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Am Samstag, den 15. September startete ein Bus voller Fühlinger zur gemeinsamen Erkundung der Vulkaneifel in eben diese. Eine Familienreise zu der der Verein alle Fühlinger und Freunde eingeladen hatte.

Die Fahrt startete um 8:30 Uhr am Kirchplatz bei bestem Sommerwetter. Gutgelaunt stiegen ca. 50 Personen aller Alterstufen in den Bus um zur ersten Station, eine Führung durch Schloss Bürresheim chauffiert zu werden.

Schloss Bürresheim

Gelegen im Nettetal in der Nähe von Mayen und trotz des Namens eigentlich eine Burg, erwartete uns bei schönstem Wetter:

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Als eines der letzten perfekt erhaltenen Schlösser aus dem Mittelalter mit einer traumhaften, eben schlossähnlichen Innenausstattung und einer eigenen Kapelle ist Schloss Bürresheim neben dem üblichen Ziel für Touristengruppen auch ein beliebter Ort für Trauungen und Filmkulissen.

Im Actionspektakel Indiana Jones und der letzte Kreuzzug wurde daraus das fiktive Schloss Brunwald und in vielen Märchen- und Heimatfilmen wie z.B. Rumpelstilzchen wurde die Kulisse für verschiedene Innen- und Aussenaufnahmen genutzt.

Wir teilten uns in zwei Gruppen auf und wurden dann von jeweils einem ortskundigen Führer eine Stunde lang durch das imposante Anwesen geführt und mit der spannenden Geschichte der letzten Jahrhunderte vertraut gemacht.

 
Hier einige Bilder unseres Besuchs:

Es ist ein wirklich toller Ort mit einer ganz eigenen Atmosphäre. Wer mehr darüber erfahren will findet auch im Netz viele interessante Informationen zur spannenden Geschichte.

 

 Nach dem Schlossbesuch ging es weiter nach Mendig wo wir nach einem gemeinsamen Mittagessen eine weitere geführte Tour in das Vulkanmuseum, den Lavakeller und das Museumslay antraten.

 

Das Vulkanmusem - der Lava-Dome

Am 30. Juli 2005 eröffnete die Stadt Mendig im Rahmen der einwöchigen Mammut-Veranstaltung: „Nacht der Vulkane“ die Pforten des wohl einmaligen neuen Mendiger Vulkanmuseums „Lava-Dome“, in dem alle Fragen zum Thema Vulkanismus in spielerischer Form und für jeden Laien verständlich, mit Hilfe aller nur denkbaren technischen Raffinessen beantwortet werden.

Mit vielen internatiolen Preisen ausgezeichnet ist dies wohl das einzige Projekt seiner Art und sowohl für Jung und Alt gleichermassen geeignet.

Los ging es mit einem Besuch der Show "Im Land der Vulkane" bei der auf spannende Art die frühgeschichtliche Entstehung der Eifel und ihrer Mare, die Veränderung durch die großen Vulkanausbrüche dieser Zeit und die Folgen für weite Teile Europas in Bild, Ton und Geschüttel vermittelt wurden.

Hier draufklicken um ein Video dazu anzusehen.

Danach ging es in eine Kinovorführung in der ein Nachrichten-Team über einen fiktiven Vulkanausbruch im Laacher See berichtete, der mit spannenden Vor-Ort Bildern und Einsätzen von Rettungskräften greifbar machen konnte, welche verheerenden Auswirkungen ein Ausbruch eines der immer noch aktiven Vulkane in der Eifel zur Folge hätte.

 Auf der nächsten Etage war dann das eigentliche Museum zu finden, wo man mit Hilfe von vielen Geräten und Schaukästen zum Selbstausprobieren eingeladen wurde.

Auch hier einige Bilder

 

Der Lavakeller

Das Highlight des Ausfluges war dann der folgende Besuch der weltweit einzigartigen historischen Lavakeller unterhalb von Mendig.

Im Lauf der Zeit von Menschenhand entstanden spannt sich unterhalb der Stadt Mendig auf einer Fläche von nahezu 3 Quadratkilometern ein Netz von unteriridischen Lavakellern. In 32 Metern Tiefe befindet sich die auf der Welt einmalige unterirdische "Landschaft".

Damals, als die Vulkane ausbrachen und das Land mit Glut und Asche bedeckten, floß auch ein Lavastrom in Richtung Mendig. Was früher Unglück und Not bedeutete, war für die Menschen in der Gegend ein wichtiger Broterwerb. In einer Vielzahl von Stollen und Schächten machten sich die Mendiger daran, das kostbare schwarze Baumaterial unterirdisch als Basaltlava auszubeuten. So entstanden die Lavakeller. Mitte des 19 Jh. nutzten viele Brauereien, 28 Stück, die stets gleichbleibende Temperatur von 6-9 Grad um ihr Bier zu lagern. Erst mit der Erfindung von Lindes Kühltechnik verschwanden bis auf eine die meisten Brauereien.

 

Eine Führung durch eine unheimliche unterirdische Welt gespickt mit interessanten Geschichten und Anekdoten aus der Zeit des Bergbaus und der Bierlagerung.

Hier die Bilder:

 

Zum Abschluss ins Museumslay

Als letzte Station ging es dann wieder an die warme Oberfläche, ins Musemuslay.
Das Freilichtmuseum ist eine Dauerausstellung, die über die schwere Arbeit in den Minen und bei der Weiterverarbeitung der Gesteine zur damaligen Zeit informiert. Original-Werkzeuge und Artefakte, Nachbauten von grossen Winden mit denen Tonnen von Steinen der Erde abgerungen wurden und und und.

Auch hier haben wir einige Bilder für Euch:

 

Mit beeindruckenen Bildern im Kopf ließen wir den Tag im örtlichen Lava-Cafe ausklingen und wurden dann gegen 17 Uhr mit dem Bus wieder sicher zurück nach Fühlingen gebracht.

An dieser Stelle wollen wir uns noch einmal Bedanken für die rege Teilnahme aller. Ein ganz besonderer Dank geht raus an den Organisator der Veranstaltung Jupp Weihrauch und natürlich auch unserem zuverlässigen Busfahrer Dieter Jochmann.

Wir freuen uns schon auf die nächsten Fahrten und werden euch selbstverständlich frühzeitig informieren.
Es lohnt sich!