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Absage Bürgersprechstunde

Liebe Fühlingerinnen und Fühlinger,
die für den 7. Juli 2022 angekündigte erste Bürgersprechstunde mit Frau Polizeihauptkomissarin Yvonne Krämer kann lei-der nicht stattfinden.

Die nächste Bürgersprechstunde im Pfarrheim Neußer Landstraße findet dann am 4. August 2022 von 13:00 Uhr bis 15:00 Uhr statt.

Herzliche Grüße
Yvonne Krämer und Euer „Wir Fühlinger“ – Team

Information der Polizei

 

Mit Sicherheit für Sie da!

In den Ortschaften: Fühlingen, Merkenich, Rheinkassel, Langel und Kasselberg sowie den Gewerbegebieten Feldkassel und Niehl.

Polizei warnt vor neuer "Enkeltrick"-Masche

Aktuelle Warnung vor betrügerischen WhatsApp-Nachrichten!
In den letzten Tagen haben vermehrt Betroffene bei der Polizei Köln Anzeige erstattet, die auf diese relativ neue Variante des Enkeltricks hereingefallen sind.

Die Masche:
Die falschen Verwandten oder Bekannten nehmen über WhatsApp mit einer dem Opfer unbekannten Rufnummer Kontakt auf. In der Regel wird das Opfer mit "Hallo Mama, ich habe eine neue Telefonnummer" oder ähnlichem kontaktiert. Die Kontaktaufnahme wird damit begründet, dass das Handy in Verlust geraten ist. Als nächstes wird das Opfer aufgefordert, die neue Nummer zu speichern. Kurze Zeit danach geht die nächste WhatsApp-Nachricht ein, dass z. B. eine offene Rechnung von mehreren Tausend Euro bezahlt werden müsse. Die oder der vermeintliche Angehörige habe aber aufgrund der Umstände keine Möglichkeit, auf Online-Banking zuzugreifen, um eine Überweisung durchzuführen und bittet das Opfer, diese Überweisung auf ein von der oder dem vermeintlichen Angehörigen genanntes Konto vorzunehmen. Das Geld würde angeblich in wenigen Tagen an das Opfer zurückgezahlt werden, was jedoch nicht geschieht.

Vandalismus auf dem Friedhof

Liebe Fühlinger,
wie einige von Euch mitbekommen haben, sind in der Vergangenheit mehrere Vasen oder Grablichter aus Kupfer von unserem Friedhof abhandengekommen.

Hierzu sind bislang aber keine Anzeigen bei der Polizei aufgegeben worden.
Wenn eine Anzeigenerstattung in Frage kommt, ist dies persönlich auf jeder Polizeidienststelle (die nächste wäre die Wache Chorweiler) oder im Internet unterhttps://internetwache.polizei.nrw.de möglich.

Wir appellieren an Euch, Diebstähle o.ä. anzuzeigen. Nur so erhält die Polizei davon Kenntnis und kann entsprechend eingreifen.
Euer Wir Fühlinger-Team

Verdienter Ruhestand für den Dorfsheriff

Lieber Dieter,

nun ist es soweit. Du gehst in den wohlverdienten Ruhestand. So richtig vorstellen, kann sich das niemand, dass Du im nächsten Monat nicht mehr mit dem Streifenwagen durch die Orte fährst. Die Kinder werden Dich sehr vermissen, denn Du bist für sie eine wichtige Bezugsperson gewesen. Man hat immer gemerkt, wie sehr Dir die Arbeit mit Ihnen am Herzen lag. Wie sehr haben sie sich gefreut, wenn sie von der Verkehrserziehung mit Dir berichteten oder stolz ihre Aufkleber nach der Fahrradprüfung zu Hause zeigen konnten ?.

Von 1960 bis 1963

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1952 Vorgeschichte

Zur Vorgeschichte zitieren wir aus einem Bericht der Kölnischen Rundschau vom 28.08.1952.

Im Norden Kölns wird ein weiterer Bürgerverein wiederbegründet und zwar der für die Ortsteile Fühlingen, Fühlinger See, Feldkassel und Stallagsberg.

Bei der Taufe am Mittwochabend im Saal der Gaststätte Pelzer (Arenzhofstraße 44) stehen Vorstandsmitglieder des Worringer Bürgervereins Pate. Die Worringer haben auch früher schon mit dem Bürgerverein Fühlingen, der bis 1933 bestand, Hand in Hand gearbeitet. Nach Worten der Begrüßung durch den Leiter der Versammlung, Engelbert Moll, spricht Arnold Zillekens, der Vorsitzende des Worringer Bürgervereins. Bis hierhin steht die Versammlung im Zeichen der Worringer Gäste, die den Fühlingern manchen Rat für die künftige gemeinsame Arbeit geben.

Danach schreitet man zur Neugründung des Fühlinger Bürgervereins, dessen Vorstand auf neun Personen festgesetzt wird. Als Vorsitzenden wählt die Versammlung Theodor Frenger.

Die Neugründung ist jedoch nicht von Bestand. Der Bürgerverein kommt in den Folgejahren zum Erliegen, sodass ein neuerlicher Anlauf erforderlich wird.

Ende der fünfziger Jahre ist es dann Kurt Starke (Vorsitzender der Schulpflegschaft) zu verdanken, dass die Interessen der Fühlinger Bevölkerung aus eben dieser Schulpflegschaft heraus vertreten werden. Hierbei sagt Kurt Starke schon damals deutlich, eine Schulpflegschaft kann vieles erreichen, aber nicht das, was zu erreichen ein Bürgerverein in der Lage ist.

1952 1Chronikanhang 1960-00 Neusser Landstraße 1958

  

1960

Mit Schreiben vom 25.04.1960 werden die Einwohner auf das Ereignis „Gründung des Bürgervereins eingestimmt.

1952 21960 Einladung zur Gründungsversammlung

 

Gründungsversammlung

Für die Durchführung der Gründungsveranstaltung hat die Aufbaumannschaft (heute würde das Orga-Team heißen) professionelle Vorarbeit geleistet. Einladungen sind an alle Fühlinger verteilt und Wahlzettel für die Vorstandswahl liegen ausreichend vor.

1952 31960 Wahlschein

Groß ist dann auch die Anteilnahme der Fühlinger und Feldkasseler Bevölkerung an der Gründungsversammlung des Bürgervereins. 132 Teilnehmer haben sich in der Volksschule eingefunden um die Geburtsstunde des neuen Bürgervereins zu erleben und mitzugestalten.

Fühlingen und Feldkassel zählten damals an die 1250 Einwohner.

Versammlungsleiter Franz Merheim geht in seiner Begrüßungsansprache nochmal auf wesentliche Inhalte der Einladung zu dieser Versammlung ein. Stadtverordneter Arnold Zillekens (CDU) legt dar, dass eine breite Schicht der Bevölkerung mehr erreichen kann als ein Einzelner. Er gibt seiner Freude darüber Ausdruck, dass nun auch in Fühlingen ein Bürgerverein gebildet wird.

Zur Wahlleitung werden bestimmt: Arnold Zillikens, Josef Abel und Willi Weihrauch. Mit Rudi Conin (CDU) und Fritz Wacker (SPD) nehmen weitere Stadtverordnete an der Versammlung teil.

In geheimer Abstimmung werden gewählt.

Kurt Starke1. Vorsitzender 64 Stimmen,
Franz Merheim stv. Vorsitzender 70 Stimmen,
Werner Marglowski Schriftführer 69 Stimmen
Peter Eichel Kassierer 72 Stimmen

1952 5Franz Merheim1952 5Kurt Starke

sowie die Beisitzer Benno Babich, Josef Kraus jun., Jakob Kreucher, Jean Weintz und Matthias Thönnissen

Die Kölner Stadt-Rundschau „Bürgerverein mit großem Programm“ berichtet am 3. Mai und der Kölner Stadt-Anzeiger „Alles aus Idealismus“ am 10.05.1960 ausführlich über das Geschehen in der Schule.

1952 61960 Bericht KR vom 3.05.1960

 

Der Start

Vorsitzender Kurt Starke beruft die 1. Vorstandssitzung für Freitag, den 27.05.1060 in die Gaststätte „Zur Post“ (später Dorfschänke), Arenzhofstrasse 44 ein.

Die Sitzung beginnt mit dem Verlesendes Satzungsentwurfs. Es ergeben sich keine Einwände. Beschlüsse werden zu den Themen Kanalisationfür den Ort und den Bau einer Leichenhalle auf dem Friedhof gefasst.

Die 1. ordentliche Mitgliederversammlung findet am 1. Juli 1960 wiederum in der Volksschule statt. Die vorgelegte Satzungwird einstimmig beschlossen.

Themen sind diesmal die Aufstellung von Wartehalten der KVB, wie auch von 5 Ruhebänken in idyllischer, ruhiger Lage Richtung Friedhof. Die Beleuchtung des Roggendorfer Weges bis Ecke Johann Herzogstraße wie auch Teile des Feldkasseler Weges. Der Tümpel (Ennekuhl) wird eingezäunt. Über die Auflösung des Zigeunerlagers am Stallagsberg hat die Stadt informiert. Die beantragte Polizeinotrufsäule ist genehmigt. Geschwindigkeitsbegrenzungen und Sperren für Kieslaster sind beantragt. Die Verkehrsampelan der Kirche ist genehmigt. Der Bau des Fuß- und Radweges von der Arenzhofstraße Richtung Mennweg wird vorangetrieben. Die Vorarbeiten zur Kanalisierungen beginnen, jedoch ist vorher zwingend der Bau der Kläranlage in Rheinkassel abzuschließen. Unter Punkt Verschiedenes wird für Feldkassel eine Telefonmöglichkeitgefordert.

Im Juli kommen der 1. Vorsitzender Kurt Starke und seine Frau bei einem tragischen Verkehrsunfall ums Leben.

In den kommenden Monaten wird an der Neußer Landstraße 31 (ehemals Gasthaus Zur Krone) neben dem Telefonhäuschen ein Aushangkasten für Mitteilungen des Bürgervereinsangebracht. Das Kriegerdenkmal wird gereinigt und eine Gedenktafel für die Gefallenen des 2. Weltkrieges angebracht. Durch Überladung verlieren Kieslaster des Öfteren Teile der Ladung in der Kurve Höhe Neußer Landstraße 65. Auf Bitten des BV führt die Polizei Kontrollen durch. Für das Telefonhäuschen in Feldkassel muss ein Bürger gefunden werden, der für 1 Jahr Gebühreneinnahmen von 30,-- DM pro Monat garantiert. Das Problem des weiterhin fehlenden Spielplatzes wird behandelt. Diverse Straßendes Ortes sind in einem verbesserungswürdigen Zustand. Anliegerfahrzeuge (Kohlenhandlung) würden immer wieder in die Gärten fahren, da keine feste Straße vorhanden sei, nur ein Feldweg (jetzt Grafen von Berg Straße).

Eine lebhafte Diskussion entwickelte sich zum Beschluss des Stadtrates eine Tierkörperverwertungsanstalt im Raum Merkenich anzusiedeln

Am 30. Oktober 1960 findet in der Gaststätte „Zur Krone“, Neußer Landstraße 31 eine Sitzung der Vorstände aller Ortsvereine (Feuerwehr, Maigesellschaft [Junggesellenverein], Schützenbruderschaft, Sportverein und Bürgerverein) statt. Es soll ein geeigneter Fest- und Kinderspielplatz ausfindig gemacht werden. Alle sind sich darin einig, dass ein Kinderspiel-, Fest- und Übungsplatz dringend notwendig ist. Präferiert wird ein Gelände am Langeler Weg, Größe 150 x 250 Meter, das der Stadt Köln gehört. Der Bürgerverein stellt den gemeinsamen Antrag bei der Stadt Köln.

Im Spätherbst legt der Bürgerverein mit dem Bürgerverein Merkenich Einspruch gegen den Bau einer Schwefelkohlenstoffanlageder Glanzstoff-Courtauld GmbH durch die Firma Carbosulf ein. Nach Einsichtnahme in mehrere Gutachten bei Glanzstoff vor Ort kann festgestellt werden, dass die entstehenden Abgase (Schwefeldioxyd) eher gering sind. Der Einspruch der Bürgervereine gegen das Bauvorhaben bleibt im Einvernehmen mit dem Glanzstoff unter Vorbehalt bestehen, bis alle Auflagen aus den Gutachten erfüllt sind.

 

1961 Kriegerdenkmäler und mehr

 

Jahreshauptversammlungen

Am 18. Januar findet die Jahreshauptversammlung mit 73 Mitgliedern in der Volksschule statt. Diverse Ratspolitiker und die Kölner Presse sind vertreten.

Das erste Rumpfgeschäftsjahr schließt mit einem Kassenüberschuss von DM 183,81. Einnahmen in Höhe von DM 457,91 (Spenden 281,10, Beiträge 176,--, Zinsen 0,81) stehen Ausgaben von DM 274,10 (Raumnutzung Schule 8,--, Kranzspenden 40,-- Satzungshefte 226,10) gegenüber.

In den Vorstand gewählt bzw. wiedergewählt werden Franz Merheim, Vorsitzender; Benno Babich,stv. Vorsitzender; Werner Marglowski Schriftführer und Peter EichelKassierer.

 

Vorstandssitzungen

Neue Abflussschächtesind beantragt für die Neußer Landstraße in Höhe Lebensmittel Welter (heute Provinzialversicherung) und Bäckerei Kraus sowie für die Kriegerhofstraße Nähe Stellmacherei Esser (heute Schreinerei Lemm). Die Herzog Johann Straße erhält einen neuen Asphaltbelag. Der Vorstand genehmigt die Finanzierung eines „Karnevalwagen Bürgerverein“. Die ESSO informiert den Vorstand über die Errichtung einer neuen Anlage. Die Dringlichkeit der KVB Wartehallen wird von der KVB in Frage gestellt. Eine Zählung ergab 12-15 Fahrgäste. Mit dem Ausbau des Kinderspielplatzes wird begonnen.

Einweihung der Kriegerdenkmäler in Feldkassel und Fühlingen

Rundschreiben werden in Fühlingen verteilt um die Personalien für die im 2. Weltkrieg gefallenen Bürger von Feldkassel und Fühlingen zu ermitteln. Diese werden für die Errichtung der Bodentafel am Kriegerdenkmal benötigt. Die Einweihung der Denkmäler in Fühlingen und Feldkassel wird auf 7. Mai 1961 terminiert. Die veranschlagten Kosten liegen bei DM 3.120,--. Alle Ortsvereine tragen die Vorstellungen des Bürgervereins mit.

Unter großer Anteilnahme der Bevölkerung und in Anwesenheit zahlreicher Ehrengäste an der Spitze Bürgermeister Dr. Lemmens findet am Sonntag, dem 7. Mai in Feldkassel und Fühlingen die feierliche Einweihung der neuen Ehrenmale statt. Es sind die Namen von 43 Gefallenen und Vermissten eingraviert.

1952 71961 Kriegerdenkmal Feldkassel

1952 81961 Kriegerdenkmal Fühlingen

Nach der Einweihung in Feldkassel ziehen nach einem gemeinsamen Festgottesdienstdie Ortsvereine und der Vorstand des Bürgervereins mit den Ehrengästen zum Ehrenmal an der Neusser Landstraße. Feuerwehrmänner mit brennenden Fackeln halten die Ehrenwache. Vorsitzender Franz Merheim spricht der Fühlinger Bevölkerung Dank für deren Spendenbereitschaft aus. Bürgermeister Dr. Lemmens enthüllt dann den Gedenkstein und Pastor Dr. Paessens nimmt die kirchliche Weihe vor

Nachdem die Ortsvereine ihre Kränze niedergelegt haben, intoniert die Kapelle der KVB das Lied vom guten Kameraden

Zu guter Letzt findet anschließend im Festzeltder Maigesellschaft (Junggesellenverein) ein kleiner Imbiss für geladene Gäste, Ehrengäste und Musik statt.

1952 91961 Presseberichte KR und KStA

 

1962

 

Straßen und Landbedarf

Anfang des Jahres findet die Ortsbesichtigung durch den Vorstand statt. An der KriegerhofstraßeRichtung Weiler wird ausgebaut. Die Ecke Roggendorfer Weg, Herzog-Johann-Straße verkommt zum Schuttabladeplatz. Der Graben neben der Neusser Landstraße (Höhe Weihrauch/Wirth Nr. 81/83) soll zugeschüttet und Fußgängern zugängig gemacht werden. Die Arenzhofstraße braucht einen neuen Straßenbelag. Die Schule soll einen überdachten Fahrradständer erhalten. Die Trauerhalle ist fertig gestellt. Der Bürgerverein stellt 10 Stühle zur Verfügung. Der Fühlinger Kirchweg (heute Am Kutzpfädchen) erhält neuen Splittbelag. Der Stallagsweg von Feldkassel zur Neusser Landstraße wird mit einer neuen Splittdecke versehen. Die Industriestraße ist zum Jahresende bis Feldkassel fertig gestellt. Für die Weiterführung um Fühlingen herum liegen 3 Pläne vor. Hier ist noch nicht abschließend entschieden. (Endgültig fertig gestellt ist die Umgehungsstraße 55 Jahre später 2017.

6 Jubilare der freiwilligen Feuerwehr werden vom Bürgerverein mit einer Urkunde bedacht.

1952 101962 Presseberichte Bauland KR und KStA


Das beherrschende Thema einer Mitgliederversammlung am 3. Juni in der Gaststätte „Zur Krone“ sind die Fragen der Geländebeschaffung für die Trabantenstadt im Kölner Norden, für das Fühlinger Landwirte Ländereien abgeben müssen. Auch die Stadtverordneten Arnold Zillekens und Fritz Wacker sind der Einladung des Bürgervereins gefolgt und geben einen Überblick über die Planungen der Stadt.

Zum Bau der Regattabahn sagten die Stadtverordneten, dass diese später einmal als Naturschutzgebiet ausgewiesen wird und einer der schönsten Erholungsgebiete der Stadt Köln werden dürfte. Man sei deshalb froh, dass man den Fühlinger See für diesen Zweck freibekommen habe.

Das Pfarramt St. Marien stellt erste Überlegungen zu Jugendheim und Kindergarten an.

 

1963

 

Kinderspielplatz, Friedhof und Arztpraxis

Eine Beitragserhöhungvon DM 1,-- auf DM 1,50 wird auf der Jahreshauptversammlung in der Gaststätte „Zur Krone“ am 16. Januar einstimmig angenommen.

