdbeben Türkei und Syrien
Spendenkonto: DE 53 200 400 600 200 400 600

Eure Elisabeth Schmitz & Dieter Jochmann

 

Der Fühlinger Zugweg 2023

Start: Samstag 18. Februar 11.11 Uhr
Roggendorfer Weg 10

Zugweg
- Roggendorfer Weg in Richtung Herzog-Johann-Str.
- Links Herzog-Johann-Str. bis Wendepunkt, zurück
- Rechts in die Herzog Johann-Str. bis Neusser Landstraße
- links Neusser Landstr.(linke Seite) Richt. Kreisverkehr bis Flüchtlingsheim
- Rundkurs Flüchtlingsheim, / anschließend Straßenquerung
- Neusser Landstr. linke Seite Richtung Arenzhofstraße
- Arenzhofstr./links Arenzhofstr. bis Kriegerhofstr.
- rechts Kriegerhofstr. bis Feldblumenweg
- rechts Feldblumenweg bis Neusser Landstr.
- links Neusser Landstr. bis Roggendorfer Weg
- rechts Roggendorfer Weg bis Wendekreis Kindergarten.
- Auflösung im Wendekreis Kindergarten

Der Zoch kütt at widder!

Am Samstag ist es erneut soweit. Der beeindruckendste Karnevalszug der Welt zieht in 2022er-Formation durch die Strassen. ?

Auch für dieses Jahr haben die Veranstalter des Fühlinger Mega-Zuges ein bahnbrechendes neues Konzept an den Start gebracht. Nicht die Menge der Wagen wurde verändert, das wäre jedem einfachen Zugplaner möglich. Entgegen einiger Prognosen werden auch in diesem Jahr keine Tiere vor den Karren gespannt. Und auch die Anzahl der der Teilnehmer wird nicht erhöht: sämtliche Zugbegleiter, Fahrer und Kammelleschmiesser sind weiterhin im gleichen Haushalt beheimatet und über den gesamten Streckenverlauf maximal zwei.

Nein, dieses Jahr wird anders!

Der Zoch kütt!

Am Samstag ist es soweit. Der beeindruckendste Karnevalszug der Welt zieht erneut los. ?

Als wäre es eine Vorahnung, trifft das letztjährige Zug-Konzept voll den Nerv und die Auflagen der (Corona-)Zeit: Die Teilnahme ist begrenzt, Neuaufnahmen aktuell ausgeschlossen. Das gesamte Zugteam beläuft sich somit auf exakt zwei Personen, die durch einen glücklichen Zufall auch noch aus demselben Haushalt stammen!

Der Zoch kütt!

Liebe Fühlinger Karnevalsfreunde, zum sechsten (6.) Mal startet auch dieses Jahr der Fühlinger Karnevalszug durch die „Fühlinger Innenstadt“, um Kamelle für unsere jecken Karnevalsfreunde (Kinder) zu verteilen.

ACHTUNG:

Wir starten wie gewohnt am Samstag, den 10.Februar 2024, um 11.11 Uhr
Start: Fühlingen, Haus Roggendorfer Weg 10


Zugweg:

  • Roggendorfer Weg Richt. Herzog-Johann-Str. bis
  • rechts Herzog Johann-Str. bis
  • links Neusser Landstr. (Seitenstraße stadtauswärts) bis und durch die Unterkunft
  • Neusser Landstr. (Seitenstraße Gegenseite) zurück bis
  • links Arenzhofstraße bis
  • rechts Kriegerhofstraße bis
  • rechts durch Feldblumenweg bis
  • links Neusser Landstraße (stadteinwärts)bis
  • rechts Roggendorfer Weg bis
  • rechts Wendekreis Kita Roggendorfer Weg

(Auflösungsplatz am Wohnmobil)
mit Getränken, Musik und Leckereien

Wir wünschen allen Jecken einen sonnigen Tag!

Kölle Alaaf !!!

Fastelovend-Fenster in Fühlingen

Leev Fühlinger Jecke,
mit dem Elften im Elften beginnt in jedem Jahr die fünfte Jahreszeit! Und wir lieben sie! Da wir euch leider auch dieses Jahr erneut nicht zum "Singe, Danze und Schunkele" einladen dürfen, haben wir uns etwas anderes einfallen lassen, damit der Karneval nicht ganz untergeht.

Lasst unser Dorf in bunten Farben erstrahlen!

Der Februar steht ganz im Zeichen des Karnevals - lasst uns gemeinsam unseren ganz eigenen Straßen-Fenster-Fastelovend gestalten!

  • Schmückt eure Fenster von Anfang Februar bis zum Aschermittwoch.
  • Lasst eurer Fantasie und karnevalistischen Ader freien Lauf.
  • Malt, bastelt, sprüht, schreibt, klebt - egal ob mit Fingerfarben, Tonpapier, Girlanden, selbst gebastelt oder gut gekauft.
  • Macht alle mit, desto bunter wird unser Dorf!

