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Geplante Bebauung Heinrichshofweg – Treffen mit der Politik am Montag, 24. März um 14 Uhr!

Liebe Fühlingerinnen und Fühlinger, 
hinter der Neusser Landstraße ist im Heinrichshofweg eine Bebauung geplant, die neben einem Vollversorger, Kita und Pflegeheim auch mehrstöckige Wohnhäuser umfasst. Hierdurch entstehen 250 neue Wohnungen und die Bevölkerung von Fühlingen wird sich auf einen Schlag um bis zu 30% erhöhen (750 bis 1.000 neue Einwohner und Einwohnerinnen).

Über das Projekt wird bereits nächsten Donnerstag (27. März) im Stadtentwicklungsausschuss der Stadt Köln beraten und voraussichtlich beschlossen.
Die Beschlussvorlage könnt ihr hier bei der Stadt Köln einsehen.

Aufgrund diverser Fragen und auch Bedenken von Anwohnern und Fühlingern wurde nun kurzfristig ein Termin mit Politikerinnen und Politikern für Montag, 24. März 2025, 14 Uhr im Heinrichhofsweg angesetzt. Teilnehmer sind Herr Kienitz (stellvertretender Vorsitzender des Stadtentwicklungsausschusses, Frau De Bellis-Olinger, Frau Sommer und Herr Welter als Mitglieder des Rates der Stadt Köln.

Wir freuen uns sehr, wenn möglichst viele Fühlingerinnen und Fühlinger zu dem Termin kommen.

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Geschwindigkeitsmessanlage

Nach umfangreichen Vorbereitungen und Absprachen mit der Stadt Köln und der Rheinenergie (unser Dank gilt den Herren Ekert und Mittler) sowie der finanziellen Unterstützung durch die Bezirksvertretung Chorweiler konnte am 29.05.2021 die erste von zwei Geschwindigkeitsmessanlagen in Betrieb genommen werden.

Hans-Josef Weihrauch (*1947)

  • Personen-Details:

    Mitgliedschaft in Fühlinger Vereinen

    Schützenverein seit 1981

    Sportverein seit 1964

    Wir Fühlinger seit 1981

Hans-Josef Weihrauch ist von 1969 bis heute im Fühlinger Vereinsleben tätig. Sein Motto: Ehrenamtliches Engagement lebt von ideenreichen und innovativen Ansätzen, die neue Maßstäbe im Ehrenamt setzen und Entwicklungen anstoßen. Wie sein Vetter Klaus Schieffer führt er das soziale und ehrenamtliche Engagement im Sinne seines Großvaters Heinrich Schieffer fort.

Hilfsaktionen für die Leidtragenden der Hochwasserkatastrophe

Liebe Fühlinger,
zurzeit erreichen uns Anfragen und Ideen zur Unterstützung der Menschen in den vom Hochwasser betroffenen Gebieten. Viele von uns möchten helfen und Geld-, Werkzeug-, Material oder anderweitige Sachspenden zur Verfügung stellen um die Not der Betroffenen zu lindern.

Da es bereits eine Vielzahl an Unterstützungsangeboten gibt, die sowohl die logistische Perspektive als auch die Bedarfsübersicht bereits im Blick haben, damit die richtigen Mittel an die richtigen Orte gelangen, möchten wir Euch bitten Euch die Unterstützungsangebote die von der Stadt Köln bereits gesammelt werden anzusehen und direkt dort zu spenden.

https://www.stadt-koeln.de/artikel/71273

JEDER KANN HELFEN!

Vielen Dank!

Horst Klinkenberg (*1941)

  • Personen-Details:

    Mitgliedschaft in Fühlinger Vereinen

    Schützenverein seit 1975

    Sportverein seit 1960

    Wir Fühlinger seit 1987

Horst Klinkenberg begann 1950 seine ehrenamtliche Tätigkeit als Messdiener.

Kinder und Jugend

Wir vom Team der Kinder- und Jugendförderung setzen uns für die Jüngsten in unserem Dorf ein. Wir sind ein Team aus rund zwölf Engagierten. Unser Anliegen ist es, ein attraktives Angebot für Kinder und Jugendliche in Fühlingen zu schaffen und so zum Zusammenhalt im Ort beizutragen.

In den letzten sechs Jahren haben wir schon viel gemeinsam für unsere Kinder und Jugendliche auf die Beine gestellt, hier ein paar Beispiele:

  • Wir haben die Spielplatzneugestaltung initiiert und gemeinsam mit der Stadt umgesetzt;
  • Bisher haben wir zwei Fahrradrallyes organisiert, bei der Kinder und Jugendliche verschiedene Stationen in Fühlingen anfuhren und Fragen rund um Fühlingen beantwortet haben;
  • Das Spielplatzmobil der Stadt Köln haben wir zu verschiedenen Anlässen auf den Spielplatz bestellt, damit die Kinder verschiedene Spiele ausprobieren konnten;
  • Wir bieten Bastelnachmittage in den Ferien oder zu besonderen Anlässen an (z.B. im Herbst oder zu Weihnachten);
  • Wir haben den Garagentrödel mitorganisiert;
  • Bei der Sanierung der Bücherei haben wir tatkräftig und mit kreativen Ideen geholfen;
  • Wir unterstützen das jährliche Erntedankfest und die Durchführung des Sankt Martinszuges;
  • Für den Schmuck für unseren Weihnachtsbaum vor der Kirche haben wir Bastelvorlagen zur Verfügung gestellt und für die Kinder laminiert;
  • Es gab eine schöne Nikolausaktion mit tatkräftiger Unterstützung von Peter und Gudrun.

Zudem unterstützt das Kinder- und Jugendteam das Wohnheim auf der Neusser Straße und organisiert eine jährliche Weihnachtsgeschenkeaktion und spendet Laternenstöcke für den Sankt Martinszug, damit die Kinder auch zahlreich an den Aktionen des Vereins teilnehmen können.

Die Arbeit des Kinder- und Jugendteams lebt durch die Interessen und Ideen der engagierten Teammitglieder in unserer Gruppe. Neue Ideen und Gesichter sind immer herzlich willkommen!

Auch wenn wir uns noch nicht kennen, seid ihr herzlich eingeladen, zu einem unserer Treffen zu kommen und euch unverbindlich zu informieren oder eure Ideen einzubringen. Dafür meldet euch gerne bei Laura Gundelach oder Caroline Uhl.

Matthias Weber (*1963)

  • Personen-Details:

    Mitgliedschaft in Fühlinger Vereinen

    Feuerwehr seit 1982

    Schützenverein seit 1975

    Wir Fühlinger seit 2015

1988 wurde Matthias Weber zum stellvertretenden Löschgruppenführer ernannt. 1998 übernahm er dann die Leitungsfunktion für gut 15 Jahre.

PERFEKT - Ein neues, kölsches Lied aus Fühlingen

HÄNNES ist der Künstlername von Johannes Pelzer - Musiker und Fühlinger Urgestein.
PERFEKT ist der Name seines neuesten Liedes, eine Hommage an unsere Mutterstadt Köln, an die Bläck Fööss und an Ludwig Sebus.

Veedelstreff mit dem Ordnungsamt

Neues Bürgerdialog-Format bietet Ihnen Austausch und Infos

Was kann ich machen, wenn ein fremdes Auto meine Garage zuparkt? Wo melde ich Schrottfahrräder? Ab wie viel Uhr kann ich eine Ruhestörung melden? Wieso werden bei Bombenblindgängern ganze Viertel evakuiert?

Diese und ähnliche Fragen werden beim "Veedelstreff mit dem Ordnungsamt" beantwortet, zu dem die Stadt Köln regelmässig einlädt.

Weitere Infos gibt es hier auf der Webseite der Stadt Köln:
https://www.stadt-koeln.de/leben-in-koeln/sicherheit-ordnung/veedelstreff-mit-dem-ordnungsamt

Von 1964 bis 1969

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1964 goldene Hochzeit, Altenfahrt

Am 21.02.1964 treffen sich die Ortsvereine in der Gaststätte „Zur Post“, Arenzhofstraße 44 unter Federführung des Bürgervereins. Mit Fackelzug und Musikkapelle geht es mit jeweils ca. 15 Mann pro Verein zu den Eheleuten Franz Gerhards, um mit diesen die goldene Hochzeit zu feiern.

Arenzhofstraße und Feldkasseler Weg werden bis Feldkassel saniert. Eine Notunterkunft (Omnibus) am Roggendorfer Weg wird vom Gesundheitsamt als hygienisch in Ordnung befunden. Die „Verbrennungsanlage-Ziegelei“ der Ford-Werke an der alten Ziegelei (linkerseits hinter dem Kreisel Richtung Worringen) wird stillgelegt.

 

 

Eine Werbeagentur stellt dem Bürgerverein kostenlos den Bus für 47 Personen für die Altenfahrt am 18.09.1964 ins Bergische Land zur Verfügung.

 

 

Die für den Kinderspielplatz vorgesehenen Holzspielgeräte werden vom Bürgerverein als ungeeignet befunden. Die Stadt Köln wird gebeten, Leichtmetallbauspielgeräte aufzustellen. Dem Antrag wird stattgegeben, bei einer Selbstbeteiligung des Bürgervereins von DM 2.300,--. Der Betrag wird in kurzer Zeit durch Fühlinger Stifter aufgebracht.

Am 22.11.1964 wird der Spielplatz seiner Bestimmung übergeben.

 

 

1965 Friedhof und Feiern

Auf der Jahreshauptversammlung am 24.01.1965 sprechen sich alle Anwesenden einstimmig für die Erweiterung des Friedhofes aus.

Die Erstellung des Fußgängerweges an der Herzog-Johann-Straße wird begonnen. Der Fußgängerweg Roggendorfer Weg bis Herzog-Johann-Straße wird mit neuer Decke und Bordsteinkante versehen. Ein Bürgersteig (linke Seite der Neusser Landstraße) wird von der Herzog-Johann-Straße bis Ortsausgang Worringen erstellt. Bezgl. der Errichtung einer Bitumenfabrikwird von der Esso AGein Unbedenklichkeitsgutachten eingefordert und auch erstellt.

Auch in diesem Jahre wird goldene Hochzeit gefeiert. Am 27.07.1965 ziehen alle Ortsvereine mit ihrer Abordnung und Musikkapelle zum Jubelpaar Eheleute Eschweiler. Der erste gemütliche Altennachmittagfindet am 03.10.1965 in der Gaststätte „Zur Krone“ statt.

 

1966 Wasserhydranten, Panzersperren und Krankenhaus,

Mit der Ausbesserungder Frostaufbrüche auf der Neusser Landstraße wird begonnen. Peter Weihrauch (Feuerwehr) bemängelt, dass nach Aufschüttung diverser Straßen und Anlegung von Bürgersteigen, die Wasserhydrantenzu tief liegen und durch Teermassen beengt sind. Die Wasserwerke Weiler schaffen Abhilfe.

Der Kampf um die berüchtigten Panzersperrengeht weiter. Die Planung der Industriestraße liegt bis auf den Bereich der ObstplantageGeschwister Frenger fest. Der Bellerkreuzweg (Feldkassel Richtung Merkenich) ist wieder befahrbar. Nach Aufforderung durch den Bürgerverein muss die Firma Ford einen bereits gesetzten Zaun wieder zurücknehmen.

Der weitere Verbleib des Polizeipostens in Fühlingen ist gesichert.

Die Witwe von Peter Harff spendet weiterhin die Kränze zum Volkstrauertag an beiden Denkmälern. Die ESSO-Raffinerie plant eine Kapazitätserweiterung um das 3 ½ fache. Der Bürgerverein nimmt an einer Aussprache und Einsichtnahme teil.

Für den Mennweg wird von Erwin Lenhard ein Briefkasten gefordert, der von der O.P.D im Juli des nächsten Jahres angebracht wird.

Am 03.06.1966 treffen sich die Bürgervereinsvorsitzenden der benachbarten Gemeinden in der Gaststätte Otto (zuletzt Gasthaus Fühlingen). Ziel ist eine Resolution zum Neubau eines Krankenhauses im Kölner Norden in Worringen oder Fühlingen. Einstimmig wurde der BV Fühlingen-Feldkassel mit der Federführung beauftragt. Mit Schreiben vom 07.07.1966 antwortet Oberbürgermeister Theo Burauen dem Vorsitzenden Franz Merheim, im Kölner Norden sei endgültig ein Krankenhaus in Fühlingen vorgesehen, dem ein Ergänzungsneubau in Worringen angegliedert werden soll. Beide Vorhaben stehen jedoch unter dem Vorbehalt der prekären finanziellen Situation der Stadt Köln und des Landes NRW. Besserung für die Bürger sei aber dadurch gegeben, da laufend Fortschritte in den Verkehrsanbindungen eintreten werden, sodass die anderen Krankenhäuser günstiger und schneller zu erreichen sind.