Neußer Landstraße, Grasweg, Arenzhofstraße und Fühlinger Kirchweg (heute Am Kutzpfädchen) erhalten einen neuen Straßenbelag. Der Bürgersteig von Bäckerei Kraus bis Schmiede Esser (heute Metallbau Szendzielorz) wird fertiggestellt. Für diverse Straßen werden Beleuchtungen von der Stadt eingefordert. Wegen des zunehmenden Verkehrs auf der Neußer Landstraße werden ZebrastreifenHöhe Gaststätte Ippen (zuletzt Gasthaus Fühlingen) und Herzog-Johann-Straße angelegt. Für die Anwohner des Mennweges wird die Zufahrtmöglichkeit zum neuen Mennweg zufriedenstellend gelöst.

Mit dem Ausbau des Kinderspielplatzes wird begonnen. Die Zuschüsse der Stadt betragen 27.000,-- DM und des LVR 8.000,-- DM. Frau Wagner, Mennweg empfiehlt, für eine Arztpraxis in Fühlingen einzutreten. Der Friedhofserweiterungsplan wird vorgestellt. Die nächtliche Ruhestörung durch die Fa. Rheinkies (Alwegbahngelände) ist nach einer Beschwerde des Bürgervereins abgestellt.

Von 1964 bis 1969

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1964 goldene Hochzeit, Altenfahrt

Am 21.02.1964 treffen sich die Ortsvereine in der Gaststätte „Zur Post“, Arenzhofstraße 44 unter Federführung des Bürgervereins. Mit Fackelzug und Musikkapelle geht es mit jeweils ca. 15 Mann pro Verein zu den Eheleuten Franz Gerhards, um mit diesen die goldene Hochzeit zu feiern.

Arenzhofstraße und Feldkasseler Weg werden bis Feldkassel saniert. Eine Notunterkunft (Omnibus) am Roggendorfer Weg wird vom Gesundheitsamt als hygienisch in Ordnung befunden. Die „Verbrennungsanlage-Ziegelei“ der Ford-Werke an der alten Ziegelei (linkerseits hinter dem Kreisel Richtung Worringen) wird stillgelegt.

 

 

Eine Werbeagentur stellt dem Bürgerverein kostenlos den Bus für 47 Personen für die Altenfahrt am 18.09.1964 ins Bergische Land zur Verfügung.

 

 

Die für den Kinderspielplatz vorgesehenen Holzspielgeräte werden vom Bürgerverein als ungeeignet befunden. Die Stadt Köln wird gebeten, Leichtmetallbauspielgeräte aufzustellen. Dem Antrag wird stattgegeben, bei einer Selbstbeteiligung des Bürgervereins von DM 2.300,--. Der Betrag wird in kurzer Zeit durch Fühlinger Stifter aufgebracht.

Am 22.11.1964 wird der Spielplatz seiner Bestimmung übergeben.

 

 

1965 Friedhof und Feiern

Auf der Jahreshauptversammlung am 24.01.1965 sprechen sich alle Anwesenden einstimmig für die Erweiterung des Friedhofes aus.

Die Erstellung des Fußgängerweges an der Herzog-Johann-Straße wird begonnen. Der Fußgängerweg Roggendorfer Weg bis Herzog-Johann-Straße wird mit neuer Decke und Bordsteinkante versehen. Ein Bürgersteig (linke Seite der Neusser Landstraße) wird von der Herzog-Johann-Straße bis Ortsausgang Worringen erstellt. Bezgl. der Errichtung einer Bitumenfabrikwird von der Esso AGein Unbedenklichkeitsgutachten eingefordert und auch erstellt.

Auch in diesem Jahre wird goldene Hochzeit gefeiert. Am 27.07.1965 ziehen alle Ortsvereine mit ihrer Abordnung und Musikkapelle zum Jubelpaar Eheleute Eschweiler. Der erste gemütliche Altennachmittagfindet am 03.10.1965 in der Gaststätte „Zur Krone“ statt.

 

1966 Wasserhydranten, Panzersperren und Krankenhaus,

Mit der Ausbesserungder Frostaufbrüche auf der Neusser Landstraße wird begonnen. Peter Weihrauch (Feuerwehr) bemängelt, dass nach Aufschüttung diverser Straßen und Anlegung von Bürgersteigen, die Wasserhydrantenzu tief liegen und durch Teermassen beengt sind. Die Wasserwerke Weiler schaffen Abhilfe.

Der Kampf um die berüchtigten Panzersperrengeht weiter. Die Planung der Industriestraße liegt bis auf den Bereich der ObstplantageGeschwister Frenger fest. Der Bellerkreuzweg (Feldkassel Richtung Merkenich) ist wieder befahrbar. Nach Aufforderung durch den Bürgerverein muss die Firma Ford einen bereits gesetzten Zaun wieder zurücknehmen.

Der weitere Verbleib des Polizeipostens in Fühlingen ist gesichert.

Die Witwe von Peter Harff spendet weiterhin die Kränze zum Volkstrauertag an beiden Denkmälern. Die ESSO-Raffinerie plant eine Kapazitätserweiterung um das 3 ½ fache. Der Bürgerverein nimmt an einer Aussprache und Einsichtnahme teil.

Für den Mennweg wird von Erwin Lenhard ein Briefkasten gefordert, der von der O.P.D im Juli des nächsten Jahres angebracht wird.

Am 03.06.1966 treffen sich die Bürgervereinsvorsitzenden der benachbarten Gemeinden in der Gaststätte Otto (zuletzt Gasthaus Fühlingen). Ziel ist eine Resolution zum Neubau eines Krankenhauses im Kölner Norden in Worringen oder Fühlingen. Einstimmig wurde der BV Fühlingen-Feldkassel mit der Federführung beauftragt. Mit Schreiben vom 07.07.1966 antwortet Oberbürgermeister Theo Burauen dem Vorsitzenden Franz Merheim, im Kölner Norden sei endgültig ein Krankenhaus in Fühlingen vorgesehen, dem ein Ergänzungsneubau in Worringen angegliedert werden soll. Beide Vorhaben stehen jedoch unter dem Vorbehalt der prekären finanziellen Situation der Stadt Köln und des Landes NRW. Besserung für die Bürger sei aber dadurch gegeben, da laufend Fortschritte in den Verkehrsanbindungen eintreten werden, sodass die anderen Krankenhäuser günstiger und schneller zu erreichen sind.

1966 werden die Einheitswerte angepasst. Gem. Beschluss der Mitgliederversammlung weist der Bürgerverein die Finanzbehörden auf die Vielzahl umliegender Industriebetriebe (Ford-Werke, Heizkraftwerk, Bayer-Leverkusen und -Dormagen, Esso-Raffinerie, Glanzstoff-Werke, Erdöl-Chemie und Wacker-Chemie) mit Emissionsausstoß hin; Dies sei bei der Neubewertung der Einheitswerte zu berücksichtigen.

Am 3.09.1966 sind wiederum alle Bürger, die das 65. Lebensjahr vollendet haben, zu einer Fahrt ins Blaue eingeladen.

 

1967 Mennweg, Bunker und Cognac

Die Bunkerruinen rund um Fühlingen (ehem. Flakstellungen, jetzt Schuttabladeplätze) sollen von den Pionieren in Longerich gesprengt werden.

Am 10.06.1967 wurden die Jubilare der Feuerwehr Christian Zimmer und Andreas Gasper vom Bürgerverein mit 1 Fl. Cognac und Zigarren geehrt. Willi Frömbgen wird neuer Beisitzer.

Der Vorstand nimmt an den Einweihungsfeierlichkeiten des Pfarrheimes teil und überreicht als Geschenk 50 Kaffeegedecke.

Zur „Vorweihnachtlichen Feier“ wurden alle Bürger von Fühlingen und Feldkassel ins Pfarrheim eingeladen. Auf dem Dorfplatz übernimmt die Stadt das Aufstellen eines Christbaumes.

 

1968 Wilde Kippen, Schnellbahn und Regattastrecke

Den Wilden Müllkippen rund um Fühlingen wir der Kampf angesagt. Viele Mitglieder erklären sich bereit, Kontrollgänge durchzuführen. Der Fuhrpark Köln bietet 1x monatlich kostenlose Sperrgutabholung. Die Bürger werden mit Flugblättern informiert. Die Ausgabe von Mitgliederkarten wird beschlossen.

Gegen die Erweiterung um eine Kunststoffverbrennungsanlage bei der Wacker-Chemie wird unter Federführung des BV Neue Stadt protestiert.

Im Oktober nehmen Herren des Bauamtes Stellung zu

  • (Weiter-) führung der Industriestraße
  • Führung einer Ring-Schnellbahn
  • Bau der Regattastrecke sowie
  • Ansiedlung mittelständiger Industrie im Gebiet von Feldkassel.

Der Bürgerverein Neue Stadt hat für Freitag, den 21.03.1969 nach Merkenich eingeladen. Es wird eine Interessengemeinschaft gegründet, die insbesondere die Belange der Bürger im Zusammenhang mit Luftverschmutzung, Lärmbelästigungen sowie von Industrieansiedlungen im Kölner Norden gegenüber der Stadt vertritt. Die Bildung dieser Interessengemeinschaft ist zwingend erforderlich, da dunkle Wolken über dem Kölner Norden aufziehen. Die Stadt Köln beschließt auch für Fühlingen einen neuen Bebauungsplan. Die Reaktionen der Bürger in der zum 23.05.1969 kurzfristig einberufenen Bürgerversammlung gibt der Artikel des Kölner Stadtanzeigers vom 29. Mai treffend wieder.

Nach genau 10 Jahren guter Arbeit für die Fühlinger Bürger, zeichnet sich der erste große Vorstandswechsel ab, da die bisherigen Mitglieder Benno Babich, Franz Merheim und Peter Eichel auf der Jahreshauptversammlung am 9.03.1969 nicht mehr zur Wiederwahl antreten.

Von der Versammlung werden mit ausreichender Mehrheit gewählt: Josef Esser,1.Vorsitzender; Willi Frömbgen,2.Vorsitzender; Heinrich Kürten,Schriftführer; und Werner Marglowski,Kassenführer. Die ausgeschiedenen Vorstandsmitglieder werden zu Beisitzern bestellt.

Der Jahresbeitrag wird auf DM 2,-- festgesetzt. Der Bürgerverein zählt zum Zeitpunkt der Jahreshauptversammlung 207 Mitglieder.

Von 1979 bis 1986

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1979 Bolzplatz, Fußgängerampel

Die erste Vorstandssitzung des Jahres am 14. März dient im Wesentlichen der Vorbereitung der Jahreshauptversammlung. Die Stadt Köln wird kontaktiert zwecks Behebung diverser Schäden an Straßen und Bürgersteigen.

Die Erweiterung des Friedhofes wird bei der Stadt angemahnt. Die Voraussetzungen für einen größeren Friedhof sind mit Leichenhalle, Tiefkühlvorrichtung und ausreichend Ländereien vorhanden.

Im Rahmen der Jahreshauptversammlung am 27. April wird angeregt, einen Glascontainer zu installieren und einen Sperrmülldienst einzurichten. Die Erstellung des Bolzplatzes wird zum wiederholten Male bei der Stadt angemahnt. Die Postzustellung in Fühlingen wird beanstandet. Das Pfarrheim soll der Jugend zugänglich gemacht werden. Es wird angeregt, eine Fußgängerampel in Höhe Gaststätte Otto zu beantragen.

Am 06. August nehmen über 600 Teilnehmer aus dem Kölner Norden die Gelegenheit der Bürgeranhörung zum neuen Flächennutzungsplan in der Gesamtschule Merianstraße wahr. Der Kriegerhof ist nach einem Großbrand teilweise baufällig.

Das Vorstandsmitglied Hans Lätsch verstirbt in diesem Jahr. Annemarie Blömer übernimmt bis zur nächsten Jahreshauptversammlung die Position der Kassiererin. Der Vorsitzende Paul Esser schlägt die Aktion „Verschönerung von Fühlingen“ vor. Der Vorschlag einzelner Mitglieder, eine „Interessengemeinschaft Fühlinger Ortsvereine“ zu gründen, findet im Vorstand keine Zustimmung.

 

1980 alte Schule, Industriestraße

Anfang des Jahres findet eine Zusammenkunft des Vorstandes mit Vertretern von SPD, CDU und FDP des Rates der Stadt und Bezirksvorsteher Wolfgang Klee statt. Themen sind Friedhofserweiterung, Verlegung der geplanten Industriestraße (Ortsumgehung) Richtung Rheinkassel und damit Erhalt des Ortsteils Mennweg, Nutzung der alten Schule durch die Vereine. Nutzungsvorschläge hierzu liegen vor: technisches Museum der Feuerwehr oder Bürgerhaus.

Im Rahmen der Jahreshauptversammlung am 29. Februar wird Annemarie Blömer einstimmig zur Kassiererin bestellt. Josef Abel beanstandet, dass die Arenzhofstraße bei Regenfällen versandet.

In der Vorstandssitzung werden Planungen der Stadtverwaltung diskutiert wie Stilllegung der Neusser Landstraße Richtung Worringen, Erweiterung des Worringer Hafens, Planung eines Kohlekraftwerks im Langeler Holz, Erschließung des Industriegebietes, Ersatz des Schützenplatzes hinter der Volksschule durch einen Zentralplatz hinter Haus Fühlingen.

Die Friedhofsmauer wird repariert, die Leichenhalle erhält eine neue Bestuhlung und einen neuen Außenanstrich. Die Pläne des Bürgervereins zur Verschönerung von Fühlingen hat der Rat der Stadt Köln angenommen.

 

1981

Am 28. August wird die Aktionsgemeinschaft der Bürgervereine nach 10 Jahren erneut aktiv und trifft sich im Pfarrheim in Fühlingen um gegen den neuen Flächennutzungsplan und damit gegen neue Industrie, Kraftwerk und den Hafen mobil zu machen. Hierfür wird jeder Bürgerverein verpflichtet, im eigenen Ortsteil 10 Leserbriefe mit dem Motto „Der Norden soll verplant werden. Dagegen müssen wir uns wehren!“ auf den Weg zu bringen. Mit dem Fokus, das rein parteipolitisch bestimmte Abstimmverhalten des Rates der Stadt anzuprangern.

Auf den Ortsschildern Worringen, Roggendorf, Merkenich wird der Name „Köln“ überpinselt. (Kölner Stadtanzeiger vom 3.11.1981)

 

1982 Freizeitpark und Müllverbrennungsanlage

Auf Initiative von Paul Esser hat sich Anfang des Jahres die Stadtsparkasse Köln bereit erklärt ihren Schaukasten Neusser Landstraße Ecke Schmiedhofsweg dem Bürgerverein zur Verfügung zu stellen. Heute (2019) erfolgt Nutzung durch den Sportverein.

Auf Betreiben des Bürgervereins finden verstärkt Geschwindigkeitsprüfungen auf der Neusser Landstraße durch die Polizei statt.

Die Mitgliederversammlung vom 5. Februar stimmt einer Beitragserhöhung von DM 3,-- auf DM 5,-- pro Jahr zu.

Im Rahmen des Projektes „Verschönerung von Fühlingen“ hat die Stadt die Planungen für 2 Dorfplätze abgeschlossen. Die Fertigstellung wird jedoch wegen fehlender Geldmittel bis 1986 zurückgestellt.

In die Räumlichkeiten der alten Volksschule ist auf Betreiben von Karl-Heinz Ratajek und Hans-Josef Weihrauch der Sportverein eingezogen.

Ausgelöst durch Pressemitteilungen zum „50 Millionen-Projekt um Haus Fühlingen“ wird zum 01. September eine außerordentliche Mitgliederversammlung in die Gaststätte OTTO einberufen.

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Ende des Jahres wird das Thema „Errichtung einer Müllverbrennungsanlage“ auf dem Gelände der ehem. Glanzstoff AG erstmals zur Diskussion gestellt. Die Bürgervereine Longerich und Fühlingen werden Widerspruch einlegen.

Die Kanalbaumaßnahmen auf der Kriegerhofstraße und dem Schmiedhofsweg werden abgeschlossen.

 

1983 Erdgas und Kanäle

Die anstehende Errichtung der Müllverbrennungsanlage bis 1990 ist das dominierende Thema der Jahreshauptversammlung am 11. März in der Gaststätte „Dorfschänke“.

Kanalbau- wie auch Straßenbaumaßnahmen auf der Arenzhofstraße stehen vor dem Abschluss.

Am 30.Juni informieren die GEW über Möglichkeiten der Erdgasanwendung, Planungsstand, Anschlusskostensonderregelung im Rahmen einer Bürgerversammlung in der „Dorfschänke“.

 

1984 Kabelfernsehen

Die Jahreshauptversammlung am 10. Februar in der Gaststätte OTTO hat neue Themen wie Kabelfernsehen in Fühlingen, Mülltonnen auf Rädern und einen neue Warnsirene. Ansonsten ist 1984 wie auch 1985 ein ereignisloses Jahr. Der Vorstand tagt nur noch vereinzelt.

 

1986 Hafenplanung Worringen

Die Jahreshauptversammlung am 24. Januar in der Dorfschänke befasst sich im Wesentlichen mit dem Thema Containerhafen in Worringen. Ökologische Gründe sprechen dagegen (Rheinaue wird zerstört), Verkehrsanbindung des Hafens (Straße und Schienen) belasten Worringen und Fühlingen extrem. Ansässige Industrie will den Hafen nicht. Zusätzliche Arbeitsplätze 500.

Der Festplatz Fühlingen wird im Bebauungsplan rechtlich abgesichert. Die Wasserschutzzone Weiler wird Richtung Fühlingen erweitert.

Die häufig von Hochwasser überfluteten Uferwege des Fühlinger Sees werden höhergelegt. Paul Esser ist als 1. Vorsitzender zurückgetreten. Die Situation für Kinder im Vorschulalter ist angespannt.

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Der neue Beisitzer Hans-Josef Weihrauch hat dem Vorstand seine Vorstellungen zur Neuausrichtung des Bürgervereins übermittelt, die in der Vorstandssitzung am 11. Dezember weiter ausgearbeitet werden.

 

Ergebnis der Verkehrszählung vom 19.12.

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Von 1987 bis 1991

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1987 Gemeinnützigkeit, Fühlingen aktuell, Müllverbrennung

Die Jahreshauptversammlung am 16. Januar in der Dorfschänke, Arenzhofstraße 44 an der 66 Mitglieder und 19 weitere Bürger teilnehmen, führt zur Wahl von Hans-Josef Weihrauch zum 1. Vorsitzenden.

Ein 10-seitiger Bürgerantrag an die Stadt Köln zur Verkehrssituation in Fühlingen wird auf den Weg gebracht. Wesentliche Forderungen sind: Ampelanlage in der Ortsmitte, kurzfristige Sanierung der Neusser Landstraße, Schaffung einer Umgehungsstraße, Verringerung der Gefahrguttransporte.

Der gewünschte Kindergarten wird derzeit nicht gebaut, da 2 neue in Chorweiler errichtet werden.

Die erste Ausgabe von „Fühlingen aktuell“, sozusagen einem Papiervorläufer des Dorfnetzes, wird auf den Weg gebracht und in alle Aushalte verteilt.

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In seiner Sitzung am 4. Februar strukturiert der neue Vorstand seine Organisation und bildet Ausschüsse für Soziales/Kulturelles (Annemarie Blömer), Müllverbrennung (Jakob Kreucher), Öffentlichkeitsarbeit (Hans-J. Weihrauch), Satzung (Hans Kremer), Verkehr (Heinz-Klaus Roth)

Erste Initiativen gegen die geplante Müllverbrennungsanlage bilden sich. Auf Antrag des Niehler Bürger- und Heimatvereins wird am 17. Februar die „Aktionsgemeinschaft Kölner Norden“ wiederbelebt.

Die Stadtverwaltung schlägt für die Errichtung eines Spaßbades 2 Standorte nahe Fühlingen vor.

Mitte des Jahres wird das erste Branchenverzeichnis der Fühlinger Geschäftswelt aufgelegt. Die erste Produktion zählt 41 Abonnenten, mit der Folge, dass die finanzielle Zukunft des Vereins für viele Jahre ausreichend gesichert ist. Bereits in den ersten Wochen konnte ein Spendeneingang von DM 3.000,-- verzeichnet werden (Fühlingen aktuell Nr. 4).

Nachfolgend das Dokument der damals noch recht beeindruckende Fühlinger Geschäftswelt.

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Das neue Emblem

Da der Bürgerverein noch ohne Vereinsemblem dasteht, wird in „Fühlingen aktuell Nr. 2“ zu einer entsprechenden Aktion aufgerufen.

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Zum Abgabestichtag im April liegen 8 Vorschläge vor.

Die außerordentliche Mitgliederversammlung beschließt am 4. Juni das neue Emblem.

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Die Mitgliederversammlung beschließt weiterhin die Änderung der Satzung von 1960 zum Erhalt des Status der Gemeinnützigkeit des Vereins mit entsprechenden Fördermöglichkeiten für die Zukunft.

Satzung von 1960

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Im Zuge der anstehenden Mitgliederwerbung wird die neu gedruckte Satzung an alle Haushalte verteilt.

Satzung von 1987

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Der Versuch, die Ortsvereine dauerhaft unter einen Hut zu bringen wird in einer gemeinsamen Sitzung am 26. Mai in der Gaststätte Otto gestartet. Der Bürgerverein wird sich an der Ausgestaltung des Erntedankfestes beteiligen.

Mit Beginn des Schuljahres 1987/88 werden die vom Bürgerverein geforderten Schulbusse zur Grundschule nach Seeberg und dem Gymnasium Knechtsteden erstmals von Fühlingen aus eingesetzt.

Auf Druck des Bürgervereins werden Ende August die Ausbesserungsarbeiten an der Neusserlandstraße endlich begonnen.

Der Bürgerverein beteiligt sich am 4. Oktober mit allen Ortsvereinen an den Feiern „100 Jahre Kirche St. Marien“ in Fühlingen im Rahmen des Erntedankfestes. Gefeiert wird auf dem Heinrichshof.

Aktiver Einsatz aller Beteiligten lassen diese Veranstaltung zu einem großen Erfolg werden und sorgen für Nachhaltigkeit bei diesem Jahrestermin in Fühlingen.

Die Kassenbestände des Vereins werden immer noch in bar beim Kassierer vorgehalten. Der Vorstand eröffnet ein gebührenfreies Konto bei der Raiffeisenbank Zwgst. Fühlingen.

Die Mitgliederverwaltung auf Papier wird abgelöst durch den Einsatz des EDV-Vereins-programms der Kreissparkasse Köln.

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1988 Umgehungsstraße, Schlacht bei Worringen, Einbrüche

Die Jahreshauptversammlung am 15. Januar wählt Eva-Maria Mülfahrt zur Kassiererin und stimmt einer Erhöhung des Beitrages von DM 5,-- auf DM 8,-- zu. Aufgrund der Einwände gegen die Müllverbrennung wird der Biotonnenversuch in Longerich und Vingst um ein halbes Jahr verlängert.

Die Umstellung auf bargeldlose Beitragszahlung wird bereits im Januar von 90 % der Mitglieder angenommen.

Im März bleibt festzustellen, dass die Einbrüche in Fühlingen wieder verstärkt zunehmen. Wir laden die Fühlinger Bürger zu einer Informationsveranstaltung der Polizei am 10. November in die Dorfschänke ein.

An den Feierlichkeiten zum 700. Jahrestag der Schlacht bei Worringen am 5.Juni nehmen wir teil.

Die Stadt Köln fasst am 14. April zur Umgehungsstraße den Änderungsbeschluss, Fühlingen über eine neu auszubauende Straßenverbindung im Verlauf des Mohlenweges anzubinden. Die Neusserlandstraße selbst soll am Mennweg abgebunden werden, sodass Fühlingen künftig von jedem Durchgangsverkehr freigehalten wird.

Auch in diesem Jahr ist die Neusser Landstraße weiter ein großes Thema.

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Im Mai stellt die Stadt ihren Planungen für das neue Gewerbegebiet zwischen Fühlingen und Langel vor.

Aus dem Verkauf der Fühlinger Heide an Baron von Oppenheim in den achtziger Jahren des 19. Jahrhunderts ist das sog. Fühlinger Ortsvermögen auf gut 1.500,-- DM angewachsen. Hinterlegt ist es bis dato in der Bürgermeisterei Worringen. Nach Auszahlung an den Bürgerverein beschließt dieser im November 1988, den kompletten Betrag für die Bestuhlung der Friedhofshalle zu verwenden.

Der Bürgerverein beteiligt sich mit 60 Personen am Internationalen Wandertag des Sportvereins SV Fühlingen-Chorweiler. Insgesamt nehmen daran ca. 4.000 Wanderer aus dem In- und Ausland teil.

1989 Roma und Sinti, Jugendabteilung, Straßenbaubeiträge

Ergebnisse der Jahreshauptversammlung am 20. Januar

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Die Fühlinger Jugend zwischen 12 und 20 Jahre wird erstmalig zu einer eigenständigen Jugend-Bürgerversammlung am 3. März eingeladen.

Der Vorstand beschließt am 5. April die Unterschriftsaktion der Evangelischen Kirchgemeinde Köln-Worringen zum Thema Tiefflieger zu unterstützen. Unterschriftslisten werden in den Fühlinger Geschäften ausgelegt.

Im Mai nimmt Anneliese Braeckeler mit interessierten Jugendlichen an einer Bezirksvertretersitzung in Chorweiler teil.

Der Bürgerverein beantragt im Juni die Verkehrsberuhigung der Neusser Landstraße und fordert eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf 30 km/h. Die seit 1983 geforderte Ampelanlage in der Ortsmitte wird erst 1989 erstellt, nachdem ein Schulkind auf dem Weg zum Bus schwer verletzt wurde

Im August beschließt der Rat der Stadt Köln die beantragte Errichtung eines Kinderspielplatzes am Feldblumenweg.

Straßenbaubeiträge im Bereich Roggendorfer Weg sind von der Stadt Köln zu hoch angesetzt. Da die Widerspruchsfrist abgelaufen ist, übernimmt es Hans-Josef Weihrauch für 12 betroffene Anlieger mit der Stadt Köln Verhandlungen zu führen, um auf dem Kulanzwege Erstattungen zu erreichen. Mit Erfolg: die 12 Anlieger erhalten jeweils ca. 1.200,-- DM/Grundstück. Diese werden vom Vorsitzenden motiviert, 10 % der Summe als Spende an den Bürgerverein weiter zu leiten. Dies ist in allen Fällen geschehen.

Die Bushaltestelle am Mennweg Richtung Worringen rückt auf Wunsch der Bürger näher an Fühlingen ran.

 

1990 30 Jahre Bürgerverein, Fühlinger Bilderbogen, Tuppturnier

Bei Jahreshauptversammlung am 19. Januar gibt es einen Wechsel im Vorstand. Heinz-Klaus Roth wird zum stv. Vorsitzenden gewählt. Der bisherige Stelleninhaber Josef Esser wird Beisitzer.

Die Erstellung eines mobilen Kindergartens ist weiter bei uns im Fokus.

Die Grünfläche Dreieck Arenzhofstraße/Heinrichshofweg wird verstärkt als Parkfläche genutzt. Auf unser Betreiben sichert die Stadt Köln Rasenfläche und Baumbestand durch den Einbau von Holzpalisaden.

Mit Aufklebern „Parke nicht auf unseren Bürgersteigen“ macht der Bürgerverein auch Front gegen diese jetzt aufkommende Unsitte.

