Verdienstvolle Persönlichkeiten - Maria Küppers
Maria Küppers hat sich jahrzehntelang stark für unsere Gesellschaft in Kirche, Verein und auch privat engagiert.
Von 1964 bis 1969
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1964 goldene Hochzeit, Altenfahrt
Am 21.02.1964 treffen sich die Ortsvereine in der Gaststätte „Zur Post“, Arenzhofstraße 44 unter Federführung des Bürgervereins. Mit Fackelzug und Musikkapelle geht es mit jeweils ca. 15 Mann pro Verein zu den Eheleuten Franz Gerhards, um mit diesen die goldene Hochzeit zu feiern.
Arenzhofstraße und Feldkasseler Weg werden bis Feldkassel saniert. Eine Notunterkunft (Omnibus) am Roggendorfer Weg wird vom Gesundheitsamt als hygienisch in Ordnung befunden. Die „Verbrennungsanlage-Ziegelei“ der Ford-Werke an der alten Ziegelei (linkerseits hinter dem Kreisel Richtung Worringen) wird stillgelegt.

Eine Werbeagentur stellt dem Bürgerverein kostenlos den Bus für 47 Personen für die Altenfahrt am 18.09.1964 ins Bergische Land zur Verfügung.

Die für den Kinderspielplatz vorgesehenen Holzspielgeräte werden vom Bürgerverein als ungeeignet befunden. Die Stadt Köln wird gebeten, Leichtmetallbauspielgeräte aufzustellen. Dem Antrag wird stattgegeben, bei einer Selbstbeteiligung des Bürgervereins von DM 2.300,--. Der Betrag wird in kurzer Zeit durch Fühlinger Stifter aufgebracht.
Am 22.11.1964 wird der Spielplatz seiner Bestimmung übergeben.



1965 Friedhof und Feiern
Auf der Jahreshauptversammlung am 24.01.1965 sprechen sich alle Anwesenden einstimmig für die Erweiterung des Friedhofes aus.
Die Erstellung des Fußgängerweges an der Herzog-Johann-Straße wird begonnen. Der Fußgängerweg Roggendorfer Weg bis Herzog-Johann-Straße wird mit neuer Decke und Bordsteinkante versehen. Ein Bürgersteig (linke Seite der Neusser Landstraße) wird von der Herzog-Johann-Straße bis Ortsausgang Worringen erstellt. Bezgl. der Errichtung einer Bitumenfabrikwird von der Esso AGein Unbedenklichkeitsgutachten eingefordert und auch erstellt.
Auch in diesem Jahre wird goldene Hochzeit gefeiert. Am 27.07.1965 ziehen alle Ortsvereine mit ihrer Abordnung und Musikkapelle zum Jubelpaar Eheleute Eschweiler. Der erste gemütliche Altennachmittagfindet am 03.10.1965 in der Gaststätte „Zur Krone“ statt.
1966 Wasserhydranten, Panzersperren und Krankenhaus,
Mit der Ausbesserungder Frostaufbrüche auf der Neusser Landstraße wird begonnen. Peter Weihrauch (Feuerwehr) bemängelt, dass nach Aufschüttung diverser Straßen und Anlegung von Bürgersteigen, die Wasserhydrantenzu tief liegen und durch Teermassen beengt sind. Die Wasserwerke Weiler schaffen Abhilfe.
Der Kampf um die berüchtigten Panzersperrengeht weiter. Die Planung der Industriestraße liegt bis auf den Bereich der ObstplantageGeschwister Frenger fest. Der Bellerkreuzweg (Feldkassel Richtung Merkenich) ist wieder befahrbar. Nach Aufforderung durch den Bürgerverein muss die Firma Ford einen bereits gesetzten Zaun wieder zurücknehmen.
Der weitere Verbleib des Polizeipostens in Fühlingen ist gesichert.
Die Witwe von Peter Harff spendet weiterhin die Kränze zum Volkstrauertag an beiden Denkmälern. Die ESSO-Raffinerie plant eine Kapazitätserweiterung um das 3 ½ fache. Der Bürgerverein nimmt an einer Aussprache und Einsichtnahme teil.
Für den Mennweg wird von Erwin Lenhard ein Briefkasten gefordert, der von der O.P.D im Juli des nächsten Jahres angebracht wird.
Am 03.06.1966 treffen sich die Bürgervereinsvorsitzenden der benachbarten Gemeinden in der Gaststätte Otto (zuletzt Gasthaus Fühlingen). Ziel ist eine Resolution zum Neubau eines Krankenhauses im Kölner Norden in Worringen oder Fühlingen. Einstimmig wurde der BV Fühlingen-Feldkassel mit der Federführung beauftragt. Mit Schreiben vom 07.07.1966 antwortet Oberbürgermeister Theo Burauen dem Vorsitzenden Franz Merheim, im Kölner Norden sei endgültig ein Krankenhaus in Fühlingen vorgesehen, dem ein Ergänzungsneubau in Worringen angegliedert werden soll. Beide Vorhaben stehen jedoch unter dem Vorbehalt der prekären finanziellen Situation der Stadt Köln und des Landes NRW. Besserung für die Bürger sei aber dadurch gegeben, da laufend Fortschritte in den Verkehrsanbindungen eintreten werden, sodass die anderen Krankenhäuser günstiger und schneller zu erreichen sind.
1966 werden die Einheitswerte angepasst. Gem. Beschluss der Mitgliederversammlung weist der Bürgerverein die Finanzbehörden auf die Vielzahl umliegender Industriebetriebe (Ford-Werke, Heizkraftwerk, Bayer-Leverkusen und -Dormagen, Esso-Raffinerie, Glanzstoff-Werke, Erdöl-Chemie und Wacker-Chemie) mit Emissionsausstoß hin; Dies sei bei der Neubewertung der Einheitswerte zu berücksichtigen.
Am 3.09.1966 sind wiederum alle Bürger, die das 65. Lebensjahr vollendet haben, zu einer Fahrt ins Blaue eingeladen.


1967 Mennweg, Bunker und Cognac
Die Bunkerruinen rund um Fühlingen (ehem. Flakstellungen, jetzt Schuttabladeplätze) sollen von den Pionieren in Longerich gesprengt werden.
Am 10.06.1967 wurden die Jubilare der Feuerwehr Christian Zimmer und Andreas Gasper vom Bürgerverein mit 1 Fl. Cognac und Zigarren geehrt. Willi Frömbgen wird neuer Beisitzer.
Der Vorstand nimmt an den Einweihungsfeierlichkeiten des Pfarrheimes teil und überreicht als Geschenk 50 Kaffeegedecke.
Zur „Vorweihnachtlichen Feier“ wurden alle Bürger von Fühlingen und Feldkassel ins Pfarrheim eingeladen. Auf dem Dorfplatz übernimmt die Stadt das Aufstellen eines Christbaumes.
1968 Wilde Kippen, Schnellbahn und Regattastrecke
Den Wilden Müllkippen rund um Fühlingen wir der Kampf angesagt. Viele Mitglieder erklären sich bereit, Kontrollgänge durchzuführen. Der Fuhrpark Köln bietet 1x monatlich kostenlose Sperrgutabholung. Die Bürger werden mit Flugblättern informiert. Die Ausgabe von Mitgliederkarten wird beschlossen.
Gegen die Erweiterung um eine Kunststoffverbrennungsanlage bei der Wacker-Chemie wird unter Federführung des BV Neue Stadt protestiert.
Im Oktober nehmen Herren des Bauamtes Stellung zu
- (Weiter-) führung der Industriestraße
- Führung einer Ring-Schnellbahn
- Bau der Regattastrecke sowie
- Ansiedlung mittelständiger Industrie im Gebiet von Feldkassel.
Der Bürgerverein Neue Stadt hat für Freitag, den 21.03.1969 nach Merkenich eingeladen. Es wird eine Interessengemeinschaft gegründet, die insbesondere die Belange der Bürger im Zusammenhang mit Luftverschmutzung, Lärmbelästigungen sowie von Industrieansiedlungen im Kölner Norden gegenüber der Stadt vertritt. Die Bildung dieser Interessengemeinschaft ist zwingend erforderlich, da dunkle Wolken über dem Kölner Norden aufziehen. Die Stadt Köln beschließt auch für Fühlingen einen neuen Bebauungsplan. Die Reaktionen der Bürger in der zum 23.05.1969 kurzfristig einberufenen Bürgerversammlung gibt der Artikel des Kölner Stadtanzeigers vom 29. Mai treffend wieder.

Nach genau 10 Jahren guter Arbeit für die Fühlinger Bürger, zeichnet sich der erste große Vorstandswechsel ab, da die bisherigen Mitglieder Benno Babich, Franz Merheim und Peter Eichel auf der Jahreshauptversammlung am 9.03.1969 nicht mehr zur Wiederwahl antreten.
Von der Versammlung werden mit ausreichender Mehrheit gewählt: Josef Esser,1.Vorsitzender; Willi Frömbgen,2.Vorsitzender; Heinrich Kürten,Schriftführer; und Werner Marglowski,Kassenführer. Die ausgeschiedenen Vorstandsmitglieder werden zu Beisitzern bestellt.
Der Jahresbeitrag wird auf DM 2,-- festgesetzt. Der Bürgerverein zählt zum Zeitpunkt der Jahreshauptversammlung 207 Mitglieder.
Weinprobe 2021 am 12. November - noch 8 Plätze frei (3G)
- Stadt: Köln
- Koordinaten: 51.0370,6.9030
Die diesjährige Weinprobe findet am 12.11.2021 ab 19 Uhr im Pfarrheim St Marien, Neusser Landstraße 80, in Fühlingen statt.
Wir Fühlinger e.V. - Über uns
Über uns
„Wir Fühlinger e.V.“ - Bürgerverein Fühlingen.
Eine Gründung der Fühlinger Ortsvereine, die eine Belebung der Fühlinger Gemeinschaft zu erreichen will. Der Verein ist Nachfolger des 1960 gegründeten Bürgervereins Köln-Fühlingen.