1966 werden die Einheitswerte angepasst. Gem. Beschluss der Mitgliederversammlung weist der Bürgerverein die Finanzbehörden auf die Vielzahl umliegender Industriebetriebe (Ford-Werke, Heizkraftwerk, Bayer-Leverkusen und -Dormagen, Esso-Raffinerie, Glanzstoff-Werke, Erdöl-Chemie und Wacker-Chemie) mit Emissionsausstoß hin; Dies sei bei der Neubewertung der Einheitswerte zu berücksichtigen.

Am 3.09.1966 sind wiederum alle Bürger, die das 65. Lebensjahr vollendet haben, zu einer Fahrt ins Blaue eingeladen.

 

1967 Mennweg, Bunker und Cognac

Die Bunkerruinen rund um Fühlingen (ehem. Flakstellungen, jetzt Schuttabladeplätze) sollen von den Pionieren in Longerich gesprengt werden.

Am 10.06.1967 wurden die Jubilare der Feuerwehr Christian Zimmer und Andreas Gasper vom Bürgerverein mit 1 Fl. Cognac und Zigarren geehrt. Willi Frömbgen wird neuer Beisitzer.

Der Vorstand nimmt an den Einweihungsfeierlichkeiten des Pfarrheimes teil und überreicht als Geschenk 50 Kaffeegedecke.

Zur „Vorweihnachtlichen Feier“ wurden alle Bürger von Fühlingen und Feldkassel ins Pfarrheim eingeladen. Auf dem Dorfplatz übernimmt die Stadt das Aufstellen eines Christbaumes.

 

1968 Wilde Kippen, Schnellbahn und Regattastrecke

Den Wilden Müllkippen rund um Fühlingen wir der Kampf angesagt. Viele Mitglieder erklären sich bereit, Kontrollgänge durchzuführen. Der Fuhrpark Köln bietet 1x monatlich kostenlose Sperrgutabholung. Die Bürger werden mit Flugblättern informiert. Die Ausgabe von Mitgliederkarten wird beschlossen.

Gegen die Erweiterung um eine Kunststoffverbrennungsanlage bei der Wacker-Chemie wird unter Federführung des BV Neue Stadt protestiert.

Im Oktober nehmen Herren des Bauamtes Stellung zu

  • (Weiter-) führung der Industriestraße
  • Führung einer Ring-Schnellbahn
  • Bau der Regattastrecke sowie
  • Ansiedlung mittelständiger Industrie im Gebiet von Feldkassel.

Der Bürgerverein Neue Stadt hat für Freitag, den 21.03.1969 nach Merkenich eingeladen. Es wird eine Interessengemeinschaft gegründet, die insbesondere die Belange der Bürger im Zusammenhang mit Luftverschmutzung, Lärmbelästigungen sowie von Industrieansiedlungen im Kölner Norden gegenüber der Stadt vertritt. Die Bildung dieser Interessengemeinschaft ist zwingend erforderlich, da dunkle Wolken über dem Kölner Norden aufziehen. Die Stadt Köln beschließt auch für Fühlingen einen neuen Bebauungsplan. Die Reaktionen der Bürger in der zum 23.05.1969 kurzfristig einberufenen Bürgerversammlung gibt der Artikel des Kölner Stadtanzeigers vom 29. Mai treffend wieder.

Nach genau 10 Jahren guter Arbeit für die Fühlinger Bürger, zeichnet sich der erste große Vorstandswechsel ab, da die bisherigen Mitglieder Benno Babich, Franz Merheim und Peter Eichel auf der Jahreshauptversammlung am 9.03.1969 nicht mehr zur Wiederwahl antreten.

Von der Versammlung werden mit ausreichender Mehrheit gewählt: Josef Esser,1.Vorsitzender; Willi Frömbgen,2.Vorsitzender; Heinrich Kürten,Schriftführer; und Werner Marglowski,Kassenführer. Die ausgeschiedenen Vorstandsmitglieder werden zu Beisitzern bestellt.

Der Jahresbeitrag wird auf DM 2,-- festgesetzt. Der Bürgerverein zählt zum Zeitpunkt der Jahreshauptversammlung 207 Mitglieder.

Von 1969 bis 1978

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Wie bereits in Folge 2 berichtet, hat der Bürgerverein „Neue Stadt“ für Freitag, den 21.03.1969 nach Merkenich eingeladen. Es wird eine Interessengemeinschaft gegründet, die insbesondere die Belange der Bürger im Zusammenhang mit Luftverschmutzung, Lärmbelästigungen sowie von Industrieansied-lungen im Kölner Norden im Focus hat.

1969 Flächennutzungsplan I

Der Rat der Stadt Köln beschließt am 10.Juli, den Flächennutzungsplan 218 für den Planungsbereich Chorweiler einschließlich der Vororte Roggendorf/Thenhoven und Worringen abzuändern. Der abgeänderte Plan sieht vor, die Vororte Fühlingen, Langel, Rheinkassel, Feldkassel, Kasselberg und Merkenich zu verlegen. Dieser Beschluss hat eine heftige Reaktion der betroffenen Einwohner, wie auch darüber hinaus zur Folge. Die Versammlung der Vorstände der Bürgervereine des Kölner Nordens gründet am 22.September ein Aktionskomitee. Den Leitungsvorsitz übernehmen die Herren Simon (BV Neue Stadt) und Klever (BV Merkenich).

Presseveröffentlichungen etc. geben ein Bild der brisanten Stimmung im Kölner Norden wieder.

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1970 Flächennutzungsplan II und Atomkraftwerk

Auch das Jahr 1970 ist geprägt vom „Flächennutzungsplan 218“. Hinzu kommen noch die Ideen am Kölner Rheinufer ein Atomkraftwerk zu bauen. Merkenich und Flittard sind als Standorte im Gespräch.

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KStA auszugsweise

 

Am 23. Januar diskutieren die Vertreter der Bürgervereine ihre jüngste Stellungnahme zum F-Plan 218 mit Rat und Verwaltung.

Im Rahmen einer Besichtigung des Kölner Nordens am 23. April äußert NRW Arbeits- und Sozialminister Werner Figgen Unverständnis zu den Umsiedlungsplänen seiner Kölner Ratskollegen. So berichtet es der Kölner Stadtanzeiger am 24. April.

Daneben gibt es auch weitere Probleme, die vom Fühlinger Bürgerverein angegangen werden. Am 22. Januar besuchen die Herren Josef Esser, Matthias Thönnissen und  Heinrich Kürten die Wacker-Chemie wegen Erweiterung der Anlagen und Produktionsstätten. Mit Schreiben vom 26. Juni lädt der Regierungspräsident zur Erörterung eines Vorhabens der Fa. Bayer Dormagen ein. Die Anlage wird am 15. September genehmigt.

Die Jahreshauptversammlung am 05. März in der Gaststätte Otto bringt einen weiteren Wechsel im Vorstand. Heinrich Kürten scheidet als Schriftführer aus. Die Mitgliederversammlung wählt Willi Hüsch zum neuen Schriftführer. Die weiteren Vorstandsmitglieder werden einstimmig wiedergewählt. Auch der F-Plan 218 ist weiterhin ein Thema und wird mit der anwesenden Stadtverordneten Maria Müller (CDU) ausgiebig diskutiert.

Von der Schreinerei Lemm wird ein Aushangkasten gestiftet. Eine Zusammenkunft von Feuerwehr, Junggesellen-, Schützen- Sport- und Bürgerverein am 06. April berät über die Aktivitäten und finanzielle Aufwände für die 3 goldenen Hochzeiten in diesem Jahr.

Mit Schreiben vom 26. Oktober erinnert der Bürgerverein die Stadt zum wiederholten Male an die Beseitigung des 1945 gesprengten Bunkers am Blumenbergsweg, da der Abfallberg hier seit Jahren anwächst und vielerlei Ungeziefer anzieht. Eine Zuständigkeit konnte bisher nicht ermittelt werden. Die Stadt Köln stellt auch in diesem Jahr einen Weihnachtsbaum inkl. Illumination auf.

 

1971 Flächennutzungsplan III

Auch in 1971 stehen 2 goldene Hochzeiten an. Die erste Vorstandssitzung des Jahres am 2. Februar befasst sich mit der Umlegung des Ortes Feldkassel.

 

Wesentlicher Diskussionspunkt der Jahreshauptversammlung am 21. März betrifft die Veränderungssperre auf Grund des neuen Flächennutzungsplans. Es wird festgestellt, dass der Plan vermögensmindernde Wirkung hat. Zwei Jahre leben die Fühlinger, wie auch weitere Dörfer in Ungewissheit, sodass ausgehend vom Merkenicher Bürgerverein der Stadt ein Ultimatum bis Mitte Juni gestellt wird. Sollte bis dahin keine Klarheit geschehen, wird mit Kind und Kegel zum Rathaus marschiert.

Die Ankündigung eines Protestmarsches zum Kölner Rathaus hat die stadtkölnische Administration dann auf Trab gebracht. Die Bürgervereine werden Ende Juni zu einem Hearing ins Kölner Rathaus eingeladen, welches jedoch enttäuschend verläuft. Am 09. August tagen die Bürgervereine des Kölner Norden im Jugendheim in Fühlingen um den Protestmarsch auszuarbeiten, da das Vertrauen in die Redlichkeit der Stadt Köln nachhaltig geschwunden ist.

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Am 02. September wird in einer geordneten und eindrucksvollen Demonstration der Bürgerwille deutlich gemacht. Alleine aus Fühlingen hatten sich über 500 Teilnehmer angesagt.

 

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Dieser massive Bürgerprotest des Kölner Nordens führt bei der Stadt Köln zu einem Einlenken. Der F-Plan 218 wird zu den Akten gelegt.

1972 neuer Plan

Die Stadt Köln hat neue Bebauungspläne zur Ansiedlung von Industrie ausgearbeitet. Die Bürgervereine legen daraus abgeleitet einen Eigenvorschlag vor, der am 16. März der Öffentlichkeit im Tabor-saal vorgestellt wird. Die Jahreshauptversammlung am 19. März wählt Willi Frömbgen zum 1. Vorsitzenden, da Josef Esser aus privaten Gründen nicht mehr für eine erneute Kandidatur zur Verfügung steht. Neu in den Vorstand wird Paul Esser (2. Vorsitzender) gewählt.

Der neue Vorstand veranlasst die Aufstellung mehrere Ruhebänke im Bereich Friedhof/Fühlinger See. Die Vorstandssitzung am 27. Mai beschließt die Teilnahme an 2 goldenen Hochzeiten in diesem Jahr. Hinsichtlich der nicht zulässigen Befahrung der Kriegerhofstraße mit Kieslastern wird die Stadt um Kontrolle und Abhilfe gebeten.

 

1973 Feldkassel, Fußball

Die Mitgliederversammlung beschließt am 11. März, beim Garten- und Friedhofsamt die Umsetzung des Kriegerdenkmals Feldkassel nach Fühlingen zu beantragen. 1. und 2. Vorsitzender stehen für eine Wiederwahl nicht zur Verfügung. Eine außerordentliche Hauptversammlung wird auf den 15. April terminiert. Willi Frömbgen bittet die Anwohner der Arenz- und Kriegerhofstraße ihre Abwässer nicht über die Straßenrinnsteine zu entsorgen. Da Fühlingen jetzt sogar erweitert werden soll, wird der Kanalanschluss wieder akut. Entsprechende Schreiben gehen an das Amt für Stadtentwässerung. Die außerordentliche Versammlung am 15. April wählt die bisherigen beiden Vorsitzenden erneut. Die Zukunft des Mennweges soll bei der Stadt thematisiert werden.

Am 27. Mai nimmt der Bürgerverein erstmals am Fußballturnier der Ortsvereine teil.

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Vorstand und Beisitzer mit Verstärkung

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Zu den ernsten Themen.

Da die Schule in Fühlingen mittlerweile geschlossen ist, wird beantragt, die Ampelanlage in die Ortsmitte zu verlegen. Der Vorstand beschließt am 28. November Einspruch gegen den Neubau einer Raffinerie-Anlage der Esso einzulegen. Die Einhaltung der Geschwindigkeitsbegrenzung auf dem Mennweg soll kontrolliert werden.

 

1974 Esso-Chemie, Frauen an die Front

Gegen die Erweiterung der Esso-Chemie Werke wird am 09. Februar Einspruch beim Regierungspräsidenten eingelegt. Die ansteigende Unfallgefahr im Verlauf der verengten Fahrbahn Kriegerhofstraße/Arenzhofstraße wird bei der Stadt zu Protokoll gebracht. Danach werden auf der Kriegerhofstraße Haltverbotsschilder aufgestellt. In diesem Jahr steht die erste diamantene Hochzeit an. Die Vorbereitungen für die Feierlichkeiten laufen.