Von 1960 bis 1963

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1952 Vorgeschichte

Zur Vorgeschichte zitieren wir aus einem Bericht der Kölnischen Rundschau vom 28.08.1952.

Im Norden Kölns wird ein weiterer Bürgerverein wiederbegründet und zwar der für die Ortsteile Fühlingen, Fühlinger See, Feldkassel und Stallagsberg.

Bei der Taufe am Mittwochabend im Saal der Gaststätte Pelzer (Arenzhofstraße 44) stehen Vorstandsmitglieder des Worringer Bürgervereins Pate. Die Worringer haben auch früher schon mit dem Bürgerverein Fühlingen, der bis 1933 bestand, Hand in Hand gearbeitet. Nach Worten der Begrüßung durch den Leiter der Versammlung, Engelbert Moll, spricht Arnold Zillekens, der Vorsitzende des Worringer Bürgervereins. Bis hierhin steht die Versammlung im Zeichen der Worringer Gäste, die den Fühlingern manchen Rat für die künftige gemeinsame Arbeit geben.

Danach schreitet man zur Neugründung des Fühlinger Bürgervereins, dessen Vorstand auf neun Personen festgesetzt wird. Als Vorsitzenden wählt die Versammlung Theodor Frenger.

Die Neugründung ist jedoch nicht von Bestand. Der Bürgerverein kommt in den Folgejahren zum Erliegen, sodass ein neuerlicher Anlauf erforderlich wird.

Ende der fünfziger Jahre ist es dann Kurt Starke (Vorsitzender der Schulpflegschaft) zu verdanken, dass die Interessen der Fühlinger Bevölkerung aus eben dieser Schulpflegschaft heraus vertreten werden. Hierbei sagt Kurt Starke schon damals deutlich, eine Schulpflegschaft kann vieles erreichen, aber nicht das, was zu erreichen ein Bürgerverein in der Lage ist.

1952 1Chronikanhang 1960-00 Neusser Landstraße 1958

  

1960

Mit Schreiben vom 25.04.1960 werden die Einwohner auf das Ereignis „Gründung des Bürgervereins eingestimmt.

1952 21960 Einladung zur Gründungsversammlung

 

Gründungsversammlung

Für die Durchführung der Gründungsveranstaltung hat die Aufbaumannschaft (heute würde das Orga-Team heißen) professionelle Vorarbeit geleistet. Einladungen sind an alle Fühlinger verteilt und Wahlzettel für die Vorstandswahl liegen ausreichend vor.

1952 31960 Wahlschein

Groß ist dann auch die Anteilnahme der Fühlinger und Feldkasseler Bevölkerung an der Gründungsversammlung des Bürgervereins. 132 Teilnehmer haben sich in der Volksschule eingefunden um die Geburtsstunde des neuen Bürgervereins zu erleben und mitzugestalten.

Fühlingen und Feldkassel zählten damals an die 1250 Einwohner.

Versammlungsleiter Franz Merheim geht in seiner Begrüßungsansprache nochmal auf wesentliche Inhalte der Einladung zu dieser Versammlung ein. Stadtverordneter Arnold Zillekens (CDU) legt dar, dass eine breite Schicht der Bevölkerung mehr erreichen kann als ein Einzelner. Er gibt seiner Freude darüber Ausdruck, dass nun auch in Fühlingen ein Bürgerverein gebildet wird.

Zur Wahlleitung werden bestimmt: Arnold Zillikens, Josef Abel und Willi Weihrauch. Mit Rudi Conin (CDU) und Fritz Wacker (SPD) nehmen weitere Stadtverordnete an der Versammlung teil.

In geheimer Abstimmung werden gewählt.

Kurt Starke1. Vorsitzender 64 Stimmen,
Franz Merheim stv. Vorsitzender 70 Stimmen,
Werner Marglowski Schriftführer 69 Stimmen
Peter Eichel Kassierer 72 Stimmen

1952 5Franz Merheim1952 5Kurt Starke

sowie die Beisitzer Benno Babich, Josef Kraus jun., Jakob Kreucher, Jean Weintz und Matthias Thönnissen

Die Kölner Stadt-Rundschau „Bürgerverein mit großem Programm“ berichtet am 3. Mai und der Kölner Stadt-Anzeiger „Alles aus Idealismus“ am 10.05.1960 ausführlich über das Geschehen in der Schule.

1952 61960 Bericht KR vom 3.05.1960

 

Der Start

Vorsitzender Kurt Starke beruft die 1. Vorstandssitzung für Freitag, den 27.05.1060 in die Gaststätte „Zur Post“ (später Dorfschänke), Arenzhofstrasse 44 ein.

Die Sitzung beginnt mit dem Verlesendes Satzungsentwurfs. Es ergeben sich keine Einwände. Beschlüsse werden zu den Themen Kanalisationfür den Ort und den Bau einer Leichenhalle auf dem Friedhof gefasst.

Die 1. ordentliche Mitgliederversammlung findet am 1. Juli 1960 wiederum in der Volksschule statt. Die vorgelegte Satzungwird einstimmig beschlossen.

Themen sind diesmal die Aufstellung von Wartehalten der KVB, wie auch von 5 Ruhebänken in idyllischer, ruhiger Lage Richtung Friedhof. Die Beleuchtung des Roggendorfer Weges bis Ecke Johann Herzogstraße wie auch Teile des Feldkasseler Weges. Der Tümpel (Ennekuhl) wird eingezäunt. Über die Auflösung des Zigeunerlagers am Stallagsberg hat die Stadt informiert. Die beantragte Polizeinotrufsäule ist genehmigt. Geschwindigkeitsbegrenzungen und Sperren für Kieslaster sind beantragt. Die Verkehrsampelan der Kirche ist genehmigt. Der Bau des Fuß- und Radweges von der Arenzhofstraße Richtung Mennweg wird vorangetrieben. Die Vorarbeiten zur Kanalisierungen beginnen, jedoch ist vorher zwingend der Bau der Kläranlage in Rheinkassel abzuschließen. Unter Punkt Verschiedenes wird für Feldkassel eine Telefonmöglichkeitgefordert.

Im Juli kommen der 1. Vorsitzender Kurt Starke und seine Frau bei einem tragischen Verkehrsunfall ums Leben.

In den kommenden Monaten wird an der Neußer Landstraße 31 (ehemals Gasthaus Zur Krone) neben dem Telefonhäuschen ein Aushangkasten für Mitteilungen des Bürgervereinsangebracht. Das Kriegerdenkmal wird gereinigt und eine Gedenktafel für die Gefallenen des 2. Weltkrieges angebracht. Durch Überladung verlieren Kieslaster des Öfteren Teile der Ladung in der Kurve Höhe Neußer Landstraße 65. Auf Bitten des BV führt die Polizei Kontrollen durch. Für das Telefonhäuschen in Feldkassel muss ein Bürger gefunden werden, der für 1 Jahr Gebühreneinnahmen von 30,-- DM pro Monat garantiert. Das Problem des weiterhin fehlenden Spielplatzes wird behandelt. Diverse Straßendes Ortes sind in einem verbesserungswürdigen Zustand. Anliegerfahrzeuge (Kohlenhandlung) würden immer wieder in die Gärten fahren, da keine feste Straße vorhanden sei, nur ein Feldweg (jetzt Grafen von Berg Straße).

Eine lebhafte Diskussion entwickelte sich zum Beschluss des Stadtrates eine Tierkörperverwertungsanstalt im Raum Merkenich anzusiedeln

Am 30. Oktober 1960 findet in der Gaststätte „Zur Krone“, Neußer Landstraße 31 eine Sitzung der Vorstände aller Ortsvereine (Feuerwehr, Maigesellschaft [Junggesellenverein], Schützenbruderschaft, Sportverein und Bürgerverein) statt. Es soll ein geeigneter Fest- und Kinderspielplatz ausfindig gemacht werden. Alle sind sich darin einig, dass ein Kinderspiel-, Fest- und Übungsplatz dringend notwendig ist. Präferiert wird ein Gelände am Langeler Weg, Größe 150 x 250 Meter, das der Stadt Köln gehört. Der Bürgerverein stellt den gemeinsamen Antrag bei der Stadt Köln.

Im Spätherbst legt der Bürgerverein mit dem Bürgerverein Merkenich Einspruch gegen den Bau einer Schwefelkohlenstoffanlageder Glanzstoff-Courtauld GmbH durch die Firma Carbosulf ein. Nach Einsichtnahme in mehrere Gutachten bei Glanzstoff vor Ort kann festgestellt werden, dass die entstehenden Abgase (Schwefeldioxyd) eher gering sind. Der Einspruch der Bürgervereine gegen das Bauvorhaben bleibt im Einvernehmen mit dem Glanzstoff unter Vorbehalt bestehen, bis alle Auflagen aus den Gutachten erfüllt sind.

 

1961 Kriegerdenkmäler und mehr

 

Jahreshauptversammlungen

Am 18. Januar findet die Jahreshauptversammlung mit 73 Mitgliedern in der Volksschule statt. Diverse Ratspolitiker und die Kölner Presse sind vertreten.

Das erste Rumpfgeschäftsjahr schließt mit einem Kassenüberschuss von DM 183,81. Einnahmen in Höhe von DM 457,91 (Spenden 281,10, Beiträge 176,--, Zinsen 0,81) stehen Ausgaben von DM 274,10 (Raumnutzung Schule 8,--, Kranzspenden 40,-- Satzungshefte 226,10) gegenüber.

In den Vorstand gewählt bzw. wiedergewählt werden Franz Merheim, Vorsitzender; Benno Babich,stv. Vorsitzender; Werner Marglowski Schriftführer und Peter EichelKassierer.

 

Vorstandssitzungen

Neue Abflussschächtesind beantragt für die Neußer Landstraße in Höhe Lebensmittel Welter (heute Provinzialversicherung) und Bäckerei Kraus sowie für die Kriegerhofstraße Nähe Stellmacherei Esser (heute Schreinerei Lemm). Die Herzog Johann Straße erhält einen neuen Asphaltbelag. Der Vorstand genehmigt die Finanzierung eines „Karnevalwagen Bürgerverein“. Die ESSO informiert den Vorstand über die Errichtung einer neuen Anlage. Die Dringlichkeit der KVB Wartehallen wird von der KVB in Frage gestellt. Eine Zählung ergab 12-15 Fahrgäste. Mit dem Ausbau des Kinderspielplatzes wird begonnen.

Einweihung der Kriegerdenkmäler in Feldkassel und Fühlingen

Rundschreiben werden in Fühlingen verteilt um die Personalien für die im 2. Weltkrieg gefallenen Bürger von Feldkassel und Fühlingen zu ermitteln. Diese werden für die Errichtung der Bodentafel am Kriegerdenkmal benötigt. Die Einweihung der Denkmäler in Fühlingen und Feldkassel wird auf 7. Mai 1961 terminiert. Die veranschlagten Kosten liegen bei DM 3.120,--. Alle Ortsvereine tragen die Vorstellungen des Bürgervereins mit.

Unter großer Anteilnahme der Bevölkerung und in Anwesenheit zahlreicher Ehrengäste an der Spitze Bürgermeister Dr. Lemmens findet am Sonntag, dem 7. Mai in Feldkassel und Fühlingen die feierliche Einweihung der neuen Ehrenmale statt. Es sind die Namen von 43 Gefallenen und Vermissten eingraviert.

1952 71961 Kriegerdenkmal Feldkassel

1952 81961 Kriegerdenkmal Fühlingen

Nach der Einweihung in Feldkassel ziehen nach einem gemeinsamen Festgottesdienstdie Ortsvereine und der Vorstand des Bürgervereins mit den Ehrengästen zum Ehrenmal an der Neusser Landstraße. Feuerwehrmänner mit brennenden Fackeln halten die Ehrenwache. Vorsitzender Franz Merheim spricht der Fühlinger Bevölkerung Dank für deren Spendenbereitschaft aus. Bürgermeister Dr. Lemmens enthüllt dann den Gedenkstein und Pastor Dr. Paessens nimmt die kirchliche Weihe vor

Nachdem die Ortsvereine ihre Kränze niedergelegt haben, intoniert die Kapelle der KVB das Lied vom guten Kameraden

Zu guter Letzt findet anschließend im Festzeltder Maigesellschaft (Junggesellenverein) ein kleiner Imbiss für geladene Gäste, Ehrengäste und Musik statt.

1952 91961 Presseberichte KR und KStA

 

1962

 

Straßen und Landbedarf

Anfang des Jahres findet die Ortsbesichtigung durch den Vorstand statt. An der KriegerhofstraßeRichtung Weiler wird ausgebaut. Die Ecke Roggendorfer Weg, Herzog-Johann-Straße verkommt zum Schuttabladeplatz. Der Graben neben der Neusser Landstraße (Höhe Weihrauch/Wirth Nr. 81/83) soll zugeschüttet und Fußgängern zugängig gemacht werden. Die Arenzhofstraße braucht einen neuen Straßenbelag. Die Schule soll einen überdachten Fahrradständer erhalten. Die Trauerhalle ist fertig gestellt. Der Bürgerverein stellt 10 Stühle zur Verfügung. Der Fühlinger Kirchweg (heute Am Kutzpfädchen) erhält neuen Splittbelag. Der Stallagsweg von Feldkassel zur Neusser Landstraße wird mit einer neuen Splittdecke versehen. Die Industriestraße ist zum Jahresende bis Feldkassel fertig gestellt. Für die Weiterführung um Fühlingen herum liegen 3 Pläne vor. Hier ist noch nicht abschließend entschieden. (Endgültig fertig gestellt ist die Umgehungsstraße 55 Jahre später 2017.

6 Jubilare der freiwilligen Feuerwehr werden vom Bürgerverein mit einer Urkunde bedacht.

1952 101962 Presseberichte Bauland KR und KStA


Das beherrschende Thema einer Mitgliederversammlung am 3. Juni in der Gaststätte „Zur Krone“ sind die Fragen der Geländebeschaffung für die Trabantenstadt im Kölner Norden, für das Fühlinger Landwirte Ländereien abgeben müssen. Auch die Stadtverordneten Arnold Zillekens und Fritz Wacker sind der Einladung des Bürgervereins gefolgt und geben einen Überblick über die Planungen der Stadt.