30 Jahre Bürgerverein

Nach umfangreichen Vorbereitungen können wir am Sonntag, 20. Mai bei herrlichem Sonnenschein unser 30-jähriges Wiederbegründungsfest am Feldblumenweg feiern. Zelt und Kleinkunstbühne sind aufgebaut. Der große Zuspruch an diesem Tag zeigt uns, wie tief verwurzelt der Bürgerverein mittlerweile bei den Dorfbewohnern ist. Dies unterstreicht auch die Zahl von gut 650 Mitgliedern, knapp die Hälfte der Fühlinger Bevölkerung, die wir zum Jubiläumstag erreichen. 4 Jahre zuvor waren es noch 206 Mitglieder.

Presse, Politiker aller Parteien wie auch die in der Aktionsgemeinschaft Kölner Norden vertretenen Bürgervereine sind zahlreich erschienen.

Eine Vielzahl von Fühlinger Firmen und Geschäften sowie die ortsansässigen Vereine präsentieren den Besuchern im Rahmen eines Ausstellungsprogramms ganztägig ihre Angebote mit teils lustigen Kaufverhandlungen. Die Fühlinger Kinder sind mit einem großen Trödelmarkt vertreten. Fanfarenzug, Musikkapellen, Karate- und Tanzvorführungen, Auftritte der Grundschule Balsaminenweg, Löschvorführungen der Feuerwehr, Bürgerschießen der Schützen, Torwandschießen des Sportvereins und Politikerreden sowie die Ehrung verdienter Mitglieder runden das Bild ab. Alle Kölner zeitungen berichten ausführlich zum Geschehen

Die Festwiese am Feldblumenweg

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Rechtzeitig zum Fest erscheint auch der von Hans-Josef Weihrauch verfasste, von der Fühlinger Geschäftswelt finanzierte „Fühlinger Bilderbogen“: Dieser wird im Jubiläumsjahr gut 600 mal für 8,-- DM zu Gunsten der Vereinskasse verkauft.

Die Fühlinger Ortsvereine: Bürgerverein, Schützenbruderschaft, Freiwillige Feuerwehr und Sportverein schließen sich zu einer Gemeinschaft zusammen, um Interessen von allgemeiner Bedeutung zukünftig gemeinsam vertreten zu können.

Am 20. November veranstaltet der Bürgerverein zum Jubiläum die 1. Fühlinger Tuppmeisterschaft im Germaniasaal. Sieger des Turniers wird Rolf Hoegen, der damit das Preisgeld in Höhe von DM 300,-- wie auch den Wanderpokal mit nach Hause nimmt.#

 

Nach Erhalt der Ehrenurkunden für langjährige, treue Mitgliedschaft.

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Eine Vorführung der Feuerwehr

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Grundschule Balsaminenweg

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Karatevorführung

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Ein Besuch auf dem Kindertrödel

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Gut verhandelt. Kühlschrank gehört jetzt mir.

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Die Feuerwehr hatte alles im Griff.

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Zeitungsbericht aus dem Kölner Wochenspiegel zum Fest

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1991 Organisation, Spielplatz, Beleuchtung

Die Jahreshauptversammlung vom 25. Januar beschließt die vom Vorstand vorgelegte Neuorganisation. Neben Vorsitzendem, Schriftführer, Kassenführer wird jeweils 1 Stellvertreter. Die bisherigen Beisitzer entfallen. Der Beitrag wird von DM 8,-- auf DM 10,-- erhöht.

Mit der Errichtung des Kinderspielplatzes am Feldblumenweg wird begonnen. Als Spielplatzpaten können wir Michaele von Dewitz und Eva Hopf gewinnen.

Geschwindigkeitsbegrenzung auf dem Mennweg 50 km/h.

Die Verlängerung der Herzog Johann Straße Richtung Blumenberg wird für PKW gesperrt.

Die Kurve der Neusser Landstraße Höhe Grasweg wird durch die Geschwindigkeitsbeschränkung auf 30 km/h entschärft.

Die Gasse neben der Bäckerei Kraus (Querverbindung Neusser Landstrasse zum Roggendorfer Weg) erhält auf unser Betreiben eine Beleuchtungsanlage.

Von 2006 bis 2017

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2006 - 2013 Haus Fühlingen, BAFF, Rewe, Rücktritte

Zwischen 2006 – 2013 kommen die Aktivitäten des Bürgervereins nach und nach zum Erliegen.

2006 beginnt mit einer überraschenden Nachricht, „Investor saniert Haus Fühlingen“. Eine Nachricht, die sich jedoch wie so oft, wieder verflüchtigt.

Auf Einladung des Bürgervereins treffen sich im Vereinsheim des Sportvereins am 22. Februar Vertreter aller Ortsvereine mit diversen Politikern zu den Themen: Verkehrsbelastung der Schulwege und Verstärkung der Polizeipräsenz dort. Durchfahrverbot für den Schwerlastverkehr von 18.oo – 01:00, Ausgleichmaßnahmen w. Lärmbelästigungen Rewe-Zentrallager, Fertigstellung des Sportplatzes und Kanalbaumaßnahmen am Mennweg.

Der Bürgerverein führt nochmal eine „Putzmunter“ Aktion durch.

Neben dem Bürgerverein bildet sich 2007 zum Thema Verkehr in Fühlingen die Bürgerinitiative „BAFF“ (Bürgerinitiative Anliegerstraße für Fühlingen), die am 23. März 2007 eine Osterdemo mit Kinderfest auf dem Vorplatz „Gasthaus Fühlingen“ durchführt. Auf einer außerordentlichen Mitgliederversammlung des Bürgerverein am 12.Juni wird das Verhältnis zu BAFF ausführlich diskutiert. Am 11.Dezember findet die Jahreshauptversammlung statt.

In 2008 legt die langjährige Kassiererin Eva-Maria Mülfarth ihr Amt nieder. In der Jahreshauptversammlung im Dezember geht man im Jahresbericht im Wesentlichen nur noch auf Einzelvorhaben „Straßenrenovierungen“ ein. In der Vereinsarbeit zeigen sich Ermüdungstendenzen. Neben der geringen Zahl (2) an Vorstandssitzungen in diesem Jahr ist auch der schlechte Besuch der Jahreshauptversammlung (32 Teilnehmer) ein Alarmzeichen.

Das große Thema, Bau eines Zentrallagers bringt dann in 2009 nochmal kurzfristigen Auftrieb. BAFF und der Bürgerverein arbeiten zusammen.

Im Mai 2009 verstirbt der stv. Vorsitzende Hans-Georg Otto und in 2010 legt Schriftführer Willi Hüsch sein Amt nieder.

Ein Aufruf des 1. Vorsitzende Adalbert Fischer an die Fühlinger Bürgerinnen und Bürger zur Mitarbeit ist nicht von Erfolg gekrönt.

Ab 2011 gibt es keinen legitimierten Vorstand mehr, da eine Jahreshauptversammlung letztmalig am 2. Dezember 2008 stattfindet, die den Vorstand für die üblichen 2 Jahre bis 2010 bestellt.

Adalbert Fischer hat dann kommissarisch, insbesondere die Verwaltungstätigkeiten im Rahmen der weiterhin laufenden Finanzgeschäfte, geführt.

2014 Erste Ideen für einen Neubeginn

Im Frühjahr des Jahres 2014 entwickelt Christoph Weihrauch die Idee für eine Internetplattform für Fühlingen, dessen Bürger und seine Vereine. Um darüber das gesellschaftliche Leben im Ort wieder zu intensivieren, kommt es daraufhin auf Initiative von Hans-Josef Weihrauch am 14.08.2014 zu einem ersten Gespräch mit Anton Harff, Adalbert Fischer, Horst Klinkenberg und Matthias Weber.

Man kommt zu dem Ergebnis, die Idee weiter zu entwickeln und vorab die Wünsche und Anregungen der Fühlinger einzuholen. Das Ergebnis der Internetumfrage wird im Februar 2015 publik gemacht.

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2015 Der Neuanfang, Info und Flüchtlinge

Um das weitere Vorgehen zu bereden, trifft man sich in den folgenden Monaten dann regelmäßig, mal im Pfarr-, im Schützen-, im Sportheim oder bei der Feuerwehr.

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Die Teilnehmer der ersten Arbeitssitzung im Schützenheim am 15.Juni 2015 sind

Braeckeler-Brüls, Claudia; Fischer, Adalbert; Fischer, Ramona; Hansen, Wolfgang; Harff, Anton; Hecht, Julia und Oliver; Huesch, Martina und Bernd; Merheim, Bastian; Radke, Norbert; Rausch, Uwe; Rasquing, Simone; Schieffer, Klaus; Schmidt, Irmhild; Schmitt; Inge und Karl; Schmitz; Elisabeth; Schweitz, Gabi und Günter; Stanek, Maria; Weber, Matthias; Weihrauch, Christoph; Weihrauch, Hans-Josef.

Dann entwickelt sich alles recht zügig. Einen Namen brauchen wir.
Matthias Weber hat die zündende Idee: „Wir Fühlinger“ ist geboren.

Am 13. August führt die Projektgruppe „Internetplattform“ ihre erste Projektsitzung durch. Teilnehmer sind Sylvia Mazuelos, Christoph Weihrauch, Wolfgang Hansen, Norbert Radke und Karl Schmitt. Das Thema „Dorfnetz“ wird aus dem Blickwinkel der Teilnehmer beleuchtet und die möglichen Ausrichtungen der Plattform besprochen.