Wir richten unsere Initiativen ganz auf die Wünsche und Interessen unserer Mitglieder und der Bewohner von Fühlingen aus. Wir sind unabhängig von politischen, religiösen oder anderen Gruppen und stolz darauf, nur den Bürgerinteressen verpflichtet zu sein.
Unsere Mitglieder wohnen, arbeiten oder sind in Fühlingen geboren bzw. aufgewachsen sie fühlen sich Fühlingen in anderer Weise verbunden. Dazu zählen auch die Fühlinger Handwerker, Einzel-händler und Gewerbetreibende.
Zum Jahresende 2015 hat unser Verein bereits weit über 400 Mitglieder.
Wir verstehen uns als
- Legitime Interessenvertretung und Ansprechpartner aller Fühlinger Bürgerinnen, Bürger und Vereine (Partei- und konfessionsübergreifend).
- Förderer der zwischenmenschlichen Kommunikation in Fühlingen.
- Pfleger des Brauchtums der Fühlinger Geschichte, Heimat, Kultur und deren Traditionen.
- Bindeglied zwischen Bürgerinnen und Bürgern, Verwaltung und Politik.
Unsere Aufgaben
- Wir pflegen die Zusammenarbeit mit Kirche, den Ortsvereinen und weiteren gesellschaftlichen Gruppierungen in Fühlingen.
- Wir halten in allen Fragen, Fühlingen betreffend, Verbindung zu Rat und Verwaltung der Stadt Köln, zu Bezirksvertretungen und zu politischen Parteien.
- Wir machen Vorschläge für Verbesserungen in Fühlingen.
- Wir beraten und helfen und fördern die Nachbarschaftshilfe
- Wir fördern Sport, Kultur und Brauchtum z.B. durch eigene Veranstaltungen oder Unterstützung der Ortsvereine .
- Wir setzen uns für den Umweltschutz ein.
- Wir organisieren Vorträge und Fahrten.
- Wir unterstützen die Anliegen unserer Kinder und Jugendlichen.
- Wir unterstützen die Anliegen unserer Senioren.
Unsere Wünsche
„Wir Fühlinger e.V.“ erreicht dann etwas, wenn möglichst viele Fühlinger unseren Verein durch ihre Mitgliedschaft unterstützen.
Unsere Mitglieder garantieren Vielfalt und Lebendigkeit. Ihre Erfahrungen, ihre Interessen und ihr Wissen sind wichtig bei der Verwirklichung der Ziele unseres Vereins.
Eigentlich sollten sich alle Fühlinger Bürgerinnnen und Bürger berufen fühlen, Mitglied zu werden. Ob jung oder alt. Gemeinsam sind wir stark und können so die Interessen unseres Vorortes entsprechend vermitteln.
Nur durch Sie, kann unser Fühlingen lebendig bleiben. Werden Sie mit uns aktiv. Teilen sie uns Ihre Ideen, Vorschläge und Sorgen mit. Sagen Sie uns auch, ob und in welcher Weise Sie aktiv zur Erreichung unserer Ziele beitragen möchten.
Der Vorstand
Simone Rasquing (mitte)
Ramona Fischer (links)
Laura Gundelach (rechts)
Wir suchen Dich!
Gesucht werden engagierte Personen, die sich trauen
- einen intakten Seniorentreff zu leiten
- oder tatkräftig unterstützen möchten
Damit sich unsere Senioren auch weiterhin bei Kaffee und Kuchen zu zwanglosem Plaudern treffen können, bauen wir auf Deine Hilfe.
Nach nunmehr 40 Jahren ehrenamtlicher Tätigkeit als Leiterin der Fühlinger Seniorengruppe beabsichtige ich, aus gesundheitlichen Gründen, diese ehrenvolle Tätigkeit in jüngere und tatkräftigere Hände abzugeben.
Unterstützung bei der Einarbeitung wird zugesagt. Bitte meldet Euch!
Elisabeth Schmitz
Roggendorfer Weg 10
50769 Köln
Telefon: 0170 9375 675
Elisabeth Schmitz
Seniorenleitung
St.Marien /K.-Fühlingen