Zum Bau der Regattabahn sagten die Stadtverordneten, dass diese später einmal als Naturschutzgebiet ausgewiesen wird und einer der schönsten Erholungsgebiete der Stadt Köln werden dürfte. Man sei deshalb froh, dass man den Fühlinger See für diesen Zweck freibekommen habe.

Das Pfarramt St. Marien stellt erste Überlegungen zu Jugendheim und Kindergarten an.

 

1963

 

Kinderspielplatz, Friedhof und Arztpraxis

Eine Beitragserhöhungvon DM 1,-- auf DM 1,50 wird auf der Jahreshauptversammlung in der Gaststätte „Zur Krone“ am 16. Januar einstimmig angenommen.

Neußer Landstraße, Grasweg, Arenzhofstraße und Fühlinger Kirchweg (heute Am Kutzpfädchen) erhalten einen neuen Straßenbelag. Der Bürgersteig von Bäckerei Kraus bis Schmiede Esser (heute Metallbau Szendzielorz) wird fertiggestellt. Für diverse Straßen werden Beleuchtungen von der Stadt eingefordert. Wegen des zunehmenden Verkehrs auf der Neußer Landstraße werden ZebrastreifenHöhe Gaststätte Ippen (zuletzt Gasthaus Fühlingen) und Herzog-Johann-Straße angelegt. Für die Anwohner des Mennweges wird die Zufahrtmöglichkeit zum neuen Mennweg zufriedenstellend gelöst.

Mit dem Ausbau des Kinderspielplatzes wird begonnen. Die Zuschüsse der Stadt betragen 27.000,-- DM und des LVR 8.000,-- DM. Frau Wagner, Mennweg empfiehlt, für eine Arztpraxis in Fühlingen einzutreten. Der Friedhofserweiterungsplan wird vorgestellt. Die nächtliche Ruhestörung durch die Fa. Rheinkies (Alwegbahngelände) ist nach einer Beschwerde des Bürgervereins abgestellt.

Von 1992 bis 2005

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1992 Giftmülllager, Hubschrauberflüge, Tempo 30

Im Rahmen der Jahreshauptversammlung am 24. Januar legt Hans-Josef Weihrauch aus beruflichen Gründen den Vorsitz nieder, bleibt als stv. Kassierer weiterhin Vorstandsmitglied. Josef Esser scheidet aus Altersgründen aus dem Vorstand aus. Adalbert Fischer wird einstimmig zum neuen Vorsitzenden gewählt.

Die Verhandlungen mit der Stadtsparkasse Köln zur Beibehaltung der Zweigstelle Fühlingen bleiben erfolglos. Der Vandalismus auf dem Spielplatz wird kurzzeitig zum Problem.

An den neuen Stichstraßen rechts und links der Neusser Landstraße werden die Einfahrten besser gekennzeichnet und Hinweise auf die Anwohnerhausnummern angebracht.

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Zum Thema Giftmüll-Zwischenlager der Fa. Buchen am Fühlinger See beteiligen wir uns an der öffentlichen Anhörung im Bürgerzentrum Chorweiler am 27.Januar.

Gegen die Häufung der Hubschrauberüberflüge des belgischen Militärs (Standort Butzweilerhof) legen wir beim Regierungspräsidenten Protest ein.

In Sachen Umwelt wird in Verbindung mit der Umweltschutzgruppe der Heinrich-Böll-Gesamtschule sowie der Volkshochschule die Aktion „Freizeit und Natur am Fühlinger See“ gestartet.

Wir machen uns dafür stark, dass in ganz Fühlingen Tempo 30 eingeführt wird.

Der neugegründete Bürgerverein „Leben in Blumenberg e.V.“ nimmt Kontakt zu uns auf.

Eine von uns geforderte verbesserte Beleuchtung von Roggendorfer und Kasseler Weg kann von der Stadt Köln mangels finanzieller Mittel vorerst nicht umgesetzt werden.

Am 31.Oktober veranstalten wir in der Dorfschänke eine Disco und am 21. November ein Billardturnier für die Jugend.

Ende des 20. Jahrhunderts aufkommenden Tendenzen von Fremdenfeindlichkeit und Rassismus setzen Bürger- und Sportverein bereits früh ein Zeichen entgegen.

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Am 4. Dezember findet die 3. Tupp-Meisterschaft im Germaniasaal statt. Preisgelder werden in Höhe von DM 1.000,-- ausgelobt, überwiegend gesponsert von der Gardebrauerei Dormagen und der Volksbank Köln-Nord.

