Gedanken eines 15-Jährigen.

In dieser Pandemie ist es besonders wichtig, dass wir zusammenhalten. Wir müssen uns gegenseitig Hoffnung geben, uns aufmuntern.

Und dafür müssen wir teilen.

Man kann materielle Werte teilen, worum es hierbei allerdings größtenteils geht sind immaterielle Werte. Denn diese Pandemie belastet uns psychisch. Klar, manche Menschen haben ihren Job verloren, hohe Verluste gemacht... Denen muss mit materiellen Werten unter die Arme gegriffen werden. Aber die meisten Personen sind nur psychisch belastet. Sie wissen nicht mehr, wie es weitergeht. Sie wissen nicht mehr, was sie mit ihrer freien Zeit anfangen sollen. Teilweise fragen sie sich, ob das alles denn überhaupt noch einen Sinn hat.

Doch da ist noch ein Sinn. Da ist ein Licht. Ein Licht am Ende des Tunnels. Ein Licht, das Hoffnung schürt und das uns aufhorchen lässt. Doch dieses Licht kommt nur langsam näher. Die Impfungen gehen nur schwer voran, Schulen bleiben immer noch zu... Vielleicht ist das Licht mit der deutschen Bahn unterwegs, wer weiß. Doch in Zeiten, wo das Licht fern scheint, müssen wir uns gegenseitig helfen.

Wir müssen teilen.

Wir müssen vielleicht auch mal über unseren eigenen Schatten springen, Leuten helfen oder Dinge tun, die wir vor der Pandemie nicht für normal oder möglich gehalten hätten.

Aber was ist schon normal in diesen Zeiten
Damit wir wieder als Einheit und als Land gestärkt aus dieser Pandemie herausgehen, sollten wir uns aktuell gegenseitig helfen. Viele Leute sind auf dem Weg, durch diese Lage depressiv zu werden, sie sehen keinen Sinn mehr. Diesen Leuten muss neue Hoffnung gemacht werden. Ihnen muss gezeigt werden, es ist noch nicht vorbei, aber ein Ende ist in Sicht.

Wir müssen die Hoffnung teilen, die Hoffnung wahren.

Aber nicht nur die Hoffnung. Auch die Zuversicht. Die Zuversicht, dass wir aus dieser Pandemie stärker herauskommen, als wir hineingegangen sind. Diese Hoffnung und diese Zuversicht müssen wir teilen.

Ein weiteres großes Problem heutzutage. Dadurch, dass das soziale Miteinander quasi pausiert wurde, und wir uns nur noch über Bildschirme und Telefonhörer sehen beziehungsweise hören können, müssen wir gucken, dass wir die Grundpfeiler unseres Miteinanders aufrecht erhalten. Die Freundschaft und die Liebe. Denn was wäre eine Welt ohne Freundschaft und ohne Liebe? Aktuell brechen Freundschaften auseinander, der Kontakt fehlt, Beziehungen brechen... Doch genau dann ist es besonders wichtig, dass wir genau jetzt Freundschaft und Liebe teilen. Über kleine Gesten, über kleine Geschenke. Oder über einen kleinen Anruf mit, ich musste mal mit dir reden.

Wir müssen das miteinander teilen.

Wir müssen das Zusammensein teilen. In einer Zeit, in der wir uns von der Strecke, ferner denn je sind. Und tun wir diese Dinge, bringt das nicht nur Zuversicht und Hoffnung oder Freundschaften und Liebe wieder. Nein! Es schenkt auch Freude. Freude die vielleicht vorher nicht mehr dagewesen ist, Freude, die aufmuntert. kleine Gesten, kleine Geschenke, vielleicht eine Postkarte. Oder einfach nur ein, ich wollte mal hören, wie es dir geht.

Aber wir dürfen auch nicht die vergessen, die in dieser Pandemie unter Geldmangel leiden. Die vielleicht ihren Job verloren haben, oder denen irgendwas Schreckliches zugestoßen ist. Auch denen müssen wir helfen. Denen, deren Existenzgrundlage auf den Kopf gestellt wurde, denen, die nicht mehr weiterwissen. Viele können gar nichts dafür. Sie sind das Ergebnis, insolventer Firmen oder ähnlichem. Sie haben sich das nicht ausgesucht, es hätte jeden treffen können. Nur sie hatten eben Pech. Sie sind in eine Grube gefallen, die sie nicht sehen konnten.

Doch dann ist es wichtig, auch jetzt zu helfen.

Denen zu helfen, die sich selbst nicht mehr aus der Grube heraushelfen können. Durch Spenden. Vielleicht ein bisschen Geld, oder durch Hoffnung, Zuversicht und Freundschaft. Es gibt viele Möglichkeiten.

Ein Beispiel für solch eine Hilfe ist das im September abgebrannte Flüchtlingslager Moria. Die Flüchtlinge sind keine Opfer der Pandemie. Sie sind Opfer der Machtgierigkeit anderer, doch auch sie können nichts dafür. Und auch sie leiden unter der Pandemie. Als das Lager abbrannte, kamen Spenden aus aller Welt. Alle wollten helfen. Es wurde gespendet. Ob Geld oder medizinische Geräte. Es war egal. Die Leute wollten helfen. Und so müssen wir das auch jetzt machen.

Wir müssen helfen.

Diese Pandemie betrifft die ganze Welt. Und so schafft sie auch ein Gefühl, globaler Verbundenheit. Denn wir alle leiden. Die einen mehr die anderen weniger.

Also müssen wir helfen. Also müssen wir teilen.

Diese Pandemie testet uns, ob wir auch ohne kaum sozialen Kontakt noch unsere Grundprinzipien wahren können. Und vielleicht ist diese Pandemie für viele Personen der Grund, über ihren eigenen Schatten zu springen. Vielleicht dem Nachbar zu helfen, der leidet, zu dem man vorher keine Beziehung hatte. Vielleicht kann diese Pandemie Menschen dazu bewegen, Dinge zu tun, die sie vorher nicht für möglich gehalten hätten. Mehr zu helfen als vorher. Und dafür müssen wir teilen. Denn ohne teilen wären wir eine gespaltene Masse. Geprägt von Egoisten und Machtgierigen.

Also müssen wir helfen!

Maxime Sondergeld


Der Fühlingen-Newsletter

Seite teilen

Kommende Termine

Keine Veranstaltungen gefunden

Wer ist online

Aktuell sind 45 Gäste und keine Mitglieder online