Auf der Hauptversammlung übernimmt Paul Esser den Vorsitz von Willi Frömbgen. Die Frage, ob nach der Kanalisierung von Fühlingen ein Hausanschluss zwingend ist, wird mit ja beantwortet. Für den Mennweg wird ein Bebauungsplan verlangt. Lt. Frau Müller (CDU) gibt es für den Mennweg keinen solchen Plan, die Stadt Köln habe ein Vorkaufsrecht.  Erstmals findet am 11. und 12. Mai ein Tag der offenen Tür statt. Der Vorstand beschließt am 05. Juli die Stadt aufzufordern, einen Bolzplatz zu errichten. Es wird erstmals vorgeschlagen, für die Besetzung der Beisitzer-Position Frauen anzusprechen. Die Bunkeranlagen am Fühlinger Kirchweg werden als wilde Müllkippe genutzt. Die Stadt wird aufgefordert, Abhilfe zu schaffen

Am 15. November wird erstmals eine Versammlung für Jugendliche durchgeführt.

 

1975 Schulkinder am Mennweg

In diesem Jahr sollen die Arbeiten für die Kanalisation beginnen. Die Jahreshauptversammlung am 23. März beschließt eine Beitragserhöhung von 2,00 auf 3,00 DM.

Die Sicherheit des Schulweges am Mennweg muss erhöht werden. 20 Kinder kreuzen die Neusser Landstraße, die an dieser Stelle keine Geschwindigkeitsbegrenzung ausweist. Die Ortsausgangschilder werden daher bis hinter die KVB Haltestellen verlegt.

Das Kriegerdenkmal Feldkassel ist zum Ende des Jahres umgezogen. Neuer Standort ist die Wiesenfläche hinter der Kirche Richtung Friedhof.

 

1976 Kindergarten, historische Straßen

Jahreshauptversammlung vom 21. Mai: Der Grasweg wird nach Forderung des BV zur Einbahnstraße umgewidmet. Die Ecke Grasweg/Arenzhofstraße soll auf Wunsch von Herrn Weintz entschärft werden. Friedhofserweiterung ist angedacht. Der Kindergartenbetrieb im Jugendheim wird mangels ausreichender Anzahl (20 Kinder) vom Pfarramt eingestellt, da die Stadt Zuschüsse erst ab 24 Kinder gewährt. Der Bau der Kanalisation beginnt.

In der Vorstandssitzung vom 28. Mai wird festgehalten, dass ein Bebauungsplan für den Bereich Neußer Landstraße von der alten Schule bis Haus Fühlingen aufgelegt wird. Zum Kanalbau wird festgehalten, dass bei den historischen Straßen - dies sind Neusser Landstraße von der Kirche bis zur Arenzhofstraße, die Arenzhofstraße selbst und die Kriegerhofstraße - keine Baukosten anfallen werden.

Für die Fühlinger Kinder sind jetzt Plätze im Chorweiler Kindergarten reserviert. Zum Thema Beförderung der Schulkinder nach Schließung der Fühlinger Volksschule gibt es noch keine Zusagen. Der Bau des Nordstadtkrankenhauses ist um 15 Jahre verschoben, bis die Stadterweiterung abgeschlossen ist.

In der Sitzung vom 03. November wird verkündet, dass der Verein einen weiteren Schaukasten im neuen Bürgerhaus in Chorweiler erhält.

Am 19. Dezember findet auch diesmal wie jedes Jahr bisher die Weihnachtsfeier für Senioren statt. Die Frauen erhalten eine Flasche 4711, die Männer 1 Flasche Korn.

 

1977 Fühlinger Kirchweg

In der Sitzung vom 07. März wird festgehalten, dass der Fühlinger Kirchweg (heute: Am Kutzpfädchen), der direkte Weg nach Rheinkassel, total gesperrt wurde. Die Stadt wird um Aufklärung gebeten und gibt zu Protokoll, dass dies im Rahmen der Vorarbeiten für das vorgesehene Gewerbegebiet geschehen sei.

Die Hauptversammlung am 25. März verläuft ohne Besonderheiten. Weitere Sitzungen finden in diesem Jahr nicht statt.

 

1978 Kanalbau, neue Häuser

Die außerordentliche Mitgliederversammlung am 11. Januar in der Gaststätte Otto ist als Informationsveranstaltung zusammen mit der Stadt Köln hinsichtlich Hausanschlüsse, Straßenbaukosten, weitere Gebühren, Ermäßigungen etc. angelegt und geht über 4 Stunden.

In der Jahreshauptversammlung am 24. Februar in der Dorfschänke wird bekanntgegeben, dass die Stadt Köln Grundstücke in den freien Verkauf gibt.

Der Friedhof soll 1980 erweitert werden.

Von 1979 bis 1986

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1979 Bolzplatz, Fußgängerampel

Die erste Vorstandssitzung des Jahres am 14. März dient im Wesentlichen der Vorbereitung der Jahreshauptversammlung. Die Stadt Köln wird kontaktiert zwecks Behebung diverser Schäden an Straßen und Bürgersteigen.

Die Erweiterung des Friedhofes wird bei der Stadt angemahnt. Die Voraussetzungen für einen größeren Friedhof sind mit Leichenhalle, Tiefkühlvorrichtung und ausreichend Ländereien vorhanden.

Im Rahmen der Jahreshauptversammlung am 27. April wird angeregt, einen Glascontainer zu installieren und einen Sperrmülldienst einzurichten. Die Erstellung des Bolzplatzes wird zum wiederholten Male bei der Stadt angemahnt. Die Postzustellung in Fühlingen wird beanstandet. Das Pfarrheim soll der Jugend zugänglich gemacht werden. Es wird angeregt, eine Fußgängerampel in Höhe Gaststätte Otto zu beantragen.

Am 06. August nehmen über 600 Teilnehmer aus dem Kölner Norden die Gelegenheit der Bürgeranhörung zum neuen Flächennutzungsplan in der Gesamtschule Merianstraße wahr. Der Kriegerhof ist nach einem Großbrand teilweise baufällig.

Das Vorstandsmitglied Hans Lätsch verstirbt in diesem Jahr. Annemarie Blömer übernimmt bis zur nächsten Jahreshauptversammlung die Position der Kassiererin. Der Vorsitzende Paul Esser schlägt die Aktion „Verschönerung von Fühlingen“ vor. Der Vorschlag einzelner Mitglieder, eine „Interessengemeinschaft Fühlinger Ortsvereine“ zu gründen, findet im Vorstand keine Zustimmung.

 

1980 alte Schule, Industriestraße

Anfang des Jahres findet eine Zusammenkunft des Vorstandes mit Vertretern von SPD, CDU und FDP des Rates der Stadt und Bezirksvorsteher Wolfgang Klee statt. Themen sind Friedhofserweiterung, Verlegung der geplanten Industriestraße (Ortsumgehung) Richtung Rheinkassel und damit Erhalt des Ortsteils Mennweg, Nutzung der alten Schule durch die Vereine. Nutzungsvorschläge hierzu liegen vor: technisches Museum der Feuerwehr oder Bürgerhaus.

Im Rahmen der Jahreshauptversammlung am 29. Februar wird Annemarie Blömer einstimmig zur Kassiererin bestellt. Josef Abel beanstandet, dass die Arenzhofstraße bei Regenfällen versandet.

In der Vorstandssitzung werden Planungen der Stadtverwaltung diskutiert wie Stilllegung der Neusser Landstraße Richtung Worringen, Erweiterung des Worringer Hafens, Planung eines Kohlekraftwerks im Langeler Holz, Erschließung des Industriegebietes, Ersatz des Schützenplatzes hinter der Volksschule durch einen Zentralplatz hinter Haus Fühlingen.

Die Friedhofsmauer wird repariert, die Leichenhalle erhält eine neue Bestuhlung und einen neuen Außenanstrich. Die Pläne des Bürgervereins zur Verschönerung von Fühlingen hat der Rat der Stadt Köln angenommen.

 

1981

Am 28. August wird die Aktionsgemeinschaft der Bürgervereine nach 10 Jahren erneut aktiv und trifft sich im Pfarrheim in Fühlingen um gegen den neuen Flächennutzungsplan und damit gegen neue Industrie, Kraftwerk und den Hafen mobil zu machen. Hierfür wird jeder Bürgerverein verpflichtet, im eigenen Ortsteil 10 Leserbriefe mit dem Motto „Der Norden soll verplant werden. Dagegen müssen wir uns wehren!“ auf den Weg zu bringen. Mit dem Fokus, das rein parteipolitisch bestimmte Abstimmverhalten des Rates der Stadt anzuprangern.

Auf den Ortsschildern Worringen, Roggendorf, Merkenich wird der Name „Köln“ überpinselt. (Kölner Stadtanzeiger vom 3.11.1981)

 

1982 Freizeitpark und Müllverbrennungsanlage

Auf Initiative von Paul Esser hat sich Anfang des Jahres die Stadtsparkasse Köln bereit erklärt ihren Schaukasten Neusser Landstraße Ecke Schmiedhofsweg dem Bürgerverein zur Verfügung zu stellen. Heute (2019) erfolgt Nutzung durch den Sportverein.

Auf Betreiben des Bürgervereins finden verstärkt Geschwindigkeitsprüfungen auf der Neusser Landstraße durch die Polizei statt.

Die Mitgliederversammlung vom 5. Februar stimmt einer Beitragserhöhung von DM 3,-- auf DM 5,-- pro Jahr zu.

Im Rahmen des Projektes „Verschönerung von Fühlingen“ hat die Stadt die Planungen für 2 Dorfplätze abgeschlossen. Die Fertigstellung wird jedoch wegen fehlender Geldmittel bis 1986 zurückgestellt.

In die Räumlichkeiten der alten Volksschule ist auf Betreiben von Karl-Heinz Ratajek und Hans-Josef Weihrauch der Sportverein eingezogen.

Ausgelöst durch Pressemitteilungen zum „50 Millionen-Projekt um Haus Fühlingen“ wird zum 01. September eine außerordentliche Mitgliederversammlung in die Gaststätte OTTO einberufen.

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Ende des Jahres wird das Thema „Errichtung einer Müllverbrennungsanlage“ auf dem Gelände der ehem. Glanzstoff AG erstmals zur Diskussion gestellt. Die Bürgervereine Longerich und Fühlingen werden Widerspruch einlegen.

Die Kanalbaumaßnahmen auf der Kriegerhofstraße und dem Schmiedhofsweg werden abgeschlossen.

 

1983 Erdgas und Kanäle

Die anstehende Errichtung der Müllverbrennungsanlage bis 1990 ist das dominierende Thema der Jahreshauptversammlung am 11. März in der Gaststätte „Dorfschänke“.

Kanalbau- wie auch Straßenbaumaßnahmen auf der Arenzhofstraße stehen vor dem Abschluss.

Am 30.Juni informieren die GEW über Möglichkeiten der Erdgasanwendung, Planungsstand, Anschlusskostensonderregelung im Rahmen einer Bürgerversammlung in der „Dorfschänke“.

 

1984 Kabelfernsehen

Die Jahreshauptversammlung am 10. Februar in der Gaststätte OTTO hat neue Themen wie Kabelfernsehen in Fühlingen, Mülltonnen auf Rädern und einen neue Warnsirene. Ansonsten ist 1984 wie auch 1985 ein ereignisloses Jahr. Der Vorstand tagt nur noch vereinzelt.

 

1986 Hafenplanung Worringen

Die Jahreshauptversammlung am 24. Januar in der Dorfschänke befasst sich im Wesentlichen mit dem Thema Containerhafen in Worringen. Ökologische Gründe sprechen dagegen (Rheinaue wird zerstört), Verkehrsanbindung des Hafens (Straße und Schienen) belasten Worringen und Fühlingen extrem. Ansässige Industrie will den Hafen nicht. Zusätzliche Arbeitsplätze 500.

Der Festplatz Fühlingen wird im Bebauungsplan rechtlich abgesichert. Die Wasserschutzzone Weiler wird Richtung Fühlingen erweitert.

Die häufig von Hochwasser überfluteten Uferwege des Fühlinger Sees werden höhergelegt. Paul Esser ist als 1. Vorsitzender zurückgetreten. Die Situation für Kinder im Vorschulalter ist angespannt.

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Der neue Beisitzer Hans-Josef Weihrauch hat dem Vorstand seine Vorstellungen zur Neuausrichtung des Bürgervereins übermittelt, die in der Vorstandssitzung am 11. Dezember weiter ausgearbeitet werden.

 

Ergebnis der Verkehrszählung vom 19.12.

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Von 1987 bis 1991

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1987 Gemeinnützigkeit, Fühlingen aktuell, Müllverbrennung

Die Jahreshauptversammlung am 16. Januar in der Dorfschänke, Arenzhofstraße 44 an der 66 Mitglieder und 19 weitere Bürger teilnehmen, führt zur Wahl von Hans-Josef Weihrauch zum 1. Vorsitzenden.