 

1993 Sparfüchse, Kindergarten

Allenthalben hört man, dass die Kosten steigen. Gute Ideen sind gefragt. Eine ist, den Jahresbeitrag von DM 10,-- jeweils für 2 Jahre zu erheben. Das spart Bankgebühren in Höhe von DM 180,-- und bringt zusätzlich Zinseinnahmen. Die Mitglieder ziehen mit.

Der Baubeginn des Kindergartens ist weiter offen. Es gibt hierzu unterschiedliche Aussagen des Bauträgers (Pfarre), der Stadt Köln und des Landschaftsverbandes. In einer Notiz vom 11. Januar liest man hierzu: „Gottes Bodenpersonal hält sich auch nicht immer an die 10 Gebote!“

Am 6. Februar veranstalten wir den ersten Kostümball im Germaniasaal.

Der Bürgerverein begrüßt die Ankündigung der Stadt Köln, ungenutzte Flächen des ehemaligen Esso-Geländes als Industriegebiet zu nutzen. Wir stellen jedoch die Forderung an die Stadt Köln, eine Umweltverträglichkeit für den kompletten Kölner Norden zu erstellen, sowie eine direkte Zufahrt von der Industriestraße auf das Gelände einzurichten und eine Anbindung an das Schienennetz für den Transport von Gefahrgütern sicherzustellen.

Mit Schreiben vom 13. Mai teilt die Stadt Köln uns zum Thema Kita mit, dass die Kirche vom Kauf des Grundstückes Roggendorfer Weg wegen überhöhter Preisforderung der Stadt zurückgetreten ist.

Die Neugestaltung des Dorfplatzes (vor ehem. Volksbank, heute Bestattungen Schwarz-Schäferhoff) wird in Angriff genommen. Der Weihnachtsbaum kann dort weiterhin jährlich aufgestellt werden.

Der Feldblumenweg wird als Spielstraße deklariert.

Im Bereich Herzog Johann Straße Ecke Roggendorfer Weg werden Abfallcontainer platziert.

Die Stadt Köln prüft die Errichtung von mobilen Wohneinheiten am Roggendorfer Weg Ecke Herzog-Johann-Straße zur Unterbringung von Asylbewerbern. Die Info-Veranstaltung der Stadt am 27. Oktober im Germaniasaal nehmen 185 Teilnehmer wahr. Pro und Contra halten sich die Waage.

Der Vorstand nimmt im Laufe des Jahres an mehreren Informationsveranstaltungen bezgl. der geplanten Müllverbrennungsanlage teil.

 

1994 Grundbesitzabgaben, Kanalbau, Gewerbegebiet Langel

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Kölnische Rundschau September 1994

Im Februar gibt der Bürgerverein den Fühlinger Bürgerinnen und Bürgern Hilfestellung bei der Einlegung von Widersprüchen gegen die Gebührenrechnung bezgl. der Grundbesitzabgaben 1994.

Der von uns geforderte Zebrastreifen im Bereich der Kreuzung Neusser Landstraße/Arenzhofstraße wird abschlägig beschieden, da die erforderliche Fußgängerfrequenz von 100 Personen in den Spitzenzeiten nicht erreicht wird.

Mitte des Jahres häufen sich Wasserrohrbrüche in Fühlingen und im Kölner Norden insgesamt. Im Nachhinein stellt sich heraus, dass die Schäden nur bei Kupferrohrleitungen auftreten, die in einem begrenzten Zeitraum verarbeitet wurden.

Der Bebauungsplan zum neuen Gewerbegebiet Langel liegt vor. Der Bürgerverein teilt dem Rat der Stadt Köln seine Bedenken und Anregungen zum Verlauf der zu verlängernden Industriestraße vor. Die Bürgerinnen und Bürger werden umfassend informiert.

Kanalbaumaßnahmen (Gesamtkosten ca. 3 Millionen DM) auf der Grafen-von-Berg-Straße beginnen.

Am 26.November stellen wir den Weihnachtsbaum erstmals zusammen mit allen Ortsvereinen auf. Die Fühlinger Bevölkerung wird dabei mit Waffeln, Reibekuchen, Bier und Glühwein umfassend versorgt.

 

1995 Erbeinsetzung, Müllverbrennung, Rewe

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Im Februar lädt der Bürgerverein im Auftrag der Eheleute Katharina und Karl Kirch, die am Mennweg 150 b wohnen, zur Feier ihrer „Diamanten Hochzeit“ in den Germaniasaal der Gaststätte Otto ein. Im Rahmen dieser Feier gibt Karl Kirch bekannt, dass die Eheleute Kirch von der Arbeit des Bürgervereins in den letzten Jahren so tief überzeugt wurden, dass beide sich entschlossen hätten, den Verein zum alleinigen Erben zu benennen. Als Testamentsvollstrecker setzen sie die Vorstandsmitglieder Adalbert Fischer und Hans-Josef Weihrauch ein. Die Eheleute Kirch ordnen ausdrücklich an, dass die Erträgnisse des Vermögens ausschließlich verwendet werden dürfen zur Stärkung des Gemeinschaftssinns in Fühlingen insbesondere für die Alten- und Jugendarbeit.