In den kommenden Wochen entwickeln Sylvia Mazuelos und Christoph Weihrauch eine erste Version des Dorfnetzes.

Eine außerordentliche Versammlung des „alten“ Bürgervereins wird am 19. August durchgeführt. Satzungsänderung und Organisation von Erntedankfest und Infoveranstaltung im September werden behandelt.

Der erste Terminkalender für Fühlingen wird zusammengestellt und von den Ortsvereinen veröffentlicht.

Adalbert Fischer und Hans-Josef Weihrauch werden beauftragt, die Altbeiträge Bürgerverein für die Jahre 2014 und 2015 einzuholen. Die Mitgliederzahl liegt bei 238.

Die Flüchtlingsthematik des Jahres 2015 wird bereits in unsere Überlegungen mit einbezogen.

Am 27. September, einem schönen Spätsommersonntag, finden viele Fühlinger und Gäste wie auch die Kandidatin für die Kölner OB Wahl, Henriette Reker, den Weg zu uns. Sie lassen sich ausführlich informieren zu „Wiederbegründung des Vereins“, „Dorfnetz“ (jeder konnte sich hier vor Ort registrieren lassen) und zum Stand der Restaurierung unserer Kirche.

An diesem Tag erscheint die erste Newsin der der ersten öffentlichen Version des Dorfnetzes

 

Ganz erfreulich verläuft dabei unsere Tagesaktion „Spenden für Flüchtlinge“. Im Ergebnis können wir € 800,-- an „Easy Welcome Köln – Willkommenskultur in Beuteln“ überweisen. In der Folgezeit unterstützen dann mehrere Damen unseres Vereins diese Hilfsorganisation weiterhin. Unter Leitung von Laura Fausten treffen sich über Jahre hinweg: Vera Fausten, Gisela Frömbgen, Birgit Holthaus, Claudia Lückerath, Christel Schäfer, Elisabeth Schmitz, Ursula Schneider, Gisela Seffen und Ulla Weihrauch. Im Wochenturnus werden im Pfarrheim in den Jahren 2015 – 2019 dann 1.241 Tragebeutel und 123 Schulmäppchen genäht, die mit den Artikeln des täglichen Hygiene- bzw. Schulbedarfs gefüllt und direkt an bedürftige Flüchtlinge verteilt werden.

Der Kölner Stadtanzeiger, die Kölnische Rundschau, wie auch der Kölner Wochenspiegel berichten ausführlich über unsere Bürgerveranstaltung, Ziele und Aktivitäten unter Titeln wie „Ein Dorf wird wiederbelebt“ oder „Netzwerk zur Kräftebündelung“.

Am 29. Oktober gründen sich die Teams „Kinder- und Jugend“ unter der Leitung von Julia Hecht und „Bürgerbüro“ unter der Leitung von Norbert Radke.

Anfang Dezember erscheint die von Sylvia Mazuelos erstellte Ausgabe unserer Weihnachtsbroschüre „Neues aus`m Dorf“, die später durch das implementierte „Dorfnetz“ abgelöst wird.

Kurz vor Weihnachten unterstützen „Wir Fühlinger“ mit einer Gesamtspende in Höhe von € 3.200,-- das soziale Engagement Fühlinger Vereine und Gruppen, die sich für das gesellschaftliche Wohl in Fühlingen einsetzen.

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Die Kita wird hier ebenso bedacht, wie Feuerwehr und Schützenverein. Auch der Sportverein und die Seniorengruppe der katholischen Kirche freuen sich über den unverhofften Geldsegen Das Foto zeigt von links: Thomas Zündorf (Schützenverein), Gabriele Becker (Kita St. Marien), Elisabeth Schmitz (Seniorengruppe), Bastian Merheim (Feuerwehr Fühlingen) und die Kinder der Kindertagesstätte mit dem neuen Fußballtor. Es fehlen die Vertreter des SV Fühlingen Chorweiler.

Die Mitgliederwerbung wird im Hinblick auf die erste Mitgliederversammlung Anfang 2016 verstärkt. 

2016 Erste JHV, Kinder- und Jugendfest, neues Logo, Ortsumgehung

Am 17. Januar findet im Pfarrheim die erste offizielle Mitgliederversammlung des neuen Vereins statt. Anwesend sind 103 Teilnehmer. Da die letzte Neuwahl im alten Bürgerverein 2011 stattfand, ist die Situation bezüglich Vorstand und Kassenprüfer unklar.

Pragmatisch geht die Mitgliederversammlung daher von einer Neu- bzw. Wiederbegründung aus. „Wir Fühlinger e.V“ wird seit dem 19.08. als Rechtsnachfolger des ehemaligen „Bürgervereins“ gesehen.

Damit sind dann alle volljährigen (aktiven) Mitglieder stimmberechtigt, die bis zum 17.01.2016 einen Mitgliedsantrag unterschrieben haben.

Im Anschluss an den Jahresbericht 2015 bedankt sich Hans Josef Weihrauch bei den ehemaligen Vorstandsmitgliedern des alten Bürgervereins und überreicht als Dankeschön Einkaufsgutscheine an Eva Maria Mülfarth, Gabi Schweitz, Adalbert Fischer und Willi Hüsch. Für ihre geleistete Arbeit im Rahmen des Dorfnetzaufbaus erhalten Sylvia Mazuelos und Christoph Weihrauch aus Händen von Norbert Radke ebenfalls einen Einkaufsgutschein.

Die Versammlung beschließt die Neufassung der Satzung, sowie die vom Vorstand vorgeschlagenen Beitragssätze: Einzelmitgliedschaft € 12,--, Familienmitgliedschaft € 18,-- und Förderbeitrag € 30,--.

In den Mitgliederrat werden gewählt: Sophie Bönnemann (Vors.), Rudolph Braeckeler (stv. Vors.) und Stephan Kraus. In den Vorstand werden gewählt: Norbert Radke (Vors.), Christoph Weihrauch (stv. Vors.) und Hans-Josef Weihrauch (Beisitzer). In der dann folgenden Versammlungspause lädt der Vorstand die Teilnehmer zu einem kleinen Imbiss ein.

Unter Punkt Verschiedenes regt Michael Schiechel (Vors. Sportverein) die Prüfung von Kooperationen zwischen Sportverein und „Wir Fühlinger“ an. Die Anregung wird angenommen.

Zum Abschluss der Versammlung erfolgt die Verlosung eines 3 tägigen Kurzurlaubs für 2 Personen ins Sauerland. Teilnahmeberechtigt sind alle Mitglieder, die an der Jahreshauptversammlung teilnehmen. Los-Fee ist Maria Küppers, die mit Los-Nr. 299 Christoph Mensing zum Gewinner macht.

 

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Nach Rückkehr aus dem Wellness-Wochenende gibt Christoph Mensing dem Verein die Gesamtkosten als Spende an den Verein zurück

Die früher beliebten Altentage im Dezember jeden Jahres werden abgelöst. Der Neujahrskaffee für Senioren im Januar wird gut angenommen.

Am 23. Februar bieten wir mit der LBS die Veranstaltung „Die eigene Immobilie privat verkaufen“ an. Über 50 Teilnehmer sind dabei.

Unser Kinder- und Jugendfest am 21. Mai wird bei schönem Wetter und mit großartiger Beteiligung ein toller Erfolg. Der Erlös findet Verwendung für die geplante Neugestaltung des Spielplatzes am Feldblumenweg.

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Das alte Vereinsemblem muss entstaubt werden. Insgesamt 142 Teilnehmerhaben beteiligen sich an der Wahl des neuen Logos. Hierbei stehen 2 Entwürfe zur Wahl, wobei beide in etwa gleiche Anzahl Stimmen -70/72- auf sich vereinigen.

Im Ergebnis wird dann eine Kombination beider Entwürfe umgesetzt. Die Fühlinger haben entschieden.

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Unter den abstimmenden Teilnehmern werden 9 Einkaufsgutscheine Fühlinger Firmen verlost.

In diesem Rahmen bedankt sich „Wir Fühlinger“ bei der Pfarre für die Nutzungsmöglichkeiten des Pfarrheim mit einem Industriespüler für die dortige Küche im Wert € 3.000,--.

Lange haben wir Fühlinger auf diese Ortsumgehung gewartet, nun ist es soweit!

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Im Rahmen eines Pressetermins vor Ort, wird die Verlängerung der Industriestraße am Donnerstag, den 02. Juni 2016 um 10:30 Uhr für den Verkehr freigegeben.

Obwohl die Arbeiten am Lärmschutzwall entlang der Neubaustrecke bis zu diesem Zeitpunkt noch nicht abgeschlossen sind, freut sich ganz Fühlingen an diesem Tag.

Die Bürger hoffen auf eine erhebliche Entlastung vom Verkehr und den damit verbundenen Lärm- und Schadstoffemissionen in der Ortslage.

Von Seiten der Stadt Köln und der bauausführenden Firma Strabag ist mit einer Fertigstellung des Lärmschutzwalls entlang der Neubaustrecke in der zweiten Jahreshälfte 2017 zu rechnen.

Nach Zusage der Stadtverwaltung werden beim Bau der Erdwälle die Abschnitte der Industriestraße vorgezogen, in denen der Lärmschutz für die Anlieger besonders wichtig ist, da sie in unmittelbarer Nähe der Neubaustrecke liegen. Zur Verringerung der Lärmbelastung wird bis zur Fertigstellung des Walls auf der gesamten Strecke eine Höchstgeschwindigkeit von 50 Stundenkilometern mit dem Zusatzzeichen „Lärmschutz“ angeordnet.