Ein 10-seitiger Bürgerantrag an die Stadt Köln zur Verkehrssituation in Fühlingen wird auf den Weg gebracht. Wesentliche Forderungen sind: Ampelanlage in der Ortsmitte, kurzfristige Sanierung der Neusser Landstraße, Schaffung einer Umgehungsstraße, Verringerung der Gefahrguttransporte.

Der gewünschte Kindergarten wird derzeit nicht gebaut, da 2 neue in Chorweiler errichtet werden.

Die erste Ausgabe von „Fühlingen aktuell“, sozusagen einem Papiervorläufer des Dorfnetzes, wird auf den Weg gebracht und in alle Aushalte verteilt.

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In seiner Sitzung am 4. Februar strukturiert der neue Vorstand seine Organisation und bildet Ausschüsse für Soziales/Kulturelles (Annemarie Blömer), Müllverbrennung (Jakob Kreucher), Öffentlichkeitsarbeit (Hans-J. Weihrauch), Satzung (Hans Kremer), Verkehr (Heinz-Klaus Roth)

Erste Initiativen gegen die geplante Müllverbrennungsanlage bilden sich. Auf Antrag des Niehler Bürger- und Heimatvereins wird am 17. Februar die „Aktionsgemeinschaft Kölner Norden“ wiederbelebt.

Die Stadtverwaltung schlägt für die Errichtung eines Spaßbades 2 Standorte nahe Fühlingen vor.

Mitte des Jahres wird das erste Branchenverzeichnis der Fühlinger Geschäftswelt aufgelegt. Die erste Produktion zählt 41 Abonnenten, mit der Folge, dass die finanzielle Zukunft des Vereins für viele Jahre ausreichend gesichert ist. Bereits in den ersten Wochen konnte ein Spendeneingang von DM 3.000,-- verzeichnet werden (Fühlingen aktuell Nr. 4).

Nachfolgend das Dokument der damals noch recht beeindruckende Fühlinger Geschäftswelt.

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Das neue Emblem

Da der Bürgerverein noch ohne Vereinsemblem dasteht, wird in „Fühlingen aktuell Nr. 2“ zu einer entsprechenden Aktion aufgerufen.

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Zum Abgabestichtag im April liegen 8 Vorschläge vor.

Die außerordentliche Mitgliederversammlung beschließt am 4. Juni das neue Emblem.

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Die Mitgliederversammlung beschließt weiterhin die Änderung der Satzung von 1960 zum Erhalt des Status der Gemeinnützigkeit des Vereins mit entsprechenden Fördermöglichkeiten für die Zukunft.

Satzung von 1960

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Im Zuge der anstehenden Mitgliederwerbung wird die neu gedruckte Satzung an alle Haushalte verteilt.

Satzung von 1987

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Der Versuch, die Ortsvereine dauerhaft unter einen Hut zu bringen wird in einer gemeinsamen Sitzung am 26. Mai in der Gaststätte Otto gestartet. Der Bürgerverein wird sich an der Ausgestaltung des Erntedankfestes beteiligen.

Mit Beginn des Schuljahres 1987/88 werden die vom Bürgerverein geforderten Schulbusse zur Grundschule nach Seeberg und dem Gymnasium Knechtsteden erstmals von Fühlingen aus eingesetzt.

Auf Druck des Bürgervereins werden Ende August die Ausbesserungsarbeiten an der Neusserlandstraße endlich begonnen.

Der Bürgerverein beteiligt sich am 4. Oktober mit allen Ortsvereinen an den Feiern „100 Jahre Kirche St. Marien“ in Fühlingen im Rahmen des Erntedankfestes. Gefeiert wird auf dem Heinrichshof.

Aktiver Einsatz aller Beteiligten lassen diese Veranstaltung zu einem großen Erfolg werden und sorgen für Nachhaltigkeit bei diesem Jahrestermin in Fühlingen.

Die Kassenbestände des Vereins werden immer noch in bar beim Kassierer vorgehalten. Der Vorstand eröffnet ein gebührenfreies Konto bei der Raiffeisenbank Zwgst. Fühlingen.

Die Mitgliederverwaltung auf Papier wird abgelöst durch den Einsatz des EDV-Vereins-programms der Kreissparkasse Köln.

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1988 Umgehungsstraße, Schlacht bei Worringen, Einbrüche

Die Jahreshauptversammlung am 15. Januar wählt Eva-Maria Mülfahrt zur Kassiererin und stimmt einer Erhöhung des Beitrages von DM 5,-- auf DM 8,-- zu. Aufgrund der Einwände gegen die Müllverbrennung wird der Biotonnenversuch in Longerich und Vingst um ein halbes Jahr verlängert.

Die Umstellung auf bargeldlose Beitragszahlung wird bereits im Januar von 90 % der Mitglieder angenommen.

Im März bleibt festzustellen, dass die Einbrüche in Fühlingen wieder verstärkt zunehmen. Wir laden die Fühlinger Bürger zu einer Informationsveranstaltung der Polizei am 10. November in die Dorfschänke ein.

An den Feierlichkeiten zum 700. Jahrestag der Schlacht bei Worringen am 5.Juni nehmen wir teil.

Die Stadt Köln fasst am 14. April zur Umgehungsstraße den Änderungsbeschluss, Fühlingen über eine neu auszubauende Straßenverbindung im Verlauf des Mohlenweges anzubinden. Die Neusserlandstraße selbst soll am Mennweg abgebunden werden, sodass Fühlingen künftig von jedem Durchgangsverkehr freigehalten wird.

Auch in diesem Jahr ist die Neusser Landstraße weiter ein großes Thema.

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Im Mai stellt die Stadt ihren Planungen für das neue Gewerbegebiet zwischen Fühlingen und Langel vor.

Aus dem Verkauf der Fühlinger Heide an Baron von Oppenheim in den achtziger Jahren des 19. Jahrhunderts ist das sog. Fühlinger Ortsvermögen auf gut 1.500,-- DM angewachsen. Hinterlegt ist es bis dato in der Bürgermeisterei Worringen. Nach Auszahlung an den Bürgerverein beschließt dieser im November 1988, den kompletten Betrag für die Bestuhlung der Friedhofshalle zu verwenden.

Der Bürgerverein beteiligt sich mit 60 Personen am Internationalen Wandertag des Sportvereins SV Fühlingen-Chorweiler. Insgesamt nehmen daran ca. 4.000 Wanderer aus dem In- und Ausland teil.

1989 Roma und Sinti, Jugendabteilung, Straßenbaubeiträge

Ergebnisse der Jahreshauptversammlung am 20. Januar

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Die Fühlinger Jugend zwischen 12 und 20 Jahre wird erstmalig zu einer eigenständigen Jugend-Bürgerversammlung am 3. März eingeladen.

Der Vorstand beschließt am 5. April die Unterschriftsaktion der Evangelischen Kirchgemeinde Köln-Worringen zum Thema Tiefflieger zu unterstützen. Unterschriftslisten werden in den Fühlinger Geschäften ausgelegt.

Im Mai nimmt Anneliese Braeckeler mit interessierten Jugendlichen an einer Bezirksvertretersitzung in Chorweiler teil.

Der Bürgerverein beantragt im Juni die Verkehrsberuhigung der Neusser Landstraße und fordert eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf 30 km/h. Die seit 1983 geforderte Ampelanlage in der Ortsmitte wird erst 1989 erstellt, nachdem ein Schulkind auf dem Weg zum Bus schwer verletzt wurde

Im August beschließt der Rat der Stadt Köln die beantragte Errichtung eines Kinderspielplatzes am Feldblumenweg.

Straßenbaubeiträge im Bereich Roggendorfer Weg sind von der Stadt Köln zu hoch angesetzt. Da die Widerspruchsfrist abgelaufen ist, übernimmt es Hans-Josef Weihrauch für 12 betroffene Anlieger mit der Stadt Köln Verhandlungen zu führen, um auf dem Kulanzwege Erstattungen zu erreichen. Mit Erfolg: die 12 Anlieger erhalten jeweils ca. 1.200,-- DM/Grundstück. Diese werden vom Vorsitzenden motiviert, 10 % der Summe als Spende an den Bürgerverein weiter zu leiten. Dies ist in allen Fällen geschehen.

Die Bushaltestelle am Mennweg Richtung Worringen rückt auf Wunsch der Bürger näher an Fühlingen ran.

 

1990 30 Jahre Bürgerverein, Fühlinger Bilderbogen, Tuppturnier

Bei Jahreshauptversammlung am 19. Januar gibt es einen Wechsel im Vorstand. Heinz-Klaus Roth wird zum stv. Vorsitzenden gewählt. Der bisherige Stelleninhaber Josef Esser wird Beisitzer.

Die Erstellung eines mobilen Kindergartens ist weiter bei uns im Fokus.

Die Grünfläche Dreieck Arenzhofstraße/Heinrichshofweg wird verstärkt als Parkfläche genutzt. Auf unser Betreiben sichert die Stadt Köln Rasenfläche und Baumbestand durch den Einbau von Holzpalisaden.

Mit Aufklebern „Parke nicht auf unseren Bürgersteigen“ macht der Bürgerverein auch Front gegen diese jetzt aufkommende Unsitte.

30 Jahre Bürgerverein

Nach umfangreichen Vorbereitungen können wir am Sonntag, 20. Mai bei herrlichem Sonnenschein unser 30-jähriges Wiederbegründungsfest am Feldblumenweg feiern. Zelt und Kleinkunstbühne sind aufgebaut. Der große Zuspruch an diesem Tag zeigt uns, wie tief verwurzelt der Bürgerverein mittlerweile bei den Dorfbewohnern ist. Dies unterstreicht auch die Zahl von gut 650 Mitgliedern, knapp die Hälfte der Fühlinger Bevölkerung, die wir zum Jubiläumstag erreichen. 4 Jahre zuvor waren es noch 206 Mitglieder.

Presse, Politiker aller Parteien wie auch die in der Aktionsgemeinschaft Kölner Norden vertretenen Bürgervereine sind zahlreich erschienen.

Eine Vielzahl von Fühlinger Firmen und Geschäften sowie die ortsansässigen Vereine präsentieren den Besuchern im Rahmen eines Ausstellungsprogramms ganztägig ihre Angebote mit teils lustigen Kaufverhandlungen. Die Fühlinger Kinder sind mit einem großen Trödelmarkt vertreten. Fanfarenzug, Musikkapellen, Karate- und Tanzvorführungen, Auftritte der Grundschule Balsaminenweg, Löschvorführungen der Feuerwehr, Bürgerschießen der Schützen, Torwandschießen des Sportvereins und Politikerreden sowie die Ehrung verdienter Mitglieder runden das Bild ab. Alle Kölner zeitungen berichten ausführlich zum Geschehen

Die Festwiese am Feldblumenweg

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Rechtzeitig zum Fest erscheint auch der von Hans-Josef Weihrauch verfasste, von der Fühlinger Geschäftswelt finanzierte „Fühlinger Bilderbogen“: Dieser wird im Jubiläumsjahr gut 600 mal für 8,-- DM zu Gunsten der Vereinskasse verkauft.

Die Fühlinger Ortsvereine: Bürgerverein, Schützenbruderschaft, Freiwillige Feuerwehr und Sportverein schließen sich zu einer Gemeinschaft zusammen, um Interessen von allgemeiner Bedeutung zukünftig gemeinsam vertreten zu können.

Am 20. November veranstaltet der Bürgerverein zum Jubiläum die 1. Fühlinger Tuppmeisterschaft im Germaniasaal. Sieger des Turniers wird Rolf Hoegen, der damit das Preisgeld in Höhe von DM 300,-- wie auch den Wanderpokal mit nach Hause nimmt.#

 

Nach Erhalt der Ehrenurkunden für langjährige, treue Mitgliedschaft.

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Eine Vorführung der Feuerwehr

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Grundschule Balsaminenweg

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Karatevorführung

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Ein Besuch auf dem Kindertrödel

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Gut verhandelt. Kühlschrank gehört jetzt mir.

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Die Feuerwehr hatte alles im Griff.

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Zeitungsbericht aus dem Kölner Wochenspiegel zum Fest

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1991 Organisation, Spielplatz, Beleuchtung

Die Jahreshauptversammlung vom 25. Januar beschließt die vom Vorstand vorgelegte Neuorganisation. Neben Vorsitzendem, Schriftführer, Kassenführer wird jeweils 1 Stellvertreter. Die bisherigen Beisitzer entfallen. Der Beitrag wird von DM 8,-- auf DM 10,-- erhöht.

Mit der Errichtung des Kinderspielplatzes am Feldblumenweg wird begonnen. Als Spielplatzpaten können wir Michaele von Dewitz und Eva Hopf gewinnen.

Geschwindigkeitsbegrenzung auf dem Mennweg 50 km/h.

Die Verlängerung der Herzog Johann Straße Richtung Blumenberg wird für PKW gesperrt.

Die Kurve der Neusser Landstraße Höhe Grasweg wird durch die Geschwindigkeitsbeschränkung auf 30 km/h entschärft.

Die Gasse neben der Bäckerei Kraus (Querverbindung Neusser Landstrasse zum Roggendorfer Weg) erhält auf unser Betreiben eine Beleuchtungsanlage.

Von 2006 bis 2017

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2006 - 2013 Haus Fühlingen, BAFF, Rewe, Rücktritte

Zwischen 2006 – 2013 kommen die Aktivitäten des Bürgervereins nach und nach zum Erliegen.

2006 beginnt mit einer überraschenden Nachricht, „Investor saniert Haus Fühlingen“. Eine Nachricht, die sich jedoch wie so oft, wieder verflüchtigt.

Auf Einladung des Bürgervereins treffen sich im Vereinsheim des Sportvereins am 22. Februar Vertreter aller Ortsvereine mit diversen Politikern zu den Themen: Verkehrsbelastung der Schulwege und Verstärkung der Polizeipräsenz dort. Durchfahrverbot für den Schwerlastverkehr von 18.oo – 01:00, Ausgleichmaßnahmen w. Lärmbelästigungen Rewe-Zentrallager, Fertigstellung des Sportplatzes und Kanalbaumaßnahmen am Mennweg.

Der Bürgerverein führt nochmal eine „Putzmunter“ Aktion durch.

Neben dem Bürgerverein bildet sich 2007 zum Thema Verkehr in Fühlingen die Bürgerinitiative „BAFF“ (Bürgerinitiative Anliegerstraße für Fühlingen), die am 23. März 2007 eine Osterdemo mit Kinderfest auf dem Vorplatz „Gasthaus Fühlingen“ durchführt. Auf einer außerordentlichen Mitgliederversammlung des Bürgerverein am 12.Juni wird das Verhältnis zu BAFF ausführlich diskutiert. Am 11.Dezember findet die Jahreshauptversammlung statt.

In 2008 legt die langjährige Kassiererin Eva-Maria Mülfarth ihr Amt nieder. In der Jahreshauptversammlung im Dezember geht man im Jahresbericht im Wesentlichen nur noch auf Einzelvorhaben „Straßenrenovierungen“ ein. In der Vereinsarbeit zeigen sich Ermüdungstendenzen. Neben der geringen Zahl (2) an Vorstandssitzungen in diesem Jahr ist auch der schlechte Besuch der Jahreshauptversammlung (32 Teilnehmer) ein Alarmzeichen.

Das große Thema, Bau eines Zentrallagers bringt dann in 2009 nochmal kurzfristigen Auftrieb. BAFF und der Bürgerverein arbeiten zusammen.

Im Mai 2009 verstirbt der stv. Vorsitzende Hans-Georg Otto und in 2010 legt Schriftführer Willi Hüsch sein Amt nieder.

Ein Aufruf des 1. Vorsitzende Adalbert Fischer an die Fühlinger Bürgerinnen und Bürger zur Mitarbeit ist nicht von Erfolg gekrönt.

Ab 2011 gibt es keinen legitimierten Vorstand mehr, da eine Jahreshauptversammlung letztmalig am 2. Dezember 2008 stattfindet, die den Vorstand für die üblichen 2 Jahre bis 2010 bestellt.

Adalbert Fischer hat dann kommissarisch, insbesondere die Verwaltungstätigkeiten im Rahmen der weiterhin laufenden Finanzgeschäfte, geführt.

2014 Erste Ideen für einen Neubeginn

Im Frühjahr des Jahres 2014 entwickelt Christoph Weihrauch die Idee für eine Internetplattform für Fühlingen, dessen Bürger und seine Vereine. Um darüber das gesellschaftliche Leben im Ort wieder zu intensivieren, kommt es daraufhin auf Initiative von Hans-Josef Weihrauch am 14.08.2014 zu einem ersten Gespräch mit Anton Harff, Adalbert Fischer, Horst Klinkenberg und Matthias Weber.

Man kommt zu dem Ergebnis, die Idee weiter zu entwickeln und vorab die Wünsche und Anregungen der Fühlinger einzuholen. Das Ergebnis der Internetumfrage wird im Februar 2015 publik gemacht.

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2015 Der Neuanfang, Info und Flüchtlinge

Um das weitere Vorgehen zu bereden, trifft man sich in den folgenden Monaten dann regelmäßig, mal im Pfarr-, im Schützen-, im Sportheim oder bei der Feuerwehr.

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Die Teilnehmer der ersten Arbeitssitzung im Schützenheim am 15.Juni 2015 sind

Braeckeler-Brüls, Claudia; Fischer, Adalbert; Fischer, Ramona; Hansen, Wolfgang; Harff, Anton; Hecht, Julia und Oliver; Huesch, Martina und Bernd; Merheim, Bastian; Radke, Norbert; Rausch, Uwe; Rasquing, Simone; Schieffer, Klaus; Schmidt, Irmhild; Schmitt; Inge und Karl; Schmitz; Elisabeth; Schweitz, Gabi und Günter; Stanek, Maria; Weber, Matthias; Weihrauch, Christoph; Weihrauch, Hans-Josef.

Dann entwickelt sich alles recht zügig. Einen Namen brauchen wir.
Matthias Weber hat die zündende Idee: „Wir Fühlinger“ ist geboren.

Am 13. August führt die Projektgruppe „Internetplattform“ ihre erste Projektsitzung durch. Teilnehmer sind Sylvia Mazuelos, Christoph Weihrauch, Wolfgang Hansen, Norbert Radke und Karl Schmitt. Das Thema „Dorfnetz“ wird aus dem Blickwinkel der Teilnehmer beleuchtet und die möglichen Ausrichtungen der Plattform besprochen.

In den kommenden Wochen entwickeln Sylvia Mazuelos und Christoph Weihrauch eine erste Version des Dorfnetzes.

Eine außerordentliche Versammlung des „alten“ Bürgervereins wird am 19. August durchgeführt. Satzungsänderung und Organisation von Erntedankfest und Infoveranstaltung im September werden behandelt.

Der erste Terminkalender für Fühlingen wird zusammengestellt und von den Ortsvereinen veröffentlicht.

Adalbert Fischer und Hans-Josef Weihrauch werden beauftragt, die Altbeiträge Bürgerverein für die Jahre 2014 und 2015 einzuholen. Die Mitgliederzahl liegt bei 238.

Die Flüchtlingsthematik des Jahres 2015 wird bereits in unsere Überlegungen mit einbezogen.

Am 27. September, einem schönen Spätsommersonntag, finden viele Fühlinger und Gäste wie auch die Kandidatin für die Kölner OB Wahl, Henriette Reker, den Weg zu uns. Sie lassen sich ausführlich informieren zu „Wiederbegründung des Vereins“, „Dorfnetz“ (jeder konnte sich hier vor Ort registrieren lassen) und zum Stand der Restaurierung unserer Kirche.

An diesem Tag erscheint die erste Newsin der der ersten öffentlichen Version des Dorfnetzes

 

Ganz erfreulich verläuft dabei unsere Tagesaktion „Spenden für Flüchtlinge“. Im Ergebnis können wir € 800,-- an „Easy Welcome Köln – Willkommenskultur in Beuteln“ überweisen. In der Folgezeit unterstützen dann mehrere Damen unseres Vereins diese Hilfsorganisation weiterhin. Unter Leitung von Laura Fausten treffen sich über Jahre hinweg: Vera Fausten, Gisela Frömbgen, Birgit Holthaus, Claudia Lückerath, Christel Schäfer, Elisabeth Schmitz, Ursula Schneider, Gisela Seffen und Ulla Weihrauch. Im Wochenturnus werden im Pfarrheim in den Jahren 2015 – 2019 dann 1.241 Tragebeutel und 123 Schulmäppchen genäht, die mit den Artikeln des täglichen Hygiene- bzw. Schulbedarfs gefüllt und direkt an bedürftige Flüchtlinge verteilt werden.

Der Kölner Stadtanzeiger, die Kölnische Rundschau, wie auch der Kölner Wochenspiegel berichten ausführlich über unsere Bürgerveranstaltung, Ziele und Aktivitäten unter Titeln wie „Ein Dorf wird wiederbelebt“ oder „Netzwerk zur Kräftebündelung“.

Am 29. Oktober gründen sich die Teams „Kinder- und Jugend“ unter der Leitung von Julia Hecht und „Bürgerbüro“ unter der Leitung von Norbert Radke.

Anfang Dezember erscheint die von Sylvia Mazuelos erstellte Ausgabe unserer Weihnachtsbroschüre „Neues aus`m Dorf“, die später durch das implementierte „Dorfnetz“ abgelöst wird.

Kurz vor Weihnachten unterstützen „Wir Fühlinger“ mit einer Gesamtspende in Höhe von € 3.200,-- das soziale Engagement Fühlinger Vereine und Gruppen, die sich für das gesellschaftliche Wohl in Fühlingen einsetzen.

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Die Kita wird hier ebenso bedacht, wie Feuerwehr und Schützenverein. Auch der Sportverein und die Seniorengruppe der katholischen Kirche freuen sich über den unverhofften Geldsegen Das Foto zeigt von links: Thomas Zündorf (Schützenverein), Gabriele Becker (Kita St. Marien), Elisabeth Schmitz (Seniorengruppe), Bastian Merheim (Feuerwehr Fühlingen) und die Kinder der Kindertagesstätte mit dem neuen Fußballtor. Es fehlen die Vertreter des SV Fühlingen Chorweiler.

Die Mitgliederwerbung wird im Hinblick auf die erste Mitgliederversammlung Anfang 2016 verstärkt. 

2016 Erste JHV, Kinder- und Jugendfest, neues Logo, Ortsumgehung

Am 17. Januar findet im Pfarrheim die erste offizielle Mitgliederversammlung des neuen Vereins statt. Anwesend sind 103 Teilnehmer. Da die letzte Neuwahl im alten Bürgerverein 2011 stattfand, ist die Situation bezüglich Vorstand und Kassenprüfer unklar.

Pragmatisch geht die Mitgliederversammlung daher von einer Neu- bzw. Wiederbegründung aus. „Wir Fühlinger e.V“ wird seit dem 19.08. als Rechtsnachfolger des ehemaligen „Bürgervereins“ gesehen.

Damit sind dann alle volljährigen (aktiven) Mitglieder stimmberechtigt, die bis zum 17.01.2016 einen Mitgliedsantrag unterschrieben haben.

Im Anschluss an den Jahresbericht 2015 bedankt sich Hans Josef Weihrauch bei den ehemaligen Vorstandsmitgliedern des alten Bürgervereins und überreicht als Dankeschön Einkaufsgutscheine an Eva Maria Mülfarth, Gabi Schweitz, Adalbert Fischer und Willi Hüsch. Für ihre geleistete Arbeit im Rahmen des Dorfnetzaufbaus erhalten Sylvia Mazuelos und Christoph Weihrauch aus Händen von Norbert Radke ebenfalls einen Einkaufsgutschein.

Die Versammlung beschließt die Neufassung der Satzung, sowie die vom Vorstand vorgeschlagenen Beitragssätze: Einzelmitgliedschaft € 12,--, Familienmitgliedschaft € 18,-- und Förderbeitrag € 30,--.

In den Mitgliederrat werden gewählt: Sophie Bönnemann (Vors.), Rudolph Braeckeler (stv. Vors.) und Stephan Kraus. In den Vorstand werden gewählt: Norbert Radke (Vors.), Christoph Weihrauch (stv. Vors.) und Hans-Josef Weihrauch (Beisitzer). In der dann folgenden Versammlungspause lädt der Vorstand die Teilnehmer zu einem kleinen Imbiss ein.

Unter Punkt Verschiedenes regt Michael Schiechel (Vors. Sportverein) die Prüfung von Kooperationen zwischen Sportverein und „Wir Fühlinger“ an. Die Anregung wird angenommen.

Zum Abschluss der Versammlung erfolgt die Verlosung eines 3 tägigen Kurzurlaubs für 2 Personen ins Sauerland. Teilnahmeberechtigt sind alle Mitglieder, die an der Jahreshauptversammlung teilnehmen. Los-Fee ist Maria Küppers, die mit Los-Nr. 299 Christoph Mensing zum Gewinner macht.

 

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Nach Rückkehr aus dem Wellness-Wochenende gibt Christoph Mensing dem Verein die Gesamtkosten als Spende an den Verein zurück

Die früher beliebten Altentage im Dezember jeden Jahres werden abgelöst. Der Neujahrskaffee für Senioren im Januar wird gut angenommen.

Am 23. Februar bieten wir mit der LBS die Veranstaltung „Die eigene Immobilie privat verkaufen“ an. Über 50 Teilnehmer sind dabei.

Unser Kinder- und Jugendfest am 21. Mai wird bei schönem Wetter und mit großartiger Beteiligung ein toller Erfolg. Der Erlös findet Verwendung für die geplante Neugestaltung des Spielplatzes am Feldblumenweg.

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Das alte Vereinsemblem muss entstaubt werden. Insgesamt 142 Teilnehmerhaben beteiligen sich an der Wahl des neuen Logos. Hierbei stehen 2 Entwürfe zur Wahl, wobei beide in etwa gleiche Anzahl Stimmen -70/72- auf sich vereinigen.

Im Ergebnis wird dann eine Kombination beider Entwürfe umgesetzt. Die Fühlinger haben entschieden.

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Unter den abstimmenden Teilnehmern werden 9 Einkaufsgutscheine Fühlinger Firmen verlost.

In diesem Rahmen bedankt sich „Wir Fühlinger“ bei der Pfarre für die Nutzungsmöglichkeiten des Pfarrheim mit einem Industriespüler für die dortige Küche im Wert € 3.000,--.

Lange haben wir Fühlinger auf diese Ortsumgehung gewartet, nun ist es soweit!

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Im Rahmen eines Pressetermins vor Ort, wird die Verlängerung der Industriestraße am Donnerstag, den 02. Juni 2016 um 10:30 Uhr für den Verkehr freigegeben.

Obwohl die Arbeiten am Lärmschutzwall entlang der Neubaustrecke bis zu diesem Zeitpunkt noch nicht abgeschlossen sind, freut sich ganz Fühlingen an diesem Tag.

Die Bürger hoffen auf eine erhebliche Entlastung vom Verkehr und den damit verbundenen Lärm- und Schadstoffemissionen in der Ortslage.

Von Seiten der Stadt Köln und der bauausführenden Firma Strabag ist mit einer Fertigstellung des Lärmschutzwalls entlang der Neubaustrecke in der zweiten Jahreshälfte 2017 zu rechnen.

Nach Zusage der Stadtverwaltung werden beim Bau der Erdwälle die Abschnitte der Industriestraße vorgezogen, in denen der Lärmschutz für die Anlieger besonders wichtig ist, da sie in unmittelbarer Nähe der Neubaustrecke liegen. Zur Verringerung der Lärmbelastung wird bis zur Fertigstellung des Walls auf der gesamten Strecke eine Höchstgeschwindigkeit von 50 Stundenkilometern mit dem Zusatzzeichen „Lärmschutz“ angeordnet.

 

Am 27. Juni bieten wir Infoveranstaltungen zum Neubau von „Transgourmet“ und zum „Retentionsraum Worringer Bruch“ an, die beide gut besucht sind.

Das 2. Erntedankfest findet unter neuem Namen „Bürger und Erntedankfest“ am 25. September statt.

Wir übernehmen die Organisation des Martinsfestes von Feuerwehr und Schützenverein und führen am 10. November unseren ersten Martinszug durch.

Die Mitgliederzahlen haben sich im ersten Berichtsjahr rasant entwickelt und liegen zum Jahresende bei 455. Damit einhergehend ist auch die Kassenentwicklung recht erfreulich.

Für sein starkes Engagement in und für Fühlingen erhält der Verein bereits 2016 eine Auszeichnung aus Händen unserer Oberbürgermeisterin Henriette Reker.

 

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2017 Flüchtlingsunterkunft, Spielplatz, Dorftreff, Ehrenamtsabend

Das Jahr beginnt im Januar mit Neujahrskaffee und Jahreshauptversammlung. Die Ehrenordnung des Vereins wird verabschiedet. Laufende Aktivitäten des Bürgerbüros, der Kinder- und Jugendgruppe sowie des Dorfnetz-Teams werden abgerundet mit diversen Veranstaltungen.

Am 6. März laden wir zu einer Info-Veranstaltung zur geplanten Flüchtlingsunterkunft in das Pfarrheim ein. Politik und Verwaltung der Stadt Köln wurden gebeten, Transparenz zu schaffen und Fragen zu der geplanten Flüchtlingsunterkunft zu beantworten. Fazit: Stadt bleibt Antworten in großen Teilen schuldig. Als Moderator des Abends kann Gebhard Hilger rund 270 Fühlinger Bürger begrüßen. Da wir in Fühlingen keinen geeigneten Saal haben, müssen viele Besucher der Veranstaltung in den Nebenräumen und einem extra aufgebauten Zelt folgen.

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Anwesend waren seitens

  • der Stadt Prof. Dr. Harald Rau, Dezernent für Soziales, Integration und Umwelt; Josef Ludwig, Leiter des Amtes für Wohnungswesen.
  • der Politik Herr Andreas Kossiski, MDL (SPD); Herr Martin Erkelenz, Mitglied der Ratsfraktion der Stadt Köln, CDU
  • der Presse Herr Hubert Brand, Kölner Wochenspiegel. Frau Petra Wischgoll, Kölner Stadtanzeiger.

Nach der Begrüßung der Anwesenden präsentiert Bernd Hüsch, Projektleiter „Fühlinger Flüchtlingsunterkunft“, die den Ortsvereinen bekannten Informationen zum Bau der geplanten Maßnahme.

Mit der geplanten Belegungsrate von 240 Flüchtlingen oder 12 % pro Einwohner ist Fühlingen Spitzenreiter in Köln, während zum Beispiel im Stadtteil Lindenthal mit rund 30.000 Einwohnern nur eine Belegung von 23 Flüchtlingen (0,0%) vorgesehen ist. Seitens der Fühlinger Bürgerschaft wird deutlich, dass generell die Bereitschaft besteht, Flüchtlinge in Fühlingen willkommen zu heißen. Allerdings muss die Anzahl begrenzt werden.

Alle Politiker und auch die Verwaltung räumen ein, dass die Überbeanspruchung des Ortes Fühlingen mit einer Quote von 12% ungerecht ist.

Herr Prof. Dr. Rau bewertet den Bau der Flüchtlingsunterkunft in Fühlingen als Chance, notwendige Infrastrukturmaßnahmen umzusetzen. Er verspricht, sich hierfür besonders einzusetzen.

Die anwesenden Vertreter der Verwaltung, sowie Vertreter von „Wir Fühlinger“ und den Fühlinger Ortsvereinen werden in einem Kompetenzteam in Fragen der Flüchtlingsunterkunft zusammen arbeiten. Die beiden Vertreter der Verwaltung haben eine konstruktive zukünftige Zusammenarbeit bei der Umsetzung des Ratsbeschlusses mit „Wir Fühlinger“ avisiert. Beides ist nie passiert.

 

Fühlingen hat seine Burg.

Endlich ist es soweit. Der Spielplatz am Feldblumenweg hat eine Verschönerung erhalten. Dabei sticht vor allem die Burg Feldblume ins Auge, auf der man jetzt tollspielen, klettern und rutschen kann. Auch die neue Wippe wird gerne genutzt.

Am 20. Mai wird der Spielplatz mit vielen Gästen offiziell wiedereröffnet. Diesen Tag nehmen wir zum Anlass unseren Sponsoren, privaten Spendern und der Stadt Köln zu danken.

Unser ganz besonderer Dank gilt hier der Raiffeisenbank Frechen-Huerth eG, die unseren Verein und auch die anderen Ortsvereine immer wieder großzügig unterstützt.

Daniela Dahmen, Geschäftsstellenleiterin Worringen, bringt als Vertreterin der Bank einem Scheck über € 5.000,-- mit, den sie vor Ort, an Julia Hecht, Leiterin unserer Kinder- und Jugendgruppe übergibt.

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Simone Rasquing (WF); Daniela Dahmen (Raiba), Julia Hecht (WF)

 

 

Ein weiteres Highlight:
An diesem Tag können wir auch unser „Fünfhundertstes Vereinsmitglied“begrüßen. Ende April tritt Verena Sontag unserm Verein bei.

Sie lebt mit ihrem, Mann und 2 Kindern seit einem halben Jahr in Fühlingen und hat sich gleich zu Beginn ihrer Mitgliedschaft aktiv ins Dorfnetzteam eingebracht. Mit der Übergabe eines Gutscheins und Blumenstraußes würdigen wir dies entsprechend.

Mit Beginn der aktuellen Mitgliederwerbung Anfang des Jahres haben bis zum Spielplatzfest 43 neue Mitgliederden Weg zu uns gefunden.

„500“ in der kurzen Zeit ist mehr als bemerkenswert. „Wir Fühlinger e.V.“ ist am 19. August 2015 mit 238 Mitgliedern gestartet.

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stv. Vorsitzender Christoph Weihrauch, Verena Sontag

Die in Fühlingen vorhandene Infrastruktur bietet wenig Raum für ein gemeinsames Ortsleben und damit für die Entwicklung einer Ortsgemeinschaft. Hier arbeiten wir seit 2 Jahren daran, Lösungen zu finden.

Mitte des Jahres machen wir den Bürgerinnen und Bürgern dann ein Angebot. Am 13. Juli findet unser erster Dorftreff im Pfarrheim statt. Der „Dorftreff“ soll monatlicher Treffpunkt für interessierte Bürger werden. Treff für alle, die sich gerne mal kennenlernen oder austauschen wollen. In dem jeder mitreden und Antworten finden und sich vor allem auch aktiv einbringen kann. Schon beeindruckend, dass wir an diesem Abend 67 Interessierte begrüßen können. Der Dorftreff wird jetzt regelmäßig jeden ersten Donnerstag im Monat stattfinden. Inhaltlich ist der Dorftreff Treffpunkt, Infobörse und Diskussionsrunde für die Bevölkerung.

 

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Bürger- und Erntedankfest im September, wie auch der Martinszug im November gehören nun schon zu den Routineterminen im Jahreskalender.

Die von uns vor Jahren geforderte Verlegung der Bushaltestelle „Arenzhofstraße“ vom Ortsrand Nord in die Ortsmitte ist umgesetzt. Durch die Verlagerung der bisherigen Haltestelle ergibt sich für die Bürger eine bessere Ausnutzung der vorhandenen Infrastruktur.

Egal ob wöchentliches oder monatliches Engagement oder vielleicht nur einmal im Jahr, egal ob Vorstand oder Flyer-Verteiler, Kinder-/Jugend oder Dorfnetzbetreuer, Behördenbesucher, Mitglied einer Veranstaltungsmannschaft, eines Projektteams, eines Büchereiteams oder, oder, oder…. .Ohne das große Engagement vieler Helfer in den letzten zwei Jahren wäre so manches in unserem Verein nicht möglich geworden. Nun sagen wir Danke.

Nach Jahren der Aufbauarbeit ist es für Hans-Josef Weihrauch an der Zeit, den von ihm im Sportverein eingeführten „Abend für die ehrenamtlich tätigen Kräfte“ kurz: Ehrenamtsabend auch bei „Wir Fühlinger“ zu installieren.

Der Vorstand lädt die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer zum ersten Ehrenamtsabend am 18. November ins Restaurant am Golfplatz in Roggendorf ein, wo gemeinsam der Erfolg des Projektes „Wir Fühlinger“ gefeiert wird.

Auch an diesem Abend gilt für die 56 Teilnehmer, das Ehrenamt ist Gemeinschaft. Es schafft neue Verbindungen und es stellt uns immer wieder vor neue Herausforderungen. Deswegen ist ein Ehrenamt auch immer ein Gewinn für einen selbst. Was in den letzten beiden Jahren aufgebaut wurde, kann nur mit einem Team gelingen, das an einem Strick zieht. Das ist gelungen.

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Von 2018 bis 2020

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2018 Koop Kölner Norden, Stadtteilgespräch, Vulkaneifel, Zons

Zum Jahresende 2017 kann eine weiter erfreuliche Entwicklung der Mitgliederzahlen auf jetzt 529 konstatiert werden. Für den gelungenen Werbereinsatz (53 Neue) werden Preise an 9 Mitglieder vergeben. Die meistens Mitglieder (13) wurden dabei von Simone Rasquing akquiriert.

Auf Initiative von Norbert Radke treffen sich am 15. Januar Vertreter der Bürgervereine aus Worringen, Roggendorf-Thenhoven, Langel-Rheinkassel-Kasselberg, Merkenich und Fühlingen und verständigen sich auf einen turnusmäßigen Gedankenaustausch.

Die Anwesenden kommen zu einem regen Austausch bei den Themen: Flüchtlingsunterbringung im Kölner Norden, Kommunalaufsichtsbeschwerde von Wir Fühlinger, Retentionsraum und Hochwasserschutz, Verbesserung des ÖPNV im Bezirk, Rheinbrücke A1 und Ausbau des Blumenbergwegs inkl. durchgängiger Radweg.

Die Mitgliederversammlung im Januar beschließt die Satzung zu ändern. Wesentliche sind die Punkte: Abschaffung des Vereinsorgans „Mitgliederrat“ und die Erweiterung des Vorstandes von 3 auf 5 Mitglieder.

In den Vorstand werden neu bzw. geändert gewählt Verena Sontag (Vorsitzende), Hans-Josef Weihrauch (Vorsitzender); Auke Braaksma, Julia Hecht und Christoph Weihrauch.

Anfang Februar laden wir zu einem Vortrag der NABU zum Naturschutzgebiete "Rheinaue Worringen - Langel" und "Rheinaue Langel - Merkenich" in Pfarrheim ein. Auch diese Veranstaltung findet in der Bürgerschaft regen Zuspruch.

Am 19. Februar versuchen im Pfarrheim Sozialdezernent Harald Rau und Josef Ludwig vom Wohnungsamt die Stimmung unter den Bürgern erkunden, wie im Rahmen der Informationsveranstaltung „Flüchtlingsunterkunft“ versprochen. Das Pilotprojekt „Stadtteilgespräch“ wird erstmals in Köln durchgeführt. Erwartungen, die demnächst aus anderen Stadtteilen an ihn herangetragen werden könnten, dämpfte Sozialdezernent Harald Rau lieber schon mal im Vorhinein: „Einen solchen Abend werden wir nicht für jeden der 86 Kölner Stadtteile durchführen können, Fühlingen ist ein Sonderfall.

„Wenn hier wirklich 240 Flüchtlinge angesiedelt werden, hätte der Stadtteil mit zwölf Prozent stadtweit eine führende Rolle. Flüchtlinge wollen wir aber nicht verwahren, sondern integrieren, also müssen wir dafür sorgen, dass bei der Infrastruktur nachgebessert wird.“

Die Resonanz ist groß: Es kommen rund 100 Teilnehmer, die über mehr als drei Stunden im Pfarrsaal lebhaft und engagiert diskutieren „Es ist toll, dass man mal angehört wird und Wünsche äußern darf“, so eine weibliche Teilnehmerin.

Neben Harald Rau und Josef Ludwig erscheinen 6 weitere Mitarbeiter der Stadtverwaltung, die mit den Fühlinger Bürgern an Thementischen diskutieren. Der Ablauf ist klar strukturiert: An jedem der vier Thementische sitzen sogenannte Gastgeber, die die Diskussion leiten und auch selbst Lösungsvorschläge anbieten.

Zu guter Letzt werden alle Ergebnisse zusammengetragen und im Plenum diskutiert. Das Ergebnisprotokoll wird dem Bürgerverein zugesandt sowie auf der städtischen Webseite veröffentlicht.

Ergebnisse im Einzelnen

Kinder und Jugend: In Fühlingen fehlen Betreuungs- und Bildungseinrichtungen für Kinder und Jugendliche. Es gibt nur eine Kita, die aber ist bereits zu 100 Prozent belegt. Auch die Schüler müssen weite Wege in Kauf nehmen, fahren täglich in benachbarte Stadtteile wie Rheinkassel, Merkenich, Seeberg oder Volkhoven. Die Jugendgruppe des Bürgervereins verfolgt derzeit den Plan, einen Bolzplatz anzulegen, und sucht dafür nach einem geeigneten Grundstück.

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Sport und Freizeit: Schmerzlich vermisst wird eine Kneipe. „Wir Älteren sehen uns nur noch auf dem Friedhof“, schilderte ein Teilnehmer. Der Bürgerverein möchte das Pfarrheim stärker zum Treffpunkt ausbauen. Dafür seien Investitionen nötig, gibt Norbert Radke zu Protokoll.

Wohnen und Nahversorgung: Josef Ludwig erklärt, dass statt 240 Flüchtling nur 120 kommen. Das stößt allerdings auf Misstrauen. Wir gehen jedoch davon aus, dass die von uns initiierte Kommunalaufsichtsbeschwerde gegen die übermäßige Benachteiligung von Fühlingen bei der Verteilung der Flüchtlingsströme dieses Umdenken bewirkt hat.

Der Wunsch nach einem Supermarkt mit Vollsortiment erfährt die meiste Resonanz.

Mobilität: Gefordert wird eine Buslinie in die Rheindörfer, ebenso eine engere Taktung der Linie 120.

Die Kinder- und Jugendgruppe lädt ein zu einer Fahrradrallye am 23.Juni ein.

Dabei handelt es sich um eine Art Schnitzeljagd mit dem Fahrrad.

Spannende Quizfragen rund um Fühlingen für verschiedene Altersstufen und tolle Preise warten auf die teilnehmenden Kinder und ihre Familien.

Siegerehrung und Preisvergabe finden auf dem Sportplatz statt

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Am 15. September starten wir die erste Ausflugsfahrt.

Mit vollbesetztem Bus (52 Teilnehmer) geht es schon frühmorgens Richtung Vulkaneifel. Wir besuchen zuerst Schloss Bürresheim, gelegen im Nettetal, in der Nähe von Mayen und trotz des Namens eigentlich eine Burg.

In zwei Gruppen werden wir dort von ortskundigen Führern durch das imposante Anwesen geführt und mit der spannenden Geschichte der letzten Jahrhunderte vertraut gemacht.

Nach dem Schlossbesuch geht es weiter nach Mendig, wo wir nach gemeinsamen Mittagessen eine weitere geführte Tour in das Vulkanmuseum, den Lavakeller und die Museumslay antreten.

Das Vulkanmuseum - der Lava-Dome - vermittelt recht informativ und spannend, wo wir uns befinden „Im Land der Vulkane“. Mitmachen ist gewünscht

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Das Highlight des Ausfluges ist dann der Einstieg in die Unterwelt, ein Besuch der einzigartigen historischen Lavakeller unterhalb von Mendig. In 32 Metern Tiefe befindet sich die auf der Welt einmalige unterirdische "Landschaft".

Eine Führung durch diese Welt ist gespickt mit interessanten Anekdoten und Geschichten aus der Zeit des Bergbaus und der Bierlagerung.

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Das Bürger- und Erntedankfest findet am 23. September und der Martinszug am 08.November statt. Der Dorftreff wird in diesem Jahr 7 x angeboten.

Seit Dezember erinnert das von Wolfgang Schieffer, bekannt als der Waldmaler, gestiftete Baumstammdenkmal „Alweg-Bahn“ an dieses einmalige Zeitzeugnis aus der Mitte des letzten Jahrhunderts in Fühlingen. Standort an der Neusser Landstraße – Ortsausgang Köln.

Wolfgang Schieffer ist seit Gründung von Wir Fühlinger Mitglied.

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Das Jahr endet mit dem 2. Ehrenamtsabend, der die Teilnehmer am 17. November nach Zons führt.

Mit Nachtwächter Franz-Josef Cremer führt uns ein Sachkundiger (ehemaliger Fühlinger) durch die dunklen mittelalterlichen Gassen von Zons. Mit vielerlei Anekdoten und vergnüglichen Geschichten hält er Jung und Alt über eine Stunde bei Laune. Ohne Frage ein spannendes Ereignis für alle, die dabei sind.

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Der Nachtwächter weiß natürlich auch, wo es in dunkler Nacht immer noch was zu essen gibt. Er zeigt den Weg zum Ritterschmaus, der in der Schloss-Destille vorgehalten wird. Mitten in der historischen Altstadt von Zons gelegen, eine beeindruckende Location. Je weiter der Abend voranschreitet, kommt es für manchen dann auch zu einer vermeintlichen Begegnung mit dem Schlossgeist.

2019 Notfallpraxis, Fluglärm, Straßenbaubeiträge, Hoftrödel, Jeckentreff

Das Jahr beginnt im Januar wie gewohnt mit dem Neujahrskaffee für Senioren. Hier sorgen diesmal unsere Mitglieder Julian (Trompete) und Maxime Sondergeld (Klavier) für musikalische Unterhaltung.

Die anschließende Mitgliederversammlung behandelt die Umsetzung der Datenschutzgrundverordnung. Der Datenschutz wird in der Satzung verankert.

  • Von Hella Fichtl wird die Beteiligung an der Volksinitiative zur Abschaffung der Straßenbaubeiträge beantragt. Die Versammlung ist der Empfehlung des Vorstandes ohne Gegenstimme gefolgt, die Einrichtung einer Sammelstelle in Fühlingen (erheblicher Bürokratieaufwand) nicht in Erwägung zu ziehen. Den Fühlinger Bürgern wird jedoch empfohlen, sich der Initiative auf privater Basis anzuschließen. Entsprechende Informationen werden im Dorfnetz bereitgestellt.
  • Eine Anfrage des neugegründeten Bürgervereins Köln-Heimersdorf zur geplanten Abschaffung der Notfallpraxis Chorweiler, eine gemeinsame öffentliche und öffentlichkeitswirksame Veranstaltung durchzuführen, wird positiv beschieden.
  • Auf Antrag von Martina Hüsch / Julia Hecht wird der Beitritt zur Initiative gegen Fluglärm ebenfalls positiv befürwortet. Der Vorstand beschließt auf seiner Sitzung im Februar eine Mitgliedschaft zu beantragen.
  • Ramona Fischer stellt der Mitgliederversammlung das neue Konzept zur Wiederbelebung des Dorftreffs vor. Beispielhafte Inhalte: Spieleabend, Weinprobe, Büchertausch, Kneipenquiz, Karneval.
  • Das Dorfnetzteam hat die Vorbereitungen zur Gestaltung eines Onlinewettbewerbes „Fotokalender Fühlingen 2020“ abgeschlossen. Elena Alders informiert über die Vorgaben, wie dieser Kalender, von allen gemeinsam mitgestaltet werden kann. Dazu lädt sie alle Anwesenden ein, ihre schönsten Fotos mit Fühlingen-Bezug zuzusenden. Die schönsten Fotos werden prämiert und der Kalendergeht in den Verkauf. Die Idee findet breite Zustimmung bei den Anwesenden.
  • Zum Abschluss weist Hans-Josef Weihrauch auf das Jubiläumsjahr 2020 „60 Jahre Bürgerverein hin, das mit mehreren Aktionen begleitet werden soll.

Erstmals seit den 70er Jahren arbeiten alle Bürgervereine und bürgerschaftliche Initiativen des Kölner Nordens wieder zusammen. Sie tagen 3 mal in diesem Jahr. 30. Januar (Chorweiler), 29. April (Worringen), 9. September (Merkenich). Themen sind: u. A. Abschluss einer Kooperationsvereinbarung, Notfallpraxis im Kölner Norden, Einzelhandelsversorgung, Verkehrsinfrastruktur, Ausbau des ÖPNV, Verkehrslenkung, Parkraumbewirtschaftung, Schulsituation, Entwicklung E-Mobilität und Fahrradverkehr. Das nächste Treffen findet am 9. März 2020 in Fühlingen statt.

Auke Braaksma (Bürgerbüro) initiiert im Laufe des Jahres diverse Verkehrssicherungsmaßnahmen auf/an Fühlinger Wegen und Straßen.

Erhöhte Aufmerksamkeit ziehen 20 Street Buddies in Signalfarbe auf sich. Die kleinen Kerlchen stehen an signifikanten Straßenabschnitten, um alle Verkehrsteilnehmer in besonderem Maße auf die Gefahren besonders für Kinder und Senioren aufmerksam zu machen.

Der erste Jeckentreff am 8. Februar im Pfarrheim zieht mehr als 50 Besucher an.

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Der nächste Dorftreff am 12. April Motto Kneipenquiz kommt in Fühlingen ebenfalls sehr gut an.

Wie auch der erstmals durchgeführte Hoftrödel am 26. Mai. “Mensch, der Hoftrödel ist wirklich eine richtig gute Idee!“ Diese und ähnliche Kommentare kann man aufschnappen, wenn man an diesem Tag durch Fühlingen spaziert. Weit mehr als 40 Anbieter finden sich bei schönstem Wetter zusammen, um was auf Speicher, im Keller oder im Schrank ausgemustert wurde, zum Verkauf anzubieten. Der ein oder andere rundet das Angebot noch durch Kuchen, Kaffee, Kölsch oder Rievkooche ab.

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Auch die Kölnische Rundschau berichtet groß über die Veranstaltung: „Flohmarktpremiere war ein toller Erfolg.“ „Den Ort als Shopping-Meile“ entdecken.

Gefühlt ist „ganz Fühlingen auf Achse“ und hat beim Stöbern oder im Pläuschken miteinander eine Menge Spaß. Und die ein oder andere neue Bekanntschaft kann man auch noch schließen.

Im Juni erhält der Förderverein KiTa eine finanzielle Unterstützung für deren Projekt „Musikschule“.

Bürger- und Erntedankfest, wie auch der Martinszug werden wie gewohnt organisiert und durchgeführt.

Nach Roggendorf und Zons endet das Vereinsjahr jetzt schon traditionsgemäß mit dem Ehrenamtsabend am 29. November in Köln. Die 34 Teilnehmer machen diesmal eine Zeitreise durch das alte Köln. Im TimeRide tauchen sie in die Kaiserzeit ein und beschließen den Abend gemeinsam im Haxenhaus am Rhein, Frankenwerft.

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Ganz zu Ende ist das Jahr dann doch noch nicht. Im Dezember bitten wir die Fühlinger, für die 63 Kinder in der neuen Flüchtlingsunterkunft kleine Weihnachtsgeschenke zu besorgen. Hierfür steht in unserem Dorfnetz eine digitale Einkaufsliste bereit.

Die Resonanz ist überwältigend. Nicht einmal 24 Stunden nach Veröffentlichung im Dorfnetz sind sämtliche Geschenke reserviert. So können sich alle Kinder über eine kleine Weihnachtsüberraschung freuen.

2020 Veränderungen im Vorstand

Die Mitgliederversammlung im Januar beschließt mit einer Satzungsänderung die Reduzierung des Vorstandes von 5 auf 3 Mitglieder.

Christina Scholl, Sozialbetreuerin (DRK) im Flüchtlingsheim, gibt einen Überblick zum Stand der Flüchtlingsarbeit.

Vor den anstehenden Neuwahlen zieht der Vorstand Bilanz zu 5 Jahre „Wiederbelebung des Bürgervereins“, mit dem Resümee, „Wir Fühlinger“ hat sich zu einer Erfolgsgeschichte entwickelt. Insbesondere unser Dorfnetz findet laut Übersicht von Christoph Weihrauch große Resonanz mit 18.000 Besuchern und knapp 80.000 Seitenaufrufen in 2019

Die bisherigen Vorstandsmitglieder, Verena Sontag, Julia Hecht, Christoph und Hans-Josef Weihrauch stellen sich nicht mehr zur Wahl, bieten jedoch weiterhin ihre Mitarbeit an.

Bereits im Vorfeld der Wahl hatten sich Ramona Fischer und Simone Rasquing zu einer Kandidatur bereiterklärt. Die Versammlung wählt Ramona Fischer und Simone Rasquing zu gleichberechtigten Vorsitzenden im Sinne des BGB. Auke Braaksma wird als Vorstand wiedergewählt.

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Nur wer die Vergangenheit kennt, kann die Gegenwart verstehen und die Zukunft gestalten. (August Bebel)

Windräder im Kölner Norden

Am 21.01.2022 titelte der Kölner Stadt-Anzeiger : Windenergie in Köln: Gutachten attestiert Potenzial in Chorweiler | Kölner Stadt-Anzeiger (ksta.de)

Potenzial für was? „Windenergie könnte künftig aus Köln-Chorweiler kommen.“

Schnell waren viele Gedanken vieler Mitbürger im gesamten nördlichen Kölner Stadtgebiet zu hören : „Windräder in Chorweiler?“.

In dem Artikel heißt es :

„Wie im Zuge des Mediationsverfahrens zwischen der Bürgerinitiative Klimawende Köln und der Rhein-Energie AG bekannt wurde, sieht ein Gutachten des Landesamts für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) von 2013, dass das Potenzial für die Errichtung von Windkraftanlagen auf dem Kölner Stadtgebiet auslotet, im Bezirk Chorweiler konkrete Möglichkeiten zur Realisierung der entsprechenden Anlagen.“ (Christopher Dröge, KSTA, 20.01.22)

Die Thematik ist keinsfalls neu. Bereits 2014 titelte der Kölner Stadt-Anzeiger Streit im Rat: Grüne wollen Windräder in Köln | Kölner Stadt-Anzeiger (ksta.de) . Bereits in diesem Artikel aus 2014 steht, dass SPD und Grüne die Verwaltung beauftragt haben,  nach einem für Windturbinen attraktiven Gebiet zu suchen. Diese Fläche solle dann als gesonderte Zone ausgewiesen werden, in der das Aufstellen bis zu 200 Meter hoher Anlagen erlaubt sei. Damals waren die oppositionellen Parteien allesamt misstrauisch, wie als Beispiel die Aussage der damaligen Ratsfrau der CDU, Katharina Welcker, hier abgebildet sei : „…der rot-grüne Antrag liest sich wie aus dem Handbuch für Gutmenschen abgeschrieben….“ . Auch die Bürger diskutierten bereits heftig mit, denn: darf man im Kölner Stadtgebiet, der Domstadt, Turbinen aufstellen, die mit ihren Flügeln 200m Höhe erreichen und damit höher wären als der Kölner Dom (Südturm 157,22 m) ? 

Damals wies die FDP noch darauf hin, dass ein Klimaschutzkonzept des Oberbürgermeister Jürgen Roters zu einem eindeutigen Ergebnis gekommen sei. In Köln gebe es für ein solches Projekt weder erforderliche Flächen, noch günstige Windverhältnisse.

Auch liest man in diesem Artikel, dass sich im Jahr 2005 SPD und CDU für eine Windenergie-Zone Marsdorf ausgesprochen hatten.

 

Nun sind viele Jahre seitdem vergangen, und wir stehen weiter, oder wieder, vor den Diskussionen. Geändert hat sich, und das dürften die meisten schnell zugeben, die insgesamte Klimasensibilisierung in der Bevölkerung ; Und die spürbare Änderung eben jenes Klimas. Auch die aktuellste Lage (Krieg in der Ukraine, Sanktionen gegen Russland, Gas- und Öl-Stop mit einhergehender Beschleunigung für erneuerbare Energien) lässt das Thema Windkraftturbinen in einem anderen Licht stehen. Wir wollen und dürfen nicht sagen, ob in einem „schlechteren“ oder „besseren“ Licht. Allerdings sind wir uns einig, dass es einige Flutlichmasten mehr sind, die das Wort „Windkraftpotenzial“ für Köln beleuchten.

Die RheinEnergie und die Stadt Köln haben im letzten Jahr (2021) ein Mediationsverfahren zusammen mit der Bürgerinitiative Klimawende Köln durchlaufen, um Eckpunkte für die zukünftige Energieversorgung in der Stadt Köln festzulegen. Ziel ist die Klimaneutralität in Köln bis 2035.

Auf Seite 9 des Eckpunktepapiers steht folgendes:

Windenergie-Ausbau in Köln:

Das LANUV-Gutachten von 2013 weist ein Windkraftpotenzial im Stadtgebiet von Köln von 124 MW aus. Bei einer Analyse der Flächenpotenziale im Kölner Norden konnte die RheinEnergie entlang der Autobahn A57 ein mögliches realisierbares Windkraftpotenzial von ca. 12 MW, unter Berücksichtigung eines 1.000-Meter-Abstandes zur bewohnten Bebauung, identifizieren. Für den Ausbau der Windkraft im Fall einer Anpassung des Flächennutzungsplanes sieht die RheinEnergie eine gute Realisierungschance für das o. g. etwaige Windkraftpotenzial. Dem Rat der Stadt Köln wird empfohlen, die dargestellten Möglichkeiten (s. a. die kommenden Vorschläge des Klimarates) gemeinsam mit der Stadtverwaltung zügig zu prüfen, zu beraten und durch entsprechende Beschlüsse umzusetzen.

Eckpunktepapier.pdf

Diese Aussage hat einige verwundert und insbesondere die Diskussionen im Kölner Norden angeheizt, da der Kölner Norden aktuell gar nicht für Windkraft vorgesehen ist. Es gibt bekanntermaßen eine Windvorrangzone in Marsdorf, die nicht umgegangen werden darf. Erst müsste diese Vorrangzone aufgehoben werden, bevor irgendwo an einer anderen Stelle in Köln Windräder entstehen können. Nun wurde aber 2014 im KSTA angemerkt, der Beschluss von 2005, die Windenergie-Zone in Marsdorf zu errichten, sei nichts anderes gewesen, als Investoren fernzuhalten.

Die RheinEnergie und die Stadt Köln haben gemeinsam mit der Bürgerinitiative vereinbart, dass die Vorrangzone (Marsdorf) aufgehoben werden soll und Abstandsregelungen unter 1.000 Meter für den Bau von Windrädern ermöglicht werden sollen, damit der Windkraftausbau in Köln beschleunigt werden kann. Sollte dies geschehen, könnten Windräder im Kölner Norden gebaut werden. Es braucht allerdings erst einen politischen Beschluss zur Aufhebung der Vorrangzone und weitere politische Beschlüsse für den Bau von Windkraftanlagen mit den konkreten Standorten in Köln. Zudem kämen noch Gutachten bzgl. Umweltamt hinzu.

SPD, CDU und der Bürgerverein Köln-Heimersdorf e.V. haben Fragen an die Bezirksvertretung gestellt und um mehr Einsicht und Aufklärung gebeten.

Dieser Artikel sollte bereits kurz nach Ausgabe des KSTA im Januar im Dorfnetz verfasst werden. Nicht nur ein paar Informationen um das Projekt haben sich mittlerweile zusammengetan (Dank an M.D. !) sondern auch die bereits erwähnten Änderungen bei Umweltschutz- und Klimaempfinden, sowie die Energieversorgungspolitik in der aktuellen Situation mischen sich mehr und mehr bei.

 

Wir Fühlinger e.V. - Über uns

Über uns

„Wir Fühlinger e.V.“ - Bürgerverein Fühlingen.
Eine Gründung der Fühlinger Ortsvereine, die eine Belebung der Fühlinger Gemeinschaft zu erreichen will. Der Verein ist Nachfolger des 1960 gegründeten Bürgervereins Köln-Fühlingen.

Wir richten unsere Initiativen ganz auf die Wünsche und Interessen unserer Mitglieder und der Bewohner von Fühlingen aus. Wir sind unabhängig von politischen, religiösen oder anderen Gruppen und stolz darauf, nur den Bürgerinteressen verpflichtet zu sein.

Unsere Mitglieder wohnen, arbeiten oder sind in Fühlingen geboren bzw. aufgewachsen sie fühlen sich Fühlingen in anderer Weise verbunden. Dazu zählen auch die Fühlinger Handwerker, Einzel-händler und Gewerbetreibende.

Zum Jahresende 2015 hat unser Verein bereits weit über 400 Mitglieder.

 

Wir verstehen uns als

  • Legitime Interessenvertretung und Ansprechpartner aller Fühlinger Bürgerinnen, Bürger und Vereine (Partei- und konfessionsübergreifend).
  • Förderer der zwischenmenschlichen Kommunikation in Fühlingen.
  • Pfleger des Brauchtums der Fühlinger Geschichte, Heimat, Kultur und deren Traditionen.
  • Bindeglied zwischen Bürgerinnen und Bürgern, Verwaltung und Politik.

 

Unsere Aufgaben

  • Wir pflegen die Zusammenarbeit mit Kirche, den Ortsvereinen und weiteren gesellschaftlichen Gruppierungen in Fühlingen.
  • Wir halten in allen Fragen, Fühlingen betreffend, Verbindung zu Rat und Verwaltung der Stadt Köln, zu Bezirksvertretungen und zu politischen Parteien.
  • Wir machen Vorschläge für Verbesserungen in Fühlingen.
  • Wir beraten und helfen und fördern die Nachbarschaftshilfe
  • Wir fördern Sport, Kultur und Brauchtum z.B. durch eigene Veranstaltungen oder Unterstützung der Ortsvereine .
  • Wir setzen uns für den Umweltschutz ein.
  • Wir organisieren Vorträge und Fahrten.
  • Wir unterstützen die Anliegen unserer Kinder und Jugendlichen.
  • Wir unterstützen die Anliegen unserer Senioren.

 

Unsere Wünsche

„Wir Fühlinger e.V.“ erreicht dann etwas, wenn möglichst viele Fühlinger unseren Verein durch ihre Mitgliedschaft unterstützen.

Unsere Mitglieder garantieren Vielfalt und Lebendigkeit. Ihre Erfahrungen, ihre Interessen und ihr Wissen sind wichtig bei der Verwirklichung der Ziele unseres Vereins. 

Eigentlich sollten sich alle Fühlinger Bürgerinnnen und Bürger berufen fühlen, Mitglied zu werden. Ob jung oder alt. Gemeinsam sind wir stark und können so die Interessen unseres Vorortes entsprechend vermitteln.

Nur durch Sie, kann unser Fühlingen lebendig bleiben. Werden Sie mit uns aktiv. Teilen sie uns Ihre Ideen, Vorschläge und Sorgen mit. Sagen Sie uns auch, ob und in welcher Weise Sie aktiv zur Erreichung unserer Ziele beitragen möchten.

Sprechen Sie uns an.

 

Der Vorstand

 

 Vorstand

Simone Rasquing (mitte)

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Ramona Fischer (links)

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Laura Gundelach (rechts)

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