Die Eheleute Kirch sind auf dem Friedhof in Fühlingen beerdigt. Die Grabpflege übernimmt der Bürgerverein.

Die Jahreshauptversammlung vom 15. Februar beschließt einstimmig eine Satzungsänderung (Vereinszweck) zur Erlangung der Gemeinnützigkeit.

Das Jahr 1995 ist geprägt von diversen Aktionen gegen die Müllverbrennungsanlage Köln-Niehl, die von KIMM (Kölner Interessengemeinschaft Müllvermeidung statt Müllverbrennung) sowie der Bürgerinitiative „Wohnen und Umwelt“ Kölner Norden e.V. initiiert werden.

Am 16. Juni wird bekannt, dass der Rewe-Konzern 200.000 qm Gewerbegebiet in Köln Langel erworben hat. Es muss damit gerechnet werden, dass täglich 200 LKW im Einsatz sind und 400 Touren gefahren werden. Der Bürgerverein bemüht sich um weitere Informationen.

 

1996 Tempo 30, Karneval, Volksbank Köln-Nord

Eine verstärkte Überwachung des Tempolimits (30 km) auf der Neusser Landstraße durch die Polizei zeigt erste Erfolge.

Karnevalssonntag wird ein karnevalistisches Treiben mit Tanz und kleinen Überraschungen für die Kinder im Germaniasaal durchgeführt. Die Veranstaltung findet reges Interesse und ein positives Echo in der Bevölkerung.

Der fehlende Bürgersteig an der Kriegerhofstraße bis Höhe Kasseler Weg ist fertiggestellt.

Der Verbleib der Volksbank Köln-Nord in Fühlingen kann nicht erreicht werden. Ausschlaggebend sind wirtschaftliche Gründe.

 

1997

Die Situation in diesem Jahr gibt das nachstehende Interview des Stadtanzeigers mit unserem Vorsitzenden Adalbert Fischer wieder.

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Eine Reihe von örtlichen Verkehrs- und Umweltthemen wird behandelt.

Darüber hinaus gibt es erste Anregungen zum Hochwasserschutz. Eine Bürgerinformation wird auf den 13. Januar 1998 im Pfarrheim in Rheinkassel terminiert.

 

1998 LKW, Chemie

Aufgrund der weiteren Zunahme des LKW-Verkehrs drängt der Bürgerverein mit Nachdruck auf den Bau der Ortsumgehung Fühlingen.

Diverse Veranstaltungen der Chemischen und Mineralölverarbeitenden Industrien werden besucht. Diese beginnen auf Drängen des Bürgervereins mit der Verteilung von Notfall-Broschüren.

Dem Antrag des Bürgervereins an die Stadt über die Aufstellung von Ruhebänken im Bereich Kirche und Fühlinger See wird stattgegeben.

 

1999 Verkehrszählung

Die Jahreshauptversammlung am 10. März stimmt die anwesenden Mitglieder auf das 40 jährige Vereinsjubiläum im nächsten Jahr ein.

Eine neuerliche Verkehrszählung auf der Neusser Landstraße am 21. Mai ergibt für die Zeitspanne 07:00 – 21:00 Uhr ein Verkehrsaufkommen von 15.236 Einheiten. Davon 62 Müll-LKWS und 88 Gefahrguttransporte.

 

2000 40 Jahre Bürgerverein

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Wir laden am 30. April zum Tanz in den Mai in den Germaniasaal ein.


In der letzten Sitzung der Bezirksvertretung Chorweiler wird festgestellt, dass die Umgehungsstraße von der Liste der landespolitischen Straßenbaumittel gestrichen wurde. Hintergrund ist, dass der Erwerb hierfür benötigter Privatgrundstücke mittelfristig nicht zustande kommt.

Am 28. Mai feiert der Verein unter großer Beteiligung der Fühlinger Bevölkerung und Vereine sein 40 jähriges Vereinsjubiläum auf dem Festplatz.

Der Gewinn von knapp 6.000 DM wird mit Ortsvereinen und Pfarre geteilt.

Für Gefahrguttransporte wird die Einfahrt nach Fühlingen gesperrt.

Die Einrichtung von Urnengräbern auf dem Fühlinger Friedhof findet bei den Bürgern noch wenig Gehör.

Alle Bürgeranträge zur Bebauung des Heinrichshofweges werden von der Stadt abgewiesen.

