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Nächtlicher Fluglärm: Ein Thema, von dem Fühlingen aufgrund der Anflugrouten des Flughafens Köln/Bonn je nach Windrichtung mal mehr und mal weniger betroffen ist.

 

Flugrouten

 

Vor 40 Jahren hat sich die Lärmschutzgemeinschaft Flughafen Köln/Bonn e.V. gegründet, die vorrangigen Ziele sind (http://www.fluglaerm-koeln-bonn.de/index.php/ziele/):

• „ein Passagier-Nachtflugverbot in der Kernzeit der Nacht von 0:00 bis 5:00 Uhr
• die Herausnahme der lautesten Flugzeugmuster aus der Nacht
• die Einführung von Lärmobergrenzen und eine Lärmkontingentierung
• die Einführung eines Lärmminderungskonzepts mit verbindlichen und überprüfbaren Lärm-minderungszielen.“

Einen echten Hoffnungsschimmer auf ein Erreichen dieser Ziele gibt es jetzt 40 Jahre nach Gründung der Lärmschutzgemeinschaft: Ihnen ist es gelungen, ein Planfeststellungsverfahren gerichtlich zu erstreiten: (http://www.fluglaerm-koeln-bonn.de/index.php/lsg-erfolg/ ):

„LSG erstreitet Planfeststellungsverfahren

Selbst bei der Betriebsgenehmigung als Verkehrsflughafen Anfang 1959 musste Köln/Bonn kein Planfeststellungsverfahren durchlaufen, in dem seine Belange gegen die der betroffenen Bevölkerung in einem rechtlich geordneten Verfahren abgewogen werden. Nach jahrelangem Rechtsstreit – zuletzt vor dem Bundesverwaltungsgericht in Leipzig – hat es die LSG geschafft, dass endlich ein solches Verfahren in Gang kommen wird.

Claudia Wieja, Vorsitzende der Fluglärmkommission (Partei Grüne, Lohmar) teilt mit, „dass allein in der Zeit von Januar bis August dieses Jahres die Zahl der nächtlichen Passagierflüge gegenüber 2017 von 10.069 auf 11.810 Flüge gestiegen sei. Die meisten davon betreffen die Kernzeit der Nacht zwischen 0 und 5 Uhr. Diese Flüge, die an anderen Flughäfen nicht starten und landen dürften, würden am Flughafen Köln/Bonn auf Kosten der Nachtruhe in der Umgebung des Flughafens immer weiter ausgebaut. Der neue Flughafenchef Johann Vanneste kündigte eine Investition in die Infrastruktur von 600 Millionen Euro in den nächsten zehn Jahren an. Aus Wiejas Sicht lässt dies Schlimmes erwarten – vor allen Dingen stehe zu befürchten, dass der Flughafen erneut seine Nachtflüge ausweitet, um damit sein offensichtlich einzig halbwegs funktionierendes Geschäftsmodel auf Kosten der Anwohner auszubauen.“ (Kölner Stadtanzeiger vom 18.10.2018, Seite 31 Rhein-Sieg)

Der Ortsteil Marienburg hat eine eigene Bürgerinitiative gebildet mit dem Ziel, den Fluglärm weiträumig um Marienburg über andere Ortsteile herum zu führen. Dazu wurde eine bekannte Rechtsanwaltskanzlei aus Frankfurt engagiert, welche sich im Rahmen von Klagen der Frankfurter Bürger gegen den Frankfurter Flughafen spezialisiert hat und damit auch Erfolg hatte.
(http://www.kein-fluglaermmehr.de/single-post/2018/09/02/Einladung-6918-Vortrag-von-Rechtsanwalt-B-Schmitz-Pfarrsaal-St-Maria-Königin-Köln) Zu befürchten ist, dass der Flugverkehr damit über Fühlingen erheblich zunimmt, da die Routen verlegt werden könnten. Das ist auf erheblichen Widerstand der Lärmschutzgemeinschaft getroffen.

 

Ob Wir Fühlinger e.V. Mitglied der Lärmschutzgemeinschaft werden soll, können die Mitglieder auf der nächsten Jahreshauptversammlung am 20. Januar 2019 entscheiden. Auch Privatpersonen ist ein eigenes Engagement möglich (der Mitgliedsbeitrag beträgt 12,30 € pro Jahr, die Beitrittserklärung findet sich hier:
http://www.fluglaerm-koeln-bonn.de/wp-content/uploads/2018/08/Beitrittserklärung.pdf)

Wenn Sie Fragen haben oder in Austausch zu diesem Thema treten wollen, können Sie sich gern an unser Vereinsmitglied Martina Hüsch wenden: