Am Samstag, dem 11.04.2026 war es so weit.
Die fleißigen Mädels von „Wir Fühlinger e.V.“ hatten in wochenlanger Vorarbeit wieder eine tolle Bildungsreise - einen Tagesausflug nach Münster - ausgearbeitet.
Punkt 09.00 Uhr saßen alle Mitreisenden im Reisebus MINGELS, denn Münster wartete schon auf uns…
Hier ein Kurzbericht:
Münster ist eine der 10 größten Universitäts-Städten Deutschlands, sie ist auch als die Fahrradstadt bekannt;
Münster war bis 1946 die Hauptstadt der preußischen Provinz Westfalen.
Hier ( im Friedenssaal) wurde eine der schlimmsten Konflikte der Menschheitsgeschichte - der 30-jährige Krieg - auch als Religionskrieg bekannt ) durch den Friedens-Schluß von Münster beendet.
Ein geführter Rundgang über die Salzstraße bis zum Prinzipalmarkt mit vielen schönen Erklärungen vom Stadtführer Volker Neveling gab uns Einblicke und Eindrücke über die Stadt.

Hervorzuheben: eine Kunst-Installation von Gerhard Richter in der Dominikaner-Kirche , das „Faucaultsche Pendel“ ( ein langes Fadenpendel, das durch seine schwingende Bewegung die Drehung der Erde (Erdrotation) nachweist.

Die St. Lamberti-Kirche, an deren Südturmseite die historischen „ drei Taufer-Körbe“ aus dem Jahr 1536 hängen. Hier wurden die Leichen der Anführer des „Taufer-Reiches“ gefoltert, hingerichtet und zur Abschreckung öffentlich sichtbar zur Schau gestellt.
Auf der ca. 500m Meter langen „Salzstraße“, der Einkaufsstraße von Münster, befinden sich 14 Partner-Ringe aus Bronze und ca. 40 Partner-Stadt-Steine, welche die Verbundenheit mit anderen Städten darstellen.
Der „Kiepenkerl“ - ein aus früherer Zeit darstellenden „wandernden Händler“ mit Warenkorb auf dem Rücken - begrüßte uns ebenso, wie der Bischof St. Nikolaus - eine Bronze-Statue in den Bogenstraße, in den Händen drei goldglänzende Kugeln, welche die Dreifaltigkeit darstellen sollen … oder sollen sie nur drei Äpfel darstellen, welche der Bischof stets an Kinder verteilte?...

Tatsächlich jedoch glänzen diese drei Kugeln mit seiner Nase um die Wette… was darauf hindeutet, dass diese Gegenstände seeeeehr oft befühlt werden…
Und weil so ein Stadtrundgang müde und hungrig macht, hatten unsere Mädel – Laura und Ramona - ein tolles Restaurant – das Brauhaus Pinkus Müller für uns ausgesucht.
Ein Lokal, das schon seit 1866 Bier braut und von ca. 150 ehemaligen Brauereien in Münster als einziges „überlebt“ hat.
Hier durften wir uns alle stärken und hatten danach noch bis zur Abfahrtszeit gegen 17.00 Uhr Zeit genug, „auf eigene Faust“ auf Erkundungstour in Münster zu gehen.
Hier noch einmal einen besonderen Dank an LAURA, die „in Heimarbeit“ einen Stadt-Flyer über Münster mit unseren Bus-Haltestellen, und Abfahrtsort sowie Örtlichkeit unseres Lokales gedruckt hatte. Dank dieses „Stadtplanes konnten sich alle Orientierungslosen pünktlich zur Abfahrtszeit an der richten Stelle einfinden und eine große Suchaktion nach versprengten Fühlingern fiel daher aus.
Gegen 19.00 Uhr waren alle Reiselustigen dank unseres Busfahrers wieder in Fühlingen angekommen und ein schöner „Bildungs-Tag“ ging zur Neige.
Einen großen Dank noch einmal an unsere beiden Mädel für Ihr tolles Engagement.
Elisabeth & Dieter