Der Kölner Stadtanzeiger berichtet am 28.September über erste Anträge zur Einrichtung eines Kreisverkehrs am Mennweg.

  

2001 Jahreshauptversammlung und Weihnachten

Die Jahreshauptversammlung findet diesmal am 30. Mai in der Gaststätte Otto statt. Es nehmen 46 Mitglieder sowie diverse Ratsmitglieder und Bezirksvertreter teil.

Ein bunter Strauß von Problemen wird diskutiert: Fußgänger Überweg Neusser Landstraße an der KVB Haltestelle Ortsausgang Richtung Worringen, Kunststoffcontainer für Arenzhofstraße, überfüllte Müllringe am Fühlinger See, Camper auf dem Parkplatz Kasseler Weg, Rattenbefall, verschmutzte Toiletten am Fühlinger See, Wachdienste bei Ruderregatten nehmen ihre Aufgaben nicht wahr, zugeparkte Grünstreifen an der Neusser Landstraße Höhe Aqualand, 30 km Zone Neusser Landstraße, Forderung nach einer Ampelanlage Mennweg / Kreuzung Neusser Landstraße, Umgehungsstraße, Radweg am Mennweg, was passiert mit Haus Fühlingen?

Das Jahr endet wie immer mit der obligatorischen Vorweihnachtsfeier für Senioren.

 

2002 Sportheim und Umgehungsstraße

Der Bürgerverein beteiligt sich mit einer Spende von 1250,-- DM an der Errichtung des Vereinsheimes des SV Fühlingen-Chorweiler. Vertreter des Bürgervereins nehmen an der offiziellen Eröffnung am 26. April teil.

Am 8. Mai findet die Jahreshauptversammlung statt.

Diverse Straßenbeläge im Ort werden saniert, eine wiederholte Überwachung des Tempolimits 30 auf der Neusser Landstraße durch die Ordnungsbehörden erfolgt.

Der Bebauungsplan für die Umgehungsstraße muss geändert werden, da die bisherige Trasse durch Überschwemmungsgebiet führt. Der Baubeginn verzögert sich daher weiter.

Am 1. Dezember findet erstmals eine Nikolausfeier für die Kleinsten im Germaniasaal statt.

 

2003 Hochwasserschutz und Gewerbegebiet Langel

Die Stadt Köln informiert über Hochwasserschutzmaßnahmen.

Die Jahreshauptversammlung findet am 2. Juli statt. Es werden mehrere Probleme in Bezug auf die Verkehrssicherheit diverser Straßen thematisiert.

Die Information kursiert, dass der Verkauf von Haus Fühlingen für 1,-- € kurz vor dem Abschluss steht.

Auf unsere Veranlassung wird im Bereich der Schulbushaltestelle Herzog-Johann-Straße ein Haltverbot eingerichtet.

Das städtebauliche Planungskonzept zum Gewerbegebiet Langel wird zum 5. Mal geändert und vom 22. bis 26. September im Bezirksrathaus Chorweiler offengelegt. Der Bürgerverein formuliert einen Einspruch insbesondere wegen eines zu hohen Lärmpegels.

Der Bürgerverein wird Mitglied im „Förderverein Fühlinger See“.

 

2004 Internetauftritt

Der Bürgerverein ist seit Mitte des Jahres mit einem eigenen Internetauftritt am Start.

 

2005 LKW-Maut

Auf der Jahreshauptversammlung am 24. November wird festgehalten, dass die Einführung der „LKW-Maut“ zu einer starken Zunahme des LKW-Verkehrs in Fühlingen geführt hat. Ein mit der Bezirksvertretung gemeinsam formulierter Dringlichkeitsantrag an die Verwaltung wird gestellt.

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Zum neu geplanten Hochwasserschutz gibt der Verein seine erste Stellungnahme ab. Im Wesentlichen sind dies Fragen zur Situation der Anwohner am Mennweg, zur Herstellung der Umgehungsstraße und Ausgleichsflächen. Die Bedenken der betroffenen Landwirte fließen ebenfalls mit ein.

Zesamme 200

Als Mattis uns fragte, ob wir an der Aktion „Wir sind zesamme 200“ teilnehmen wollen, haben wir sofort ja gesagt. Zesamme 200 ist eine Kampagne zum Jubiläum des Kölner Karnevals, der in diesem Jahr 200 Jahre alt wird. Das Ziel dieser Kampagne ist diejenigen zu unterstützen, die dafür sorgen, dass der Karneval so bleibt, wie wir ihn kennen und lieben und diese Tradition zu erhalten.

So sollten Karnevalsvereine, Vedeelsvereine, ehrenamtlich Engagierte, Künstler, Kneipenwirte oder jeder, der mitmachen wollte mit ihrem Bild der Kampagne ein Gesicht geben. Einzige Voraussetzung war, dass die Personen zusammen 200 Jahre alt sind.