 

Am 27. Juni bieten wir Infoveranstaltungen zum Neubau von „Transgourmet“ und zum „Retentionsraum Worringer Bruch“ an, die beide gut besucht sind.

Das 2. Erntedankfest findet unter neuem Namen „Bürger und Erntedankfest“ am 25. September statt.

Wir übernehmen die Organisation des Martinsfestes von Feuerwehr und Schützenverein und führen am 10. November unseren ersten Martinszug durch.

Die Mitgliederzahlen haben sich im ersten Berichtsjahr rasant entwickelt und liegen zum Jahresende bei 455. Damit einhergehend ist auch die Kassenentwicklung recht erfreulich.

Für sein starkes Engagement in und für Fühlingen erhält der Verein bereits 2016 eine Auszeichnung aus Händen unserer Oberbürgermeisterin Henriette Reker.

 

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2017 Flüchtlingsunterkunft, Spielplatz, Dorftreff, Ehrenamtsabend

Das Jahr beginnt im Januar mit Neujahrskaffee und Jahreshauptversammlung. Die Ehrenordnung des Vereins wird verabschiedet. Laufende Aktivitäten des Bürgerbüros, der Kinder- und Jugendgruppe sowie des Dorfnetz-Teams werden abgerundet mit diversen Veranstaltungen.

Am 6. März laden wir zu einer Info-Veranstaltung zur geplanten Flüchtlingsunterkunft in das Pfarrheim ein. Politik und Verwaltung der Stadt Köln wurden gebeten, Transparenz zu schaffen und Fragen zu der geplanten Flüchtlingsunterkunft zu beantworten. Fazit: Stadt bleibt Antworten in großen Teilen schuldig. Als Moderator des Abends kann Gebhard Hilger rund 270 Fühlinger Bürger begrüßen. Da wir in Fühlingen keinen geeigneten Saal haben, müssen viele Besucher der Veranstaltung in den Nebenräumen und einem extra aufgebauten Zelt folgen.

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Anwesend waren seitens

  • der Stadt Prof. Dr. Harald Rau, Dezernent für Soziales, Integration und Umwelt; Josef Ludwig, Leiter des Amtes für Wohnungswesen.
  • der Politik Herr Andreas Kossiski, MDL (SPD); Herr Martin Erkelenz, Mitglied der Ratsfraktion der Stadt Köln, CDU
  • der Presse Herr Hubert Brand, Kölner Wochenspiegel. Frau Petra Wischgoll, Kölner Stadtanzeiger.

Nach der Begrüßung der Anwesenden präsentiert Bernd Hüsch, Projektleiter „Fühlinger Flüchtlingsunterkunft“, die den Ortsvereinen bekannten Informationen zum Bau der geplanten Maßnahme.

Mit der geplanten Belegungsrate von 240 Flüchtlingen oder 12 % pro Einwohner ist Fühlingen Spitzenreiter in Köln, während zum Beispiel im Stadtteil Lindenthal mit rund 30.000 Einwohnern nur eine Belegung von 23 Flüchtlingen (0,0%) vorgesehen ist. Seitens der Fühlinger Bürgerschaft wird deutlich, dass generell die Bereitschaft besteht, Flüchtlinge in Fühlingen willkommen zu heißen. Allerdings muss die Anzahl begrenzt werden.

Alle Politiker und auch die Verwaltung räumen ein, dass die Überbeanspruchung des Ortes Fühlingen mit einer Quote von 12% ungerecht ist.

Herr Prof. Dr. Rau bewertet den Bau der Flüchtlingsunterkunft in Fühlingen als Chance, notwendige Infrastrukturmaßnahmen umzusetzen. Er verspricht, sich hierfür besonders einzusetzen.

Die anwesenden Vertreter der Verwaltung, sowie Vertreter von „Wir Fühlinger“ und den Fühlinger Ortsvereinen werden in einem Kompetenzteam in Fragen der Flüchtlingsunterkunft zusammen arbeiten. Die beiden Vertreter der Verwaltung haben eine konstruktive zukünftige Zusammenarbeit bei der Umsetzung des Ratsbeschlusses mit „Wir Fühlinger“ avisiert. Beides ist nie passiert.

 

Fühlingen hat seine Burg.

Endlich ist es soweit. Der Spielplatz am Feldblumenweg hat eine Verschönerung erhalten. Dabei sticht vor allem die Burg Feldblume ins Auge, auf der man jetzt tollspielen, klettern und rutschen kann. Auch die neue Wippe wird gerne genutzt.

Am 20. Mai wird der Spielplatz mit vielen Gästen offiziell wiedereröffnet. Diesen Tag nehmen wir zum Anlass unseren Sponsoren, privaten Spendern und der Stadt Köln zu danken.

Unser ganz besonderer Dank gilt hier der Raiffeisenbank Frechen-Huerth eG, die unseren Verein und auch die anderen Ortsvereine immer wieder großzügig unterstützt.

Daniela Dahmen, Geschäftsstellenleiterin Worringen, bringt als Vertreterin der Bank einem Scheck über € 5.000,-- mit, den sie vor Ort, an Julia Hecht, Leiterin unserer Kinder- und Jugendgruppe übergibt.

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Simone Rasquing (WF); Daniela Dahmen (Raiba), Julia Hecht (WF)

 

 

Ein weiteres Highlight:
An diesem Tag können wir auch unser „Fünfhundertstes Vereinsmitglied“begrüßen. Ende April tritt Verena Sontag unserm Verein bei.

Sie lebt mit ihrem, Mann und 2 Kindern seit einem halben Jahr in Fühlingen und hat sich gleich zu Beginn ihrer Mitgliedschaft aktiv ins Dorfnetzteam eingebracht. Mit der Übergabe eines Gutscheins und Blumenstraußes würdigen wir dies entsprechend.

Mit Beginn der aktuellen Mitgliederwerbung Anfang des Jahres haben bis zum Spielplatzfest 43 neue Mitgliederden Weg zu uns gefunden.

„500“ in der kurzen Zeit ist mehr als bemerkenswert. „Wir Fühlinger e.V.“ ist am 19. August 2015 mit 238 Mitgliedern gestartet.

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stv. Vorsitzender Christoph Weihrauch, Verena Sontag

Die in Fühlingen vorhandene Infrastruktur bietet wenig Raum für ein gemeinsames Ortsleben und damit für die Entwicklung einer Ortsgemeinschaft. Hier arbeiten wir seit 2 Jahren daran, Lösungen zu finden.

Mitte des Jahres machen wir den Bürgerinnen und Bürgern dann ein Angebot. Am 13. Juli findet unser erster Dorftreff im Pfarrheim statt. Der „Dorftreff“ soll monatlicher Treffpunkt für interessierte Bürger werden. Treff für alle, die sich gerne mal kennenlernen oder austauschen wollen. In dem jeder mitreden und Antworten finden und sich vor allem auch aktiv einbringen kann. Schon beeindruckend, dass wir an diesem Abend 67 Interessierte begrüßen können. Der Dorftreff wird jetzt regelmäßig jeden ersten Donnerstag im Monat stattfinden. Inhaltlich ist der Dorftreff Treffpunkt, Infobörse und Diskussionsrunde für die Bevölkerung.

 

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Bürger- und Erntedankfest im September, wie auch der Martinszug im November gehören nun schon zu den Routineterminen im Jahreskalender.

Die von uns vor Jahren geforderte Verlegung der Bushaltestelle „Arenzhofstraße“ vom Ortsrand Nord in die Ortsmitte ist umgesetzt. Durch die Verlagerung der bisherigen Haltestelle ergibt sich für die Bürger eine bessere Ausnutzung der vorhandenen Infrastruktur.

Egal ob wöchentliches oder monatliches Engagement oder vielleicht nur einmal im Jahr, egal ob Vorstand oder Flyer-Verteiler, Kinder-/Jugend oder Dorfnetzbetreuer, Behördenbesucher, Mitglied einer Veranstaltungsmannschaft, eines Projektteams, eines Büchereiteams oder, oder, oder…. .Ohne das große Engagement vieler Helfer in den letzten zwei Jahren wäre so manches in unserem Verein nicht möglich geworden. Nun sagen wir Danke.

Nach Jahren der Aufbauarbeit ist es für Hans-Josef Weihrauch an der Zeit, den von ihm im Sportverein eingeführten „Abend für die ehrenamtlich tätigen Kräfte“ kurz: Ehrenamtsabend auch bei „Wir Fühlinger“ zu installieren.

Der Vorstand lädt die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer zum ersten Ehrenamtsabend am 18. November ins Restaurant am Golfplatz in Roggendorf ein, wo gemeinsam der Erfolg des Projektes „Wir Fühlinger“ gefeiert wird.

Auch an diesem Abend gilt für die 56 Teilnehmer, das Ehrenamt ist Gemeinschaft. Es schafft neue Verbindungen und es stellt uns immer wieder vor neue Herausforderungen. Deswegen ist ein Ehrenamt auch immer ein Gewinn für einen selbst. Was in den letzten beiden Jahren aufgebaut wurde, kann nur mit einem Team gelingen, das an einem Strick zieht. Das ist gelungen.

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